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Kundenrezensionen

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am 25. April 2002
Rosenfels ist keine Gruppe für den Mainstream, sondern macht noch eigene, unabhängige Songs. Und das ist gut so, ich kann nur hoffen dass sie sich nicht in die schreckliche Richtung "Kommerz" wenden wie so viele andere Pseudo-Musiker.
Aber zurück zum neuen vorliegenden Album mit dem interessanten Titel "Handbuch der Allgemeinen Chemie" (wie sie darauf gekommen sind müssen sie mir mal verraten *g*). Das erste Lied ist in der Tat das schwächste auf der CD, wenngleich ich es nun wirklich nicht schlecht finde, aber die restlichen Stücke spielen dann doch in einer ganz anderen Liga. Die Grundstimmung ist - wie immer bei Rosenfels - Melancholie und Ruhe, die Songs haben alle nur wenig Tempo, was die Stimmung aber nur unterstreicht. Als Besitzer aller bisher erschienenen Alben von Rosenfels (Schandelah & Trespiano) hat mich richtig gefreut, dass Rosenfels ein bißchen experimentiert haben. So kann man jetzt in manchen Songs den wohlüberlegten Einsatz von modernen Klängen wie Synthesizern oder Stimmenverzerrung heraushören. Aber das soll keinesfalls abschrecken, im Gegenteil, Rosenfels hat das brillant eingebunden und zeigt damit mal wieder, dass sie im Gegensatz zu vielen anderen "Künstlern" eines noch beherrschen, nämlich ihr Handwerk, die Musik. Kein Ton ist da, wo er nicht sein sollte. Das neue Album ist für mich das bisher beste von Rosenfels und ich kann jedem Freund ruhiger, melancholischer Musik nur empfehlen, sich Rosenfels mal anzusehen und ihnen eine Chance zu geben.
Im Übrigen sagt das einer, der sonst hauptsächlich auf dem Trance-Gebiet heimisch ist - ein Beweis dafür, dass auch wir Raver keine Scheuklappen tragen und Ausnahmebands wie Rosenfels durchaus mögen. Ich jedenfalls möchte meine drei Rosenfels-Alben nicht mehr hergeben.
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am 18. Februar 2002
Rosenfels ziehen keine Massen an und ihre CDs landen nicht in den Charts. Dennoch machen sie verdammt gute melancholische Musik. Schandelah und Trespiano waren schon sehr gut und das neue Album mit dem merkwürdigen Namen "Handbuch der allgemeinen Chemie" knüpft daran an. Einzig der erste Titel "Lovesong" ist vor lauter Melancholie ausgerutscht und in der Rubrik "Schmalzig" gelandet. "You make my life complete" und ähnliche Phrasen erinnern mehr an Merci-Werbungen als an die typischen Rosenfels-Texte. Wie gut, dass man nachdem man das erste Lied überstanden oder besser übersprungen hat bei "Believe me" und "Storm" wieder mitten drin im Rosenfels-Fieber ist. Melancholisch, melodisch, mit Geige verziert, so präsentieren sich die meisten Songs und man kann erst aufhören, dieser CD zuzuhören, wenn das vierzehnte Stück "Black Car" vorüber ist. Wie bei Rosenfels üblich sind nahezu alle Lieder sehr ruhig und so überrascht das flotte "Elephant Waltz" als witzige Geschichte über Missgeschicke, die einem den Tag vermiesen können. Wer den ersten Alben von Rosenfels oder den ruhigen Alben eines Nick Caves, für den Rosenfels auch schon als Vorgruppe auftraten, etwas abgewinnen kann, dem kann ich die neue Rosenfels-CD nur wärmstens empfehlen.
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am 23. Januar 2003
Das neue Album der Braunschweiger Band ROSENFELS trägt den Titel »Handbuch der allgemeinen Chemie«.
Zunächst stutzt man, der Titel ist selbst in heutiger Zeit außergewöhnlich und verlangt eine Erklärung. Die gibt es jedoch erst, wenn man sich alle Stücke in Ruhe zu Gemüte geführt hat. Hat man Klangexperimente, musikalische Stinkbomben oder viel atmosphärischen Qualm erwartet, so wird man eines Besseren belehrt.
SVEN BRANDES (Vocals) und MICHAEL RÖHL (Piano) haben dauerhafte Verstärkung durch MAY-BRITT ALTENDORF (Violine), TOM LACHEMUND (Keys) und weitere Studiomusiker bekommen und präsentieren ihre neuen Songs ganz im Duktus ihrer Kernkompetenz: Sie zelebrieren das Hohelied der Ballade auf höchstem musikalischem Niveau. Und das für (fast) alle Lebenslagen - so erklärt sich der Titel schon wieder von selbst. Dazu spielen die klassischen vier Elemente und die Natur eine traditionell große Rolle in den Liedern der Band: »Waiting for the daylight«, »Storm«, »Snowflake« und »Fly with the wind« begleiten die musikalische Reise ins Ich. Das Auf und Ab des Lebens bilden »Awaken« oder der »Elephant waltz« im Dreiviertel-Walzertakt ab. Beide Songs (wie noch wei-tere) sind durch phantasievolle Loops angereichert und werden damit zu einer Art Bewusstseinserweiterung der Band hin zu moderner Pop-Produktion. Der »Lovesong« ist nicht einfach »just another lovesong«, wie es im Text heißt, sondern eine Reminiszenz an das Leben überhaupt - ohne die Liebe dreht sich kein Rad und es gibt keine Zukunft. Somit ist das »Handbuch der allgemeinen Chemie« ein perfekter Ratgeber. Der sachliche Titel tritt dabei in einen packenden Diskurs zu den emotionalen und ausdrucksstarken Songs, die in keiner Weise kitschig oder übertrieben wirken.
Wer je das Vergnügen hatte, ROSENFELS live zu erleben, kann nachvollziehen, wie viel Kraft und Energie in diesem Album stecken.
Nach »Schandelah« und »Trespiano« ist das »Handbuch der allgemeinen Chemie« der dritte Longplayer der Braunschweiger. Und es ist ihnen ein weiteres Mal gelungen, ihren eigenen Weg voranzugehen und doch sich selbst treu zu bleiben.
Das Erstlingswerk »Schandelah« (übrigens ein kleiner Ort in der Gemeinde Cremlingen nahe Braunschweig, in dem SVEN BRANDES und MICHAEL RÖHL einige Zeit lebten) legte die musikalischen Fundamente.
Auf »Trespiano« (wiederum ein Ort, diesmal nicht weit von Florenz) kamen dann erstmalig weitere Instrumente (z.B. Streicher) zum Einsatz und ließen das gesamte Werk wärmer und sonniger klingen.
Mit der dritten Scheibe ist ROSENFELS eine perfekte Symbiose aus moderner Produktion und klassischer Instrumentierung gelungen - ohne die Wurzeln zu verleugnen oder krampfhaft bombastisch wirken zu wollen.
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am 8. Januar 2005
Rosenfels ist die ideale Band zum Ausruhen, Einschlafen oder Kuscheln. Und das ist absolut nicht negativ gemeint. Wunderschöne Klavier- und Gesangsmelodien, durchsetzt mit stimmig gesetzten Streicher- oder Synthesizerparts, schmeicheln den Zuhörer und lassen ihn innehalten vom Alltagsstreß, ohne dabei kitschig zu werden.
"Handbuch der allgemeinen Chemie" zählt zu meinen absoluten Lieblings-CDs und kann szeneübergreifend wirklich jedem zumindest zum Reinhören empfohlen werden.
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