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am 30. Juli 2002
Darauf werden viele Fans schon lange gewartet haben: "Hildegrad Knef singt Cole Porter" - eine "Deluxe Edition" mit satten 13 Bonustracks zu den 12 Original-Titeln von 1968. Eine Perle aus dem Telefunken-Katalog wurde entstaubt, digital remastered und professionell überarbeitet. Bei der neu produzierten Zusammenstellung sind zum ersten Mal alle Cole-Porter-Songs, welche die Knef gesungen hat, auf einer CD vereint, sowie zeitlich und stilistisch artverwandtes Material aus dem "great american songbook", das auch die Hildegard Knef sehr liebte. 72 kostbare Minuten in bester Qualität. Die hier zugrunde liegende Original-LP erschien 1968, hieß "Träume heißen Du".
Hildegard Knef war nie eine Schlagersängerin, sondern inspirierte mit ihrem einzigartigen Gemisch aus Jazz, Blues, Swing und Beat viele Interpreten, sogar spätere Rocksänger. Ihr großer Verdienst ist, dass Hildegard Knef als erste deutschsprachige Frau schon sehr früh eigene Songtexte schrieb, die zudem alles andere als oberflächlich waren.
Das ansprechende Cover wurde neu gestaltet, da das alte Original nicht mehr zeitgemäß war. Im Booklet befinden sich viele schöne Fotos von Hildegard Knef in all ihren Facetten - melancholisch, herzlich lachend und nachdenklich - umrahmt von einer fabelhaften Biographie des Fachjournalisten Viktor Rotthaler. Dazu die gewohnt detaillierten Trackinfos.
Unter den zahlreichen Bonustiteln sind auch vier Stücke aus dem Broadway-Musical "Silk Stockings", in dem Cole Porter Hildegard Knef erstmals zum singen "zwang" und zwei Stücke für sie schrieb. Er liebte ihre erotisch-verrauchte Stimme. Und auch die Legende Ella Fitzgerald lobte die Knef als "größte Sängerin ohne Stimme", nachdem sie später Jazzstandards auf ihre eigene Art interpretierte.
Von dieser Stimme lebt auch das vorliegende Album: Mal vibrierend und scheu, mal fest und stark, dann wieder frech und lachend. Knef pur! Das Orchester Hans Hammerschmid bietet dazu einen tollen Sound mit typische Jazz-Instrumentierung, die heutzutage vermehrt in der Rock und Popmusik auftauchen.
Hilderad Knef singt Cole Porter und eigentlich auch nicht: Alle englischen Text wurden von Mischa Mleinek übersetzt und der Interpretin auf den Leib geschrieben. Die 13 Bonustitel sind ausnahmslos englisch gesungene Songs (mit charmanten TH-Problemen) in Begleitung verschiedener Orchester. Wunderschöne zeitlose Klassiker wie "Fever", "I Travel Alone" oder "Mack The Knife" rauben einem in der dargebotenen Form den Atem. Ja, auch das ist Pop-Musik!
Fazit: Eine fantastische CD in all ihren Elementen. Ein Gesamtwerk, das diese Bezeichnung wirklich verdient. Eine längst fällige Wiederbelebung, zeitloses Zeitdokument und moderne Retrospektive zugleich - viel Jazz, viel Hilde, viel Professionalität. Es ist beruhigend zu wissen, dass der Telefunken-Katalog in guten Händen ist.
--- Regina Sommerfeld für German Rock e. V.
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am 29. September 2011
Hildegard Knef ' da denken wir schnell an Schwarzweiß-Fensehen, Shows mit Peter Frankenfeld und Kuhlenkampf, an Musik vergangener Tage. Die Knef passte nie in klare Raster, gewann ihr Publikum mit ihrem eigenen Stil, ihrer Unnahbarkeit und dem Charme einer großen Dame.

Und davon hat die Knef heute, zehn Jahren nach ihrem Tod, nichts eingebüßt. Auf dem endlich als CD erhältlichen Album begeistert jeder einzelne Titel, zeugt von der Einzigartigkeit dieser Künstlerin, die ihr Publikum nicht unbedingt durch grandiosen Gesang, sondern eine perfekte Vorstellung in den Bann zog.

Die Mischung aus melodischem Sprechgesang, den sparsam eingesetzten Instrumenten und gelungen umgesetzten Arrangements hat nichts an Attraktivität verloren ' und schon nach wenigen Minuten wird dem geneigten Hörer klar, was Musik unserer Tage meist fehlt: Gefühl. Ich rede nicht von herzerweichend triefenden, gefühlgeschwängerten Balladen, noch weniger von streichzart aufgeweichten Schnulzen, die mit ihrer Einfallslosigkeit Gehirn und Ohren auf 'Pause' zwingen. Hier ist Musik intelligent, gestalterisch, gefühlvoll ' ja, aber freigeistig, einfach kostbar.

Die kluge Kombination von Elementen des Jazz, Blues und Swing spiegelt das Zeitgefühl wieder und macht heute vielleicht mehr Laune, denn je. In 'Endstation' sieht man die Knef förmlich Lächeln. Im Grunde verbietet es sich, einzelne Titel des Albums besonders hervorzuheben, jeder einzelne Track offenbart seinen ganz eigenen Reiz. Dennoch erwähne ich an dieser Stelle ihre Interpretation des Evergreens 'Fever'. Melodielinien mehr getupft, denn geschlossen und Knefs 'very german' English gehen so leicht und unmerklich unter die Haut, dass man den Titel sofort wieder hören möchte. Doch bevor man die Taste am CD-Player drücken kann, siegt die Neugier auf das nächste Stück.

Ein Album voller kleiner Pretiosen, aufnahmetechnisch hervorragend aufgearbeitet, sogar die wenigen Mono-Aufnahmen klingen ausgewogen, wenn auch die Klangfarben sich durch einen Grauschleier mühen. Ein in jeder Hinsicht exzellentes und einzigartiges Album. Zeitlos schön, frisch, dynamisch pulsierend ' besser kann Musik nicht sein. (k. isberner)
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am 23. Februar 2013
Angesteckt von einem Hilde Fan habe ich mir dieses Werk gekauft und lieben gelernt... vergesst die Ina's, Barbara's und wie sie alle heißen dieser Welt. Deutsche Sprache in musikalischer Form gibt es schon so lange. Und nicht immer ist das neueste das beste. Hildegard Knef!! Super!!!!!
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am 9. März 2016
Die deutsch gesungenen Titel lassen sich in gewohnter Knef-Manier noch ertragen, aber sowohl ihr Schülerenglisch, als auch die grauenhaften Interpretationen sind eine Zumutung. Besonders fällt das bei "Fever" auf, wo sie sich versucht in das Stück hineinzuknödeln wie in ein zu enges Kleid, es kracht, reißt und klemmt vorn und hinten, sie hat nicht die Bohne Gefühle für das Gefühl, das man diesem Titel entgegenbringen muß.

Aber zum Trost sei gesagt, daß sie nicht die erste und die letzte ist, die am American Songbook gescheitert ist, wenn man es noch schlimmer hören möchte, dann führe man sich Frau Damrau zu Gemüt; demgegenüber ist der gewollte Schwulst der Knef fast noch eine Wohltat.
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am 2. September 2008
Hildegard, wir ziehen unseren Hut, du größte Sängerin ohne Stimme umsäuselst uns wie eine Freundin und dich können selbst meine Kinder später noch hören. Der Klang von den alten Vierspurmaschinen ist exzellent restauriert. Dumpf und gewaltig trommelt die Bassdrum aufs Zwerchfell, die Bläser fetzen, Knef liest dazu die Nachrichten. Ihr Englisch klingt wie das von Nico.
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am 1. Mai 2011
An der Musik von Hildegard Knef kann man sich kaum satt hören, im Gegensatz zu den heutigen Pop-Musik-Sternchen. Der erste Teil der CD enthält deutsche und der zweite Teil englische Lieder. Sie singt kesse und verführerisch feminine Lieder über Männer, die Liebe und Frauen die im Leben stehen. Eine insgesammt zu empfehlende CD mit vielen sehr guten Liedern.
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am 28. Januar 2015
Bin begeistert !!
Das müsste reichen !!

Verstehe nicht, dass ich noch mehr schreiben soll.
Warumm sind Sie nicht froh, dass ich überhaupt was sage .

Wozu der Titel, das können Sie doch selbst machen !
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am 2. Februar 2016
So ist Sie, so war Sie und so erleben wir Sie auf dieser tollen CD mit super Erinnerungssongs! Danke und für jeden Fan empfehlenswert!
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am 10. Juni 2013
Egal wie andere über ihre Stimme urteilen mögen. Ich mag sie und viele ihrer Lieder ebenso. Das werde ich mir noch oft gönnen.
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am 2. Juni 2013
Wunderbare CD eigentlich, aber da ich sie auch auf mein PC-Audiosystem übertragen wil, ist die Wertung schlecht ausgefallen. Die kopiergeschützten Tracks sind auf normalem Weg nicht auf die Festplatte zu bringen. Sehr schade ...
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