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Kundenrezensionen

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am 26. Mai 2002
Die Eckdaten zu Remy Shands musikalischem Auftauchen lesen sich wie die einer beginnenden Bilderbuchkarriere: Für sämtliche Vocals und Songtexte sowie fast alle Instrumente auf "The Way I Feel" (außer dem Saxophon) zeichnet der 23-jährige Kanadier höchst selbst verantwortlich. Ausgiebige und kostspielige musikalische Ausbildung, und jetzt auch noch ein Plattenvertrag bei keinem geringeren Label als "Motown" höchstpersönlich. Bei diesen Vorgaben dürfte es nicht zu hoch gegriffen sein, dem von Marvin Gaye und Stevie Wonder beeinflussten Soul-Interpreten einen großen Erfolg vorauszusagen. Was seine bereits bei zahlreichen Musiksendern hochgelobte Single "Take A Message" vermuten lässt, setzt das Debütalbum konsequent fort: Wer feinfühligen Soul à la Maxwell oder Al Green mag, wird von diesem Newcomer erstklassig bedient. Dabei ist der Grundtenor der Songs sehr ruhig und feinfühlig, schließlich verarbeitete der Kanadier ganze vier Jahre seiner Gefühle in diesem Album. Die eine oder andere Trennung war dem Gesamtergebnis offensichtlich durchaus zuträglich. Gleich der Opener und Album-Namensgeber "The Way I Feel" verwöhnt mit smoothen Soulgrooves. In den folgenden Tracks zeigt Shand, dass seine Gesangsausbildung, die seine Eltern nach eigenen Angaben oftmals so teuer wie die monatliche Abgabe für die Hypothek auf das Haus zu stehen kam, durchaus ihre Früchte trägt. Ob mit Kopfstimme oder normal interpretiert, die Songs gehen ins Ohr und rühren an, ohne dabei betont melancholisch zu sein. Für dieses Album lässt Remy es bei den ruhigen Tönen bewenden, ohne auszuschließen, dass ein folgendes auch einige Uptempo-Tracks beinhalten wird. Eine Mischung aus ruhigen und stilleren Titeln wäre sicher noch publikumswirksamer gewesen, aber das überaus gelungene Debüt zeigt Shands beste Anlagen, in der Welt des Big Business mitzumischen und sich trotzdem einen eigenen Namen zu machen.
Feel it!
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TOP 500 REZENSENTam 5. Juli 2010
Das musikalische Frühgenie Remy Shand veröffentlichte 2001 dieses - sein bisher einziges - Album, das ganz in Stevie Wonder oder Prince Manier written, arranged, produced and performed by himself war. Der damals 23-jährige Kanadier dessen Stimme wie eine Mischung aus Prince, Curtis Mayfield und Marvin Gaye klingt, schien tatsächlich die große Hoffnung des Soul zu sein.

Erstklassiges songwriting, ein Gefühl für Arrangements die ganz stark an den 70er Jahre output von Marvin erinnerten und seine beachtlichen instrumentalen Fähigkeiten stellten selbst self-made stars à la Kravitz oder Prince fast in den Schatten.

Natürlich zehrte er auch von der Vergangenheit - seien es nun die an ,Summer Madness' von Kool & The Gang gemahnenden synthielayer bei ,The Way I Feel', sein nicht selten an Curtis erinnerndes Faslett, Harmoniefolgen die nach AL Green klangen, instrumental parts im Stil von Donny Hathaway oder bittersüsse Balladen wie ,I Met Your Mercy' für die der kleine Mann aus Minneapolis zu dieser Zeit wohl schon getötet hätte und smooth funky tracks wie ,Rocksteady' die so klangen als ob er Green und Prince in Personalunion wäre.

Auch Stevie Wonder ist beim songwriting als Einfluss unüberhörbar, aber all das geriet auf dieser Scheibe nie zur Platten Nachahmung, sondern war einfach verinnerlicht. Den flow dieser Platte erreichten die vielen genannten Vorbilder so treffsicher und homogen und in dieser durchgehend hohen Qualität fast nie.

Was aus ihm wurde, weiss man nicht. Motown löste offensichtlich einige Jahre danach seinen Vertrag, weil er dann doch nicht der erwartete Megaseller act wurde, das zweite Album ,Day In The Shade' an dem er angeblich ab 2003 arbeitet hat den Status ,unknown' und scheinbar weiss niemand was der Mann aus Winnipeg in den letzten 7 Jahren trieb und ob er überhaupt noch musikalisch aktiv ist. Und das obwohl er 2002 für 4 Grammys nominiert war und ein Liebling der Kritiker war. Im Verrgleich: 1978 bekam Prince auf Luft einen Vertrag über 10 Alben von Warner Bros.

Tja - die Zeiten sind hart und unerbittlich und es scheint so, als ob diese einzige Platte das Vermächtnis eines der größten Talente der letzten 20 Jahre bleibt. Das aber ist ein großartiges, tief emotionales Soul Album ganz im Stil der 70er Jahre. Remy - where are you?
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am 2. Oktober 2003
Im diesem Jahr gab es bisher ein Soulalbum, das mich überzeugt hat, wobei ich zugeben muss, dass ich Floetic von Floetry bisher nicht gehört habe. Thicke war es übrigens, der mich überzeugt. Natürlich immer unter dem Druck der Wahnsinns-Single.
2002 beeindruckte mich im Bereich des Soul vor allem „the way i feel" des Kanadiers Remy Shand. Überhaupt hat Kanada in den letzten Jahren einen enorm positiven Musikouput. Ich rede nicht von Alanis oder Avril oder gar Nickelback. Es muss wohl auch dort nervtötende Exemplare geben - ja, ich finde Alanis ziemlich grauenvoll. Positiv fielen dagegen Peaches und Gonzales auf. Äußerst positiv!
Und eben Remy Shand.
The Way I Feel, ein erstklassiges Soulalbum. Soul verstanden im Sinne des frühen Stevie Wonder oder aber Isley Brothers, vielleicht. Also in keinster Weise verstanden als R'n'B oder aber Divenselbstbeweihräucherung Marke Houston oder Carey.
Der Soul des Remy Shand steht in einer Reihe mit den früheren Stax- oder Motown-Künstlern. Er präsentiert auf seinem Debütalbum 11 Perlen grandioser emotionaler Seelenmusik. Hast Du Soul? Je nachdem wie man es sieht! Shand muss man diese Frage definitiv nicht stellen. Seine Musik quillt vor Seele über.
Geschrieben, getextet, produziert, arrangiert und fast alle Instrumente eingespielt - bis auf zwei Saxophone - von Remy selber. Allein dies zeigt schon mit wieviel Herzblut hier gearbeitet wurde. Er arrangiert Gitarren, Pianos, Pianos, Synthesizer, Bläser, Percussions und seinen wunderbaren - rein sentimental gesagt - Gesang in einer perfekten Mischung voller Emotionalität und ... einmal mehr Seele.
Auf diese Weise - vor allem aus dem Mix von Synthie, Keys und Gitarre - schafft er ein Album mit elf Soul-Schmachtfetzen - vielleicht auch Soul'n'Blues, denen man zwei Dinge vorwerfen kann. Zum einen, warum Remy Shand das Tempo nicht ändert, sondern immer im langsamen maximal Midtempobereich verweilt. Zum anderen, dass er eben ein Album voll solcher emotionaler gefangennehmender Melodiebögen abgeliefert hat. Übertrieben gesagt Liebeslieder, die dich fangen bis Du das Gefühl hast im Käse zu sitzen. Um die englischen Begriffe Catchyness und Cheesyness zu verwenden. Auf gut Deutsch negativ gesagt: Hier haben wir elf widerlich klebrige Ohrwürmer vor uns.
Als Highlights dieses einen gefangennehmenden sozusagen klassischen Souls aus dem Jahre 2002 sind vor allem The Way I Feel, The Second One, Take A Message und Rocksteady zu nennen.
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am 9. April 2002
also, kurz und knapp:
der wohl seit langem beste live-act, den ich bisher gesehen habe! mr. remy shand ist ein komplettwerk an musikalischer brillianz, ein multitalent, das man sich keinesfalls entgehen lassen darf...auch ich, als ein zugegebenermassen eher semi-anhänger von souligen klängen, war sofort sehr beeindruckt von der musikalisch sowie stimmlich eindrucksvollen performance der gesamten combo...schnell die scheibe besorgen, bitte ;)
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am 13. Juni 2002
Also, Mr. Remy Shand hat sich was das Tempo der Platte angeht nicht überschlagen, jedoch ist das Album trotzdem tanzbar. Chillout Music vom feinsten mit sehr groovigen Flächen aus Bass, Schlagzeug, Gitarre und Keyboards. Bei den Keyboards greift Shand ausschließlich auf klassische Sounds wie Hohner Popclavinet, Fender Rhodes, Minimoog und Hammond zurück. Auch im Bass-Bereich nutz er den altbewährten Fender JazzBass, der klasse Linien spielt und sehr schön rollt. Beim Schlagzeug verzichtet er auf den übermässigen Einsatz von Tom-Drums und Crash-Becken, komprimiert aber die Lücken durch gut integrierte Percussion.
Das Line-Up der Musiker auf der CD liest sich etwas Monoton, da hinter jedem Instrument -REMY SHAND- steht. Er macht also so gut wie alles selbst bis hin zum Mix, der sehr gut gelungen ist. Ein kürzlich erspähter Live-Mitschnitt bestätigt, daß die Sache auf der Bühne um einges rauher und spritziger daher kommt. Eben "more Funky". Ein Konzertbesuch empfiehlt sich also.
Gesanglich ist Shand irgendwo zwischen George Michael, J-Kay, Stevie Wonder, Maxwell, Lenny Kravitz und einer gehörigen Portion der Superfliege Curtis Mayfield einzuordnen. Auch Arrangements und Songstrukturen erinnern an Mr.Mayfield was in diesem Fall als äusserst positiv zu bewerten ist. Zu hoffen bleibt das sich dieser talentierte Newcomer nicht verheizen lässt wie die Arme Anastacia, aber die ist auch nicht bei Motown.
Fazit: Kaufen und geniessen !
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am 2. September 2002
Selten hat mich ein neues Album derart begeistert. Nachdem ich die Singelauskopplung "Take a message" im Radio hörte und anschließend bei Amzon das Debütalbum „The Way I Feel" gefunden habe, kann ich diese CD nicht mehr aus der Hand geben. Es ist eine perfekte Mischung aus Soul und Jazzelementen. Unglaublich abwechslungsreich und wärmstens zu empfehlen. Remy Shand hatte das Album komplett geschrieben und spielt fast alle Instrumente selbst. Dieses Album steht in meiner Sammlung zwischen Georg Benson „Absolut Benson" und Gordon Hashell's "Harry's Bar". Wer diese Art der Musik liebt, kommt auf seine Kosten. Anspieltipp ist für mich die Nummer 11, „The mind's Eye".
Perfekte Musik um sich nach einem harten Tag Arbeit in der Wanne zu entspannen...
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am 23. April 2002
remy shand ist weiß, aber er singt soul (oder neo soul) wie es ein "brother" nicht besser könnte. wahrscheinlich hat ihn Motown auch deshalb unter vertrag genommen. ein live album, so wie cremastra dies hier angedeutet hatte ist das album aber nicht. teilweise erinnert es ein bisschen an d'angelo, oder stevie wonder. auf jedenfall ist es seinen preis wert
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am 22. August 2002
Als ich vor mehreren Wochen "Take A Message" im Radio hörte, musste ich sofort recherchieren, zu wem diese Stimme gehörte. Als Prince-Fan war ich hellhörig geworden: Da hört sich jemand beinahe an wie Prince, geht ähnlich mit der Stimme um, doch es ist nicht die mir altbekannte Stimme.
Das Album von Remy Shand hat mich sofort überzeugt. Die Single-Auskopplung zeigt deutlich, auf was man sich beim Kauf des Albums einlässt: Soul mit Jazz-Elementen, vorwiegend ruhig, häufig mit Stimme ähnlich Prince, sogar die Breaks oft ähnlich, die Stimme manchmal aber auch weicher. Die CD eignet sich ebenso als Hintergrundmusik zu einem guten Essen (dazu ist Prince oft zu kompliziert oder unruhig), beim Autofahren oder während der Hausarbeit, als auch zum genaueren Hinhören - was sie sicher verdient hat.
Noch eine Ähnlichkeit mit Prince: auch Remy Shand spielt fast alle Instrumente selbst (Hochachtung!), und das ganze ist gut arrangiert, ebenfalls von ihm selbst.
Ein absolut gelungenes Debüt-Album von einem Newcomer, der auf noch Besseres hoffen lässt. Das Album ist keineswegs langweilig, doch hätten mir einige flottere Stücke dazwischen gut gefallen. Nicht ganz so anspruchsvoll wie Prince, dafür aber eher hintergrundtauglich und für eine breite Masse geeignet. Und, damit hier kein falscher Eindruck entsteht: trotz der auffallenden Ähnlichkeiten mit Prince ist ein eigener Stil deutlich erkennbar.
Einem "alten Hasen" hätte ich vier Sterne gegeben, als Newcomer hat er die volle Punktzahl verdient.
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am 14. April 2012
Warum ist dieses Juwel Jahre lang an mir vorbeigegangen? Eine wunderschöne, soulige CD, irgendwo zwischen Maxwell, Lenny Krawitz und Jamiroquai angesiedelt. Nur spielt Remy jedes Instrument selbst ein und gesellt seine hohe Kopfstimme passend dazu! Schade nur, daß man von ihm danach nicht mehr viel gehört hat.
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am 21. März 2015
Remy Shand ist ein Parade Beispiel für die schändliche Entwicklung in der Musik Industrie mit Beginn des Internet Zeitalters.

Ein großes Soul Talent mit einer hinreißenden, facettenreichen, schwarzen Stimme. Und somit als Vertreter des New-oder Neo Soul beim Label Motown an der richtigen Adresse.
Damals für vier Grammys nominiert, und dann sprichwörtlich in der Versenkung verschwunden.

Eine Mischung aus Robin Thicke, John Legend und Prince mit einem tollen Schmelz in der Stimme, der "schwärzer" nicht sein könnte.

Tolle Songs, eine Mischung aus zarten Balladen, Midtempo- und wenigen Uptemo Nummern, die ihre Tradition im Old School Soul, aber mit zeitgemäßen Anklängen finden.

Mir unverständlich, warum dies sein einziges Album geblieben ist, ja er scheint sogar wie vom Erdboden verschluckt.
Es lassen sich noch nicht einmal Informationen finden, ob er musikalisch überhaupt noch aktiv war oder ist.

Schade, ein Talent aus dem sicher noch viel mehr hätte werden können.
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