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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
3
Offenbach: Hoffmanns Erzählungen (Les contes d'Hoffmann) (Gesamtaufnahme) (Aufnahme 1972)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:29,93 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 7. Dezember 2017
Diese Aufnahme hat Qualität: mit dem wunderbaren London Symphonie Orchester und dem Dirigenten Julius Rudel ist ein voller, dabei differenzierter Orchesterklang gelungen, die Balance zwischen Sängern und Orchester ist ideal. Bei den Sängern sind Beverly Sills (sehr überzeugende Rollengestaltung aller drei Damenpartien mit sicheren Höhen und geschmeidigen Koloraturen) und Norman Treigle (seine Umsetzung der drei teuflisch bösen Partien ist eine sängerliche Meisterleistung und schon alleine die Anschaffung wert) besonders herauszuheben. Stuart Burrows ist ein sehr guter Hoffman, dem nur der strahlende Glanz in der Höhe etwas fehlt. Die restliche Besetzung ist ohne jeden Tadel. Nicklausse ist Gott sei Dank kein Bariton, sondern mit Susanne Marsee sehr fein besetzt.

Ein weiter Vorteil dieser Einspielung ist die Einbeziehung der Diamantenarie (eine Gustostück in der Interpretation von Norman Treigl) und das wunderbare Sextett im Venedig-Akt. Diese Gesamteinspielung ist absolut empfehlenswert!
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am 24. Oktober 2010
Hoffmanns Erzählungen sind, musikwissenschaftlich gesehen, ein umstrittenes Werk. Was ist authentisch, was ist eingefügt? Diese Fragen sorgen für unaufhörlichen Zündstoff.
Ich gehöre zu denen, die das Oeuvre auf altmodische Art kennengelernt
haben.

Olympia, Giulitta, Antonia. Mit Spiegelarie - Entschuldigung Diamantenarie - und Septett. Ohne diese Höhepunkte ist doch der Giulietta-Akt ein Kümmerling.

Was nun immer richtig oder falsch sein mag, es geht darum, eine französich anmutende Musik in französischer Sprache mit einem deutsch-romantischen Stoff von großer dramatischer Fallhöhe auf einen Nenner zu bringen.
Das gelingt Julius Rudel in seiner Aufnahme am Pult überzeugend. Er entscheidet sich für breite Tempi, Dramatik und subtile Charakterisierung.

Stuart Burrows ist ein lyrischer Hoffmann mit guter Phrasierung. In den Höhen fehlt ihm der Glanz. Seine Timbre ist angenehm, die darstellerische Intensität vorhanden, aber ihm fehlt die erotische Passion.

Beverly Sills ist erstaunlich vielseitig. Ihre etwas gläserne Stimme ist ideal für die Puppe Olympia, brauchbar, aber begrenzt, für die Courtisane Giulitta, erstaunich sensitiv bei dem Nervenwesen Antonia.

Das Non-Plus-Ultra aller Bösewichter ist Norman Treigle.
Er ist der Star dieser Aufnahme: Treigle besitzt das, was den meisten Bösewicht-Sängern im Hoffmann fehlt: er hat Dämonie.
Lindorf, Coppelius, Dapertutto und Mirakel sind vorzüglich mit der Stimme verkörpert. Ein Jammer, dass dieser Sänger so früh starb. Sonores Timbre, komödiantische Lust am Spiel, Geschmack in der Phrasierung.

Wenn man " Hoffmann" emotional und nicht wissenschaftlich erleben möchte, ist diese Aufnahme unverzichtbar.

Wer sich emotional an "Hoffmanns Erzählungen" ranmachen möchte, ist mit dieser Aufnahme gut bedient
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am 22. Oktober 2005
Diese Aufnahme ist meines Wissens die Beste dieses Werkes! Die Tempi sind feierlich und die Sänger sehr gut. Es wird zwar die nach neuen Forschungen veraltete Version gespielt, jedoch sind die Aufnahmen der neueren Version qualitativ nicht so gut.
Mann muss diese Aufnahme einfach besitzen!!!
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