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am 1. März 2002
Nun ist es soweit, der geneigte Zuhörer wird seinen Ohren nicht trauen nach dem 1. Hören der Platte. Sind das wirklich die Pet Shop Boys? Wo ist der Synthiesound geblieben? 9 von 10 Stücken wurden mit Gitarren und ähnlichen unüblichen Gerät, was die Musik der Pet Shop Boys angeht, eingespielt. Kein Stück was zum Tanzen animiert, keine Hymne. Nein, andächtige ruhige Musik. Das ist die eindeutig gewagteste Scheibe von Neil Tennant und Chris Lowe. Gleich das 1. Stück -die Single "Home & Dry"- weißt den Weg in die neuartige Klangwelt der Pet Shop Boys die aber spätestens bei dem 2. Titel "I get along" allgegenwärtig wird. Fast 6 Minuten wird man von Neil Tennants Stimme mitgerissen und man möchte am Liebsten das Feuerzeug rausholen und schwenken. Auch bei dem 3 Stück "Birthday Boy" ändert sich diese Stimmung nicht. Mein absoluter Favorit auf der Platte "London" reiht sich als nächstes dahinter. Süßer Sound, süße Stimme und eine Melodie die nicht mehr aus dem Kopf will und immer wieder gehört werden muss. Auf alle Fälle ein heißer Kandidat für eine Singleauskopplung. Mit dem nächsten Titel "E-Mail" wird die heutige Zeit widergespiegelt...man sagt sich nicht mehr durch die Blume "Ich liebe Dich". Das Ende der Romantik? Nun folgt der einzige Titel wo man den gewohnten Sound der Pet Shop Boys genießen kann "A samurai in autumn" lediglich aus eine kurzen Textpassage bestehend. Nummer 7 "Love is a catastrophe" ist wohl stimmlich gesehen, das eindruckvollste Stück auf "Release" Herzzerreißend stellt Tennant seinen Standpunkt der Liebe gegenüber dar "look what it has done to me..." Mit "Here" folgt ein weiters ruhiges und verträumtes Stück...."call it what you want..you`ve got a home here" Bei dem 9. Titel "The Night I fell in love" erzählt Tennant die Geschichte von einem verliebten homosexuellen Rapper und seiner 1. Liebesnacht, den Morgen danach und den Beginn einer heimlichen Beziehung -wobei es im Vorfeld Ärger gab, da es sich wohl dabei um eine Anspielung auf Eminem handelt- Kommentar der Boys "Wir sind doch Fans" Typisch Pet Shop Boys...zuckersüßer Sound, zuckersüße Stimme...und ein dazugehöriger provokanter Text. Sie haben nach 20 Jahren Pop Business nichts verlernt. Mit dem Stück "You Choose" beenden die Pet Shop Boys ihre Reise durch eine Klangwelt des Folkrock und Pop. Trotz neuem Soundgewand...es sind immer noch die Pet Shop Boys die 1985 ihren ersten Nr. 1 landeten und seit dem nichts an ihrem Gespür für "Ohrwürmer" verloren haben. "Release" wird die breitere Masse ansprechen, da sich Pop und Rock auf dieser Platte vereinigen. Die Pet Shop Boys haben wieder einmal ihr musikalisches Spektrum erweitert, ähnlich wie auch schon bei der Veröffentlichung "Behaviour" 1990 wird dieses Album weniger durch Singleveröffentlichungen sondern als Ganzes die Fachwelt begeistern und den gewichtigen Stellenwert der Band in der Musikbranche untermauern. Die Pet Shop Boys mögen den Zenit der Top Chart Singlepositionen schon längst überschritten haben, aber in punkto intelligenter Popmusik sind und bleiben sie ungeschlagen. Sie halten an keinen Trend fest sondern erweitern ihre eigenes musikalisches Spektrum von Produktion zu Produkion und der Erfolg wird ihnen wieder recht geben. Ich bin sicher, dass sich nach der Veröffentlichung von "Release" viele neue Fans finden werden, die vielleicht beim erstmaligen Hören von einer neuen Band ausgehen die versucht den Brit Pop wieder auf den Weg des Mainstreem zu bringen..."Release" ist eine absolut zeitloses musikalisches Erlebnis. Die Stücke hätten auch schon aus den 70ern stammen können, klingen aber so frisch und unverbraucht, von den Pet Shop Boys zubereitet...ein unwiderstehlicher musikalischer Cocktail den man immer wieder genießen muss... Ein weiteres Meisterstück von der wohl besten und beständigsten Pop Band die ihr Album mal so einfach "Release" nennt, so simpel wie logisch...eben Pet Shop Boys. Ein heißer Anwärter für das beste Album des Jahres.
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am 16. April 2002
Release - so heisst das neue Studioalbum der Pet Shop Boys.
Knapp drei Jahre nach ihrer letzten Platte "Nightlife" präsentieren die Pet Shop Boys mit Release eine ausgesprochen typische, weil ungewohnte Platte. Ungewohnt sicher in Gestalt der neuen Gitarrenklänge und fast reinen Accoustic-Stücken wie "The Samurai in autumn", die man bisher bestenfalls von B-Seiten kannte.
Dabei setzen Neil Tennant und Chris Lowe eine Tendenz hin zum Introvertierten fort, die in ihrer Musik, vor allem den Texten, spätestens seit ihrem "Hit für die Ewigkeit", Go West, erkennbar ist. Es geschieht nicht oft, dass ein Lied ein Lebensgefühl, eine Stimmung der Gesellschaft so perfekt aufgreift und widerspiegelt, wie es den beiden in ihrem Cover dieses Village-People-Songs gelungen war. Am Zenit ihrer Popularität waren es die Pet Shop Boys, die ein deultiches Zeichen im Bewußtsein ihrer Zeit hinterließen.
Aber auch in die andere Richtung scheint der Erfolg von "Go West" gewirkt zu haben. Von "Bilingual" (1996) über "Nightlife" (1999) hin zu ihrem neuen Werk lassen sich mehrere entwicklungslinien verfolgen, die im zunehmenden Maße an Gewicht gewinnen, während andere Aspekte zunehmend in den Hintergrund treten.
Der Begriff des "Home" gewinnt in den Texten der beiden konsequent an Bedeutung; schon spürbar in Bilingual-Stücken wie "A red letter day", wurde schon auf Nighlife in "The only one" oder "Footsteps" eine Sehnsucht immer stärker: Der Wunsch nach dem Vertrauten, Bekannten, dem aus Gewohntheit Verlässlichen. Diese Linie ist es, die wir stärker als je zuvor in "Release" wiederfinden. Da ist die Auskopplung "Home and Dry", da ist ein Lied namens "London", und wenn Neil Tennant singt, "you`ve got a home here / call it what you want / you`ve got a home here / to return to when you can't / face theworld and you need / some support to succeed / you`ve got a home), dann verstehen wir das Zuhause als Schutzraum, als Ort der Erlösung.
Die Überschwenglichkeit, die in "Se a vida é" oder teilweise noch "New York City Boy" zu finden war, sucht man vergeblich auf Release, und gerade das gibt dem neuen Album eine Homogenität auf einem hohen sentimentalen Niveau; müßig zu erwähnen, dass gerade Neils Stimme diesem Bild eine unermeßliche, sinnliche Tiefe zu geben vermag.
Die Pet Shop Boys sind mit "Release" nochmal ein großes Stück reifer und älter geworden und, nicht zuletzt, sind sie menschlicher denn je zuvor. Hinter den Melodien der Pet Shop Boys verbergen sich nicht länger künstliche Figuren ohne eigene Realität, wie Neil die Gruppe noch vor wenigen Jahren selbst in einem Interview charakterisierte; Auf "Release" spüren wir vielmehr die reinen, menschlichen Sehnsüchte, Hoffnungen und Verzweiflungen, und gerade das lässt das Album so nahe und vertraut erscheinen.
Allgemein ist "Release" ein Album, dass auf ausgesprochene Höhpunkte verzichtet, kein Stück tritt hervor - was jedoch am Ende bleibt ist eine unerklärliche Sehnsucht, die zu beschreiben keine Worte ausreichen. Ein äußerst homogenes Werk, das Neil und Chris mit ihrem achten Studioalbum abgeliefert haben. Ob es gefällt, ist in diesem Fall mehr als üblich Geschmackssache.
So lautet auch der Titel des abschließenden Liedes aus Release: "You Choose".
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am 20. März 2002
wer "britpop" sagte, dachte bisher an oasis, blur, travis und ein paar andere. und irgendwie dachte man auch daran, dass das irgendwie ja auch schon tot ist. oder zumindest etwas faulig riecht. aber britpop lebt. und umso interessanter, dass ihn die pet shop boys reanimiert haben. irgendwie haben sie die eurodisco-schublade aufgestemmt und 10 wunderschöne tracks in die ohren der hörer purzeln lassen. wer mit petshopboys-erwartung an das album geht, mag beim ersten hören etwas enttäuscht sein. sicherlich werden fussballfans keines dieser lieder im stadion mithymnen. aber menschen, die die zwei jungs nicht mal mit oropax hören wollten, werden sie für sich entdecken. und um mit einer textzeile aus "here" zu sprechen: "call it what you want, you got a home here." - i call it "release".
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am 23. Februar 2005
Ich schreibe diese Kritik nicht um die Veröffentlichung des Albums herum, sondern mit drei Jahren Distanz.
Nicht vorschnell, sondern wohl überlegt, möchte ich als knallharter Fan mitteilen, dass dieses Album für mich das mit Abstand beste Werk der Petties ist.
Wer die Pet Shop Boys nicht vorrangig wegen ihres Bombastsounds mag, sondern wegen der Fähigkeit, beste Melodien zu schreiben und wegen Tennants einzigartiger ironischer Lyrik, wird dieses Album wie ich lieben.
Dieses Album braucht einfach keine abgedroschenen Hits wie "Go West", die jeder Betrunkene mitsingen kann - und hat sie auch nicht.
Das Werk ist ruhig, getragen - aber dennoch zuckersüß und in 7 von 10 Fällen optimistisch.
Das Album ist kein Wirrwarr aus verschiedenen Sounds wie "Nightlife" oder "Bilingual", sondern kompakt - wäre da nicht "Samurai In Autumn", ein Tanzflächen-Instrumental, was völlig das Gegenteil des Restes ist. Aber das sind eben die Pet Shop Boys - immer mit unerwarteten Spitzen.
In vielen Songs, vor allem in "Love Is A Catastrophe" lassen Chris und Neil Songwriter-Qualitäten erkennen, die selbst ich ihnen nicht zugetraut hätte: ungewöhnliche Tonart, dann sogar ein Tonartenwechsel.
Besonders gelobt seien aber die Texte, die sich überwiegend im zweiten Teil (der "B-Seite") des Albums wiederfinden. Das ist genial ! Vor allem ist Neil eine Reife und ein anderes Herangehen an das Leben als vor 20 Jahren anzumerken.
Kritiken wie jene, dass gegen Ende des Albums Titel überskipt werden können, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
"Love Is A Catastrophe": besser kann man seine Gefühle, wenn eine Beziehung scheitert und man die ganze Welt verdammen möge, gar nicht in Worte fassen.
"Here": ein Loblied auf die schwule Szene, die orientierungslosen Menschen einen gewissen Halt gibt: "Call it what you want you've got a home here"
"The Night I Fell In Love": süffisant singt Neil butterweich und naiv aus der Perspektive eines jungen männlichen Fans, der mit einem allseits bekannten weissen Rapper, der mit homophoben Sprüchen auf sich aufmerksam machte, nach einem Konzert eine Liebesnacht verbringt ...
und schließlich das für mich unübertroffene "You Choose", in dem die Petties ihre Theorie "Love Comes Quickly" widerrufen und nunmehr erklären, dass man sehr wohl - wenn auch unterbewusst - eine Barriere bricht, wenn man sich verliebt: "choosing to love is risking a lot".
Auch nach dem siebenhundertsten Hören noch kuschlig schön.
Leider stellt mir amazon nicht mehr als 5 Sterne zur Verfügung.
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am 7. Februar 2003
Was wurde über dieses Album geredet! Während sich unter Kritikern - zu recht! - ein Sturm der Begeisterung breit machte, wendeten sich viele Fans, welche die alten Disco-Hymnen vermissten, enttäuscht von Neil Tennant und Chris Lowe ab. Zu unrecht!
Als es im Vorfeld der Veröffentlichung hieß, Johnny Marr sei an der Entstehung des neuen PSB-Albums beteiligt, war ich zugegebenermaßen skeptisch, auch im Hinblick auf die erste Live-Präsentation in der Kölner Live Music Hall. Doch schon nach den ersten Zeilen von "I Get Along" waren alle Vorbehalte dahin. Und nach der ergreifenden Darbietung von "Love Is A Catrastrophe" wusste ich, da kommt etwas Großes auf uns zu.
In den Ohren mancher Fans, mögen die Pet Shop Boys einen Schritt zurück gemacht haben. Was den Sound angeht mag das vielleicht auch stimmen, doch für mich sind es letztendlich zwei Schritte nach vorne. Denn selten klang ein Album der Jungs zugänglicher und homogener als "Release". Vorbei die Zeiten nerviger Discosounds ("New York City Boy"). Substanz ist angesagt. Während "Home And Dry" noch etwas seicht daher kommt, steigt mit "I Get Along" die Qualität des Albums rapide an. Nie hat mich Neil Tennants Stimme mehr gerührt als in "Birthday Boy" oder "Love Is A Catastrophe". Die Zusammenarbeit mit Johnny Marr hat bewiesen, dass die Pet Shop Boys zwar keine "Brit-Popper" sind, aber durchaus Songs in (ehemaliger) Oasis-Qualität produzieren können.
Ich ziehe meinen Hut vor so viel Mut, sich mit einem qualitativ absolut hochwertigen Album wie "Release" gegen den alles beherrschenden Mainstream a la "Popstars" zu stellen und damit auch weiter sinkende Verkaufszahlen in Kauf zu nehmen, siehe Großbritannien. Aber wen kümmert das, wenn Neil Tennant uns so nett auffordert: "Let's do it, let's break the law...!" Niemanden! Welche Band mit solch einer langen Geschichte, schafft es heute noch ein Album wie "Release" aufzunehmen? Nicht einmal die Stones!
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am 1. April 2002
Die Pet Shop Boys im neuen Gewand.Diesmal betond ruhiger aber mit fantastischen Melodien.Highlights sind sicherlich das epische Birthday boy, das mitreißende I get along, welches mit einem unverkennbaren Refrain aufwartet." Das nicht mehr aus dem Kopf gehende" London, wobei den Pet Shop Boys eine großartige Liebeserklärung gelungen ist,die einem eine Gänsehaut beim Hören hinterläßt. Das düstere Love is a Catastrophe mit einem sehr betond "hartem" Gesang und das kurzweilige Here, welches zum mitsingen anregt. Einziger Fehlschlag ist der Dance-Track The Samurai in Autumn. Ohne besondere Melodie und Ausstrahlung.
Insgesamt muß man dieses Album aber als ein wirklich starkes Pop Album bezeichnen, welches Atmosphäre und Wärme ausstrahlt, wie es auf wenigen Alben heutzutage zu finden ist.
Gratulation!
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am 7. April 2002
Die Pet Shop Boys (Neil Tennant und Chis Lowe) sind zurück und das mit einem Bombast Album was so genial aber auch minimal ist, so persönlich wie nie und PSB-untypisch wie es anderes nicht hätte sein können. Ich bin Fan 1. Stunde und liebe dieses neue Werk. Die Charts und Verkaufszahlen der ersten Tage beweisen das die oft totgesagten Pet Shop Boys fideler denn je sind. Und ganz nebenbei gibt es auch eine Kampfansage zu dem im Moment ach so langweiligen Pop. Charts die gehäuft sind von schrecklichen Boy- und Girlbands oder möchtegern coolen DJ-Projekten sind Neil und Chris leid. Ich ich erst recht. Gut das die "POP-Retter" wieder da sind und den anderen mal zeigen wie mal "richtige" Musik schreibt. Weiter so Boys, weiter so...! Freue mich auf die kommende Singe "I get along". Auch damit landet Ihr wieder einen Kracher... ganz bestimmt!! Timo.
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am 29. Oktober 2014
Release ist aufgrund seiner Ungewöhnlichkeit ein ganz spezielles Pet Shop Boys-Album. Nach dem elektronischen, artifiziellen Nightlife gibt es hier eine komplette Kehrtwende in Richtung fast schon handgemachter Musik (ganz ohne Elektronik kann und soll es bei den Pet Shop Boys natürlich nicht abgehen).

Release gehört für mich neben Behaviour und Elysium zu den herbstlichen" weil eher melancholischen Alben der Pet Shop Boys.

Die Stärken sind vielfältig: Home and Dry wirkt als erste Single zuerst etwas unspektakulär, wächst dann aber mit jedem Hören, bis es fast schon Rent-Qualitäten erreicht. Die Songs 3-5 (Birthday Boy, London, E-Mail) sind einfach gut und atmosphärisch stimmig. Ich weiß auch nicht, ob es noch Leute gibt, die meine Meinung teilen, aber für mich ist der Höhepunkt des Albums der letzte Song You choose". Der ist zwar dezent, aber wunderbar berührend: Ein erhabener Album-Abschluss wie einst King's Cross.

Ganz zur Höchstwertung (vor allem im Vergleich zu perfekten Pet Shop Boys-Alben wie Behaviour oder Yes) reicht es dann aber doch nicht. Vor allem ist Release im Vergleich zu den genannten Werken nicht durchgehend stimmig und nicht ohne Schwächen. The Samurai in Autumn" und Home" sind großartige Songs, allerdings passen sie aufgrund ihres rein elektronischen Charakters nicht so richtig zum Grundtenor des Albums. Außerdem sind zwei der schwächsten Songs in der Historie der Pet Shop Boys auf dem Album enthalten: Love is a Catastrophe ist zu lang und zu monoton , und The Night I fell in Love, das die Liebesnacht eines Schuljungen mit Eminem beschreibt, ist textlich für Pet Shop Boys-Verhältnisse erstaunlich platt und musikalisch wenig einfallsreich. Und die zweite Single I get along ist fast schon etwas zu oberflächlich eingängig in ihrem Streben "Pet Shop Boys go Oasis".
Insgesamt lohnt sich das Album jedoch unbedingt, nimmt es doch im hervorragenden Output der Pet Shop Boys eine ganz besondere Stellung ein.
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am 13. August 2012
nachdem NIGHTLIFE von 1999 ein grosser erfolg gewesen ist (allein 250,000 verkaufte Einheiten hierzulande) erschien 2002 der Nachfolger der leider etwas unterging

unverständlich, denn die boys klingen hier völlig anders, kaum dancetracks, dafür aber songs im stile von britpop bands wie travis und OASIS

sie klingen wie eine junge coole, frische alternative rock band

dieses album kaufte ich mir 2002 von meinem Taschengeld, als ich ein schwuler kleinstadtjunge war und hörte es mir den ganzen Sommer an.
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am 5. April 2002
wer nicht versteht, dass sich eine gute band weiterentwickeln muss, kann natürlich nur verwundert sein über den neuesten geniestreich der pet shop boys. für diejenigen, die das beste duo der popgeschichte über die jahre begleitet haben, dürfte "release" jedoch pures glücksgefühl auslösen. ich jedenfalls konnte kaum warten auf das ergebnis von neil tennannt, chris lowe und dem großartigen johnny marr, nachdem sie bereits in den 80er jahren zusammen mit bernard sumner als "electronic" eines der besten alben seiner zeit abgeliefert hatten. ihre zusammenarbeit 2002 sprengt alle meine erwartungen. keiner versteht es so gut, zeitgeist und zugleich zeitlosigkeit derart perfekt in wunderbare popsongs zu verwandeln, die noch lange aus meinen boxen schallen. von titeln wie "birthday boy", "love is a catastrophe" oder "the night i fell in love" können platte großmäuler wie oasis nur träumen!
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