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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
2
5,0 von 5 Sternen
la Traviata
Format: Audio CD|Ändern
Preis:38,79 €+ 3,00 € Versandkosten

am 22. November 2002
Verdis "La Traviata" liegt in zahlreichen Einspielungen vor. Darunter befinden sich auch einige hervorragende Aufnahmen mit Maria Callas, Montserrat Caballé, Beverly Sills und Joan Sutherland in der Titelpartie.
Die vorliegende Gesamtaufnahme wird von den drei überragenden Protagonisten getragen: Joan Sutherland, Carlo Bergonzi und Robert Merrill. Ein Ensemble der Superlative, das auf keiner anderen Studioeinspielung erreicht wurde! Joan Sutherland als Violetta, singt nicht nur atemberaubend, sondern wird auch der Rolle gerecht. Mühelos flutet sie in der Höhe ihre Stimme und brilliert mit phänomenalen Koloraturen. Carlo Bergonzis Timbre ist unverkennbar und er singt mit wunderbarer Phrasierung und Eloquenz. Selbst ein interpoliertes hohes C kann man von ihm vernehmen. So kultiviert gesungen, erlebte man den Alfredo nur von Alfredo Kraus oder Nicolai Gedda. Der amerikanische Bariton Robert Merrill zählte zu den herausragenden Sänger seiner Epoche. Seine samtene Stimme führt er mit unglaublicher Verve und Kraft. Diese Interpretation ist heute noch ein Meilenstein, an dem sich alle anderen Nachfolger messen müssen! Natürlich sind auch alle kleineren Partien vorzüglich besetzt.
Sir John Pritchards musikalische Umsetzung ist bravourös und zupackend.
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TOP 500 REZENSENTam 3. Oktober 2015
Als diese Aufnahme von Verdis "La Traviata" im Jahr 1963 auf den Markt kam, wurde sie allgemein als Sensation gefeiert. Fachkritik und Publikum überschlugen sich in Lobeshymnen, und jeder Opernfreund war bemüht, zumindest einen Querschnitt zu ergattern. Natürlich spielte es auch eine Rolle, daß es die Plattenschwemme von heute noch nicht gab. Jede Neuaufnahme eines Hauptwerkes wurde mit großer Aufmerksamkeit registriert.
Das Augenmerk lag im vorliegenden Fall zunächst auf der Sopranistin, die noch ganz am Anfang ihrer Weltkarriere stand. Joan Sutherland, eine junge Australierin, hatte in London als Norma auf der Bühne gestanden, und die Aufführung war ein solcher Erfolg, daß ihr Ruhm sich binnen kurzem über die Musikwelt verbreitete. Nun muß man sagen, daß Joan Sutherland in der Tat eine wunderbare Interpretation der Titelheldin bot, eine, die es mit der berühmten Maria Callas ohne weiteres aufnehmen konnte, obwohl sie eine völlig andere Werkauffassung vertrat. Ich würde es so formulieren: Callas legte ihren Schwerpunkt auf die menschlichen Facetten der Partie, während Sutherland in erster Linie wunderbaren Gesang verströmte und auch mit glasklaren Koloraturen nicht geizte. Die Begeisterung war jedenfalls groß, und sie war berechtigt.
Nun besteht aber "La Traviata" nicht nur aus der Titelfigur, sondern die beiden männlichen Hauptdarsteller erfordern ebenfalls ungeteilte Aufmerksamkeit. Carlo Bergonzi, der wohl stilreinste, geschmackvollste italienische Tenor der zweiten Jahrhunderthälfte, singt einen großartigen Alfredo, der zu den besten zählt, die ich kennengelernt habe. Sein Gesang und seine Interpretation sind der Sutherland in jeder Beziehung ebenbürtig. Aber auch Robert Merrill bietet einen so vollendeten Père Germont, daß man durchaus von einer Idealbesetzung sprechen kann. Nirgends klingt er sentimental, noch nicht einmal in der berühmt-berüchtigen Arie vom "heimatlichen Land". Die große Szene des 2. Aktes mit Joan Sutherland zählt zu den Höhepunkten den Aufnahme.
Die übrigen Rollen sind alle angemessen besetzt, es befinden sich sogar etliche große Namen darunter, wie Angelo Mercuriali (Giuseppe), Silvio Maionica (Marchese d'Obigny) und Miti Truccato Pace (Flora).
Der Engländer John Pritchard führt Chor und Orchester des Maggio Musicale Fiorentino mit sicherer Hand durch die Partitur. Beide Formationen sind erstklassig.
Die Aufnahme entstand im November 1962 im Teatro della Pergola in Florenz. Sie klingt nach digitalem Re-Mastering frisch und unverbraucht, in sehr transparentem Stereo. Die Textbeilage des 2 CD-Albums ist leider recht dürftig ausgefallen. Die großartige Aufnahme hätte eine repräsentativere Veröffentlichung verdient gehabt.
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