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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
99
3,9 von 5 Sternen
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am 26. Juli 2009
Sieben Jahre ist es nun her, dass ich dieses Album am Tag seines Erscheines in den CD-Player gelegt habe und mir die grandiosen ersten Takte von "Precious Jerusalem" um die Ohren peitschten. Häufig ist die Scheibe seit dem wieder in meinem Plattenschrank verschwunden und häufig habe ich sie wieder herausgekramt.
Das Album ist insgesamt nicht einfach zu hören. Die Produktion ist sehr komplex, Chöre agieren gegenläufig zur Musik wohin man hört und der Gesang von Hansi Kürsch ist nicht mehr so klar und deutlich im Vordergrund wie bei den straighten Alben früherer Zeiten, sondern steht häufig neben den Chören und einem wahren Gewitter aus Keaboard, Gitarre, Bass und Schlagzeug. Dieses Gewitter sorgt nicht nur dafür, dass A Night At the Opera das wohl komplexeste Werk Blind Guardians ist, sondern streckenweise auch das härteste und agressviste. Das Album stellt nicht nur einen Wendepunkt in der Bandgeschichte dar (der mit NIghtfall... bereits begann), sondern polarisiert, gerade wegen seiner Vielschichtigkeit, auch wie kein anderes der Band (siehe nur die vielen 1-Punkt-Bewertungen neben den vielen 5-Punkt-Bewertungen). Häufig muss es sich dem Vorwurf aussetzen, überfrachtet zu sein. Und tatsächlich steckt in den einzelnen Liedern sehr viel drin. Blind Guardian gehen an die grenze des Möglichen/Hörbaren, überschreiten sie jedoch nicht. Die Stücke sind bei den ersten Hördurchläufen teilweise nur schwer zu begreifen, durch die gute Produktion ändert sich dies jedoch mit jedem Durchlauf. Die Stücke sind nicht überfrachtet, sondern entpuppen sich im Gegenteil sogar als einige der eingängisten Songs der Bandgeschichte.
Wahrscheinlich deshalb wurde das Album von mir in den ersten Monaten zwar häufig gehört (die Texte sitzen nach wie vor bei mir), verschwand dann jedoch für längere Zeit zu Gunsten älterer Scheiben wie Somewhere far Beyond, die ich damals, mit 19, nahezu vergötterte, im Regal. Ein Album wie "A NIght At The Opera" wollte man von Blind Guardian einfach nicht hören. Am liebsten sollte alles beim alten bleiben.
Nun, einige Jahre später, und ohne den Wunsch, eine Band zu hören die immer und immer wieder Somewhere Far Beyond und den Bard's Song schreibt, muss man jedoch sagen: Blind Guardian ist hiermit ihr absolutes Meisterwerk und ein Meisterwerk des Metals schlechthin gelungen. Songs wie Precious Jerusalem und Battlefield deuten bereits am Anfang des Albums an, was einen erwartet: ein hoch komplexes Album, grandios komponiert mit unglaublich eingängigen Melodien und einer Komposition die sich wohl wirklich zu keinem Zeitpunkt wiederholt. Den Höhepunkt erreicht das Album dann jedoch zum Schluss mit dem längsten Song der bisherigen Bandgeschichte: "And Then There Was Silence" ist 14 Minuten lang und ein praktisch perfekt komponiertes Lied. Hier fließt zusammen, was das Album vorher vorbereitet hat. Viele Lieder (auch namhafter Prog-Bands) erreichen solche Längen nur, indem eine Akkordfolge einfach statt 5mal 15mal wiederholt wird und solche Brücken zwischen zwei Passagen gedehnt werden. Häufig stehen diese Passagen dann auch (musikalisch) recht zusammenhanglos nebeneinander, ohne so richtig Bezug aufeinander zu nehmen. Nicht so diess Stück: Jede Note wächst aus der vorhergehenden ganz natürlich heraus. Takt für Takt entwickeln sich der Song und seine wunderschöne Melodie so immer weiter, ohne dabei in mehrere Song zu zerfallen. Eine solche Komponierweise gibt es sonst nur bei großen Klassikern wie Beethoven. In den ganzen 14 Minuten wird es nicht einmal langweilig und man verliert sich ganz in der fantastischen (Klang-)Welt, die Blind Guardian da erschaffen haben.
Auf dem Nachfolgealbum, A Twist in the Myth, haben Blind Guardian versucht, den operesken Sound von A Night at the Opera mit Elementen des moderenen Metals zu kombinieren. Dies ist auch gut gelungen, die Lieder erreichen jedoch nicht die Beständigkeit von A Night At The Opera.

Auch nach dem (geschätzt) 1000ten Durchlauf ist dieses Album mir nicht langweilig geworden. Im Gegenteil: Obwohl mir Texte und Melodien bekannt und häufig (auch wenn ich monatelang die CD nicht gehört haben sollte) im Ohr sind, "wächst" das Album mit jedem Durchlauf und es gibt immer wieder neue, schöne Passagen auf die man seine Aufmerksamkeit lenken kann.
Großartig!
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am 4. März 2002
Wieder einmal hat Blind Guardian bewiesen, dass Musik auch verdammt gut klingen kann, wenn sie aus mehr als drei Akkorden besteht. Das neue Album ist einfach bombastisch und bis ins Detail so liebevoll ausgearbeitetet, dass man gar nicht mehr aufhören kann, den Krehfeldern zuzuhören. Zeitlos und trotzdem bewegend, traditionell aber auch komplett anders, als alles bisher Dagewesene. Den Stil, den Blind Guardian bereits in Nightfall in Middleearth angeschlagen hat, wird auf dem neuen Album noch weiter ausgearbeitet. Das heisst konkret: noch mehr Instrumentenvielfalt, noch bessere Refrains und fesselnder denn je. Die Songs, die mir im neuen Stil am besten gefallen sind das leicht orientalisch angehauchte 'Precious Jerusalem', ähnlich wie 'Under the ice' und 'Battlefield'. 'Sadly sings Destiny' und 'Punishment Devine' sind die besten Anwärter für zukünftige Klassiker und sind eher dem alten Image der Band angepasst. Im Kontrast dazu steht die Ballade 'The Maiden and the Minstrel Knight', die mit einer enormen orchestralen Untermalung begleitet wird. So geht es weiter durch das ganze Album: jedes Stück ist einzigartig und komplett anders. Das Album endet schließlich mit dem komplexesten und gigantischsten aller Stücke: 'And Then There was Silence'. Was bei der Vielfalt meiner Meinung nach ein wenig verloren geht, ist die Möglichkeit, es selbst nachzuspielen, eine Akkustikgitarre reicht dafür nicht mehr aus (ich bin schon mal gespannt wie Blind Guardian das Album live performen wird). Trotzdem ist es ein Klasse Album und hat 5 Sterne (so fern man Musik in so einfachen Kriterien bewerten kann) mehr als verdient.
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am 2. November 2004
Ich bewerte ein Album mit 5 Sternen, wenn es so gut gemacht ist, dass man es nicht mehr erwarten kann, um es wieder zu hören. So erging es mir zum Beispiel bei dem Album 'Nightfall...'; manchmal drehte ich eine Extrarunde mit dem Auto und wenn ich abends nach Hause kam - 'Mirror, Mirror'...
Um ehrlich zu sein: hätte es nicht die Amazon Rezessionen gegeben, die mich darauf hinwiesen, dass man 'A Night at the Opera' mehrmals hören muss, bis es sich einem erschliesst; ich glaube, die CD wäre nach einmaligem Anhören in meinen Regalen verstaubt und hätte dort unter der BG Rubrik als mehr oder weniger undekorativer CD-Rücken ihr Dasein gefristet. Es wäre schade gewesen, denn ich hatte fast schon vermutet, dass bei mir der Funke nicht überspringt und siehe da: nun läßt es mich nicht mehr los! Ein Stück ist besser als das nächste und die Arrangements setzen sich derart subtil in den Gehörgängen fest, dass man fast süchtig danach wird. Ich weiß nicht, wie die Jungs das gemacht haben, aber ich find's genial!
Einen Minuspunkt muss ich jedoch geben: es fehlt an Abwechslung. Zum Beispiel vermisse ich eine schöne Ballade, so wie man es von BG gewohnt ist. Diese sucht man auf dem Album vergebens.
Außerdem haben die Musiker allzu sehr versucht, jedem Song den Sound von 'Queen' aus ihrer Anfangszeit aufzudrücken. Ein bisschen zu viel, wie ich meine; alles klingt ein wenig nach 'Keep yourself alive' vom Queen I Album und das macht es ein wenig eintönig.
Aber was soll's, was BG gezaubert haben, ist schon toll. Ich kann mich erinnern, dass mir damals die alten Queen Songs auch nicht alle auf Anhieb gefallen haben und auch diese sich erst 'entfalten' mussten. 'Blind Guardian' kommen ganz dicht an Queen heran (die bekanntlich auch ihre musikalischen Vorbilder sind; wer will ihnen also den stets präsenten Queen Sound verdenken?) .
Ich empfehle jedem, dem sich das Album nicht von vornherein erschließt, sich die einzelnen Songs Stück für Stück vorzunehmen. Eines nach dem anderen, das macht es weniger komplex und somit eingängiger.
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am 7. März 2004
Blind Guardian wissen halt immer, wie man sich selbst übertrifft, auch wenn man es im Grunde genommen nicht mehr schaffen kann. Das beweist eindeutig diese Scheibe. Bombast wird hier ganz groß geschrieben, ohne die Wurzeln der Band zu verraten. Von Songs wie Battlefield und Under the ice kriegt man vor lauter Begeisterung Gänsehaut. Alles ist an der Platte grandios gelungen. Kürschs Gesang ist wieder einmal hervorragend geworden. Wenn die Songs eines Albums einem nicht mehr aus dem Kopf gehen, hat die Band ihren Zweck erfüllt. Fans dieser Metalsorte müssen sich diese CD besorgen, da führt halt kein Weg vorbei!
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am 14. Januar 2003
..Was zu erwarten war. Nachdem die Krefelder in den letzten Jahren sich immer mehr in Richtung überdimensionales Arrangement und Bombast entwickelten ist es wenig verwunderlich, daß die mit ihrem neuen Album noch ein schäufelchen zulegen würden. Auch wenn manche meinen es sei übertrieben, so ist es letztlich immer noch Geschmackssache. Gerade in den letzten Jahren (nicht ganz unbeteiligt an dieser Entwicklung waren zweifelsohne Rage mit ihrem Album "Lingua Mortis") neigen viele Metalbands zu immer orchestraleren und bombastischeren Arrangements, die zum Teil zweifelsohne Überarrangiert sind.
Gerade das ist es aber, was das gewisse Etwas ausmacht. Beim ersten anhören des Albums fallen sofort das reichhaltige Angebot an eingängigen Melodien positiv auf - ein Markenzeichen von BG.
Durch das extrem reichhaltige Arrangement (128 Spuren und mehr) entdeckt man auch nach dem 10 mal anhören immer wieder was neues. Hansi Kürsch zeigt sich wieder einmal von seiner besten Seite und lässt kaum Wünsche offen.
Insgesamt wirkt das Album sehr ausgewogen und wie aus einem Guß - ein Hörerlebnis der Extraklasse das zuweilen auch Höhrer der nicht ganz so harten Abteilung anzusprechen weiß.
Alles in allem: Thumbs Up für "A Night At The Opera"
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am 7. März 2002
1. Der Sound hat sich erwartungsgemäß in der Richtung von "Nightfall..." weiterentwickelt. Nicht MEHR Bombast, aber PERFEKTER und VARIANTENREICHER als zuvor.
2. Wenn ihr die CD hören wollt, solltet ihr euch unbedingt ZEIT NEHMEN! Knallt sie auf keinen Fall wie z.B. "GammaRay" rein!!!
Wer sich die Zeit nimmt, sich MIT DEM MATERIAL AUSEINANDERZUSETZEN, wird MEHR ALS BEGEISTERT sein und 5 Sterne wären da schon fast unterbewertet.
ANSONSTEN ist der Hörgenuss eher anstrengend...
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am 27. Februar 2002
Lange erwartet und nun endlich da: das neue Album der Krefelder.
Ich bin mit gemischten Gefühlen an das Album herangegangen.
Kann die Band an Ihre bisherigen Erfolge anknüpfen? Schaffen Sie es modern zu klingen und trotzdem Ihre Trademarks beizubehalten?
JA, diese Band kann das auf jeden Fall.
Was einem hier geboten wird ist mit das Geilste, was der deutsche Metal 2002 zu bieten hat.
Zu Beginn mag der Höhrer irritiert sein, denn die Songs sind nicht so eingängig wie man es von den alten Alben her gewohnt ist.
Aber nach zwei Runden im CD-Player will man nichts anderes mehr.
Für mich ist das Album jetzt schon das Highlight des Jahres.
Anspieltipps: die absolute Übernummer 'And then there was silence', 'Battlefield' und 'Precious Jerusalem'
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am 7. April 2005
Dieses Sprichwort hat schon meine in der Zwischenzeit verstorbene Großmutter immer gesagt und damit hatte sie auf jeden Fall Recht. Und eben diese alte Weisheit trifft auch völlig auf das letzte Blind Guardian Studioalbum zu. A Night at the Opera klingt auf jeden Fall sehr überladen. Es ist voll gepackt mit den unterschiedlichsten Melodien, Rhythmuswechseln und Hooklines. Darüber wäre ich bei Dream Theater oder anderen Progbands erfreut. Nicht so bei den Fantasymetallern aus Krefeld. Vergeblich sucht man auf der 2002er Veröffentlichung der deutschen Ausnahmeband nach dem einstigen Markenzeichen: Anspruchsvoller und dennoch eingängiger Powermetal, der sich beim ersten Hören in den Gehörgängen festsetzt und da auch nicht mehr heraus weichen möchte.

Vereinzelt kann man bei Liedern wie Battlefield, The Soulforged oder Age of False Innocence diese Trademarks noch erahnen, aber sie verklingen unter dem übertriebenem Progmantel mit denen sie verhüllt wurden. Richtiggehend belanglos klingt dann noch die Ballade The Maiden and the Minstrel Knight. Ein absolut gescheiterter Versuch an alte Perlen wie A Past and a Future Secret oder Mordred's Song anzuknüpfen.

Insgesamt ist die Scheibe nicht schlecht. Es wäre auch unfair so zu urteilen, bei der ganzen Arbeit, die Blind Guardian wahrscheinlich invesiert haben, um dieses Epos zu erschaffen. Außerdem zeichnete sich diese Marsch-Richtung schon bei der 1998 erschienenen Nightfall in Middle Earth CD ab.

Dennoch bevorzuge ich eher die drei eingängigsten Werke von Blind Guardian: Tales from the Twilight World, Somewhere far beyond und Imaginations from the Other Side.
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am 13. März 2002
Als ich mir das seit langem ersehnte neue BG Album endlich kaufen konnte, war ich im ersten Moment etwas erschlagen und naja... etwas unentschlossen, was ich davon halten sollte. Es war relativ schwer, sich in die Melodien einzuhören und einige Passagen kamen mir etwas dick aufgetragen vor. ABER nachdem ich das Album dann einige Male gehört hatte, war es geschehen: ich konnte nicht mehr aufhören "The soulforged" oder "The maiden..." und natürlich "And then there was Silence" mitzusummen. Es sind tolle Melodien, wahnsinns Mitsingpassagen und nicht zu vergessen klasse Texte. Es lohnt sich wirklich das Album einige Male zu hören, auch wenn man nach dem ersten mal vielleicht noch nicht 100%ig den Zugang gefunden hat! Man wird mit Sicherheit infiziert. Ich bin schon sehr gespannt auf das Konzert!
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am 28. März 2002
Wow, ich hab mir ja eigentlich nichts grosses gedacht von dieser CD, obwohl die Single "And then there was silence" schon mächtig Staub aufgewirbelt hat. Über 14`` dauert diese. Und jetzt die ganze Platte. Bombastisch. So wie ich mir Powermetal in seiner wahren Form vorstelle. Lieder über gefallenen Ritter, geile Gitarrenakkorde, hymnischer Gesang teils im Hintergrund, teils im Vordergrund und natürlich Hansis auszgezeichnete einzigartige Stimme. Eine wahre Wohltat. So und nicht anders muss das sein. Nach "Nightfall" die beste CD der Krefelder. Ich zieh meinen Hut!
P.S. Fünf Sterne sind nicht genung, für das was herausgekommen ist, perfekter kanns nicht gehen.
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