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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
3

am 15. November 2014
Es ist schon eine Weile her (2001) da wurde "Magnification" veröffentlicht. Bewegte Zeiten damals für YES. Igor Khoroshev musste den Platz an den Keyboards räumen und auch Billy Sherwood, bei The Ladder (1999) noch fixes Mitglied, ist nicht mehr dabei. Aber, bis auf Rick Wakeman, findet sich die "klasische" YES Besetzung für ein neues Album ein: Jon Anderson, Steve Howe, Chris Squire und Alan White. Das sind nicht so schlechte Voraussetzungen.

Die bestechende Idee war, in Ermangelung eines Tastendrückers, die Keyboard-Parts durch ein Orchester (San Diego Symphony Orchestra) zu ersetzen. Die noch offenen Teilstücke für die Tasteninstrumente konnte die Band auch selbst abdecken. Dieses Experiment kann man ohne weiteres als geglückt bezeichnen. Das Album wirkt wie aus einem Guss. Dennoch konnte ich selbst mich damit nicht sonderlich anfreunden, bis vor kurzem.

Ich habe viele Jahre überlegt aber im Zuge der Veröffentlichung der Relayer "Definitive Edition" habe ich mir nun auch die Magnification DVD-Audio zugelegt. Es war eine gute Entscheidung. Das Album kommt auf DD 5.1 viel klarer herüber. ACHTUNG es gibt kein DTS 5.1 auch wenn es manchmal wo geschrieben steht!

Das Hören macht mehr Spaß als bei der normalen Stereo-Version. Nähere und detailreichere Beschreibungen finden sich in anderen Rezensionen. Ich möchte hier nichts wiederholen.

Da die Texte auf der DVD selbst zu finden sind wurde im Booklet Platz. Dies wurde genutzt um Larry Groupé, dem Mitautor, Arrangeur und Dirigenten der Orchesterteile, Raum für seine Eindrücke der Zusammenarbeit mit YES zu geben.

Nach diesem Album kam ja, von ein paar Sampler mit Bonus-Tracks abgesehen, lange nichts. Und dann 2011 folgte "Fly from Here" mit Benoît David als Nachfolgesänger. Natürlich war auch "Drama" (1980) ein Album ohne Anderson, aber derzeit sieht es so aus als ob mit "Magnification" ein Endpunkt gesetzt wurde.

Das Album hat natürlich auch seine Fans, aber wenn dieses Album jemand bislang nicht überzeugt hat, in der DD 5.1 Version gibt es eine zweite Chance. Auf Grund meiner jetzigen Erfahrung gestehe ich, ich bin froh, dass ich die DVD-Audio überhaupt noch bekommen habe. In dieser Form ist "Magnification" sehr empfehlenswert.
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am 19. März 2003
Ich bin zwar kein eingefleischter YES-Fan, aber diese DVD-Audio macht wirklich Spaß! Ich höre zwar 'nur' die DD5.1 Spur, aber an der kann man auch genügend Freude haben. Von den hinteren Kanälen wird stark Gebrauch gemacht, denn zumeist spielt die Band vorne und das Orchester hinten. Diese Art der Abmischung mag ungewöhnlich sein und wirkt gewöhnungsbedürftig. Spielen Band und Orchester denn gegeneinander?
Nein, es ist durchaus interessant und passt daher zu der Musik, die ja auch ein paar Ecken und Kanten in sich birgt.
Ungewöhnlich dadurch aber die puren Orchesterpassagen, die entsprechend nur von hinten kommen. Hier rächen sich die Boxensysteme mit 5 kleinen "Brüllwürfelchen" plus Brummel-Subwoofer.
Ich habe viel Spaß mit dieser DVD-A und freue mich über die wirkliche Benutzung der Surroundmöglichkeiten anstatt wie viele andere einen Stereomix per Hall aufzumotzen und als 5.1 Ton zu verkaufen.
Das auch enthaltene Livevideo ist ein Auszug aus der DVD "Symphonic live", die auch zu empfehlen ist. Wer diese schon hat dem bringt dieses Video nichts Neues.
Den Abstrich des Sterns gibt es wegen das restriktiven Masterings: hier auf meinem DVD-Video Player läuft die DD5.1 Spur als "Title" und nicht einfach als Track. Viele Funktionen sind gesperrt, Spulen ist nicht möglich, man sieht auf dem Player keine Tracknummer, keine Spielzeit, keine Restzeit, man muss deswegen den Monitor laufen lassen usw.
Es ist so als ob man froh sein muss, wenn man noch auf Pause drücken darf.
Dass das auch ganz anders geht Zeit die DVD-A von Queen "A night at the opera", die in dieser Hinsicht mustergültig ist.
Das Verhalten in einem DVD-Audio Player kann ich aber nicht beschreiben.
Der Musik tut das natürlich keinen Abbruch. Also von mir aus ist das Album trotzdem zu empfehlen!
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 21. Oktober 2002
Nachdem bereits die Original-CD dank HDCD außergewöhnlich detailreich, klar und räumlich klang, war ich auf die DVD-Audio gespannt. Große Erwartungen hatte ich nicht, da mein DVD-Player (Panasonic DVD-RA82) als Einsteigergerät gilt. Dennoch unternahm ich den Versuch, ließ die CD mit HDCD-fähigem CD-Player und die DVD-Audio synchron laufen. Zum Vergleich wechselte ich durch entsprechendes Ansteuern der Vorstufe zwischen beiden Quellgeräten. Die DVD-Audio klingt schon unter den o.g. Randbedingungen noch detailierter, räumlicher, klarer, fast holographisch. Es war ein durchaus beeindruckendes Hörerlebnis. Es bleibt zu hoffen, daß man sich des gesamten YES-Kataloges mit einem derart überzeugenden Ergebnis annimmt. Kaum vorstellbar, was mit einem höherwertigen Gerät möglich wäre! Auf jeden Fall ein Muß für jeden YES-Fan. Jon's Stimme war nie klarer, Chris' Bass nie präziser, Steve's Gitarre nie räumlicher und Alan's Drums nie konturierter. Die Instrumente des Orchesters lassen sich unglaublich im Raum lokalisieren. ---Weiter so!
13 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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