Hier klicken Amazon-Fashion Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Badaccessoires Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC HW16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
13
4,2 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:6,79 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

NR. 1 HALL OF FAMEam 21. Februar 2004
Zweiter Weltkrieg, im deutschen Kriegsgefangenenlager "Stalag 17". Eine Gruppe amerikanischer GI's entscheidet sich zur Flucht, doch die Flucht mißlingt: Zwei Soldaten sterben, die anderen werden gefaßt. Was wie der Plot zu dem wohl jedem bekannten Holywood-Movie "Gesprengte Ketten" mit Steve McQueen beginnt, ist in Wahrheit ein von schwarzem Humor triefendes Kriegsdrama, welches gewissermaßen einen Leitspruch Kurt Tucholsky's reflektiert: "Was darf Satire? Alles!"
Grandios besetzt mit Sig Ruman (Siegfried Rumann) als Lageraufseher Feldwebel 'Johann Sebastian' Schulz und William Holden als zynischer und scharfzüngiger Soldat, der seine Zeit im Lager mit dem Aushecken von Gaunereien und Verhandeln von Privilegien verbringt. Ihren Alltag vertreiben sich die Gefangenen neben Schleichhandel auch mit "Mäuserennen", als Wetteinsatz müssen begehrte Zigaretten herhalten. Billy Wilder's Film war der erste Hollywoods, der in einem Kriegsgefangenenlager spielt, und sowohl die Geschichte selbst als auch deren Protagonisten ist von Realismus gekennzeichnet, fernab heroischem Pathos.
"Stalag 17" darf (wie auch Lubitsch's "Sein oder Nichtsein", den Wilder sehr bewunderte) als eine der sarkastischsten und besten filmischen Abhandlungen über das Thema 'Krieg' gesehen werden und bietet Dialoge auf höchstem Niveau. Hierzulande nur Cineasten bekannt, genießt "Stalag 17" bei intellektuellen Kinogehern in Frankreich und USA längst Kultstatus.
Der technische Transfer ist Paramout einigermaßen gut gelungen, dennoch sieht man dem Film sein Alter an, das Material ist nicht frei von Schmutz oder Kratzern. Das größte Manko der DVD ist aber das gänzliche Fehlen von Bonusmaterial (wie auch bei der amerikanischen RC1, man kann also nicht einmal auf eine andere Fassung 'ausweichen'), denn gerade ein Geheimtip-Klassiker wie dieser hätte ein retrospektives "Making of..." verdient.
Schade.
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 2. Mai 2016
Zwischen 1950 und 1954 drehte Regisseur Billy Wilder insgesamt drei Filme mit dem Hauptdarsteller William Holden. Der ließ sich 1950 auf dem "Boulevard der Dämmerung" von Leinwandgöttin Norma Desmond aushalten und verliebte sich 1954 in "Sabrina". Dazwischen glänzte er in "Stalag 17" als als der zwiespältige amerikanische Kriegsgefangene Sefton so sehr, dass er dafür 1954 den Oscar als bester Hauptdarsteller gewinnen und sich gegen Burt Lancaster, Montgomery Clift (Verdammt in alle Ewigkeit), Marlon Brando (Julius Caesar) und Richard Burton (Das Gewand) durchsetzen konnte.

Dabei gelang es dem großen Regisseur die Geschichte mit viel skurrilem Humor zu würzen, die Kriegsgefangenen albern oft herum und agieren überdreht und dennoch ist die Spannung ein fester Bestandteil dieses Filmes, bei dem irgendwann im Laufe der Geschichte ein sogenannter Toter Briefkasten entdeckt wird. Also etwas verstecktes - von dem nur Empfänger und Absender etwas wissen und der damit vor Entdeckung durch Nichteingeweite geschützt ist. Durch diesen Briefkasten gelingt es einem der Kriegsgefangenen in direkten Kontakt mit den deutschen Bewachern in Kontakt zu treten. Oder konkreter gesagt: In dem Kriegsgefangenenlager "Stalag 17" gibt es einen heimlichen Verräter, der sogar nicht einmal davor zurückschreckt zwei potentielle Ausbrüchler an den Feind zu melden und zu verkaufen, wie bereits eine der ersten Szenen zeigt. Die beiden Soldaten haben einen unterirdischen Tunnel gegraben und wollen so flüchten - das Stalag 17 liegt in Süddeutschland, in der Nähe der schweizer Grenze. Man merkt dem Film an, dass er auf ein Theaterstück basiert. Geschrieben haben es Donald Bevan und Edmund Trzcinski und es lief erfolgreich am Broadway. Um auch in Deutschland Kasse mit dem Film zu machen, entschied sich Paramout in der deutschsprachigen FAssung aus dem Verräter einen Plen zu machen, um den film auch dem deutschen Wirtschaftswunderpublikum nicht zu vermiesen. Doch Wilder protestierte erfolgreich. Neben William Holdens hervorragender Leistung begeistert aber auch der Österreichstämmige Regiesseur Otto Preminger in der Rolle als Lagerkommandant Oberst von Scherbach.

Der führt im Lager ein strenges Regiment - unterstützt wird er dabei von Feldwebel Schulz (Sig Ruman), der immer wieder auf sehr plumpe Art und Weise versucht das Vertrauen der gefangenen Amis zu gewinnen. Natürlich um es dann gehörig für seine Zwecke auszunützen. Dieser nächtliche Fluchtversuch endete mit den Tod der beiden Ausbrecher. Offensichtlich werden alle Fluchtpläne und andere wichtige geheime Absprachen von einem Verräter an die Deutschen weitergegeben. Bald wird Sefton, der Einzelgänger, der immer gute Geschäfte und Handel mit den Deutschen betreibt, verdächtigt.
Sefton wird beobachtet - von seinen Mitgefangenen Stanislas, genannt Nilpferd (Robert Strauss), von Shapiro (Harvey Lembeck), von Hoffy (Richard Erdman), von Duke (Neville Brand) und von Price (Peter Graves) .Mitten in den Weihnachtsvorbereitungen kommt Leutnant Dunbar (Don Taylor) , ein Sohn aus reichem Hause, als Neuzugang ins Lager und der erzählt, dass er in Frankfurt einen Sprengstoffzug der Deutschen in die Luft gesprengt hat. Leider hört der Feind wieder mit. Und für Sefton spitzt sich die Situation immer heftiger zu...

und hier erweist sich Billy Wilder sogar als ausgesprochener Garant für eine Menge Suspence und die Geschichte des Verrats, des daraus resultierenden Mißtrauens sowie der Aufdeckung wird von Minute zu Minute spannender und machen aus "Stalag 17" einen noch heute sehr sehenswerten Kriegsfilmklassiker. Und dies obwohl die Geschichte auf engem Raum - der Gefangenenbarracke - spielt. Ausnahme bildet der Hofgang, meistens auf regennaßem dreckigem Boden und der Blick auf die Baracke der gefangenen Russinnen. 1953 wurde der Film von der freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft abgelehnt - man fürchtete, dass durch die nicht gerade liebevolle Darstellung der deutschen Wachmannschaft "alte Ressentiments aufbrechen könnten". Erst 1960 schien das deutsche Publikum reif genug sich ein eigenes Bild im Kino zu machen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Februar 2006
Anstatt siegreiche Kriegshelden in dröhnenden Schlachten aufmarschieren zu lassen, läßt Wilder schon 1953, also knapp 8 Jahre nach Kriegsende seinen WW II - Film in einem Deutschen Kriegsgefangenenlager spielen, in dem 600 Amerikanische "Sergeants" auf das Kriegsende warten. Ganz typisch für Wilder ist sein Held kein glänzender untadeliger "Hero" sondern ein gerissener Tauschhändler, der seinen Mitgefangenen auf raffinierte Weise Zigaretten und andere Wertsachen abknöpft und sich so ein respektables Warenlager angehäuft hat. William Holden liefert in der Rolle des "Sefton" eine großartige schauspielerische Leistung ab. Sig Rumann als Sgt. Schulz ist herausragend komisch und widerlich zugleich, Otto Preminger als Lagerkommandant Oberst von Scherbach excellent. Typisch Wilder läßt er sich zum Telefonieren mit dem General die Stiefel anziehen, damit er gebührlich die Hacken zusammenknallen kann. Gegenüber den Gefangenen und seinen Mannschaften ist er dagegen ganz herrschsüchtiger zynischer Herrenmensch. Die gegensätzliche Mischung aus Drama - gleich zu Beginn werden zwei Gefangene bei einem Fluchtversuch erschossen - realistischer Schilderung des schmutzigen und öden Lageralltags, komödiantischen Einlagen, und spannendem Thriller gelingt von Anfang bis Ende. Mit Leichtigkeit wechselt Wilder zwischen den Genres. Ein filmisches Meisterwerk, das bis heute ein Geheimtip geblieben ist. Es macht auch nach über 50 Jahren noch Spaß. Nach Möglichkeit sollte man sich den Film im englischsprachigen Original ansehen. Leider wird bei der DVD, wie fast bei fast allen Wilder Filmen, auch hier auf Bonusmaterial verzichtet. Schade. Trotzdem 5 Sterne. Muss man einfach haben.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Juli 2006
Warum dieser Film von Billy Wilder in unseren Breiten relativ unbekannt ist, versteht wohl keiner, der ihn gesehen hat. Stalag 17 ist während des 2. Weltkrieges ein Gefangenenlager, in dem hauptsächlich amerikanische GIs interniert sind. Die Jungs versuchen sich das Leben so angenehm wie möglich zu machen (wobei hier wahrscheinlich die Realität ein wenig abgeflacht wurde, was aber den Filmgenuss in keinster Weise beeinträchtigt) und hecken immer wieder Fluchtversuche aus, die allesamt kläglichst scheitern. Auch sonstige harmlosere Aktionen werden immer wieder innerhalb kürzester Zeit durch die Deutschen unterbunden. Bald wird klar, dass ein Verräter unter ihnen weilt. Diesen zu finden und handlungsunfähig zu machen ist nun Ziel Nummer Eins. Dabei läuft den Männern die Zeit davon, gilt es doch, einen der ihren vor den tödlichen Fängen der SS zu retten, wobei es wichtig ist, dass jeder seinen ihm zugeteilten Part zuverlässig durchführt und nichts nach außen dringt.

Der Film ist nicht nur unheimlich spannend, er ist ebenso mit einer wohldosierten Menge an Humor gewürzt, ohne die eher triste Situation im Lager zu sehr ins Lächerliche zu ziehen.

Der trockene Zynismus, mit dem der Hauptverdächtige (William Holden, der für diese Leistung damals den Oscar erhielt) den Repressalien seiner Barackengenossen begegnet, ist allein bemerkenswert. Zwei Drittel des Films hab ich mir die Frage stellen dürfen, ob diese augenscheinliche Gelassenheit daher rührt, weil er ohnehin unter dem Schutz der Deutschen steht und jederzeit abspringen kann oder weil er fest an eine höhere Gerechtigkeit glaubt, die seine Unschuld früher oder später ans Licht bringen wird. Das Finale des Films ist mehr als beeindruckend! Durch die Synchronisation geht leider der Wortwitz der aberwitzigen Dialoge zwischen den deutschen Wärtern und den amerikanischen GIs verloren, daher unbedingt mit englischer Tonspur anschauen!
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Mai 2016
Wenn Billy Wilder, diese geniale Ulknudel einen Film über ein Kriegsgefangenenlager macht, wird da nicht geschossen und es fließt auch kein Blut. Im Gegenteil das Stalag 17 ähnelt eher einem Erholungsheim für Kriegsveteranen. Es gibt Wetten auf Mäuserennen, Schnapsdistillen, Post von zu Hause, dem Hufeisenwerfen, das amerikanischste aller Spiele - und zu Weihnachten einen Tannenbaum.
Wilder setzt 1953 auf amüsante Unterhaltung - quasi ein Komiker Treffen (Erster Teil). Allen voran Feldwebel Schulz (Sig Ruman), der uns schon in ‘Sein oder Nichtsein‘ mit seinem Witz begeistert hatte. In einem Zweiten Teil wird es etwas ernsthafter und auch spannender. Mithäftling Sefton (Oscar für William Holden) wird zu Unrecht verdächtigt, ein Spion zu sein. Wie er den echten Agenten Price (Peter Graves) überführt, ist schon eine logische Glanzleistung, ganz unspektakulär aber mit zwingender, nachvollziehbarer Logik. Beim Besuch eines Beauftragten des Roten Kreuzes werden kurz kritische Fragen aufgeworfen. Aber nur kurz. Der große Otto Preminger gibt einen sadistischen NS Oberst und der Song ‘Johnny I hardly knew ye‘, den die Clancy Brothers zum Welthit machten, bildet den musikalischen Rahmen zu Anfang und am Ende. Dieser reine Männerfilm wirkt bisweilen etwas übertrieben albern. Aber Billy Wilder beweist, dass ein ernstes Thema auch mal mit Humor behandelt werden kann. Ähnlich wie Roberto Benigni in ‘Das Leben ist schön‘. Irgendwie kostbar.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. September 2014
Der Film ist kurzweilige Unterhaltung - nicht mehr und nicht weniger.

Dass der Film den Krieg verharmlost und aus einem STALAG sowas wie ein Ferienlager macht - geschenkt. Hollywoodfilme sind halt keine Geschichtsstunde.

Für Billy-Wilder-Fans ist der Kauf natürlich sowieso Pflicht.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juni 2005
William Holden does a pretty good job or portraying a prisoner in a stalag during World War II.
Unlike the TV program "Hogan's Heroes" this movie is more serious yet it has its amusing moments. However there is nothing to make this movie stand out past any other stalag escape films. It is more of a time passer.
Maybe the play that this film was based on executed better?
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. August 2013
Dieser Film ist kein klassischer Kriegsfilm, denn der Film verzichtet größtenteils auf groß aufbereitete Kampfhandlungen. Der Krieg bildet hier fast nur die Rahmenbedingungen. Schauplatz ist nämlich ein deutsches Gefangenenlager und die besondere Stärke des Filmes ergibt sich aus dem Zusammenspiel der dortigen Gefangenen mit ihren unterschiedlichen Charaktereigenschaften. Toll gespielt, toller Film!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. März 2003
Dieser Film ist spitze.Man sollte ihn sich auf deutsch anschauen, um ihn sich zu erschließen. Dann sollte man auf die englische Tonspur wechseln und nur noch genießen.
Holden spielt in einer seiner besten Rollen vor "Brücke am Kwai".
Herrlich ist auch Feldwebel Johann Sebastian Schulz ,gespielt vom emigrierten Hamburger Siegfried Rumann(Sig Ruman).
Höhepunkt sind die "Wisecrackers" von den genialen Komödianten Robert Strauss und Harvey Lembeck.
Wilder wußte halt, wie man "the Wehrmacht" veräppelt.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. August 2013
Als Geheimtipp an mich herangetragen konnte der Film leider nicht ganz überzeugen. Was Regisseur Billy Wilders wirklich gelungen ist, ist der derb schwarze Humor, mit dem die amerikanischen Kriegsgefangenen ihren Lageralltag meistern, wobei die Schauspieler hierzu definitiv ihren Teil beitragen. Dennoch kommt der Film hin und wieder nicht aus seinem inhaltlichen Schwarz-Weiß raus, was ihn aus heutiger - oder meiner - Sicht einen Stern kostet. Der andere geht für die magere Ausstattung der DVD drauf.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

6,79 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken