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am 4. Dezember 2012
Wieder eine Meisterleistung des Regisseurs David McVicar, wie er hier in traditionellem Ambiente eine ungemein packende, hautnah realistische Inszenierung auf die Bühne stellt, die vielleicht für einige schon wieder zu realistisch ist, lieben doch traditionell orientierte Seher sehr häufig die geschönte Version, mit der die Brisanz eines Stoffes, die er zur Entstehungszeit einer Oper hatte, glattgebügelt wird.
Oft wird dann mit Attributen wie, geschmacklos oder nicht werkgetreu, das bezeichnet, was den eigentlichen Charakter des Librettos mit Subtext auf die Bühne bringt. In aller Regel dreht es sich in Opern, mit Ausnahme der komödiantischen, nicht um geschmackvolle oder ästhetische Inhalte, sondern die breite Palette von Mord, Totschlag, Verrat, Kampf, Niederträchtigkeit, verratener Treue, Eifersucht, der Liebe Qualen, Krankheit, Tod usw. . Insofern sind oft gelesene Bemerkungen von angeblicher Geschmacklosigkeit eher ein Indiz, daß das Libretto nicht zur Kenntnis genommen wird. Brutaler,blutiger, als in vielen Opernlibretti, geht es kaum noch.
Damit ist es geradezu Aufgabe des Regisseurs, diese, oft durch traditionelle Verharmlosung verdeckte Realpräsenz, wieder zum Leben zu erwecken, denn darin bestand oft die Ursprungsintention des Künstlers in seiner Zeit. Wenn also alles schön sittsam kaschiert, schön bürgerlich geglättet auf die Bühne kommt, wie das jahrzehntelang der Fall war, so ist das dramaturgische Konzept alles andere, nur nicht werktreu.

Hier ist eine schauspielerisch glänzende Umsetzung, in blendender Interaktion und atmosphärischem Bühnenambiente, in packender Rollenzeichnung gelungen.
Von der sängerischen Seite werden annähernd,überzeugende Rollenporträts gezeichnet, rein sängerisch geht aber durchaus mehr.

Marcelo Alvarez ist ein solider Duke of Mantua, ohne allerdings zu begeistern.
Gleiches gilt von Christine Schäfer als Gilda.
Paolo Gavanelli ist ein überragender Schauspieler, gestaltet eindringlich packend, sängerisch durchaus auch überzeugend.
Die Bewertung der sängerischen Leistungen ist erschwert, durch ein nicht sehr überzeugendes Klangbild, mit einer teils rechtsseitigen Balanceverschiebung, die des öfteren sehr deutlich ist. Gehört habe ich über High-End-Studiogeräte.
Auch die Aufnahme der Sänger ist im Verhältnis zum Orchesterpart in vielen Bereichen von der Dynamik nicht gut balanciert. Vielleicht auch nur ein Exemplarfehler meiner DVD.

Edward Downes dirigiert mit emotionalem Zugriff.

Insgesamt von der Inszenierung eine Ausnahmeleistung, die Verbindung von traditionellem Bühnenambiente mit maßstäblich milieuidentischer Umsetzung, ungeschönt, teils drastisch.
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am 30. März 2005
Wenn mann diese Inscenierung von McVicar sieht, versteht man besser, warum die Zensur so viele Euinwände hatte- nicht wegen der Nackten im ersten Bild, sondern wegen der unverblümten Verderbtheit dieser Gesellschaft.McVicar zeigt dies drastisch und damit eindrucksvoll. Die Idee, durch die Glaskonstruktion zu zeigen, was diese Gesellschaft stützt, finde ich auch interssant.
Musikalisch muss man einige Abstriche machen, aber bei der Konkurrenz ist dies kein Wunder. Alvarez ist weder Pavarotti noch Kraus oder Bergonzi, die Schäfer ist optisch ein zarte Gilda, die Stimme ist nicht so überzeugend. Gavanelli spielt den Rigoletto großartig und seine Leistung überzeugt.
Die Inscenierung geht der musikalischen Umsetzung in ihrer Bedeutung allerdings vor.
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am 26. Juli 2009
Eine gelungene Aufnahme, wenngleich m.E. Marcello Alvarez ein wenig die Strahlkraft des Luciano Parvarotti fehlt. Aber Paolo Gavanello als Rigoletto und Christine Schäfer als Gilda machen Freude.
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am 16. März 2006
Ich finde die Inszenierung drastisch, aber wunderbar, den Sitten der damaligen Zeit entsprechend. Marcelo Alvarez ist für meine Begriffe der beste Duca, den man sich vorstellen kann - leidenschaftlich, stimmlich und schauspielerisch überzeugend. Seine Stimme besticht durch ihre natürliche Schönheit, Reinheit, Kraft, ist höhensicher und nuancenreich. Kein Wunder, wenn sein Duca breits zur Legende geworden ist.
Eine Aufführung, die immer wieder gefällt und berührt, auch dank den anderen Protagonisten, vor allem P.Gavanelli, der einfach Rigoletto in persona ist. Sehr zu empfehlen....
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am 8. März 2005
Stark: Ensmble, Chor, Orchester. Paolo Gavanelli ist ein Rigoletto von großer Intensität und wunderbarer Ausdruckskraft, ein Gott, möchte man sagen, der Gesangskunst (und er ist den Kauf der DVD mehr als wert). Als Spieler nicht immer auf gleicher Höhe und mit seiner Partnerin, Christine Schäfer, nicht harmonierend: die können einander, scheints, nicht besonders gut leiden, was sich auf die gesangliche Qualität (bei den vielen gemeinsamen Szenen) selbstverständlich auswirkt. Aber auch Christine Schäfers über-kontrolliertes Singen bei aller technischen Brillanz. Marcelo Alvarez, wenn tatsächlich ein Star-Tenor, ist weit überschätzt: das ist manchmal zu schwerfällig, zu blechern.
Inwieweit die Schwächen dieser, musikalisch hervorragenden, Aufführung dem Regisseur David McVicar anzulasten sind, ist schwer zu sagen; im Interview redet er hauptsächlich Unsinn und erscheint seine Auffassung von Rigoletto deutlich als Missverständnis.
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am 3. Dezember 2003
Rigoletto mit Frau Christine Schäfer als Gilda - das absolut Beste was ich je gesehen habe! Phantastisch Rigoletto und Gilda!!!!!Max. Respekt und Gratulation.
Walter Nagele
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