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TOP 1000 REZENSENTam 11. August 2009
Vorab: Ich kenne keine Aufnahme des Barbier, die bis ins letzte Detail so sorgfältig, so perfekt produziert ist wie diese Einspielung von 1982:

Agnes Baltsa ist stimmlich hervorragend in Form, und hat auch die Rolle verinnerlicht - diesen schwierigen Spagat, die Rosina zwar als junge Frau darzustellen, aber eben als eine, die es faustdick hinter den Ohren hat und dem Figaro gewachsen ist. Auch wenn etwa die junge Teresa Berganza, Jennifer Larmore oder Cecilia Bartoli noch jugendlicher und scheinbar unschuldiger klangen, Maria Callas giftiger, Baltsa ist eine weit mehr als solide Rosina.

Der Figaro ist von keinem Sänger nach dem 2. Weltkrieg stilsicherer, technisch souveräner eingespielt worden als von Sir Thomas Allen. Mögen auch Tito Gobbi oder Hermann Prey noch mehr Spielfreude und komische Eitelkeit in die Rolle gebracht haben, musikalisch ist ihnen Allen überlegen und trotzdem hinreichend aufgeblasen - er ist vielleicht der größte Trumpf dieser Einspielung.

Francisco Araiza schließlich ist ein echter Glücksfall als Graf Almaviva:
Ein Sänger mit der Stimme und dem Volumen eines lyrischen Tenors, der trotzdem die stimmliche Beweglichkeit für Rossini hatte. Und so haben wir hier endlich einmal einen wirklich glaubwürdigen Prinzen für die Rosina, um den zu kämpfen lohnt. Stört mich, dass er in schnellen Koloraturpassagen seiner großen Bravourarie "Cessa di pìu resistere" aspiriert (d. h. die Töne mit "h" trennt)? Nicht wirklich, das taten andere auch, die dafür meist sehr viel weniger schöne Stimmen hatten - wenn sie die Arie nicht wie früher üblich ganz wegließen (Alva, Monti, Benelli). Und wenn man eben nicht immer einen Juan Diego Florez hat(te) ...

Die beiden Bässe gehören ebenfalls zum besten, was die Diskographie zu bieten hat: Hier der gravitätische Robert Lloyd als hintergründig fieser Don Basilio, dort Domenico Trimarchi als eitel-hektischer Doktor Bartolo.

Welche Wünsche bleiben also offen? Vielleicht der nach einem anderen Dirigenten: Sir Neville Marriner leitet zwar sehr sorgfältig und präzise, aber nicht wirklich mit dem Esprit, den diese großartigen Sänger verdient hätten.

Und damit lässt die Aufnahme - glücklicherweise - noch Platz für Alternativen wie die ähnlich großartig besetzte, aber lebendigere Aufnahme unter Jesus Lopez-Cobos (mit Larmore, Gimenez, Hagegard, Ramey, Corbelli) oder den genialen Zweikampf Callas-Gobbi unter dem sehr inspirierten Alceo Galliera.
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am 25. Februar 2011
Diese Einspielung macht auch nach so vielen Jahren noch Spaß und ist so mustergültig, dass man sie haben sollte. Aus dem erlesenen Ensemble jemanden besonders zu würdigen fällt schwer, widmen sich mit Thomas Allen als gewitztem Figaro, Agnes Baltsa als Rosina mit etwas trocken klingendem aber technisch perfektem Mezzo und Francesco Araiza mit saftigem Rossinitenor als Graf drei Spitzenkräfte dieser beliebten Buffooper. Einzig bei Domenico Trimarchi möchte ich anmerken, dass mir seine fast schon oberlehrerhafte Verkörperung des Bartolo nicht so gefällt, da würde ich mir etwas mehr Tumbheit wünschen. Das Restensemble überzeugt ebenfalls durchgehend. Neville Marriner heizt die Academy of St. Martin in the fields zu lebhaft überzeugendem Spiel an; Bravo für diese Aufnahme.
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am 2. August 2015
Ich habe mir diese Aufnahme vor einiger Zeit gekauft und heute auf einer sehr guten HiFi Anlage wieder einmal angehört. Der Dynamikumfang ist dermassen enttäuschend, dass ich vermutete, dass es sich um eine Aufnahme aus "Schellack"-Zeiten handeln muss. Da nützen die grossartigen Stimmen der Sängerinnen und Sänger auch nicht gerade viel.
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am 3. November 2007
Immer wenn eine neue Aufnahme dieser Oper erscheint, die ich mir anhöre, ziehe ich zum Vergleich diese Aufnahme von Marriner aus dem Jahre 1982 heraus.
Eigentlich nie wird Marriner selbst getoppt. Er hat einen derartig spritzigen und transparenten Rossini serviert, dass es nach Jahrzehnten noch eine Freude ist.
Warum also nicht fünf Sterne ?

Die Sänger, die er zur Verfügung hatte, waren damals sicher ein Spitzenangebot. Höre ich aber Agnes Baltsa( die eine wunderbare Sängerin) ist, und dann die Bartoli oder die Battle oder neuestens die Garanca, finde ich die Stimme deutlich zu dunkel und bei weitem nicht so leicht geführt wie die der genannten Sängerinnen.
Höre ich Francisco Araiza, gilt Vergleichbares. Kein wirklicher Rossini-Tenor. Im Timbre zu stark. Nicht hell und leicht, wie es etwa Luigi Alva oder Ernesto Palacio war. Ein grosser lyrischer Tenor, gewiss, aber ein optimaler Rossini-Sänger nicht.
Dass keine Missverständnisse aufkommen, gut anhörbar sind diese Stimmen allemal, zumal Marriner mit Robert Lloyd einen fulminanten Don Basilio hat. Aber die Sänger stehen nicht auf dem gleichen Niveau wie das Orchester.
Dies ändert nichts daran, dass man diese Aufnahme auch nach 25 Jahren keinesfalls weglegen muss.
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am 1. März 2003
Das ist eine Aufnahme, die Rossinis Musik gerecht wird. Die Qualität ist genial und die Stimmen atemberaubend. Ich meine, 3 Stars der Opernwelt in der Hauptrolle. Denen kann man ja nur blind vertrauen. Diese herrliche italienische Sprache zaubert einem prompt Bilder zu der herrlichen Musik in den Kopf. Alleinschon wenn mann sich die Arie des Figaro (Thomas Allen) " Largo al factotum " anhört, kann man sich genau vorstellen, wie der geschickte Barbier durch die alte Innenstadt Sevilla's hüpft oder wenn der vor Liebe hin und hergerissene Graf Almaviva (Francisco Araiza) seiner Liebsten ein Ständchen vorm Balkon hält. Und auch die Arie " Una voca poce fa " der Rosina (Agnes Baltsa) lädt zum träumen ein! Ein Ohrenschmauss !!!
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