find Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Mehr dazu Hier Klicken Storyteller AmazonMusicUnlimited AmazonMusicUnlimited Fußball longss17

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
3
4,7 von 5 Sternen
5 Sterne
2
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 7. Juli 2005
"Red Clay" von 1970 zeigt Freddie Hiubbard auf der Höhe seiner Schaffenskraft. Hubbard's erste Platte auf Creed Taylor's CTI Label verkaufte sich nicht nur gut, sondern ist auch musikalisch ein wahrer Leckerbissen. Mit den grandiosen 'Sidemen' Herbie Hancock, Ron Carter, Joe Henderson und Lenny White gelang Hubbard ein tolles Fusion-Album (zu einer Zeit BEVOR Fusion einen unangenehmen Beigeschmack bekam): gleichzeitig groovy, melodiös und experimentell. Die langen Stücke geben den Solisten genug Raum und besonders das Titelstück besticht durch sein eingängiges Grundriff.
Wie immer bei CTI ist es aber auch Creed Taylor's perfekte Produktion die zum Erfolg von "Red Clay" beiträgt.
Noch im selben Jahr veröffentlichte Hubbard auf CTI das Album "Straight Life", das ähnlich gut ist. Leider begann er dann aber ab ca. Mitte der 70er Jahre immer kommerziellere und musikalisch inhaltsleerere Platten herauszubringen, aber die frühern CTI-Jahre sind (genauso wie seine Blue Note Zeit) Mr. Hubbard's Glanzjahre.
0Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Januar 2014
Leider wurden nur sehr wenige CTI-LPs auf CD herausgebracht. Hier ist eine, die sich wirklich lohnt. Auch wenn es nicht die besten von Freddie Hubbard ist, lohnt es sich allemal reinzuhören.
22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Januar 2015
In manchen Phasen meines Lebens muss ich die für mich großen, schwierigen Brocken abarbeiten, und das gilt auch für Musik - im speziellen die von Miles Davis post Bitches Brew und die von Creed Taylor post 1970. Auf Red Clay trifft sich irgendwie beides...

Soweit dies Miles angeht, sind das im besonderen die Cellar Door Aufnahmen aus dem Jahr 1970, von denen ich mich heute noch frage wozu dieses Fusion-Gedudel - das sich selbst als Avantgarde verstand - denn nun wirklich gut war. Bei Creed Taylor ist es das genaue Gegenteil - wie kommerziell kann, darf Jazz sein?! Freddie Hubbard liefert 1970 - mit einem Teil der ehemaligen Miles Davis Mannschaft und zeitlich nahezu parallel zu den Cellar Door Sessions - eine eigene Antwort: gekonnt muss er sein, der Jazz, doch virtuos war er schließlich fast immer, und Spass muss er machen - eine Antwort, die für mich in jedem Fall über die Cellar Door Aufnahmen hinausreicht....

Freddie Hubbard, Trumpet, Joe Henderson, Saxophon, Herbie Hancock, Piano, Ron Carter, Bass, Lenny White, Drums - und ein nicht genannter Gitarrist auf dem Live-Bonus-Track der Red Clay-Remaster-Version - spielen einfach Jazz, unterhaltsamen Jazz, farbenprächtigen Jazz, einen Jazz, der geradezu Funken spüht, einen Jazz der seine Wurzeln sowohl im Bebop der frühen Hubbard Jahre hat, als auch im Blues - man höre sich nur das phänomenale Piano Hancock's in Delphia an - als auch im zunehmend aufscheinenden Fusion-Gehabe eines Chick Corea - hier vor allem der Bonustrack. Es handelt sich um eine Aufnahme an einer Zeitenwende: Bop und Cool treten in den Hintergrund, Free hören eh nur ganz abgedrehte und der Rock besetzt weite Jazzareale. Doch hier auf Red Clay ist es in seiner Essenz letztlich nur eins: ein unglaublich brilliant gespielter Jazz zwischen den vor Strahlkraft nur so berstenden Trompetenexzessen Hubbard's, dem das Ganze erdenden, sich zum Vorteil des Protagonisten Hubbard zurücknehmenden und dennoch wie immer brillianten Joe Henderson, einem perfekt gewebten Rhythmusteppich von Carter/White und dem das alles zusammenhaltenden, und darüberhinaus starke Akzente setzenden, Piano Hancock's.

Die Musiker des Red Clay-Bonus-Tracks - recorded live at the Southgate Palace, Los Angeles, July 19, 1971 - sind übrigens Freddie Hubbard, Trumpet, George Benson, Guitar, Stanley Turrentine, Saxophon, Johnny Hammond, Organ, Piano, Billy Bobham, Drums und Airto Moreira, Percussion. Man muss sich nur Mühe geben.....

Und was lerne ich nun aus diesem, meinem "Arbeits-Brocken"? Jazz darf manchmal wie "Till Brönner" klingen, sogar Fahrstuhl tauglich sein - was irgendwie dasselbe ist - vor allem aber muss er Spass machen, unterhalten. Und zumindest für das Jahr 1970 - und im Besonderen für Miles Davis und Freddie Hubbard - gilt definitiv nicht Zappas Jazz-Disqualifizierung: Miles lotete mit seiner Post-Quintet-Besetzung ab 1969 neue Weiten aus, andere Jazz-Musiker, wie Hubbard, erforschten, wie die Red Clay-Aufnahme zeigt, neue Tiefen - alles einzig eine Frage der Dimensionalität.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Haben sich auch diese Artikel angesehen

8,96 €
8,79 €
14,16 €
9,99 €
22,60 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken