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am 28. Januar 2016
Im Fernsehen hatte ich zwischendrin einmal die Sequenz gesehen, als der Junge vor der blauen Fee verharrte. Dieses Bild kam mir in Erinnerung und bewegte mich zum Kauf des Filmes: Es war eine Offenbarung.

David wird als Kindroboter - als Ersatzkind - geschaffen. Der Plan ist, dass dieser Roboter menschluche Gefühle widerspiegeln soll, die den Elterrn ein echtes Kind suggerieren. Dieser Gedanke, nämlich die Wunscherfüllung durch Technik für den Menschen verkehrt sich nun plötzlich ins Gegenteil. Die harmlose Frage der Mitarbeiterin ganz am Anfang des Filmes ist "Können dann die Menschen der Verantwortung gegenüber einem gefühligen Roboter entsprechen?". Nein können sie nicht, denn der Mensch hat schon mit dem "anderen" Menschen Schwierigkeiten, er ist gar nicht erst in der Lage und willens, den Roboter als "wert" zu akzeptieren. Auch für die Mama ist David zunächst Spielzeug und sie ist wegen der "Menschähnlichkeit" Davids verletzt und verwirrt, spiegelt ihm gegenüber sukzessive eigene Gefühle wider. Sie wird dem bedürfenden Gefühl Davids selbst nicht gerecht. Das verdichtet sich, als David vernichtet werden soll. Wohl mehr der eigenen Gefühle "zu" einem Roboter als "wegen" der zu beachtenden Gefühle des Roboters setzt sie diesen zum Schutze aus.

Ein Roboter stirbt aber nicht, er überdauert die Zeit in der eigenen, urechten wenn auch aufprogrammierten Sehnsucht nach "seiner Mama" - dem stärksten aller Gefühle! Diese unstillbare Sehnsucht wird nicht erfüllt, denn "Mama" ist tot. Da ist ein Gefühl programmiert worden, das keine Erfüllung mehr finden kann, eine Frage ohne Antwort, eine Quälerei.

Weil Mama ihm den Pinocchio vorgelesen hat, glaubt David, über die blaue Fee in einen echten Jungen verwandelt zu werden und so dann wieder zu "seiner Mama" zurückzufinden. Also s u c h t er.....hingebungsvoll und hartnäckig.

Auf seiner Suche trifft er viele Roboter, die nur den Ansatz - aber doch - eines menschelnden Gefühles andeuten und es erinnert schon ein wenig an den Holocaust oder das alte Rom, wenn diese fühlende Mechanik bedenkenlos gefoltert wird. Darf ich mit einer Säge einen fühlenden Roboter ungerührt öffentlich zur Belustigung zerschneiden ?? David unterscheidet sich in seiner Verletzlichkeit und seiner "Liebe" zur Mama und in seinem Glauben, diese zu finden von diesen andeutungsvoll fühlenden Robotern um ein Vielfaches. Darf David gefoltert werden? Und schon verengt sich die Antwort unmerklich.

David findet die blaue Fee - eine Jahrmarktfigur - und verharrt 2000 Jahre vor ihr, im Eis umschlossen und eingecshlossen in seiner Bitte, ihn der Mutter wegen zu einem richtigen Jungen zu machen, während die Welt und alls hierauf befindliche Leben untergeht, bis ihn nicht "Außerirdische" freisetzen. Da ist dann kein Vorwurf an die Menschen, dass sie den Jungen so gequält haben. Der Außerirdische achtet dieses Gefühl was die Menschen hatten sehr hoch und wegen des Gefühls David, der das weitergetragen hat.

Damit hat die Frage ihre Antwort - und die ist nicht 42: "Nein, der Mensch kann die Schaffung des Gefühls nicht verantworten", denn für David bleibt es unreflektiert und unbeantwortet.

Schliesslich schafft es der Außerirdische aus den Genen überdauerter Haare "seine Mama" für einen Tag wieder zu schaffen, die diesen Tag mit David erlebt. Er findet so erst die Erfüllung, als "Mama" ihm endlich sagt "Ich hab Dich lieb" ! Naja, dann darf David, der bis dahin nicht gestorben ist, mit der "Mama" dorthin gehen, wo die Träume geboren werden.

Wie ergreifend! Das tut schon weh.

Stanley Kubrik war ein genialer Visionär. Er zielt ganz direkt auf unsere Achillesferse mit der Vorstellung der Auswirkung gefühlschaffender Technik nicht nur auf den Menschen, sondern auch auf das Geschaffene und der neu geborenen Verantwortung hierfür, die freilich entsteht. Freilich, weil es das Gefühl ist, v.a. die Liebe, die das Menschsein ausmacht. Schaffen wir also Gefühl, ist es kein Gegenstand mehr, sicher auch kein "Mensch", aber gleichwohl etwas "Heiliges". Steven Spielberg versteht das umzusetzen, langsam und aufdringlich in einem erzählenden Tempo, das uns Kubricks Message zuführt - über das Gefühl.
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am 15. Januar 2018
Ich bin ein großer Kubrick-Fan. Aus meiner Sicht war er einer der größten aus dem 20.Jh - auch wenn er eher wenig Filme gemacht hat.

Dieser Film stammt aber von Spielberg (da Kubrick dieses Projekt an Spielberg abgegeben hat)... und hat nur 2 Stern bei mir. Wieso das?

Ich respektiere, dass manche Menschen sich emotional stark beeinflussen ließen durch den Film.
Für mich war es Spielberg-Kitsch der Extraklasse. Triefend von krampfhaft emotional aufgebauschten Szenen. Auch wenn der Film (schleppend) lange ist, so hatte ich nie das Gefühl, ich sollte mich langsam in den Film und seinen Hauptcharakter hineinfühlen, sondern wurde stets (bildlich gesprochen) brachial in die Story, die Darsteller und insbesondere die Emotionen des Films gepresst.Gefühle und Mitgefühle für einen Film und seine Darsteller kann man bei mir nicht erzwingen, doch der Film mit dem Hauptcharakter (gespielt von DEM damaligen Kinderstar) haben stets mit dem Holzhammer einem vermitteln wollen, dass wir es hier mit einem absolut liebenswerten, unschuldigen Charakter zu tun haben. Dies war weder subtil noch gab es dem Charakter die vermeintliche Menschlichkeit, die einem vermittelt werden sollte. Das Kind wirkt den ganzen Film als das, was es ist: Eine eigentlich charakterlose Puppe, die krampfhaft das sucht, was sie meint, was Liebe ist. Dabei hat es bestenfalls eher mit Besessenheit zu tun als echter Zuneigung. Da bleibt mir nur zu hoffen für Spielbergs Angehörige, dass er das im echten Leben besser versteht als er es hier darstellt. Egal ob C3PO, R2D2 oder der T800: jeder von diesen wirkte menschlicher und regte in mir mehr Gefühle als der Hauptcharakter von A.I.

Da schaue ich mir - möchte ich simpel unterhalten werden - lieber die alten Indiana Jones Filme oder - wenn es emotional werden soll - Taras Welten/United States of Tara an.
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am 5. Oktober 2017
Viele Filmfans die diesen Film gesehen haben, haben eine eigene Meinung und sehen den Film mit anderen Augen als ich. Doch warum gibt es überhaupt Filme? Genau, um zu unterhalten und das tut "A.I. Künstliche Intelligenz" alle male. Natürlich hängt es auch vom Zuschauer ab, ob der Film es schafft diesen abzuholen mit der Story oder nicht.

Natürlich bedienen alle Filme ein gewisses Klischee, doch jeder Streifen ist individuell, so auch A.I.. Ein Roboter-Junge geschaffen nach einem Vorbild des verstorbenen Sohnes des Erbauers. Ein Mechanischer-Mensch der lieben und fühlen kann. David der Hauptcharakter erfährt viele unterschiedliche Dinge und verändert sich derweil auch. Jedoch sein Traum ein echter Junge zu werden verfliegt über die gesamte Zeit des Filmes nicht.

Einige Kommentare die ich zu A.I. Künstliche Intelligenz gelesen habe kann ich einigermaßen nachvollziehen. Warum löscht immer die Mechanische Welt, die Organische aus?! Warum kommen immer wieder Aliens bei Steven Spielberg vor?! Doch schaut man sich den Film genauer an und sieht ihn eventuell mehrmals, so erkennt man ein einfaches Muster. Die Bindung zwischen Mutter und Kind.
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am 10. Oktober 2017
Zu der Zeit als der Film erschien, war es glaub ich eine der ersten Filme die sich so intensiv mit dem Thema befasst haben, oder mein Gedächtnis spielt mir Streiche, aber er ist jedenfall sehr gut gemacht. Traurig aber tiefgreifend. Die Verantwortugn die die Menschen hätten, wenn sie Wesen erschaffen die Lieben können und auf diese Liebe auch angewiesen sind. Das Ende ist auch sehr schön.
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am 17. Januar 2018
Erstes Drittel lässt eher auf einen nachdenklichen, philosophischen und zwischenmenschlichen Film hoffen. Plötzlicher Schnitt und man findet sich in einer post apokalyptischen Welt wieder mit Power Rangern und fliegenden Mond- Heißballons... Letztes Drittel richtiger SciFi- Film. Ich weiß nicht was passiert ist, aber ich empfehle diesen wirren Film nicht weiter, trotz der vielen guten Ideen und dem guten Anfang und akzeptablen Ende.
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am 2. Februar 2014
... im TV gesehen und gleich als Blue Ray bestellt.
Warum ok er ist technisch nicht auf dem neuesten Stand und fängt er durchschnittlich an, nach aber ca. 40 Min. nimmt der Film eben einen nicht vorhersehbaren Verlauf und wird zunehmenst interessanter.
Er behält die Spannung bis zum Ende.
Ein Film voll und ganz nach meinem Geschmack.
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am 12. Februar 2018
Eine höchst emotionale Auseinandersetzung mit dem Thema was menschlich ist und was nicht. Eine völlig neue Sicht auf eine spannendes und gleichermaßen wichtiges Problem. Wie sollen wir mit etwas umgehen, dass von uns geschaffen ist, sich aber nicht oder kaum von uns unterscheidet?
Ein toller Film zum nachdenken.
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am 6. Oktober 2017
Was der Mensch wiedermal produziert und leiden lässt.
Es ist der eigenartigste Film, den ich je gesehen habe.
Die Mutterliebe.
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am 6. Februar 2002
Habe den Film im Kino gesehen und fand in hervorragend. Ein kleiner Roboterjunge der sein Leben lang auf der Suche ist um ein richtiger Mensch zu werden. Durch das Sprechen der magische Worte auf unsterbliche Liebe zu seiner "Mutter" programmiert, ist er letztlich "menschlicher" als die Menschen selbst und überlebt diese dadurch auch.
Eine durchgehend düstere und mystische Stimmung mit kleinen Schockeffekten lässt einen am Sessel festkleben und die Zeit vergessen. Auf jedenfall ist AI ein absolutes Muss in der heimischen DVD-Sammlung!
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am 8. Februar 2002
Ein handwerklich perfekt gemachter Film, wie man es von Spielberg gewohnt ist. Leider hat er auch nicht vergessen einige Passagen einzubauen, die wiedereinmal schön auf die Tränendrüse drücken.
Starke Extras auf der DVD.
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