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am 15. Juni 2006
The women are really excellent in this edition of the Marriage.
Eva Mei brings a heart-rending personal tone to her Countess-arias; Te Kanawa might have a more magnificant voice, but Mei brings tears to the eyes. She looks, also, like a Spanish Countess: one can understand people thinking that the Count should be interested in her, not Susanna. Also, her voice blends beautifully with Rey's - the "pine groves" duet is a true pleasure.

Von Magnus is an incredibly elegant and cool Marcellina. A very refreshing new interpretation of the role: and, again, what a voice!

The only modern Cherobino that can rival Nikiteanu is von Stade, especially when it comes to looks and presence. When I think of all the unconvincing small, unsexy women I have seen bounce about, singing with full, deep women's voices, in the part - but here we have a Cherobino who truly is seductive. She is very openly sexual around the Countess, too, which makes the various arias lots of fun to watch.

Vogel is very, very funny as Basilio: and again, cool and self-contained, a very new interpretation. Gilfry is very good, of course, although his comic talents are kept strictly under cover: I guess Flimm wanted to bring out the "serious, dark" side of the opera. - Chausson is weak, in my opinion. And too old for the part.

Staging: Of course, Flimm is, as always, perhaps a little hard to take: he sometimes overdoes it, adding slapstick when Mozart's own comedy is perfectly adequate. On the other hand, the actors move very, very well around the stage, sometimes dancing a few steps to the music which is (given, e.g., von Magnus's elegance) surprisingly appropriate and enjoyable.

Conductor, orchestration: Exquisite. And NOTE THIS! Marcellina's and Basilio's last arias are included, for once, and are very, very well done. [] They are FUN.
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am 4. Dezember 2003
Als ich mir diese DVD zulegte, war ich sehr kritisch, da ich mich oft (auch beruflich) mit dem Figaro beschäftigt habe und musste. Wenn man etwas modernere Inszenierungen nicht gewöhnt ist, so ist das ein schöner Übergang dazu, da klassische Kulisse mit modern gemischt vorhanden ist.
Klanglich ist das die beste Qualität die ich von einer Opern-DVD je zu hören bekam und auch die Bilder sind glasklar aufgezeichnet.
Der Star dieses Figaro's ist für mich die italienische Sopranistin Eva Mei. Ihre Verkörperung der Contessa di Almaviva ist einfach nur hervorragend und es erscheint schade, das sie diese bis jetzt noch nicht auf CD eingespielt hat. Ihre lyrische Ader lässt sie sicher in jeder Höhe schweben und ihre "Porgi Amor" Arie lässt einen glatt mittrauern.
Auch Liliana Nikiteanu als jung erfrischender Cherubino gefällt mir stimmlich und besonders schauspielerisch. Ob sie nun Männlein (Hänsel, Cherubino...) oder Weiblein (Dorabella, Zerlina...) spielen muss, gleichermaßen schlüpft sie in ihre Rolle und ist darin einfach nur glaubwürdig gut.
Isabel Rey ist stimmlich der Susanna gewachsen, macht jedoch äußerlich einen schlechten Eindruck in dieser Rolle (passt jedoch zum alternden Figaro Carlos Chausson).
Die Marcellina hat mit Elisabeth von Magnus eine klasse Interpretin gefunden. Ihr schöner Altus stellt im Duett "Via resti servita, madama brillante" den Sopran Isabel Rey glatt in den Schatten und auch ihre Arie im 4. Akt "Il capro e la capretta" klingt mir noch Stunden nach dem Ansehen und Hören im Ohr.
Eine Spitzenaufnahme die ihre 5 Sterne wirklich verdient hat !!!
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am 3. Juli 2011
Hier handelt es sich wieder um eine der schönen modernen Inszenierungen von Jürgen Flimm. Er ghört zu den Regisseuren, die ihre Tätigkeit auf eine gute Regie und eine gute Personenführung konzentrieren, ohne den Ehrgeiz, eigene Ideen in ein Werk zu integrieren. In Zusammenarbeit mit Dirigent Nikolaus Harnoncourt entstand somit eine runde, launige und interessante Aufführung.
Die Besetzung ist - von den Stimmen her gesehen - perfekt.
Rodney Gilfry singt und spielt einen Conte, der fast wie Don Giovanni hinter jedem Rock her ist, hier regelrecht besessen von Susanna. Er hat einen wunderbaren Bariton und ist ein guter Schauspieler (darin erinnert er mich an Samuel Ramey und Thomas Hampson).
Der Figaro von Carlos Chausson ist ein temperamentvoller, nicht mehr junger Mann, der allerdings mit einer schönen Bass-Bariton-Stimme aufwarten kann. Sein Spiel ist glaubwürdig und man vergisst darüber, dass der Sänger die 40 schon überschritten hat. Er macht aber alles wett durch seine Beweglichkeit.
Isabell Rey ist eine niedliche Susanna, die die Männer, einschließlich Cherubino, an der Nase herumführt. Isabell Rey gefällt mir stimmlich am besten, wenn sie Mozart singt. Hier kommt ihr hoher leichter Sopran richtig gut zur Geltung.
Eva Mei ist eine sanfte, stille, anrührende Contessa. Sie ist kein Temperamentsbündel und in dieser Rolle kommt ihr das zu Gute. Sie leidet glaubwürdig unter der Untreue ihres Gatten. Aber auch stille Naturen kommen einmal an den Punkt, wo es ihnen langt - und das stellt sie hier sehr gekonnt dar.
Liliana Nikiteanu ist ein übermütiger pubertierender Cherubino, der sich überschwänglich mal der Contessa, mal Susanna zuneigt und aber auch Barberina nicht übersieht. Optisch gibt sie einen richtigen Jungen ab und es ist nett anzusehen, wie sie in der Verkleidungsszene deutlich ein Jungengehabe an den Tag legt.
Elisabeth von Magnus hat eine schöne Stimme und spielt gut. Aber für die Marcellina ist sie viel zu jung. Diese ist schließlich die Mutter von Figaro - und wenn man davon ausgeht, dass dieser ein junger Mann von vielleicht Mitte 20 ist, dann wäre hier wenigstens eine entsprechende Maske nötig gewesen.
Alle anderen Rollen sind auch gut besetzt.
Das Bühnenbild ist sparsam modern, aber akzeptabel. Der Gag ist im ersten Akt das Bett, welches erst mal halbaufgebaut in der Mitte steht und durch welches alle immer wieder durchsteigen bzw. worauf man in diesem Raum sitzt, denn es gibt außer einem überdimensionalen Kronleuchter keine weiteren Möbel. Die Ausstattung wird erst am Ende des Aktes von den Gratulanten mitgebracht.
Nikolaus Harnoncourt ist für mich "der" Mozart-Dirigent. Er setzt die Partitur perfekt um und das Orchester der Züricher Oper folgt ihm punktgenau.
Es ist eine Aufnahme, die sehr empfehlenswert ist.
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am 11. Mai 2002
Technisch bietet dieses 2-Disc-Set eine hervorragende Ton- und Bildqualität. Man hat die Wahl zwischen 3 Tonspuren (AC3 Digital 5.1, DTS 5.1 und LPCM Stereo), die mit einem vollen und schönen Klang die musikalisch gelungene Aufführung des Züricher Opernhauses wiedergeben. In dieser Hinsicht ist diese DVD der gleichfalls auf DVD erhältlichen Aufnahme vom Glyndebourne Festival überlegen. Dennoch würde ich letzterer den Vorzug geben, da dort die Inszenierung lebendiger wirkt und die Sänger zumindest schauspielerisch mehr überzeugen. Auch können so junge Sänger wie Eva Mei und Elisabeth von Magnus die Rollen der Gräfin und der Marcellina nicht so glaubwürdig darstellen, wie dies der (auch stimmlich überlegenen) Renée Fleming oder Wendy Hillhouse gelingt. Wer jedoch vor allem Wert auf den Hörgenuß legt, kann unbesorgt bei der hier rezensierten DVD zugreifen, die auch bessere Untertitel bietet als die andere Aufnahme.
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am 4. Oktober 2003
Gleich mal vorab: Isabel Rey als Susanna in dieser Inszenierung mußte ich einfach liebhaben. Auch die anderen Figuren sind gut besetzt und geben sich auch schauspielerisch Mühe, so daß einige Lacher garantiert sind. Nikolaus Harnoncourt leitet das Orchester souverän und war ohnehin immer einer meiner Lieblingsdirigenten.
Aber was dieser Aufnahme den fünften Stern wohl eigentlich gekostet hat, war die Musik im Finale. Hat mir ansonsten auch Harnoncourts Musikführung ausnehmend gut gefallen, so fließt die Musik für meinen Geschmack dort etwas zu schnell.
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am 7. Dezember 2002
Dies ist eine wirklich in jeder Hinsicht begeisternde Aufnahme des Figaro. Ton- und Buildqualität sind ausgezeichnet. Sängerinnen und Sänger sind durchweg excellent und N. Harnoncourts Interpretation der Oper setzt Maßstäbe. Besonders erfreulich sind die schauspielerischen Leistungen, die diese Aufführung zu einem Genuß für Auge und Ohr machen.
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am 18. August 2005
Ich bin wie bisher immer von Harnoncourt begeistert. Man kann
über einzelne Darsteller immer mal herumnörgeln. Das gesamte
"Produkt" kann ich uneingeschränkt jedem nur empfehlen. Mozarts
Meisterwerk hat Nicolaus Harnoncourt meisterlich produziert.
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am 1. September 2014
Da Pontes komödiantische Parodie des Adels in Mozart`scher Glanzmusik, Standesprivilegien der feudalistischen Gesellschaft im Spott vorgeführt.
Nicht umsonst ein von der Zensur im Feudalismus bekämpftes, erst verbotenes, dann von da Ponte entschärftes, aufgeführtes, erfolgreiches und wieder verbotenes Werk.
Bemerkenswert auch wie viele abweichende, teils auch fehlfokussierte Inhaltsangeben, es zu diesem Werk gibt.
Zur vordergründigen Lustspiel-Variante im Laufe der Aufführungsgeschichte degeneriert. Ursächlich auch infolge des sich massiv verändernden, gesellschaftlichen Wertekanons, aber auch eine Zeit, in der man den harmlosen, netten, bürgerlich polierten Unterhaltungs-Mozart für den netten Abend auf die Bühne brachte. Auch heute wird das Werk eher in diesem Umfeld wahrgenommen. Der Inhalt, der heute harmlos erscheint, hatte zur Entstehungszeit gesellschaftspolitische Sprengkraft.

Die Inszenierung wählt den Mittelweg, bindet sich optisch an die Historie an, ist also traditionell, verbindet dies allerdings mit schauspielerischer Interaktion, die überzeugt.

Sängerisch auf ganzer Ebene, von hervorragend bis solide besetzt.

Herauszuheben Ludovic Tezier als Almaviva, ein grundierter substantieller Bariton, erstklassig.
Barbara Frittoli als Gräfin Almaviva überzeugt ebenfalls mit berückendem Sopran.
Isabel Rey als Susanna aus meiner Sicht zu alt von stimmlichen Ambiente ihres Soprans, aber Geschmacksache.

Jose Luis Lopez dirigiert solide.

Insgesamt eine durchaus überzeugende Aufführung.

Generell gilt für alle Operninhalte, dass sie immer auch Spiegel des gesellschaftlichen Wertesystems ihrer Zeit waren. Teils "aufrührerisch", von der Zensur streng kontrolliert und mit Veränderungsauflagen belegt oder sofort verboten. Insofern sind auch Aktualisierungen eines Stoffes möglich, in dem man z.B. auf traditionell optischer Bühne, die zeitkritische Ebene beleuchtet oder etwas man überführt das Thema in die heutige oder andere Zeiten, beleuchtet dort die jeweilige gesellschaftliche Plattform. Die hierarchischen Unterordnungschemata sind ähnlich geblieben, nur die bestimmenden Faktoren haben sich geändert. Auch die Figuren und Charaktere sind ähnlich, mehr als Prototypen menschlicher Handlungsmuster zu begreifen.
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am 4. Oktober 2003
Hanoncourt hat Mozart schon wesentlich besser dirigiert.
Bühnenbild und Regie ,kann ich nichts abgewinnen.
Schauspielerisch und stimmlich gefiel mir am besten Figaro
Vielleicht bin ich zu kritisch geworden.
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am 24. September 2015
Vielleicht bin ich ein wenig verwöhnt: aber so ganz konnte mich diese Aufnahme nicht überzeugen. Das ist natürlich äußerst subjektiv.
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