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am 15. Mai 2002
Die CD „Arias for Farinelli" mit Vivica Genaux und der Akademie für Alte Musik unter der Leitung von René Jacobs ist ein unbedingtes Muß für alle Fans der barocken Gesangskunst. Und auch gerade alle anderen Musikliebhaber sollten sich diese Aufnahme von Farinelli-Arien nicht entgehen lassen, um Belcanto kennen lernen und genießen zu können.
Vivica Genaux verfügt über eine warme Mezzo-Sopran-Stimme mit einer brillanten Höhe und runden Tiefe. Sie singt ohne jede Anstrengung und Forcierung über mehrere Oktaven die schwierigsten Verzierungen und Triller. Die CD besticht durch ihre Zusammenstellung von Arien der Komponisten Hasse, Porpora, Broschi, Giacomelli: Sie vereinigt virtuose Bravourarien - in denen Vivica Genaux ein wahres Feuerwerk mit ihrer Stimme entzündet - mit melancholischen Stücken, wie der Arie des Idaspe aus Broschis gleichnamiger Oper. Gerade in diesen Arien kommt Vivica Genaux wunderbare Stimme im sanften Piano zur vollen Entfaltung. Aber auch die Bravourarien gestaltet die amerikanische Mezzosopranistin keinesfalls als reine Artistik, sondern sie vereinigt ausgefeilte Vokaltechnik mit Ausdrucksgestaltung auf höchstem Niveau. Ein Höhepunkt der CD ist die Arie „Quell'usignolo", in der Genaux in ihrer Gestaltung des Gezwitschers der „Nachtigall voll Liebessehnsucht" noch die Mitglieder der Akademie für Alte Musik übertrifft.
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am 24. Dezember 2002
Wie haben Kastraten wohl wirklich getönt? Diese Frage zu beeantworten ist schwierig. Im Film Farinelli wurden die Stimmen elektronisch verfremdet und gemixt, die Countertenore versuchen ein Hörbild zu vermitteln und Cecilia Bartoli singt solche Arien ungekünstelt mit ihrer Mezzostimme.
Vivian Genaux ist auch ein Mezzosopran, durchsichtiger, leichter, transparenter als die Stimme der Bartoli. Technische Schwierigkeiten scheint sie keine zu kennen, wie sie live bei einem Konzert mit den auf dieser CD präsentierten Arien 2001 in Zürich bewies. Der Applaus war riesig, nun ist das Programm auf CD erhältlich.
Der Eindruck des Konzertes bestätigt sich, mühelos bewältigt sie die teilweise akrobatischen Arien. Die Begleitung der Akademie für Alte Musik Berlin unter René Jacobs ist hervorragend, immer im Dienst der Sache, nie pastös oder zu dominierend, schlicht, transparent und immer präsent.
Ein besonderes Lob der Präsentation der CD. Das beigelegte Booklet ist informativ und vermittelt Erkenntisse über diese spezielle Art von Musik.
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am 17. Mai 2002
Sicherlich gehören, abgesehen vom Bekanntheitsgrad ihrer Zeit, die auf dieser CD vereinten Maestri (vielleicht einmal abgesehen von J. A. Hasse) eher zur zweiten Riege der Komponisten ihrer Zeit, dienten sie doch weniger der Musik, als vielmehr deren Interpreten. So legten sie ihr Repertoire u.a. auch dem großen Farinelli buchstäblich in den Mund und rückten so seine Sangesakrobatik in den entsprechenden musikalischen Mittelpunkt einer jeden Opernaufführung. Wen's stört, der greife auf Händel, Gluck oder Vivaldi zurück (Nicht das die das nicht auch gemacht hätten!). Ihm sei aber gesagt: Was Vivica Genaux, die Akademie für Alte Musik Berlin und René Jacobs auf dieser CD abliefern ist einmalig! Endlich wird der B-Teil der Arien frei und nach Sängervorgabe verziert. Endlich werden halsbrecherische Koloraturen nicht mit geschwollenen Halsvenen und permanenter Luftnot (Madama Bartoli) gesungen. Endlich phantasiert das Orchester ohne sklavische Notenhörigkeit. Endlich steht nicht der Klang der orginalen Instrumente im schnarrenden Mittelpunkt. Endlich entrückt uns diese Musik in wirklich höhere Sphären und läßt uns erstaunt und sparchlos zurück. Wen stört die mangelnde Dramatik der gesamten Oper? Und wen wundert's, daß die Damen reihenweise vor Farinelli niederfielen? Viva Genaux! Vivica Farinelli!!!
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am 31. Oktober 2002
Diese bisher als unsingbar geltenden Arien, die für der Kastraten Farinelli geschrieben wurden, werden von Vivica Genaux in atemberaubender Meisterschaft gestaltet. Die Kolleraturen sind gestochen scharf und trotz unglaublicher Schnelligkeit nie flüchtig. Auch im Legato besticht die junge Sängerin durch Stimmschönheit und absolute Stilsicherheit. Mit Rene Jacobs an ihrer Seite gerät diese CD zu einem ausgewöhnlichen Musikerlebnis.
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am 18. September 2013
Carlo Broschi genannt Farinelli war vermutlich der größte Sänger seiner Zeit, und so ist es angemessen, dass sich nicht irgendjemand, sondern die technisch extrem versierte Mezzosopranistin Vivica Genaux an den von ihm gesungenen Arien versucht. Ihr Timbre ist wohl nicht so „dolce“, wie Farinellis gewesen sein mag, sondern etwas herber, aber dennoch ist die Einspielung ein voller Erfolg.
Mit großer Freude hört man, dass die Arien, die hier geboten werden, zwar teilweise hochvirtuos sind, aber eben auch hochmusikalisch. Zudem sind die für den Sänger wichtigsten Komponisten mit Arien vertreten.
In Kompositionen insbesondere von Nicola Porpora, der Farinellis Gesangslehrer war und dem wir ihn somit letztendlich zu verdanken haben, sind die technischen Schwierigkeiten ein unerlässlicher und ausdrucksvoller Bestandteil der Kompositionen. Der Stil ist virtuos, aber zugleich intensiv emotional, so dass die Arien eine reine musikalische Freude sind. Zu hören, mit welcher Beweglichkeit Genaux z.B. durch die Koloraturen in „Dall'amor“ fliegt, ist wunderbar und pures Vergnügen. Die Sängerin dekoriert stilvoll und ihren Fähigkeiten entsprechend reichlich - wie schnell und dabei genau Genaux teilweise geradezu endlose Fiorituren singen kann, ist immer wieder bewundernswert (was für Lungen hat diese Frau!).
In Giacomellis „Quell'usignolo“ erfreuen die makellosen präzisen Triller, der große Tonumfang (ein sehr schönes, volles aber nicht schweres tiefes Register), vor allem aber die schwungvoll musikalische, mitreißende Gesangsweise von Vivica Genaux. Man muss bei dieser Sängerin schon genau hinhören, um alle Töne und Subtilitäten zu erfassen - wundervoll!
Farinellis Bruder Riccardo Broschi war ein höchst mittelmäßiger Komponist, aber seine Arie „Ombra fedele“ ist wunderschön und ergreifend und integriert Pathos und komplexe Koloraturen in gelungener Weise. Schön also, dass sie auf der Einspielung enthalten ist. Genaux' Begabung für schnelle Koloraturen entsprechend enthält die CD überwiegend schnelle und gesanglich hochvirtuose Musik, und weniger langsame tragische Arien; man hofft, in Zukunft auch einmal jene Seite des berühmten Sängers zu erleben.
Warum die Einspielung auch Instrumentalmusik von Galuppi enthält, erschließt sich mir nicht ganz; noch mehr Gesang wäre mir lieber gewesen, aber bei 70 Minuten bleibt dafür dennoch genug Zeit.
Diese Aufnahme ist bereits eine Dekade alt, aber seitdem hat sich niemand sonst auf CD an das Repertoire „Farinelli“ herangewagt - mit gutem Grund. Genaux ist hervorragend, und diese CD war ein weiterer Meilenstein bei der Wiedererschließung des Kastratenrepertoires.
Uneingeschränkte Kaufempfehlung.
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der kastrat farinelli (1705 - 1782) sang unter anderem in wien, venedig und vor königen und kaisern. dem vernehmen nach rührte er mit seiner glockenhellen stimme sein publikum reihenweise zu tränen, dem könig Philip V. von spanien musste er abends zehn jahre lang immer die gleichen sechs lieder vorsingen...

viele - allerdings eher wenig namhafte - komponisten, darunter auch sein bruder, komponierten eigens arien, die auf ihn, auf den kastratengesang zugeschnitten waren.

nun gibt es ja heute keine kastraten mehr (wer weiß, vielleicht erkennt hier jemand wirtschaftskrisengebeutelt eine marktlücke) und so sind auch viele dieser stücke in vergessenheit geraten.

zum glück hat man sie wieder hervorgeholt, auch wenn man statt einem sänger die amerikanische mezzosopranistin vivica genaux verpflichtete, die ihre sache aber ausgezeichnet macht.

dazu hat man wohl die besten stücke ausgegraben und hervorragende musiker geholt. das ist wunderschöne, zum teil etwas wehmütige barockmusik auf höchstem niveau, eine veröffentlichung abseits der 420sten neuaufnahme von vivaldis vier jahreszeiten.

dazu kommt eine vollkommene aufnahme, räumlich perfekt ausbalanciert, unlimitiert in der dynamik, im dunkeln gespielt, vermeint man die instrumente funkeln und glänzend zu sehen.

eine wunderbare klassikCD abseits des gewohnten, eine entdeckung wert!
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am 23. Juli 2011
Vivica Genaux ist unglaublich. Es ist nicht nur die Schnelligkeit sondern auch die Präzision der einzelnen Töne. Ich habe vorher nicht geglaubt, daß so etwas möglich ist. Absolut fantastisch. Zusätzlich hat ihre Stimme eine angenehme Wärme. Ob es besser geht? Ich -als Laie- glaube es nicht. W. Völker
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