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Kundenrezensionen

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am 25. März 2002
Wer ist Kaipa ? Kennt die jemand... ?
Nun, vielleicht kennt jemand Roine Stolt. Ja genau der, der momentan mit den Flower Kings so ziemlich alles abräumt, was man abräumen kann. Und eben jener ist auch hier am Start. Gemeinsam mit Patrik Lundström (Gesang; Ritual), Jonas Reingold (Bass; Flower Kings), Morgan Agren (Schlagzeug; Zappa), ein paar Gastmusikern und Hans Lundin (Keyboards), der das ganze Album im Alleingang schrieb.
Aber nur die Wenigsten dürften wissen, dass es diese Band schon vor den Flower Kings gab, und Roine Stolt hier sein Handwerk gelernt hat. Sie veröffentlichten Mitte der Siebziger bis Anfang der Achtziger einige Alben, die jedoch nie großen Bekanntheitsgrad erreichten. Nun melden sie sich zurück, 22 Jahre nach dem letzten Lebenszeichen.
Von der Originaltruppe sind allerdings nur noch Stolt und Lundin über, die auch schon damals den Sound prägten.
Und ich hatte nun das Glück, das gesamte Album schoneinmal vor dem Release im Internet während eines Chats mit Roine Stolt zu hören - sozusagen eine offizielle Listening Party vor der Veröffentlichung.
Naja, und dann nun nichts wie hin und die Scheibe gekauft !!
Und ich kann nur eins sagen - absolut genial ! Was besseres ist mir seit Glossolalia von Steve Walsh nicht mehr untergekommen. Obwohl das Album von Keyboarder Lundin allein geschrieben wurde, hört es sich teilweise an wie eine Flower Kings-Platte, wobei jedoch trotzdem wichtige Unterschiede zu finden sind:
- der Sänger ist viel besser als bei den Flower Kings
- die Mucke ist rockiger und geht mehr ab
- ein gewisser Folkeinfluss ist unverkennbar
- jedes Lied ist unglaublich melodiös und glänzt durch einfach schöne Ausstrahlung
Gemeinsamkeiten mit den Flower Kings findet man auch darin, dass diese Platte zu 75 % instrumental ist, was z.B. an Doppel-CD's der Marke „FlowerPower" erinnert.
Da das Album nun als offizielle neue Kaipa-Scheibe gilt hat man genau das richtige getan: Der Stil der alten Werke dieser Band lässt sich wiederfinden, ist jedoch ausgereifter und trotz einer Retro-Orientierung mit natürlich viel Hammondorgan sind die hier vorliegenden 11 Tracks teilweise auch mit ziemlich neuartigen und interessanten Sounds ausgestattet. Mit der Nähe zu den Flower Kings und der Tatsache, dass Stolt hier nichts schrieb, kann man darauf schließen, dass sich der typische Flower Kings-Stil erst durch den Kaipaschen entwickelt hat. Von da her sei diese CD jedem Flower Kings (wie oft wird das Wort wohl hier noch verwendet !?)-Fan wärmstens ans Herz gelegt. Ein weiterer Unterschied zu den Ur-Kaipa sind die Texte, die, wenn sie vorkommen in dem nun üblichen Englisch gesungen werden - früher gab es des Öfteren Schwedischsprachige.
Eigentlich sind alle Lieder gut - Highlights sind aber der 14 Minuten lange Song „Leaving The Horizon" und „Second Journey Inside The Green Glass".
Somit eine rundum gelungene Scheibe, die einfach wunderschön ist, und die ich eigentlich nur empfehlen kann.
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am 28. Juni 2003
Jeder der sich etwas für Neo-Prog-Rock interessiert stolpert früher oder später über den Schweden Roine Stolt, sei es über die Flower Kings, Transatlantic oder seine Solo-Alben. Was aber viele nicht wissen (ich wusste es bis vor kurzem auch nicht) ist, dass er bereits in den 70er Jahren mehrere Alben mit einer Band namens Kaipa veröffentlichte. Ihr Bekanntheitsgrad reichte aber nie bis über die Grenzen von Schweden hinaus. Heute kennen wir Stolt vor allem aus seiner Arbeit mit den Flower Kings, und was auffält ist, dass sich die Stile der beiden Bands von Grund auf ähneln. Bei Kaipa war Keyborder Hans Lundin für die Kompositionen verantwortlich, bei den Flower Kings ist dies Roine Stolt. Man kann also sagen dass Stolt quasi bei Lundin "zur Schule" ging.
Heute, ein Viertel-Jahrhundert später gräbt Mister Ultra-Produktiv Roine Stolt seine frühere Band wieder aus und somit ist er seit mitte der Neunziger in 4 (!!!) verschiedenen Formationen tätig. Von der orginalen Kaipa-Besetzung ist nur noch eben dieser Hans Lundin und Stolt übrig geblieben. Und auch für dieses Album übernahm Lundin die Verantwortung für die Kompositionen und Stolt beschränkt sich auf das was er wirklich gut kann: die Gitarrenarbeit. Bei den Flower Kings hat mich seine Stimme immer etwas abgeschreckt, ich konnte mich nie richtig an ihn gewöhnen. Bei Kaipa überlässt er den Gesang Patrik Lundström und dieser ist der wirklich der Hammer, ich bekomme jedesmal eine Gänsehaut wenn er das Mikro in die Hand nimmt. Dazu lässt Hans Lundin auch seine Tochter einige Gesangsparts übernehmen, zwar ist ihr Gesang nicht über alle Zweifel erhaben aber es ist doch ein nettes Gimmick.
Der Sound ansich lehnt sich, wie sollte es denn anders sein, an ihre ehemalige Mitstreiter und Wegbereiter aus den 70ern (Yes, Genesis, King Crimson, ELP etc.) und kombiniert diesen mit jazzigen und folkigen Elementen aus dem hohen Norden. Da trifft man schon mal eine Querflöde und andere Bläser an. Klar, auch "Notes From The Past" gewinnt keinen Preis wenn es um Innovationen geht, sind die Anleihen an oben genannten Bands doch wohl noch etwas stärker als bei den Flower Kings oder Spock's Beard. Aber "Notes From The Past" hat Charm, ein wunderbares, traumhaftes Album mit tollen Melodien und Instrumentaleinlagen bei dem vor allem die ausgedehnteren Stücke vollends zu überzeugen wissen (Leaving The Horizon, The Name Belongs To You). Einziger Wehrmutstropfen: Ich hätte sehr gerne mehr von Sänger Patrik Lundström gehört aber das Album ist doch grösstenteils Instrumental. Wärmstens zu empfehelen.
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am 17. April 2002
Ich will nicht viel Worte machen - wer die melodiös-hymnisch Variante des Prog mit leicht folkloristischem Einschlag liebt, wem die Flowerkings-Alben durch ihre unnötige Länge schon immer auf die Nerven gingen, obwohl man sie trotzdem haben musste, der wird mit der Neuauflage bestens bedient sein. Patrick Lundström hat Roine Stolt gut im Griff. Alles ist auf den Punkt gespielt! Die Einfachheit und Direktheit der Platte macht ihren Charme aus.
Gott sei Dank fällt auch Roines nuscheliger Gesang weg und er zeigt das, was er am besten kann, nämlich Gitarre spielen, so dass es einem wonnigliche Schauer über den Rücken laufen lässt. Lundström muss wohl Bodins Vorbild gewesen sein, der Altmeister zeigt diesem jedoch, wo man sich zurücknehmen und gruppendienlich spielen sollte.
Fazit: Kaufen!
Anspieltipp: Mirrors of yesterday und Leaving the horizon
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. April 2011
Und eine weitere anständige Progressive-Rock-Platte ...

Ich mag die Arbeit von Keyboarder Hans Lundin und die klare Gesangsstimme von Patrik Lundström, obwohl letzterer noch besser in eine AOR-Melodic-Rock-Umgebung passen würde. Ich mag nicht den harschen Gitarrensound von Roine Stolt und die unpassenden gesanglichen Beiträge von Lundins Tochter.

Die Qualität der Stücke auf NOTES FROM THE PAST rangiert von 'gut' über (zumeist) 'durchschnittlich' bis hin zu 'einfach nur nervig' ("Night Bike Ride (On Lilac Street))".

Wie schon in der Einleitung bemerkt: eine weitere anständige Progressive-Rock-Platte. Das Cover-Artwork ist allerdings wunderschön.
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am 21. September 2002
Also Um eines Klar zu stellen, ich bin ein großer Flower Kings Fan, Und vor allem Roine Stolt Fan! Roine Stolt hat doch wohl die coolste Stimme des Planeten! Ich meine nicht, das er unbedingt einen Sänger nötig hätte.Es ist klar das er nicht die Höhen eines Anderson erreicht, aber das ist auch gut so, denn das ist einer der Gründe weshalb ich kein Yes Album ganz Anhören kann. Und zu seinen Album mit Kaipa gibts nicht mehr zu sagen, als das es eine leicht Version der Flower Kings ist, die aber ganz gut gelungen ist.
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