Jeans Store Hier klicken Neuerscheinungen Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More Herbstputz mit Vileda Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
4
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
4
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 4. November 2002
sicher nicht jedermanns sache, die kranken töne des def jux kopfes el-p. musikalisch gesehen jedoch genial, da gibt es keine zweifel. sehr experimentelle + aggressive instrumentals die zugegeben kaum auf kopfhörer hörbar sind weil einfach die ohren zu stark belastet werden. die def jux musik war noch nie die musik, die man seinen eltern oder freunden zeigen würde um sie zu überzeugen wie gut die musik ist die man hört, und dieses album ist das perfekte beispiel dafür. ich verstehe jeden der sagt 'das ist mir zu abstrakt' denn genau deswegen hat dieser mann eine solche lp gemacht. es ist immer wieder erfreulich zu sehen wie selbst die leute, die ansonsten meinen musikgeschmack haben, immer wieder sagen was für ein müll dieses album doch ist. denn eins ist klar: wer sich nicht mit beschäftigt kann es auch nicht gut finden. die arrangements,das (geniale) sampling,die effekte, sprich die beats harmonieren einfach perfekt mit der art wie el-producto reimt. an dieser stelle müsste man ebenfalls den lyrischen inhalt ansprechen, da einige leute sich einfach nicht darauf konzentrieren wollen (oder können?) WAS der mann in seinen texten sagen will. genau das ist in solch einenm review allerdings unmöglich, da die lyrics die el-p bringt, wie bei so vielen def jux acts, viel zu komplex sind um sie selber perfekt zu interpretieren. ein gutes beispiel ist jedoch 'stepfather factory'. allein das ende: die musik stoppt und verbleibt in vergleichsweise sanften elektronischen streichertönen und eine melancholisch klingende roboterstimme setzt ein: "why are you making me hurt you? i love you." dieser moment ist für mich einer der bewegendsten momente des hiphops auf einem der aggressivsten alben der hiphopgeschichte. spätestens an dieser stelle sollte man ernsthaft überlegen ob el-p wirklich (wie viele sagen) nur 'krach' macht, oder ob es geniale kunst ist. oder genialer krach? ... ob man das gesamtwerk mag hängt davon ab ob man offen für neues ist oder bei den üblichen sachen bleiben will. für mich ist beides in ordnung.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. August 2002
El-P, auch El Producto genannt, gilt schon seitdem er mit seiner ehemaligen Gruppe "Company Flow" unterwegs war (siehe Album "Funcrusher Plus) als einer DER Innovatoren des amerikanischen HipHops. Nach der Trennung von Company Flow gründete El-P sein eigenes Label "DefJux" auf dem schon einige dope Artists releasen durften. Nun veröffentlicht El Producto sein erstes Soloalbum auf DefJux und ich kann nur eins sagen: Unglaublich was der junge Mann da abgeliefert hat!
Die LP beginnt mit einem Paukenschlag. Das erste Lied, gleichnamig mit dem Album-Titel stimmt den Hörer schon auf die kommenden 15 Tracks ein. Nachdem furiosen Start bremst die Maschine El-P in keinster Weise, das Album bleibt auf gleichem Niveau. Textlich behandelt El-P verschiedene Themen wie z.b. sein Verhältnis zu senem Stiefvater ("Stepfather Factory") als auch dem Bruch mit Rawkus ("Tuned Mass Dumper"). Wer dem englischen nicht mächtig ist, wird seine Probleme haben aber wer sich länger mit ihnen beschäftigt, wird eine große Vielfalt an intelligenten Texten geboten. Die Beats, allesamt von El-P produziert klingen wie aus einer anderen Dimension. Da rollen pumpene HipHop-Drums über futuristischen, flächigen Synthesizer-anmutenden Klängen durchbrochen von schmutzigen Samples. Oft sind es die Kleinigkeiten, die die Beats so gut machen. Überhaupt kommen mir die Beats eher dunkler vor und sind so scheint es, auch nicht fürs Tanzen im Club ausgelegt. Insgesamt kann man sagen, dass das Album den hohen Erwartungen im Vorfeld gerecht wird. Es erfordert eine gewisse Open-Minded-ness, damit man das Album verstehen kann denn El-P ist ein Visionär, der Rap auf die nächste Ebene bringen will. Daher meine Kaufempfehlung!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. August 2002
DAS Album. DER Mann. DIE scharf schneidende Axt. Im zweiten Jahr des Science-Fiction-comes-now-true-Milleniums schickte sich eine Ein-Mann-Armee dazu an mit eigenem Labelimperium (Def Jux) und Solodebüt im Rücken die Musikwelt auf den Kopf zu stellen. Sein Name: El-P (steht für El Producto - wie passend). Sein Album: Fantastic Damage. Seine Mission: Die fiese, radikale Weiterentwicklung von Hip Hop unter keiner Berücksichtigung jeglicher genreüblichen Konventionen. Dieses Album war wie ein gefundenes Fressen für alle Old-School Katzen, die jedes noch so kleine elektronische Synthieatom in die Hölle wünschten weil es ja kein Sample sei, für alle Undergrounddogmatiker die dachten, je unbekannter und kranker die akustischen Schockwellen desto besser, für alle Chart-/Mainstreamweichlinge für die Underground bereits mit Wu-Tang und Cypress Hill anfängt (was sooooo verkehrt nun auch nicht ist). Fantastic Damage (kurz: FanDam) jedenfalls spaltete die Lager so wuchtig wie eine Axt das Feuerholz. Ja, ist das denn nun der next-level-hardcore-underground-realness-scheiss oder nur halbtechnoider crap? Auf einmal sahen die Lager nur noch schwarz-weiss. Und irgendwo war die Frage auch berechtigt. Ich muss zugeben, dass ich beim ersten Probelauf im lokalen Saturn entsetzt war. Ich dachte, Hip Hop stirbt wenn es denn schon anfängt mit Techno zu fusionieren. Welch törichter, oberflächlicher, erster Eindruck. Beim zweiten Anlauf kristallisierten sich schon mehr Tracks mit Potenzial heraus und beim dritten Mal dachte ich mir: "Fuck it, einfach kaufen und schauen." Keine schlechte Entscheidung. Doch was hat das Album von El-P nun zu bieten, das Album von dem Mann der Ende der Neunziger mit Company Flow kleine Geschichte schrieb?

Nun, zuerst gilt festzuhalten: Electroeinflüsse sind nicht gleich Techno (ach wirklich?). Auch wird hier ausgiebig gesamplet, aber bis man draufgekommen ist dürfte etwas Zeit verstrichen sein. El-P schafft hier mittels bis aufs böseste zercuttete, verzerrt-komprimierten Samples, Synthesizern, Stör-und Piepgeräuschen und wirklich abgespaced, optischen Scratches ein spannungsgeladenes Bollwerk des visionär surrealen und futuristischen Sounds. Die Produktionen selbst vermitteln aber auch stets ein stark urbanes Feeling welches vor allem durch die tighten Drumgebilde ausgelöst werden, die Snares sind auch als solche zu erkennen und keine jiggy Claps. Schmutzig rauh, hart und mitunter in MG-ratternder und breakender Manier (wie zum Beispiel beim genialen "Deep Space 9mm") sind sie es auch die ein gewisses Old-School Breaker Feeling aufkommen lassen. Durch die Verbindung aus High-Tech Sounds und rauhen Beats wirkt die Musik weder großartig Star Trek abgehoben noch zu bodenständig für den täglichen Boombox Einsatz. So ergibt die daraus resultierende Mélange ein kaltes, surreales bisweilen postapokalyptisches Bild welches ein durchaus grotesk, satirisches Horrorbild zeichnet: Das Bild einer enorm fortschrittlichen Gesellschaft nämlich, in welcher Materialismus und Erfolg Werte wie Liebe und gegenseitige Achtung im Keim ersticken. Und wenn man wie in "Stepfather Factory" echte Liebe und Fürsorge kaufen kann (cooles Video übrigens) dann ist es endgültig um uns geschehen. Lediglich in dem wirklich bewegenden "T.O.J." bläst die Wärme zum Angriff und darf für kurze Zeit triumphieren. In diesem Track zeigt sich auch ein weiteres Merkmal El-p's: Die Struktur: Es werden gelegentlich einzelne Abschnitte innerhalb des Tracks gemacht, mitunter mit anderen Beats oder die Tracks enden in einem furiosen Höhepunkt. Die Raps von El-p selber sind der Musik und den Beats entsprechend stets überhitzt, sehr energisch und schnell vorgetragen. Aber eigentlich machen die Beats hier die Show (weswegen es auch eine Instrumental Version des Albums gibt: FanDam plus.)

Somit möchte ich auf die vorher erwähnte Frage antworten: Ja, es ist der Next-Level Scheiss, schwer zu greifen und gewöhnungsbedürftig. Aber auch irgendwo avantgardistisch mit dem nötigen Platz für Interpretationen der Musiku und Überlegungen, z.B. bezüglich des Gekreisches auf "Tuned Mass Damper". Also auschecken wenn man sich hierfür bereit hält. Das Album öffnet Horizonte.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Mai 2002
El-Ps Album Fantastic Damage ist ein absolutes Pflichtalbum für alle Leute die mit New Yorker Untergrund/Abstrakt/Independent-Rap-Musik was anfangen können...Generell sollte sich jeder der Rap-Musik hört, das Album mal anhören. Selbst Leute, die eher weniger Rap hören und dafür Elektronische Musik, egal welchen Genres, sollten sich das Ding mal zu Gemüte führen! Dickes Ding! Die Beats sind abgefahren und erzeugen neue Bilder in Jedermanns Kopf und die Lyrics muß man sich schon sehr sehr oft anhören um jede Kleinigkeit mitzubekommen. Wer das Cannibal Ox Album mochte, wird dieses Album lieben. Next Level...!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken