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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
27
Schatten der Vergangenheit
Format: DVD|Ändern
Preis:5,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 20. Mai 2017
Emma Thompson und Kenneth Branagh (damals ein Paar), besonders Erstere war für mich der Hauptgrund, den Film zu erwerben.
" Hommage an Hitchcock", "Der beste Hitchcock, den der Meister nicht gedreht hat", Klappern gehört zum Werbehandwerk, aber Branagh hat hier wirklich einen tollen Mystery-Thiller gedreht.
In einer kirchlichen Einrichtung wacht die unter Amnesie leidende Grace (Emma Thompson) immer wieder schreiend, offensichtlich von schrecklichen Albträumen gequält, auf. Eine junge Nonne hat Mitleid, aber ein Pater findet sie untragbar, und so bekommt Mike Church (Kenneth Branagh), ein erfolgreicher Ermittler beim Aufspüren gesuchter Personen, den Auftrag, sie in eine Klinik zu bringen. Die Dauerquasselstrippe redet für Zwei, Grace überhaupt nicht, aber als er die Zustände der offensichtlich psychiatrischen Klinik mit "tobenden Irren" sieht, bringt er es nicht übers Herz, Grace dort abzuliefern und nimmt sie mit nach Hause, Er nähert sich ihr mit einer Schere - Panik - aber er will nur ein Etikett von der Jacke entfernen!

In der Wohnung erscheint der Antiquitätenhändler und Hypnotiseur Franklyn Madson (Derek Jacobi), denn Church hat einige schöne antike Möbel, aber seine Haupttätigkeit besteht darin, Grace zu hypnotisieren, um ihr so aus der Amnesie zu helfen. Und tatsächlich scheint es eine Verbindung zu der Vergangenheit zu geben. Und diese reicht ins Jahr 1948 zu der gefeierten Pianistin Margaret Strauss (Emma Thompson) und ihrem Komponisten-Ehemann Roman (Kenneth Branagh), mit im Haus lebt auch Inga (Hanna Schygulla) mit Sohn Franklyn, denen Roman verbunden ist, da er ohne die Hilfe von Inga nicht aus Europa hätte fliehen können.
In der Ehe kommt es zu Streitigkeiten, eines Tages wird Margaret erstochen mit einer Schneiderschere aufgefunden. Roman wird für schuldig befunden, und auf dem Wege zur Hinrichtung reißt er sich los, eine Schere erscheint aus seinem Ärmel. und mordbereit stürzt er auf eine Frau zu - und Grace erwacht wieder schreiend aus einem Albtraum- oder einer Erinnerung an früher?

Es dürfte, wenn die kurze Inhaltsbeschreibung auf der DVD-Hülle bekannt ist, nicht gespoilert sein, wenn ich feststelle, dass es in Branagh's Miystery-Thriller um Reinkarnation und Kharma geht. Grace und Mike sind ein Paar geworden, und wenn wir an die Szene mit der Schere und dem Etikett denken, sollen wir uns natürlich fragen, ob die beiden das miese Kharma von Margaret und Roman Strauss geerbt haben, wird Grace. die dank des Hypnotiseurs ihre Sprache wiedergefunden hat, das Schicksal von Margaret teilen?

Die Auflösung bietet eine unerwarteten Rückblick auf die damaligen Ereignisse.

Mit großartigen Darstellern (ich liebe Emma Thompson) hat Branagh eine spannenden Film inszeniert. Die Erignisse in der Nachkriegszeit, Grace's Erinnerungen in Hypnose, sind in Schwarz -Weiß, und das ist hier kein billiges Mittel, das uns die beiden Zeitebenen auseinanderzuhalten helfen soll. Dies gelingt mühelos durch die anders aufgemachten Hauptdarsteller und das Ambiente der Nachkriegszeit sowie die Handlung. Man mag es als Hommage an Hitchcock oder andere großartige Filme der Zeit sehen, das Flair der Zeit und der Filme der Zeit ist auf jeden Fall gut getroffen. Gelungen auch die Berichte der damaligen Zeitschriften , in denen mit reißerischen Überschriften und Fotos über den Mord und die Verurteilung von Roman berichtet werden.
Interessieren würde mich, welchem Umstand Hanna Schygulla ihre Rolle verdankt, sie bleibt blass, was sicher nicht an mangelnden Fähigkeiten dieser Fassbinder-Darstellerin liegt.

Vergleich mit Hitchckock? Lange keinen mehr gesehen, auf mehrere Anregungen hin werde ich mir bald "Vertigo" gönnen, den macher Filmfreund zu den 10 besten Filmen aller Zeiten zählt. Mir hat "Schatten der Vergangenheit sehr gut gefallen, zumal das Ende überraschend und wirklich nicht vorhersehbar ist., und wunderbar inszeniert.

Doc Halliday
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am 12. Dezember 2015
Als Mike Church (Kenneth Branagh) um Hilfe gebeten wird die Identität einer Frau (Emma Thompson) zu klären ist er sofort fasziniert von der schönen Frau die nicht spricht, aber Nachts im Schlaf schreiend von ihren Albträumen erwacht.
Ein Antiquitätenhändler bringt die Wendung: mit Hypnose gelingt es ihm die schöne Unbekannte in die Vergangenheit zu entführen. Aber was er damit Zutage befördert, können alle Beteiligten kaum glauben: die Unbekannte sieht sich als Margaret Strauss - ermordet in den 40igern von ihrem Ehemann. Ist die Unbekannte, die Mike Grace nennt um ihr einen Namen zu geben, tatsächlich die Reinkarnation der Toten?
Ein Film der ganz nach Hitchcock - Manier ist: Man glaubt zu wissen was passiert und ist doch am Ende von der Wendung der Ereignisse fasziniert und überrascht. Wer "Marnie" gesehen hat, der kann den Vergleich ziehen...
Zwischen Gegenwart und Vergangenheit spielt der Film. Die Vergangenheit, eingefangen in Schwarz-Weiß-Bildern, zeichnet einen Mordfall, der eigentlich nur einen Täter zulässt. Aber war wirklich der Ehemann der Täter? Mord aus Eifersucht, weil seine Frau einen Geliebten hatte (Andy Garcia) oder wer tötete Margaret? Und wieso sieht die Unbekannte ihr so ähnlich? Wieso erinnert sie sich an Details und an was kann sie sich erinnern, wenn sie ihr Gedächnis wieder hat?
Der Film ist toll gemacht, man muss sich aber auf ihn einlassen. Kein Film den man halbherzig schaut und zwischendurch zum Kühlschrank rennt, denn sonst verliert man schnell den Faden. Man traut bis kurz vorm Showdown Keinem mehr über den Weg. Selbst der freundliche Expsychiater (Robin Williams) könnte doch nicht so unschuldig sein wie angenommen...
Mir gefiel der Film vor über 20 Jahren schon und Heute ebenso!
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am 5. Februar 2009
Bereits kurz nach Ende des Filmes wußte ich, dass ich diesen unbedingt bald nochmals sehen muss. Die Spannung von der ersten bis zur letzten Minute ist einzigartig. Kaum glaubt man, die Geschichte und deren Ende durchschaut zu haben, eröffnen sich neue Details aus den vergangenen Leben der beiden Hauptpersonen. An diesem Beispiel sieht man, dass man mit doch eher wenig Handlung einen großartigen Film produzieren kann. Ich bin einfach begeistert! Für Freunde von "Spannung bis unter die Haut" ohne Brutalität sehr empfehlenswert.
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TOP 1000 REZENSENTam 9. Juli 2015
Mit Shakespeares Verfilmung von Henry V legte Kenneth Branagh 1989 ein fulminantes Regiedebut vor. Mit Schatten der Vergangenheit wandelte er 1991 auf den Spuren eines anderen Meisters - Alfred Hitchcock.
Der Privatdetektiv Mike Church soll einer jungen Frau helfen, die ihr Gedächtnis verloren hat. Anhaltspunkte liefern unter anderem Alpträume, von denen sie heimgesucht wird. Nur ergeben die auf den ersten Blick keinen Sinn, weil diese Alpträume einen über 40 Jahre zurückliegenden Mordfall betreffen. Oder kann es sein, dass Mikes Klientin sich an ein früheres Leben erinnert und dort die Lösung liegt...?
Schatten der Vergangenheit wirkt vom Inszenierungsstil, dass er sich ganz auf seine Figuren, etwas Geheimnis, ein paar gelungene Twists und ein hohes Maß Spannung verlässt, in der Tat wie eine Hitchcock-Hommage. Noch dazu eine gelungene. Branagh gelang hier einfach ein reinrassiger Thriller, der Qualitäten hat, die neuere Arbeiten von ihm, wie zuletzt Jack Ryan: Shadow Recruit nicht mehr haben.
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am 14. August 2015
Für die meisten Liebhaber des typischen Hollywood Blockbuster, der leidenschaftlichen Spezialeffekts und der absehbaren Handlung wird dieser Film wohl nichts sein.
Auch wenn man hier das Ende klar erahnen oder erhoffen kann, schließe ich mich einer vorhergegangen Rezension an, dass dieser Film ein Klassiker werden könnte.
Man muss zwangsläufig ein wenig aufpassen und darf die Handlungen nicht so vernachlässigen, dann kann der Film (Drama mit Happy End) einen sehr in des Bann ziehen.
Für alle die danach sagen, es wäre doch total unrealistisch die Wiedergeburt als Thema in einem Film zu verwenden, den kann ich nur sagen: geht wieder zurück zu euren Zeitreise und Lichtschwerterfilmen (Ich liebe übrigens trotzdem Star Wars).

Meiner Meinung nach lohnenswert sich den Film anzuschauen. Vor allem wenn es sowieso kostenlos über Prime geht.
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am 7. März 2015
Besser als jeder Hitchcock. Emma Thompson und Kenneth Branagh sind tolle Schauspieler - und der kürzlich leider verstorbene Robin Williams in seiner Nebenrolle eh ... Für mich ist dieser Film der Beginn meines Interesse an Kenneth Branagh und meiner Wertschätzung für Ihn
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am 5. Juni 2015
Ich liebe diesen Film, weil er alt ist und trotzdem eine gewisse Spannung hat, außerdem sind es sehr gute Schauspieler!
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am 8. Januar 2013
Der Film hat viele Längen, ist nicht wirklich spannend, meistens wird die gleiche Musik gespielt. Man hätte viel mehr aus der Handlung machen können. Die Haushälterin und ihr Sohn wurden seeehr deutlich auf alt geschminkt. Die beste Schauspielleistung erbrachte Emma Thompson. Kann den Film leider nicht weiter empfehlen.
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am 7. Mai 2004
Ich muss zugeben, dass mich der Film nicht besonders überrascht hat. Er hat zwar eine nette Story und ist auch relativ gut gespielt, aber leider fand ich dass die Spannung ein wenig fehlte.
Alles in allem ein eher durchschnittlicher Film, der eher zum einmaligen schauen gedacht ist.
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am 8. Oktober 2009
In einem Waisenhaus wird eine junge Frau (Emma Thompson) aufgenommen, die unter Albträumen und Gedächtnisverlust leidet. Der Privatdetektiv Mike Church (Kenneth Branagh) schaltet eine Anzeige und versucht ihre Identität mit Hilfe eines Hypnotiseurs (Derek Jacobi) aufzudecken.
Während der Hypnose-Sitzungen findet die Frau nicht nur ihre Stimme wieder, sondern erinnert sich auch an ein früheres Leben in den 40er Jahren und an einen schrecklichen Mord dessen Opfer sie scheinbar wurde.

Hitchcock statt Shakespeare:
Das ruhmreiche Shakespeare-Gespann Branagh und Thompson wandern bei diesem Noir-Film aus dem Jahre 1991 auf den Spuren der großen Alfred Hitchcock und diese "Wanderung", abseits der festgetretenen Pfade, ist ein echtes Highlight des Filmschaffens.
Obwohl die erzählte Geschichte sehr komplex ist und sich in Zeitsprüngen in den beiden parallelen Erzählungen vor und zurück bewegt und sich dabei nur langsam entwirrt, ist man doch von der ersten Minute an hitchcockmäßig gefesselt. Man ahnt schon zu Beginn was passieren wird und ist doch bei der Auflösung am Ende ziemlich überrascht. Dazwischen erlebt man mit schöngruseligem Nackenkribbeln einen sehr spannend inszenierten Mystery-Thriller wie man ihn nicht besser hätte machen können, wenn man nicht Hitchckock heißt.
Branagh und Thompson bringen zudem ausgezeichnete darstellerische Leistungen in den Doppelrollen als unseliges Liebespaar und Derek Jacobi stottert sich einmal sehr beeindruckend durchs Leben. Hannah Schygulla ist die deutsche Haushälterin - na was will man mehr - zumal selbst Robin Williams, dank einer gewissen Zurückhaltung, einigermaßen erträglich ist.

Branagh, der hier auch Regie führte, hat mit "Schatten der Vergangenheit" eine wunderbare Hommage auf Hitchcock und seine Filme (und auf noch etliche andere Filme) geschaffen. Die Verwendung von Hitchcock Handlungselementen oder gar Gegenständen und die Art der Kameraführung, die man aus diversen, Kult gewordenen Hitchockfilmen kennt ist ganz sicher keine "zusammengestöpselte" oder unfreiwillige Nachäffung, sondern ein sehr gelungen und respektvoll eingesetztes stilistisches Mittel der Ehrerbietung gegenüber dem großen Alfred Hitchcock - zumal dieses Stilmittel eine ganz eigenständige Wirkung entfaltet und den Film zu keiner Sekunde wie ein Plagiat erscheinen lässt, sondern eher so, als wäre der große Alfred H. mal kurz aus dem Reich der Toten zurückgekehrt um noch einmal einen Film zu drehen. Sogar das überraschende Ende ist wie aus dem Hitchcock-Lehrbuch und einen extra Applaus wert. Bravo Mr. Branagh!
Eine durch und durch gelungene Homage!
Ein durch und durch spannender Film Noir!
Ein durch und durch gruseliges Filmevent .

DVD:
Laufzeit 103 Minunten, Amaray Case,
Bildformat: 16:9 (1.78:1) anamorph, Schwarzweiß und Frabe
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1, Deutsch: Dolby Digital 2.0 Surround, Englisch: Dolby Digital 5.1, Tschechisch: Dolby Digital 2.0 Surround,
Untertitel: Deutsch, Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Finnisch, Niederländisch, Isländisch, Norwegisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch,
Untertitel für Hörgeschädigte in Englisch,
Ausstattung: Trailer , Szenenanwahl , Animiertes Menü , 2 Audiokommentare
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