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am 5. Juni 2016
..........mit Pamela und Roddy.
" Ihr Honorar beträgt Einhunderttausend Pfund,- Ihre Aufgabe besteht darin, Tatsachen zu ergründen. " -
" Im Bezug worauf? " - Auf ein Überleben nach dem Tod.....bringen Sie Fakten. " - " Wo finde ich diese Fakten? " -
" An einem bestimmten Ort, das Belascow- Haus....,das Höllenhaus. "
Klingt vielversprechend spannend, durchaus. Dachte ich so.
THE LEGEND OF HELL HOUSE, hier mit dem seltsam bis blödsinnigen Titel TANZ DER TOTENKÖPFE verdünnt,
ist ein Gruseler, wenn auch etwas zäh, der alten Schule anno 1973. Und in exzellenter Farbe. Leider bekommen das
in der Art heutzutage nicht viele Filme nur halbwegs gebacken, trotz Farbe. Was da alles so abgedreht wird....Himmel.
Anspruch, aber mäßige Spannung- ein Physiker soll die übersinnlichen Phänomene in einer alten Villa klären.
Als Inspiration könnte dem Regisseur der großartige Spukhausfilm " Bis das Blut gefriert " gedient haben- der sich ebenfalls
mit dem Konflikt von Wissenschaft und Übersinnlichem beschäftigt. Und mir um ein Vielfaches besser gefällt.
Die Musik zu TANZ DER TOTENKÖPFE ist eine gesonderte Erwähnung wert- stecken doch Zwei der Köpfe des legendären
Radiophonic Workshop des britischen Staatsfernsehen BBC dahinter. Elektronische Klangwelten, ausgetüftelt, in Laborkitteln
freilich,- Delia Derbyshire & Brian Hodgson waren hier die Soundtüftler. Und das Schreien und Stöhnen könnte glatt kreiert sein
von ` Skinny Puppy `...grinsbreit. Scherz beiseite, trotzdem reicht es nicht für Vier Sterne.
" Hier sind die Schlüssel zum Haus, Ihre Ausrüstung und ihr Gepäck sind bereits untergebracht. Das Licht funktioniert. Ihre Zimmer
sind fertig und die Speisekammer gefüllt- ich melde mich wieder. "
Auf geht` s......in die Hölle? Hmmm...

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Story:

Ein Platz der Toten, ein Ort des Terrors.
Denn auf dem Landsitz des alten, kranken Millionärs regieren die Geister,
die vor nichts zurückschrecken,- Irrsin und Morde verdecken die grauenhafte
Wahrheit.........

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Fazit:

......doch die grauenhafte Wahrheit ist nun einmal, dass die mysteriösen Vorgänge mich nicht
so richtig flashten. Die Vier Besucher spielen top, allen voran Roddy McDowall, der liebe.
Schnell werden sie mit seltsamen Ereignissen konfrontiert. Ein Plattenspieler beginnt sofort zur
Begrüssung von alleine zu spielen, was ich jetzt nicht soo mysteriös finde. Das Begraben einer
verwesten Leiche, die lustigen Überreste eben, ändert nicht wirklich etwas an den dauernden Erscheinungen,
die die Besucher plagen. Aber dafür sind sie ja schließlich hier. Haha.
Die riesigen Spinnweben, eklig dufte, wehen wie angepustet, die Fronten schaukeln sich (zu) langsam hoch.
Es wird sich betrunken, ausgezogen, angepriesen und wie in Trance durch die weiten Flure gewackelt, aber natürlich
löst das keine Probleme, sondern erschafft neue dazu. Nichts ist so einfach, wie es scheint und die Dinge, oh ja,
verkomplizieren sich für Insassen und ungebannte Zuschauer.
" Ist das auch wieder so ein Haus, in dem es spukt? " - " Es ist der Mount Everest der Spukhäuser, mein Liebling.
Es ist schon einmal untersucht worden, erfolglos. Acht Menschen starben dabei. "
Fakt ist, es muss nicht Mitternacht und stockfinster sein, um den Film zu " geniessen "- die einbrechende Dämmerung
reicht aus. Zelebrieren ist nicht nötig. Dafür ist er zu unbedeutend. DER TANZ........
" Was ist denn mit den Fenstern geschehen? " - " Er hat sie zumauern lassen, damit niemand hineinsehen kann. " -
" Oder hinaus......" . Was war ich gespannt. Die kalten Nebelschwaden waren fast das Einzige, was kalte Schauer bei
mir verursachte. Aber es gibt in diesem Genre tatsächlich noch um einiges zähere Filme. Trost.
" Gott, wie es hier riecht...und diese Atmosphäre.........." . Wenn ihr mich fragt....................:-)

Lauflänge: 90.03 Minuten ( mit Abspann ) !

Drei Sterne wissenschaftlich erwiesen..................
...." ....mögen Sie die Antwort, die sie suchen, finden. Willkommen im HELL HOUSE.......".
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am 19. Februar 2018
Schöner Geisterstreifen, auch wenn er nicht ganz so erschreckend ist wie das Original, bessere Spukfilme als genau diese beiden gibt es kaum. Dem Zuschauer bleibt förmlich die Luft weg. Die Atmosphäre ist unvergleichlich und wer wirklich gegruselt werden will, der sollte hier zugreifen. Einziger Kritikpunkt ist nur der bescheuerte deutsche Titel.
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am 9. Dezember 2002
Eines sei vorweggenommen : "Tanz der Totenköpfe" kommt an das Meisterwerk von Robert Wise "Bis das Blut gefriert" nicht heran. Auch wird der Film von John Hough dem Roman von Richard Matheson nicht ganz gerecht. Dem Film gelingt es nicht so recht das bedrückende Gefühl der Claustrophobie, dass das fensterlose Haus in der literarischen Vorlage bewirkt, zu vermitteln. Trotz all dieser Einwände ist der Film sehenswert. Das liegt zum einen an der exzellenten Schauspielerleistung von Pamela Franklin und Roddy McDowall und zum anderen am Ambiente der Innenausstattung des Hauses. Meiner Meinung nach ist der Film im grossen und ganzen durchaus sehenswert. Meine drei Sterne stehen daher für einen durchschnittlichen Film, der den Liebhaber von Gruselfilmen gut unterhalten wird.
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am 24. März 2012
Im Jahre 1953 wird das "Hell house" von einer 8 köpfigen Crew untersucht, da es dort immer wieder zu übersinnlichen Phänomenen kommt. Nur einer kommt bei diesem Versuch lebend wieder raus.
Die Besitzer des Hauses sperren das Anwesen für weitere Untersuchungen, aber 20 Jahre später darf erneut ein Versuch gestartet werden. Diesmal sind es aber nur 4 Leute, wobei einer davon der einzige Überlende aus dem letzten Versuch ist.

Bei den Namen der großen Spukhausfilme wird neben, "Schloss des Schreckens" und "Bis das Blut gefriert" auch immer wieder dieser hier genannt. Mit Recht, auch wenn ich ihn hinter die beiden genannten einordne. Trotzdem liefert "Tanz der Totenköpfe" ein ähnliches Erlebnis, was vor allem durch die geniale Location erreicht wird. Das Schloß lehrt einen nämlich schon ohne Geister das Fürchten, weil es wirklich alles besitzt was man in der Vorstellung eines Spukschlosses haben kann.
Viel Phantasie hatte man auch bei der Wahl des deutschen Titels, der viel dämlicher nicht sein konnte. Totenköpfe gibt es nämlich keine und getanzt wird hier auch nicht. Da passt der Originaltitel "The Legend of Hell House" wesentlich besser. Der Erfinder des Namens gehört dafür eigentlich eine Woche lang in die Kapelle des Schlosses eingesperrt.
Ebenfalls ein interessanter Faktor ist der Zusammenstoß zwischen Wissenschaft und Medium. Da nämlich Vertreter beider Gattungen vorhanden sind, gibt es neben den spannungsgeladenen Geistererscheinungen, auch eine interessante Mischung der Sichtweisen. Zwar grundsätzlich konträr, aber man arbeitet trotzdem eher miteinander.

Diese gute Mischung bekommen auch die Darsteller sehr gut hin. Roddy McDowall ist eh immer eine Bank, aber auch Pamela Franklin bringt die Rolle des Mediums sehr gut rüber. In solchen Rollen besteht ja oftmals die Gefahr des Overacting, aber diesen Spagat meistert sie sehr souverän.
Die Effekte des Films sind ebenfalls äußerst gelungen, wenn man mal von der Katze absieht. Wenn hier die Gegenstände durch die Gegend wirbeln, können einem schon die Knie schlottern. Allerdings nur wenn man für alte Spukhausfilme empfänglich ist. Freunde des neuzeitlichen Horrors sollten mit diesem Film in jedem Fall keinen Start in die Gruselkunst vergangener Zeiten wagen. Der wird nämlich schief gehen.

Kommen wir zur Blu Ray. Das Bild schwankt zwischen absolut brillant und grieselig, wobei die guten Momente deutlich überwiegen. Die Detailschärfe ist hervorragend, nur macht sich eben manchmal ziemliches Bildrauschen bemerkbar. Auch einige Schmutzartefakte sind vorhanden, aber eher auf vernachlässigbarem Niveau. Wenn man äußerst pingelig sein sollte, wird man sie aber sehen. Das Bild finde ich auch am Alter des Films gemessen, aber trotzdem eher zufriedenstellend im Gesamteindruck. Beim deutschen Ton sieht das etwas anders aus. Da rauscht es doch manchmal sehr störend, obwohl die Dialoge und auch die Geräuschkulisse klar verständlich ist. In ruhigen Phasen drängt es sich dann eher unangenehm nach vorne. Es ist nicht die komplette Spieldauer vorhanden, aber doch zu einem großen Teil. Manchmal kommen in wenigen Dialogpassagen noch einige Zischlaute hinzu. Beim englischen Ton ist das nicht der Fall. Da konnte ich kein Rauschen vernehmen, allerdings möchte ich dazu sagen, das ich ich den O-Ton nur in einigen Passagen getestet habe. Trotzdem aber zu einem guten Teil, in dem ich einige Dialog-Passagen überprüft habe. Da gab es absolut nichts zu meckern.
Für die Freunde von Untertiteln gibt es ebenfalls gute Nachrichten, da sie in Deutscher und Englischer Sprache vorliegen. Außer einem Trailer gibt es allerdings ansonsten überhaupt kein Bonusmaterial und ein Wendecover ist auch nicht vorhanden. Deshalb hat man schön den FSK Flatschen immer sichtbar, da dieser auf dem Cover aufgedruckt ist.
Dem Film selbst gebe ich 4 Sterne, der Blu Ray eher 3. Wer den Film im O-Ton schaut ist zumindest bestens bedient. Wer den deutschen Ton bevorzugt, muss mit dem Rauschen leben. Ich runde trotzdem auf 4 Sterne auf.
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am 17. Juni 2012
Zunächst einmal, diese Rezension bezieht sich ausschließlich auf die reguläre DVD, nicht die Blue-Ray. Mir ist nicht bekannt, ob die Blue-Ray mehr Extras bietet, als die reguläre Version. Nur als kurzes Vorwort, weil mir auffiel, dass amazon die Rezensionen zu beiden Verkaufsversionen zusammenlegt.

Also, "Tanz der Totenköpfe" basiert auf dem Roman "Hell House" von Richard Matheson. Matheson selbst hat wohl selbst an der Verfilmung irgendwie mitgewirkt, aber was das war kann ich nicht sagen. Ebenfalls weiß ich nicht, inwiefern der Film von der Originalversion abweicht. Lediglich Ann habe einen anderen Vornamen in der Buch-Version, aber da hört mein Wissen auch auf.

Der reiche Industrielle Rudolph Deutsch will herausfinden, ob man den Tod überleben kann. Dazu hat er das angebliche Spukhaus "Belasco Haus", auch Höllenhaus genannt, erstanden. Dieses wurde schon in der Vergangenheit von einer achtköpfigen Gruppe untersucht, allerdings starben alle Teilnehmer, bis auf einer.
Deutsch angagiert den Physiker Dr. Barrett, diese Spukphänomene zu untersuchen, dabei unterstützen ihn Florence Tanner, ein Medium und streng gläubig, seine Gattin Ann und Ben Fischer, Überlebender der Erstuntersuchung. Bereits am Anfang wird klar, dass das Haus der gruppe nicht wohlgesonnen ist und ein Geist, der von Florence besitz ergreift warnt die Gruppe zu verschwinden, sonst müsse er alle umbringen. Eine Warnung, welche die Gruppe ignoriert und schon sehr schnell üble Folgen nach sich zieht.

Was den Film an sich angeht, dass das Bild verbessert wurde muss ich glauben. Dem beigefügten Trailer sieht man an, dass das Bild ziemlich verwaschen ist. Der eigentliche Film selbst ist in hervorragender Bildqualität, auch wenn die Farben etwas matt sind. aber ich denke, das liegt am Alter.
Auch sind die Spezialeffekte aus heutiger Sicht natürlich veraltet. Wo "Bis das Blut gefriert" nur eine "atmende" Tür hatte, ein Effekt der auch heute noch gut aussieht, ist Florence' zweite Seance fast schon unfreiwillig komisch.

Ebenfalls komme ich nicht daran vorbei, paralellen zu Hill House zu sehen. In beiden Geschichten erkundet ein vierköpfiges Team ein vermeindliches Spukhaus. Wo uns Hill House im unklaren lässt, WAS eigentlich los ist und es auch schafft uns zu gruseln, versucht das Höllenhaus nicht subtil zu sein. Es greift seine Besucher offen an und "zieht nicht an den losen Fransen des Charakterzuges", was frühestens bei Florence' Besessenheit, spätestens beim Poltergeistangriff klar wird. Belasco Haus ist eine verlassene, von Spinnweben durchzogene Bruchbude, Hill House ein in Schuss gehaltener Palast. Auch wird der Film zum ende hin vollständig aufgelöst, wodurch auch klar wird, dass beide Filme nur in ihrem Grundgerüst vergleichbar sind. Subjektiv gefällt mir Hill House/"Bis das Blut gefriert" einfach besser, weil nie geklärt wird, was passiert, wohingegen das Höllenhaus keine Sekunde zögert zu zeigen, wie gefährlich es ist.

Mir als jemand, der Geschichten zu Geisterhäusern sehr gerne mag, hat der film natürlich gefallen und mir ist wie bei "Bis das Blut gefriert" nicht schwer gefallen zu sehen, warum der Film ein Klassiker ist.
Nur muss ich mir die Frage stellen, was sich die damalige deutsche Bearbeitung beim titel gedacht hat? Im Original hört der Film auf den Namen "The Legend of Hell House" und wie der deutsche titel subtil andeutet wird im Film weder getanzt, noch sehen wir Totenköpfe. Mumien schon, aber keine blanken Knochen. Nicht dass das etwas über die Qualität des Filmes aussagt, aber ich wollte das erwähnen.
Trotzdem, auch wenn uns der Film sagt, Belasco sei der Himalaya unter den Spukhäusern, es kann Hill House einfach nicht das Wasser reichen. Wem Subtilität nicht gefällt und/oder lieber Farbfilme guckt ist mit "Tanz der Totenköpfe" eher beraten. Der Film macht auch heute noch eine gute Figur, von der zweiten Seance abgesehen, und ist keiner dieser neuartigen Filme, die Grusel nur durch einen hohen Gore-Anteil bewirken will.
Und wie ein Vorredner schon sagte, dieser Film steht klar hinter "Bis das Blut gefriert", muss sich aber keineswegs verstecken.

Ebenfalls bietet die DVD nur den Trailer als Extra. Es gibt keine Audiokommentare oder sonstige Extras. Allerdings kann man den Film im Original-Ton ansehen und kann deutsche, wie englische Untertitel einschalten. Mehr Boni sucht man vergebens.
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am 2. Dezember 2013
Der dämliche deutsche Titel des Films kann natürlich falsche Käufer anlocken, denn er klingt nach Splatter-, Gore- oder Zombiefilme, all das finden wir
bei "Legend of Hellhouse" natürlich nicht.
Ein todkranker, schwerreicher Mann verpflichtet eine Gruppe von Wissenschaftlern, die mit Parapsychologie zu tun haben, geheimnisvolle Vorkommnisse in
Hellhouse zu untersuchen. In diesem Haus waren vor nicht allzu langer Zeit 27 Teilnehmer an einer Orgie furchtbar hingemetzelt worden. Von der ersten
Gruppe, die das Haus untersucht hatten, hatte nur Ben Fischer (Roddy McDowall) überlebt, der auch bei der neuen Gruppe dabei ist. Dr. Lionel Barrett
(Clive Revill) führt die Untersuchungen, ihn begleitet seine elegante Frau Ann (Gayle Hunnicut). Die vierte im Bunde ist das übersensible Medium Florence
(Pamela Franklin). Schon kurz nach dem Einzug ins Haus häufen sich Vorkommnisse, die an das Wirken von Poltergeisetrn glauben lassen, und jeder auch nur
ein wenig sensible Zuschauer wird mit den Leuten mitleiden. Die Schauspieler sind wirklich gut, Pamela Franklin war übrigens die kleine Flora in "Schloss
des Schreckens".
Bild und englischer Ton der DVD sind hervorragend, vom deutschen Ton kann man das nicht sagen. Der Film ist für jeden zu empfehlen, der sich für wegwei-
sende Gruselfilm Klassiker interessiert und der versteht, dass Filme aus den 70er Jahren anders funktionieren als heutige Filme.
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am 18. Juni 2013
Das hört sich martialisch an ist aber ein Originalzitat aus dem Film, und wird hinsichtlich der Philosophie des unheimlichen Besitzers von Hell House, dem "Mount Everest der Spukhäuser" noch seine Bedeutung haben.
In den frühen siebziger Jahren macht sich ein Forscherteam bestehend aus einem weiblichen Medium, dem Wissenschaftler Ehepaar und dem ehemaligen letzten noch lebenden Mitglied einer früheren Expedition auf zum sagenumwobenen "Bilasco Haus". Eine parapsychologische Studie soll hier durchgeführt werden.
Wenn es einen Ort gibt in dem das Böse haust, dann hier.
Gibt es Botschaften, Kontakte aus dem Totenreich?
Nur diese unheilgeschwängerte Umgebung scheint Aufschluß darüber geben zu können, ob über den Tod hinaus, böse Mächte ihr Unwesen treiben können.
Bilasco, der dämonische ehemalige Eigentümer feierte hier Teufelskulte voller Sadismus, Perversion, Mord, Nekrophilie.
Und wenn uns Mr. Fisher, der einzige Überlebende der ersten Expedition in diesem Gemäuer davon mit heiserer Stimme erzählt, und wir dabei seine vergrößerten, etwas irren Augen durch die dicken Brillengläser sehen, glauben wir Zuschauer ihm das auch sofort auf Wort. (Wir hätten das nur gern selbst im Film miterlebt, aber dazu später).
Mit viel technischem Equipment ausgestattet wird nun für mehrere Tage der Aufenthaltsort der Vier die spinnwebverhangene Dunkelheit, die wurmstichigen Zimmerfluchten und auch die kleine gruselige Hauskapelle von "Hell House" sein.
Bald beginnt auch schon das höllische Gepoltere, Kronleuchter fallen von der Decke, Tische bewegen sich, eine Katze wird zum unliebsamen beiß- und kratzwütigen Raubtier.
Seancen werden abgehalten, sehr effektiv wird des Öfteren geschrien und die weiblichen Teilnehmer zeigen eine nun sagen wir bis her nicht gekannte erotische Sinnenfreude. (Leider weitgehend der Phantasie des Zuschauers überlassen).
Per Stimme aus dem Jenseits meldet sich Monsieur Bilasco selbst zu Wort und auch sein ungeliebter toter Sohn spricht durch das weibliche Medium.
Das Ende ist nun ja etwas überraschungsarm, und nachdem auch dieses Grüppchen durch herab stürzende Kerzenleuchter und ein Holzkreuz um die Hälfte dezimiert wurde, werden die Tore von "Hell House" ohne sonderlichen Erkenntnisgewinn wieder geschlossen.
Richard Mathesson ist hier für das Drehbuch nach seinem eigenen Roman verantwortlich und dieser ist bei weitem kein unbeschriebenes Blatt.
Verdanken wir ihm doch solche Perlen wie den Science- Fiction Film "Der Omega Mann", toll auch neu verfilmt als "I am Legend", zahlreiche Kurzgeschichten und vor allem einige der guten Drehbücher zu den Roger Corman, Vincent Price Filmen ("Die Verfluchten" etc.).
So sei auch gesagt, "Tanz der Totenköpfe" ist bei weitem kein schlechter Film.
Wir haben den wunderbaren siebziger Jahre Flair, wir haben schöne Kameraeinstellungen, ein nebelverhangenes Spukhaus und insgesamt eine stringente Inszenierung mit guten Schauspielern.
Roddy Mc Dowell als verkrüppeltes Psycho -Wrack Mr.Fisher ist hinreissend.
Untrüglich sind in diesem Film natürlich die Paralleln zu "Bis das Blut gefriert", einem der ganz grossen Klassiker des Grusel- und Haunted House Films zu erkennen.
Und hier haben wir den großen Qualitätsunterschied: Der wahnsinnig subtile, schleichende Horror von diesem funktioniert auch auf einer interpretatorischen Parallelebene.
Bei" Bis das Blut gefriert" bleibt die Ungewissheit ob hier realer übernatürlicher Schrecken oder psychotische Suggestivkraft der Experiment-Teilnehmer am Werk ist.
Außerdem ist dieser so genial und meisterhaft gefilmt, daß er schwerlich zu überbieten ist.
"Tanz der Totenköpfe ist hier viel einfacher gestrickt.
Hier ist von Anfang an klar, das hier das böse Haus mit seinen Geistern am Werk ist.
Also wird hier mehr auf plakative, grelle Effekte gesetzt. Dies kann man machen , nur dafür, für real sichtbaren, bildhaften Horror ist dann doch "Tanz der Totenköpfe" viel zu schwach, zwar sehr atmosphärisch aber hier fehlt dann doch der entscheidende Kick, der Schock oder der wirkliche Horror.
Er war schon damals viel zu zahm, nicht drastisch genug ,zu dünn und halbgar im Vergleich zu damaligen Produktionen wie "Das Omen" oder "Der Exorzist".
Ein Spukhaus-Thriller, wo der Spuk doch sehr mit angezogener Handbremse fährt.
Hier wird viel was der Film anfangs an Erwartungen aufbaut einfach nicht eingelöst.
Nicht langweilend, aber sehr bieder und überraschungsarm gestaltet.
Mit einer außerdem so dermaßen dünnen Story kann auch niemals ein Schrecken auf dramaturgischer Ebene erreicht werden , wie zum Beispiel im genialen "The Changeling" von 1980.
Dieser funktioniert durch wunderbare Storykniffs und überraschendem Ende.
In "Tanz Der Totenköpfe haben wir nur: Vier Wissenschaftler, ein Haus mit dunkler Vergangenheit, auf die aber nie genauer eingegangen wird- auch ein Minuspunkt, viel Türenknallen, umgestürztes Dekor, ein paar unergründliche Geisterstimmen und ein verschenktes unbefriedigendes Ende; das wars.
Ganz entscheidend zur unfreiwilligen Belustigung tragen auch die ständigen todernst vorgetragenen parapsychologischen hochwissenschaftlichen Erklärungen, nebst dem monströsen technischem Equipment bei.
Nun könnte man einfach sagen, der Zahn der Zeit hat an ihm genagt. Der Meinung bin ich bei Filmen grundsätzlich nicht.
Wenn ein Film großes Potential hat, dann behält er seine Wirkung auch über die Jahrzehnte.
Jeder großer Filmklassiker von "Psycho", Rosemaries Baby" oder "Nosferatu" um einmal einige aus der Horror- und Thrillerecke zu nennen, beweist dies.
Aber die "Tanzenden Totenköpfe" waren auch schon im Enstehungsjahr 1972 sehr klapperig auf dem Knochengerüst.
Auch damals rieselte schon die Osteoporose durch jeden Schädelknorpel.
Somit bleibt als Fazit: Schön, atmosphärisch gefilmt, bleibt in allen Punkten weit hinter den Erwartungen zurück und somit nicht mehr als unterer Durchschnitt.
Gegen solche HorrorGurken wie "Das Geisterschloß" wirkt er natürlich zurecht oscarreif.
Hübsch natürlich wieder einmal die deutsche Titelschmiede, denn kein einziger tanzender, ja wenigstens vielleicht einmal rollender Totenkopf ist hier zu sehen.
Die deutschen Titelgeber hatten damals des öfteren einen Joint zuviel geraucht und so kommen wir auch heute noch in den Genuß von sagenhaft behämmerten Filmtiteln.
Meine Favoriten eindeutig: "Sado- Stoß das Tor zur Hölle auf" (Org:"Buio Omega"),
"Foltermühle der geschändeten Jungfrauen" (" Le Raisan de la Mort"), "Hexen gefoltert und zu Tode gequält" (Org:"Mark of the Devil"), "Nackt und zerfleischt" ("Cannibal Holocaust").
Da gibt es noch viele sagenhafte Beispiele und ich muß sagen, deutsche Verleihtitel für internationale Produktionen finden, muß ein wahrer Traumberuf gewesen sein. Zuletzt sollten Sie lieber Interessent gerne einmal einen neueren wirklich grossartigen, haarsträubenden Spukhaus- Film sehen wollen, empfehle ich "Die Frau in Schwarz"
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am 31. August 2002
"Tanz der Totenköpfe" ist wie "Das Grauen" oder "Bis das Blut gefriert" einer der Klassiker der hochqualitativen Horrorfilme, die sich von der blutrünstigen Masse abheben und durch sehr gute schauspielerische Leistungen und sehr gute Regie auszeichnen. Zugegeben, dieser Film ist schon etwas gewaltätiger als etwa "Das Grauen", aber immer noch eigentlich ein atmosphärischer Horrorfilm und deshalb (zum Glück) nichts für Fans der qualitativ minderwertigen "Horrorschocker". Im Gegensatz zu "Das Grauen" wird hier die Sache wissenschaftlicher angegangen und es werden tatsächlich einige in sich schlüssige Theorien für das Entstehen von übersinnlichen Phänomenen durchgespielt.
Zur DVD: Dieses Meisterwerk hätte definitv mehr verdient. Bildqualität ist super, aber schon allein die Aufmachung der Verpackung wird dem Film nicht wirklich gerecht, und außer dem Trailer gibt es überhaupt keine Extras! So ein Film schreit doch geradezu nach Audiokommentaren etc. Der englische Ton wurde sehr gut neu abgemischt, die für damalige Zeiten völlig neuen Toneffekte und die Musik, die beide sehr zur Atmosphäre des Films beitragen, kommen jetzt viel besser zur Geltung. Die Qualität des deutschen Tons ist aber sehr schlecht, er ist nur in Mono und rauscht furchtbar. Außerdem war es den Machern der DVD die Mühe nicht wert, die Einblendung zu Beginn des Films von der deutschen Version auch einzubauen, stattdessen muss, wer des Englischen nicht mächtig ist, sich mit lästigen Untertiteln herumplagen, die man zum Glück aber ausschalten kann.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Mai 2007
...also gleich vorneweg - der Titel ist echt schlecht gewählt. Der Film hat - wie schon meine Vorrezesenten geschrieben haben - aber auch wirklich garnix mit Filmen wie "Tanz der Teufel" oder "Tanz der Vampire" zu tun. Er ist weder so blutgefüllt wie Erstgenannter, noch so richtig unterschwellig spannend wie der Zweitgenannte.

Schön ist an dem Film das Flair der 70er. Kein Blut, dafür einiges an Grusel in der Geschichte.

Was jedoch am Film nagt, ist halt die Tatsache, dass die Geschichte trotzdem nur sehr dünn ist für einen ganzen abendfüllenden Film. Geschrieben wurde sie ja von einem gewissen Herrn Matheson, der schon bei diversen Twilight Zone Episoden seine Phantasie spielen ließ. Naja - vielleicht hätte er auch hier besser eine 30 Minuten Episode hernehmen sollen, denn es fällt in der heutigen Zeit ungemein schwer, diesen Film über volle 100 Minuten ernst zu nehmen.

Wieso das so schwer fällt?

Ein paar Dinge (ohne hier etwas freizügig von der Geschichte vorwegzunehmen):

Viele Frauen, die viel Kreischen (dabei Kamerafahrten mitten ins Gesicht); ein Gruselhaus, das von außen gezeigt wird, dass dann im Film aber nur aus fünf Sets besteht; Schauspieler, die zwar das Talent haben Panik glaubwürdig zu vermitteln, es aber maßlos übertrieben in der heutigen Zeit wirkt; wieder einmal eine Geisterhausgeschichte wo die Wissenschaft gegen den Okkultismus zur Beweisführung antritt - das Ende fällt ebenso aus, wie in jedem anderen Spukhausfilm; ein paar Punkte würde mir sicherlich noch einfallen, wenn es jemanden interessieren würde...

Naja - was bleibt ist trotzdem eine normale Geisterhausgeschichte, die einen netten Zeitvertreib darstellt. Keine Geisterhausklasse ala "The Shining" oder "Landhaus der toten Seelen" - mittelmäßiger 70er Jahre Grusel.

Damit das ganze jetzt ein bißchen seriöser aussieht und ich nicht als 70er Jahre Verpöhner gelte - ich habe zahlreiche (Grusel-) Lieblingsfilme, die aus dieser Zeit stammen und die in ein ähnliches Genre fallen wie "Tanz der Totenköpfe" - da wäre "Wenn die Gondeln Trauer tragen", "Das Omen", das besagte "Landhaus der toten Seelen" mit Oliver Reed, Shivers von Cronenberg und und und - ich liebe den 70er Jahre Suspense und ich schätze auch die Ernsthaftigkeit der damaligen Gruselfilme. Naja - bei diesem Film hier ist das wie gesagt nicht so - und darum 3 Sterne. Mehr ganz sicher nicht.

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zur Technik:

Bild: schön in 16:9 und ich glaube auch im Original Breitbildformat; es ist zwar einiges an Rauschen zu sehen, aber das gehört halt zum Film bzw. ist es bei einem Gruselfilm sogar ein bißchen (meiner Meinung nach) atmosphärefördernd

Ton: Deutsch und Englisch in Stereo. Habe nur die deutsche Spur angehört und die ist doch auffallend rauschig. Mich hat's weniger gestört - Heimkinoenthusiasten dürften aber schon streckenweise entsetzt sein

Extras: Ein Trailer. Ganz interessant, wie da der Grusel aufgebaut wird, aber ansonsten ist halt nix auf der Scheibe zu finden - Menüs sind auch leblose (ach wie passend zum Gruselgenre!) Standbilder
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am 4. Februar 2006
In einem einsam gelegenen Anwesen, dass nur noch "Hell House" genannt wird, soll es angeblich spuken. Bereits zweimal wurde überprüft, ob an den Gerüchten was dran ist - jedoch jedesmal mit schrecklichen Folgen. Für 100.000 Pfund pro Kopf erklären sich vier Parapsychologen bereit den unheimlichen Geschehnissen auf den Grund zu gehen...
"The Legend of Hell House", wie der Film von 1973 im Original treffender heißt, ist ein kleiner aber zuweilen höchst spannender Spukhausgrusler, der kaum Wünsche offen lässt.
Wir haben da zum einen ein in der Vergangenheit liegendes schauriges Ereignis, dass seine Schatten in die Gegenwart wirft. Weiterhin eine bunt zusammengewürfelte Truppe, in welcher sich mit der Zeit immer mehr Misstrauen einschleicht. Und zu guter Letzt ein unheimliches Haus, das atmosphärisch eingefagen wurde.
Atmosphäre wird in diesem Film im Übrigen groß geschrieben. "Hell House" kommt fast komplett ohne Blut aus und schafft es alleine durch seine Inszenierung und die straff erzählte Geschichte zu fesseln.
Obwohl sich der Film bei der Story stark bei dem Klassiker "Bis das Blut gefriert" bedient, schafft er es dennoch originell zu wirken.
Als einzigen Kritikpunkt kann man eigentlich nur das etwas an den Haaren herbeigezogene Ende nennen. Da hätte es gut getan, wenn man vorher den einen oder anderen Hinweis in die Geschichte eingebaut hätte. Aber sei's drum.
Der Film liegt auf der DVD in der deutschen und der englischen Sprachfassung vor. Bis auf einen Trailer gibt es leider keine Extras. Auf der technischen Seite stört eigentlich nur, dass der deutsche Ton nur in Mono aufgespielt wurde.
Fazit: Fast perfekter Spunkhausfilm, der eigentlich alles hat, was man von diesem Genre erwartet. Nur das blöde Ende trübt den Gesamteindruck ein wenig. Trotzdem finde ich, dass "Hell House" 5 Sterne verdient hat - denn bis zum Ende ist er absolut packend.
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