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am 20. Juli 2003
ATEM ist Tangerine Dreams Meisterstück, auch heute, nach 30 Jahren noch. Mit wenig Equipment wurde hier ein Höchstmaß an Atmosphäre und Intensität geschaffen. Die Inspiration der Musiker ist hier fast mit Händen zu greifen. Stockhausen und Ligeti grüßen an jeder Ecke, 2001 tropft aus den Lautsprechern. Die Sounds des Mellotrons und der Farfisas klingen noch heute wie vom anderen Stern. Die Musik hat ein Höchstmaß an Ausdruck erreicht, was auf späteren Platten nicht mehr ereicht wurde. Diese Scheibe ist auf alle Fälle ein Beispiel dafür, was Berliner Schule und kosmische Musik war.
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am 21. Juli 2013
Lange bevor Tangerine Dream gefälligen - manche sagen: langweiligen - Elektropop machten, gehörten sie neben Can und Kraftwerk zum Aufregendsten, was der Krautrock zu bieten hatte.

"Atem", 1973 erschienen, fällt gerade noch in die frühe experimentelle ("kosmische") Phase der Gruppe, die damals schon in ihrer wohl besten Besetzung (Edgar Froese, Chris Franke, Peter Baumann) spielte. Im Gegensatz zum monotonen Vorgänger "Zeit" geht es hier melodiöser und rauher zu. Das Titelstück baut auf Atemgeräuschen auf, sich steigernder Trommelwirbel und Mellotron lassen es zu einem Klangmonster anschwellen; nach einem großen Knall geht es ruhig und getragen mit Orgelklängen weiter. Man rechnet mit einer neuerlichen Eruption, doch läuft das Stück mehr oder weniger struktur- und melodiefrei aus. In einzelnen Passagen deutet sich schon der Stil an, den die Gruppe mit dem großen Nachfolger "Phaedra" beschreiten sollte.

"Fauni Gena" ist ein entspanntes Stück, das von Vogelgezwitscher, Orgel, Mellotron und Flöte getragen wird. Das von der Orgel dominierte "Circulation of Events" erinnert an Pink Floyd in der Zeit von "Saucerful of Secrets" und "More".

"Wahn" ist völlig abgefahren: Es besteht aus menschlichen Schreien, seltsamen Rhythmen und verfremdeten Klängen, aus denen sich nach und nach eine harmonische Flöten-Mellotron-Medlodie erhebt - auch hier wird der spätere TD-Stil vorweggenommen.

Die Platte war seinerseit die letzte von Tangerine Dream, die auf dem Ohr-Label des "kosmischen" Produzenten Rolf-Ulrich Kaiser erschienen ist. Anschließend wechselte die Gruppe zu Virgin, womit ihre beste und erfolgreichste Phase begann.

Fazit: Wer die späteren, kommerziellen TD (ab ca. Anfang der 80er) mag, wird mit dem eher rohen und ungeschliffenen "Atem" womöglich nicht viel anfangen können. Für Fans des Krautrock und der experimentellen Anfänge der elektronischen Musik hingegen dürfte dieses Album sehr interessant sein!
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am 22. November 2000
Im Niemandsland der unerforschten Klänge bewegten sich Tangerine Dream mit ihrem vierten Album weiter. Das auffallendste und herrausragendste Stück ist "Fauni Gena": Hier verschmelzen die Tangs paradiesische Naturklänge wie Vogelgezwitscher mit sensiblen Mellotron- Flöten, Geräusch und Musik gleichen sie mehr und mehr aneinander an und sind kaum noch auseinander zu halten. In "Circulation Of Events" wird der Zuhörer durch ein bizarres Wechselbad von Harmonien und Disharmonien getrieben, während das Titelstück vom perkussiven Radau- Intro bis zum Orgelcluster alles bietet, was dem avantgardtischen Pink Floyd- Fan nach "Ummagumma" abhanden kam. Die Urschreie bei "Wahn" sind eine hübsche Variante auf Pink Floyds "Pow R. Toc H.". Für alle Leute, die faszinierend gespenstische Exkursionen durch unbewohnte Klangwelten lieben!
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am 10. Juli 2006
Tangerine Dreams Vierte von 1973. Der 20-minütige Titeltrack ist ein schwebendes Epos, das einen in seinen Bann zieht und selbst zum Schweben bringt. Sehr schön. Fauni Gena" und Circulation Of Events" sind kürzer gehalten und etwas lebhafter. Wahn" schließlich trägt seinen Titel zu Unrecht, beginnt er doch mit wilden Schreien (als würden ein paar Hippies in Trance sich dem Urschrei entgegen tanzen) und mündet dann in eine von der Orgel getragene Melodie. Bei diesem Album ziehe ich immer Parallelen zu Alpha Centauri", das auf mich ähnlich wirkt.

Mit Atem" ist in meinen Augen Tangerine Dreams Frühphase beendet, die von frei fließenden, merlodiearmen Klangflächen ohne Rhythmus dominiert wurde. Den Kinderschuhen entwachsen, kam danach der wohl spannendste Teil im Schaffen von TD.
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"Atem", abermals wie das Vorgängeralbum "Zeit" in der Trio Besetzung Edgar Froese (RIP), Christoph Franke und Peter Baumann im Kölner Dieter Dierks Stuido unter vermehrtem Einsatz eines Mellotrons eingespielt, weckte mit den in Tempo und Atmosphäre recht unterschiedlichen Kompositionen wie "Fauni-Gena" "Circulation of Events" "Atem" und "Wahn" das Interesse des brtischen Radio DJs "John Peel" (RIP).
Durch Peels Protegierung wurde es in seiner Jahresliste zum "Album of The Year" gekürt.
Für die zweite CD wurde ein Mitschnitt vom 29. November 1973 in der Berliner Deutschlandhalle ausgegraben. Nur wenig später solllen "Tangerine Dream" dann bei "Richard Bransons" jungen Label "Virgin" eine Vertrag unterzeichnen der den internationalen Durchbruch mit den grandiosen Alben "Phaedra und "Rubycon" beschert.
("Classic Rock" Jan/Feb. 1/2012 Matthias Mineur)
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am 21. Dezember 2011
Natürlich kann man über den musikalischen Wert der Erstlingswerke von TD streiten. Nach meiner Ansicht finden
sich auch schon in den Erstlingen Klangphasen die durchaus hörenswert und reizvoll sind und später ausgefeilt
in die wundervolle Virginphase eingebracht wurden. Also freute ich mich über eine REMASTERED Version incl.
Bonus Cd (Konzert von 1973 in Berlin) und kaufte sie bei Amazon. Die Freude hielt
nicht lange. Der Grund liegt darin das hier kein Remastering sondern eine Klangverunstaltung vorliegt. Die Neuaufmahme 24 bit Digitalmastering von Ben Wiseman
klingt flach, Höhen und Mittenbetont,Basslos einfach schlecht. Auch die Bonus Cd ist
keine Ausnahme. Hier wird dem Musik und Hififreund bewußt Geld aus der Tasche gezogen.
Das einzige was an dieser CD (label cerryred ) passt ist ein relativ schönes Booklet
mit guten Fotos. Eigentlich Schade!
MFG
Manfred Leist
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am 7. März 2012
für mich das erste meisterstück von td.....endlich auf cd...apropos schlechtes mastering: (meinte wohl mein vorgänger): wenn man eine halbwegs vernünftige anlage besitzt mit röhrenamp und wenns geht:ausgewogenem speakersystem, ist diese scheibe eher referenz, wie zo ziemlich alles von ben wiseman oder paschal byrne...ach ja, falls ihr die alte vinyl scheibe mit dem neuen master der cd sowie auch vinyl vergleicht, wisst ihr eh was ich meine.
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am 18. März 2012
Diese Edition ist ein wahres Juwel: die beste TD aus ihrer Prä-Virgin-Zeit in neuem, frischen Sound und eine bisher unbekannte Live-Aufnahme von 1973, die allein schon den Kauf rechtfertigt.
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