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Kundenrezensionen

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am 12. März 2015
Käptain Nolan fährt zur See um einen Wal zu fangen.Dies weil Er sich vom Fang eine Belohnung verspricht.Die Besatzung wird schnell fündig und tötet dabei das Weibchen eines Orcas.So naiv wie es klingt ist es auch:Das Weibchen hat ein Neugeborenes im Leib,bei der ich nenne es mal Ausblutung fällt ein kleines Orcajunges aus dem Leib und das ist wohl für jeden Zuschauer ein Horror.Das Weibchen schreit und schreit und schreit ....
Das Orcamännchen schwimmt neben dem Boot und sieht sich die Trägödie mit an.
Danach ist die ganze Besatzung so geschockt ,daß das Weibchen samt Junges zurück ins Meer gelassen werden und dort beide verenden.
Jedoch verfolgt das Orcamännchen das Boot und übt Rache!
Die Ersten Angriffe auf das Boot sind nur ein Teil der Zerstörung die der Orca anrichten wird,dies fühlt der Erfahrene Nolan und steuert sein Schiff zurück zu Hafen.
Anlegestelle,Häuser,Schiffe alles wird von dem Orca der dem Schiff bis in den Hafen folgt angegriffen.Und dem Käptain bleibt keine andere Wahl als sich Seinem Schicksal zu stellen.Auf offener See steht Er seinem Schicksal gegenüber.
Der Film ist bestimmt gefühlte 40 Jahre alt doch mit welcher Intensität Richard Harris hier ins Verderben fährt ist grandios.Er erreicht keinen Gregory Peck als Käptain Ahab aus Moby Dick doch auf Seine eigene Art spielt Er den Kaptain Nolan aggressiv,unbelehrbar bis zum Ende hin einsichtig.
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am 8. November 2008
"Seine Frau und sein Kind fielen einem brutalen Mordanschlag zum Opfer. Der Täter kam ungeschoren davon. Nun macht er Jagd auf den Mann, der sein Leben zerstört hat; seine Familie ist zerrissen, er hat nichts mehr zu verlieren; sein einziger Wunsch: RACHE!"

Klingt doch ganz nach dem typischen Selbstjustizfilm mit Stallone, Bruce Willis oder Charles Bronson in der Hauptrolle, oder? Wer hätte aber je gedacht, dass sich diese Filmschablone auch auf Meeressäugetiere ausweiten lässt, denn im Grunde ist "Orca" nicht vielmehr als ein Rachefilm, der sich größtenteils in Wassernähe abspielt.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Ein Schiffskapitän, der eigentlich eine Studie über die Tiere durchführen wollte, harpuniert versehentlich ein trächtige Mörderwalweibchen. Fortan ist ihm der verwitwete Bulle dicht auf den Fersen, und macht vor nichts und niemandem Halt. Erst ist es nur Sachschaden, aber schon bald sind die ersten Todesopfer zu beklagen. Die Situation eskaliert und schließlich kommt es zu seinem stimmungsvollen Showdown der beiden im Eismeer.

"Orca" ist ein B-Movie reinsten Wassers, aber er hat mehr Potential und originelle Ideen, als so manche moderne Computerproduktion. Eine an der Schwanzflosse aufgehängte harpunierte Walkuh, die im Todeskampf noch eine Fehlgeburt erleidet, so dass der schleimige Embryo in Zeitlupe auf die Schiffsplanken plumpst und mit einem Wasserschlauch über Bord gespült wird, halte ich für eine Sternstunde der Geschichte des Tierhorrorfilms. Und obwohl sich der Film mit Moralpredigten über Walfang und den Menschen als "größtes Raubtier der Natur" nicht zurückhält, ist auch der Antagonist keinesfalls ein Sympathieträger ' das einzige was wir von dem Wal sehen sind seine kalten blauen Augen, er schreckt nicht davor zurück, die Boote Unbeteiligter zu Kleinholz zu verarbeiten, zum Schluss brennt er noch eine ganze Hafenstadt nieder, und in einer Schlüsselszene vollführt er einen eleganten Sprung aus dem Wasser um Bo Dereks Bein abzubeißen.

Der Film fiel seinerzeit bei den Kritikern weitgehend durch, da man in ihm einen bloßen Abklatsch des "Weißen Hai"-Drehbuchs sah. Das mag zwar zutreffen, aber gerade der Haifilm-Markt ist ja 30 Jahren nach Spielbergs Film weitgehend gesättigt (siehe "Shark Attack" / "Haialarm of Mallorca", "Deep Blue Sea" etc.); der nach alternativen hungernde Raubfisch-Connaisseur sollte sich in jedem Fall einen Ruck geben, und dem fleischfressenden Meeresäuger der Gattung Orca Orcinus eine Chance geben.
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am 29. Juni 2005
„Orca, der Killerwal" ist die gelungene Nachverfilmung von „Jaws", nur das hier nicht ein Hai für Aufruhr sorgt, sondern ein so genannter Killerwal.
Die Story um den alternden Walfänger Nolan (ein grandioser Richard Harris) wird allerdings sehr viel gefühlvoller in Szene gesetzt und hat in vielen Passagen mehr von einem Drama als von einem Horrorfilm.
Nolan will eigentlich das große Geld mit dem Fangen eines Orcas machen, harpuniert aber versehentlich ein trächtiges Walweibchen und tötet es und sein ungeborenes Kalb.
Von dort startet das Männchen einen Rachefeldzug gegen Nolan und seine Besatzung.
Nach diversen Zwischenfällen stellt sich Nolan dem Männchen in einem packenden Finale auf hoher See.
Man mag denken, das die Story ja eigentlich nur ein billiger Abklatsch ist. Aber weit gefehlt.
Mit wirklich sehr guter Leistung der Schauspieler und für die Zeit der Entstehung des Films auch sehr guten Effekten wird dieser Film dem Stoff nicht nur gerecht, er übertrifft ihn in vielen Fällen um Längen.
Die an sich wirklich traurige Story wird mit gutem Spannungsaufbau und einem einzigartig schönen Musikscore von Ennio Morricone präsentiert und fesselt den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute.
Das es sich unter dem Strich um einen Horrorfilm handelt, gibt es natürlich teilweise sehr unglaubliche Entwicklungen, die aber nicht den Schritt zum völlig übertriebenen Nonsens überschreiten und somit nur untergeordnet ins gewicht fallen.
Wer solche kleinen Logikfehler und Storylücken aber verschmerzen kann, wird in dem Film wirklich gut unterhalten.
Im Bereich Tierhorror ohne Schwachsinnsgeschichte ist der Film so gut wie unerreicht.
Die DVD von Kinowelt kann ich nur empfehlen, sie wird dem Film dem Alter entsprechend durchaus gerecht. Nur der Ton hätte ruhig überarbeitet werden können, hier hätte eine räumliche Abmischung gut getan.
Gerade auch der Musikscore (wirklich ein klarer Morricone) hätte etwas mehr „Pepp" vertragen können.
Die Extras sind aber sehr dünn, hier gibt es nur den Trailer. Ein separater Musikscore oder auch ein paar Interviews hätten die DVD merklich aufgewertet.
Der Kauf rechtfertigt sich aber durch den Film allein, außerdem sollte man das gute Stück recht günstig bekommen.
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am 14. Januar 2013
Ein etwas unbekannterer Tierthriller...und im Gegensatz zu allen anderen Filmen des genres Wildes Tier vs Mensch ist hier der Orca der "Gute".
Ein toller Cast mit einem überragendem Richard Harris der Käptn Nolan als so zerrissenen mann spielt dass es schwerfällt ihn als den bösen zu sehen.
Ich konnte nie feststellen ob in jeder Szene Orcas verwendet wurden oder eine Attrappe, perfekt gemacht.
Die Traumhafte Musik von Ennio Morricone ist auch als Musikstück auf CD fantastisch, einziger Nervpunkt ist der grausame "Gesang" des Liedes "We are one"...ich empfehle die Musik bei Youtube zu durchstöbern, da gibts das auch ohne das Gejammer.

Ein atemberaubend schöner Film, traurig, Herzergreifend und mit unglaublich wunderschönen Szenen von Orcas in freier Natur.
Kein Horror oder Actionfilm sondern ein tiefsinniger Film mit Niveau und toller Atmosphäre.
Ein Muss.
Bildqualität sehr gut.
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am 9. März 2015
Ich hatte mir den Film gestern im Fernsehen angeschaut und mir heute mal die Kritik der TV-Spielfilm durchgelesen, die da in etwa hieß "Absurd, gegen `Mobi Dick` ein dünner Hering und ein recht plumper Versuch aus 'Der Weiße Hai` Kasse zu machen".

So hart würde ich "Orca" nicht beurteilen. "Mobi Dick" habe ich zu wage in Erinnerung, um einen direkten Vergleich zuziehen.
Abgesehen von einem tödlichen Riesen-"Fisch" konnte ich zum "Weißen Hai" keine Parallen feststellen.

Worin es mir an "Orca - Der Killerwal" hapert ist die Glaubwürdigkeit. Die Kritik schrieb "absurd" - leider empfand ich das ähnlich.
Da wir hier einen ganz gewöhnlichen Orcawal haben, fallen Übertreibungen in so großem Umfang einfach zu sehr auf.

Schon zu Beginn des Films erfährt man teils sehr abstruse Theorien über diese Meeressäuger.
Ihre Sprache und ihre Inteligenz seien mit dem des Menschen gleich zusetzen.
Anbei hören wir auch, dass sie genau wie Menschen auf Rache sinnen, sie sind planend und berechnend.
Nun hätte ich freilich darüber hinweg gesehen, wenn die Produzenten diese "Verhaltenstheorien" nicht praktisch umgesetzt hätten.

Leider entfernt sich schon gen Anfang eine Szene jeglicher Logik, als das von Schiffskapitän Nolan harpunierte Weibchen versucht sich in der Schiffschraube selbst umzubringen.
Jedes Tier würde in so einer Situation instinktiv um sein Leben kämpfen.
Wäre die Walkuh durch den Kampf versehentlich in die Schiffschraube geraten, wäre die Szene glaubhaft gewesen.

Das dazugehörige Männchen schlägt daraufhin zurück, dazu muß ich sagen, die Grundidee - ein Tier rächt sich für das Vergehen an seiner Familie - ist super, und Abweichungen von der Realität in einem bestimmten Maß sind auch notwendig, aber der Orca ist hier einfach zu sehr menschlich geraten, der Rachefeldzug war zu extrem durchdacht und geplant.

Natürlich kann man sagen, es handelt sich um einen Horrorfilm und keine Dokumentation, aber der Film MÖCHTE das Verhalten des Tieres ja realistisch vermitteln - das war mein Problem während des Schauens.

Dagegen gab aber auch einige gelungene Momente des Films.
Trotz erwähnten Mankos war die ganze Szene der Harpunierung des trächtigen Weibchens wirklich bitter und heftig.
Man hat ja schon viele Filme gesehen, aber in kaum einen gab es eine Szene, die mir so an die Nieren ging, wie die als die Walkuh in Zeitlupe ihr Junges verliert - das hatte, gerade in dieser Art und Weise, wirklich etwas seltsam schockierendes.

Die im Film immer wieder eingeblendeten Sequenzen der kalten, hasserfüllten, blauen Augen des männlichen Wals machten Gänsehaut.
Wir haben hier schöne Aufnahmen von Schwertwalen, die Darsteller machen ihre Sache sehr gut, die Musik passt.
Auch der Showdown - Mann gegen Wal in einem endgültigen Duell - fand ich gut gelungen.

Hier gibt es weder Gut noch Böse, nur zwei Opfer, dessen Leben durch den Untergang der Familie zerstört wurde.
Er bringt Tierfgang in die Sache, was ihn vom üblichen Tierhorror deutlich hervorhebt.

Allerdings sollte noch erwähnt werden, dass es sich hier nicht um einen klassischen Horror- bzw. Tierfilm handelt.
Der Streifen hat eine wirklich sehr düstere, dramatische und irgendwie auch deprimierende Stimmung, was bei mir auch ziemlich nachgewirkt hat.
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am 15. Juli 2015
...als ein Tierhorrorfilm, obwohl er ganz klar Elemente desselbigen beinhaltet.

Das Werk wurde oft zu Unrecht als Abklatsch vom "weißen Hai" abgetan. Dies trifft insoweit zu, als daß der Erfolg des Haiklassikers diesen Film erst möglich machte und er wohl auch dadurch inspiriert wurde.
Das war es aber auch schon, denn Regisseur Michael Anderson ging hier einen gänzlich anderen Weg als die meisten Tierhorrorfilme.
Der titelgebende Killerwal wird hier nicht als mordende Bestie dargestellt, sondern als ein emotionales, intelligentes Tier, dessen Handlungsweise durchaus nachvollziehbar ist.
Trotzdem handelt es sich um einen Unterhaltungsfilm und nicht um eine Doku, weshalb fast zwangsläufig nicht alles glaubwürdig sein muß.
Das ein Wal soweit denken kann, wie hier teilweise dargestellt, ist natürlich etwas sehr weit hergeholt, aber es dient halt der Geschichte.
Die Special-Effects und realen Tierszenen sind sehr beeindruckend geraten, wobei man nicht das Entstehungsjahr außer acht lassen sollte. 1977 war das alles noch mühevolle Handarbeit und das ist im Kontext wesentlich sehenswerter als der ganze Computerprüll der letzten Jahre.

Richard Harris wächst in seiner Darstellung des zunächst anscheinend nur am Profit interessierten, im Grunde aber sensiblen Hochseefischers einmal mehr über sich selbst hinaus, die restliche Besetzung kann ebenfalls überzeugen.
Untermalt wird das Ganze von einem wunderschönen, gleichzeitig aber auch traurig stimmenden Soundtrack von Ennio Morricone, der wie meistens auch hier eine Glanzleistung vollbrachte.

Fazit: ein fesselndes Mensch-gegen-Tier-Drama, welches sich wohltuend von der üblichen Monsterware abhebt und auch zum Nachdenken anregt.
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am 1. Mai 2010
Als "Orca, der Killerwal" im Jahr 1977 in die Kinos kam wurde er sofort mit "Der weiße Hai" verglichen. Die Geschichte um den Mörderwal ist tiefgehender und emotionaler als die Erzählung um den Killerhai.

Der Fischer Nohlan hat seine eigene tragische Geschichte und der Orca hat ein Motiv für seine Taten. Als das trächtige Weibchen getötet wird und zuvor noch ihr ungeborenes Junges verliert, sieht das Männchen, um das es in der Gechichte geht, das ganze Szenario mit. Dass sich Mitgefühl für den Schwertwal entwickelt, weiß der Film sehr gut zu machen.

Nohlan, der von einer Forscherin mehr über die Tiere erfahren hat, beginnt selbst zu leiden und bereut, dass er das Weibchen getötet hat.
Nachdem der Wal die Fischerboote der Hafenstadt, sowie Ölrohre zerstört hat, wodurch es zu Explosionen in der Stadt gekommen ist, sind die Stadtbewohner aufgebracht und reparieren Nohlans Schiff, damit er den Wal erlegen kann. (Jeder in der Stadt weiß, dass der Orca hinter Nohlan her ist.)
Erst dadurch, dass der Wal sein Haus direkt am Meer angreift und eine Freundin dadurch ein Bein verliert, kann sich Nohlan durchringen, sich dem Wal zu stellen, der in bis in die Artkis lockt...
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am 10. August 2011
Der Film ORCA ist von der ersten bis zur letzten Minute spannend gestaltet. Es handelt sich insgesamt um einen "besseren" Tierhorror, da die Schauspieler durchaus überzeugend spielen und es einige, für die Zeit (1977) recht gut gemachte Spezialeffekte gibt. Der Schwertwal/Orca wird durch Filmaufnahmen echter Tiere aber auch durch Modelle dargestellt und das überzeugend gut (nicht nur für die 70er). Zwar kommt wohl kaum ein Film diesen Genres an den "Weißen Hai I" heran, dennoch kann ORCA, wenn man nicht zum Xten Mal "JAWS" sehen möchte, eine gute Alternative bieten. Besonders erwähnenswert ist, dass Orca nicht stereotypisch ist, das heißt der Wal ist nicht der ultimativ Böse und der Mensch nicht der eindeutig Gute. Gerade diesen Aspekt enthält kaum ein anderer Film dieser Art. Zudem hat auch der Autor von "der Weiße Hai" angeblich bereut, den Hai als ein abscheuliches Übel darzustellen, da dadurch eine falsche Perspektive auf die Jäger der Meere entsteht - so aber eben nicht bei ORCA.
Die in anderen Rezensionen erwähnte psychische Instabilität der Hauptfigur ist schon vorhanden, aber meiner Ansicht nach mit Sicherheit nicht in einer solch enormen Form, wie es einige Rezensenten gesehen haben. Schön aber, wenn Verschiedenes in eine Figur hineininterpretiert werden kann.
Zuletzt: Auch aufgrund des wenigen Geldes für die DVD klare Kaufempfehlung von mir.
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am 17. Dezember 2015
Für alle denen "FreeWilly" zu infantil war sei dieser Film wärmstens empfohlen.Die Handlung selbst möchte ich an dieser Stelle aber nicht spoilern sondern einfach drauf hinweisen das dieser Film eine moderne Hommage an MobyDick sei und Richard Harris als einsamer Misanthrop im Film ein schönes KaptainAhab-Double abgibt.Wunderschön musikalisch untermalt ist der Film von Keinem Geringeren als EnnioMorricone der schon in unzähligen Western sein Können unter Beweis stellte!StevenSpielberg's "Der weisse Hai" kann dieser Film allerdings nicht annähernd das Wasser reichen.So bleibt er eher etwas für nen Familienabend aber ohne den Kultstatus von "Jaws" aus dem Jahre 1974.Da helfen auch so manch philosophische Zitate des rachsüchtigen Kapitän's nicht hinweg der den Wal sogar bis ins Eismeer verfolgt.
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am 22. März 2007
...sagte damals ein Freund, nachdem wir diesen Film angeschaut hatten.

Und er hatte Recht. Ich habe selten einen Film gesehen, bei dem so eine düstere, kalte und negative Stimmung herüberkommt.

Kurz zur Handlung: Fischer Nolan (Richard Harris) ist beeindruckt, als ein Schwertwal einen Taucher vor einem heranstürmenden Weissen Hai rettet, indem er diesen durch einen Rammstoß aus dem Wasser katapultiert und tötet. Nolan will das Tier mit einer Betäubungsharpune lebendig fangen, verfehlt es aber und trifft stattdessen das hochschwangere Weibchen.
Dieses schwimmt daraufhin in die Schiffsschraube, um sich selbst zu töten.
Nolan holt das schwerverletzte Tier aufs Schiff - und die Katastrophe nimmt seinen Lauf: Das Weibchen gebärt zum Entsetzen aller Beteiligten sein Kind, welches auf das Deck des Schiffes herabknallt.
Nolan wirft daraufhin den Wal und sein Junges zurück ins Meer.
Das Männchen beobachtet die Szene, prägt sich Nolan genau ein und verfolgt daraufhin diesen. Nachdem das Tier alle Boote im Hafen -ausser Nolan's- und später auch noch dessen auf dem Wasser gebautes Haus zerstört, erreicht es schließlich seinen einzigen Wunsch: Nolan herauszufordern und sich auf hoher See für sein Vergehen an ihm zu rächen...

Man muss definitiv sagen, dass dieser Film sehr gute Bestandteile beinhaltet: eine schnörkellose Handlung ohne jegliche Längen, gute Effekte und sehr viel Spannung bishin zum grausamen Ende.

Trotzdem tauchen leider mehrere Fehler auf, zum Teil biologischen, zum Teil logischen Ursprungs. Die selbsternannte Wal-Expertin (Charlotte Rampling) behauptet, dass Mörderwale niemals schlafen, dass sie die stärksten Säugetiere der Welt seien und dass ihr Kommunikationssystem (Sprache) dem der Menschen um ein vielfaches überlegen sei
- drei völlige Fehlinformationen, die man sich mit ein bisschen anständiger Recherche hätte ersparen können/müssen. Ausserdem werden Orcas weder "12 Meter lang", noch wurden jemals Exemplare mit "über 20 Metern Länge" gesichtet.
Was dem ganzen allerdings die Krone aufsetzt, ist, dass der Orca tatsächlich weiss, wo Nolan wohnt, und dann dessen Haus zerstört.
Es bleibt wohl ein Rätsel, woher das Tier seinen Wohnort kennt.
Auch diesen schwerwiegenden Logikfehler hätte man leicht vermeiden können, indem man einfach eine Szene eingebaut hätte, in der der Orca Nolan auf seiner Terasse am Ufer erkannt hätte.
Ein weiterer diskussionswürdiger Punkt ist, dass Nolan niemandem erzählt, dass er an dem Tod des Weibchens unschuldig ist - er hatte das Tier ja nur betäuben wollen. Damit wäre der ganze Filmverlauf sicherlich anders gewesen, und die erbosten Fischer hätten ihm geholfen, anstatt ihn in die Enge zu treiben.

Richard Harris kann in seiner Rolle durchaus überzeugen. Besonders gut gelungen ist der Schluss, an dem er nochmal die Chance erhält, den ihn direkt anschauenden Wal zu erschiessen, dies aber nicht fertigbringt, und damit beweist, dass er eben kein gnadenloser Killer ist.

Die Musik von Ennio Morricone ist zwar irgendwie schön, allerdings auch traurig und äußerst schwer zu verdauen.

FAZIT: "Orca-Der Killerwal" ist ein durchaus sehenswerter, aufregender Abenteuerfilm. Leute, die eh schon unter Depressionen leiden oder einfach nur schlecht gelaunt sind, sollten jedoch die Finger davon lassen. Ich vergebe insgesamt 3,4 von 5 Sternen.
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