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am 21. Januar 2012
Witziger und ziemlich unterhaltsamer Film der in einer 70er Jahre Kommune spielt. Einige etwas stereotype Gestalten bilden eine fragile und komplexe Gemeinschaft die in sich logisch, aber nicht stabil ist. Als eine Aussenseiterin Zuflucht in der Gemeinschaft sucht, bricht die Gruppe zusammen- aber nicht als destruktiver Prozess, sondern weil die Mitglieder sich befreien und wachsen können. Der Film ist unterhaltsam, hat einen starken Retrocharme, regt zum Nachdenken an, erlaubt die Identifikation und Reflektion eigener Antriebe und hat auch durchaus witzige Momente (wenn beispielsweise eine der Kommunardinnen sich vor den anderen verteidigt, ihr Pilz müsse an der frischen Luft gehalten werden- sie läuft mit nacktem Unterleib durch die Küche in der Szene).

Wer mit Filmen etwas anfangen kann in denen es hauptsächlich um die persönliche Entwicklung von Menschen und Gruppenprozesse geht: Kaufen, Erdbeertee aufsetzen, Räucherstäbchen anzünden, Spass haben.
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am 14. August 2009
Der Film zeigt zunächst den langsamen Zerfall einer 70er-Jahre-Kommune in Schweden, bedingt durch deren innere Konflikte. Die Protagonisten schenken sich wahrlich nichts, Marxisten, Softies, Hippies, Ökos, Lesben und Schwule versuchen vergeblich, sich untereinander zu bekehren. Persönliche Rückzugsräume sind nicht gestattet, das Private ist wahrhaft jederzeit Objekt der politischen Betrachtung und Bewertung. So zieht Kommunarde um Kommunarde aus.
Doch im Verlauf der ironisch-komisch überzeichneten Handlung kommen immer mehr außenstehende "Normalos" in Kontakt mit der WG, und deren Leben verwandelt sich hierdurch auf wunderbare Weise. Der schüchterne Nachbarsjunge, die vor ihrem Ehemann geflüchtete Schwester eines Kommunarden, ein vereinsamter Rentner, eine Nachbarin, der erwähnte Ehemann selbst.
Dieser Film scheint eine ironische Parabel auf die Alternativbewegung(en) der 70er zu formulieren:
Während die Projekte der Protagonisten oftmals an zu hohen Erwartungen scheiterten, strahlten sie auf die umgebende Gesellschaft eine belebende Wirkung aus, die den vermeintlichen Spießbürgern half, ihr Leben in vielen Punkten zu öffnen und zu verändern.
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TOP 500 REZENSENTam 29. August 2006
So könnte es schon gewesen sein in den WGs und Kommunen der 70er Jahre... Da ich die 70er selbst nur als Kind in bürgerlichem Hause durchlebt habe, kann ich das nur mutmaßen. Dieser unterhaltsame, aber auch sehr schwedische Film lebt von dieser Stimmung. Mit sinnigen Dialogen und einer guten Portion Selbstironie ("wir LEBEN die Diskussion und wo es nichts zu diskutieren gibt, wird einfach etwas herdiskutiert") wird auch der These der "völligen Selbstentfaltung durch freie Liebe" meiner Meinung nach realistisch Rechnung getragen. Theorie und Praxis gehen hier (wie auch sonst so oft) doch ziemlich auseinander. Mit einem Augenzwinkern werden so im Film manche der immer wieder propagierten Lebensphilosophien der späten 60er und 70er Jahre unter die Lupe und auch ein wenig auf die Schippe genommen. Neben der guten Darstellung der Schauspieler hat mir der kritische Umgang damit gut gefallen. Insgesamt ein unterhaltsamer, ziemlich schwedischer Film mit nostalgischem Flair.
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am 26. September 2007
Dieser Film sprüht nur so vor Humor. Keine platten Attitüden, nein, feinster Humor...

Es geht um eine WG, die Kommune -Zusammen- und deren Zusammenleben. Es geht um Familie, Kinder, Pubertät, Homosexualität, Sozialismus, Treue, Liebe, Polygamie, es geht um so viel.
Diese Themen, wo jedes einzelne einen eigenen Film rechtfertigen würde, werden so phantasievoll miteinander verknüpft, das ein wirklich kurzweiliger, charmanter Film entsteht.

Es gibt zahlreiche Szenen in denen man in einer Situation einfach loslachen muss, es geht gar nicht anders, die Szenen sind einfach urkomisch.
Vor allem auch die etwas skurrile Welt der schwedischen 70 Jahre trägt ihren Anteil daran. Die Schauspieler sind bestens besetzt. Auch die Kinder, die eine tragende Rolle spielen, bringen durch ihre Sicht der Dinge einen wirklich tollen Aspekt mit ein.

Die Drehorte (meist halt die WG oder der Garten) sind so authentisch gestaltet, dass man sich sofort um 35 Jahre zurückversetzt fühlt.

Wirklich ein fabelhafter Film für jeden, der einfach einmal köstlich unterhalten werden will...
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am 23. Dezember 2006
"Zusammen" hab ich zum ersten Mal vor ca. 1 Jahr gesehen und seitdem bestimmt noch drei - bis viermal. Und das Tolle dabei ist: der Film wird nie langweilig!

Die WG-Bewohner, die Handlung, die Witze, ja die ganze Zeit ist überzeugend dargestellt, richtig authenisch, die Witze niemals platt und ausgelutscht, einfach rundum zu empfehlen!

Ohne auf die von Hollywood gegebenen Maßstäbe zu achten - das ist das Allerbeste!

Gucken und genießen!
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am 24. März 2006
und welch ein Glück. Ein super Film den jeder, dem alternatives Kino mit authentischen Darstellern, sinnigen Dialogen, Super Musik, in dem Fall-und wie passend und wunderschön-ABBA, lieber ist als diese langweiligen, niveaulosen, sinnfreien, durchgestylten, austauschenbaren Hollywoodmistfilme, die ich schon aus Prinzip nie sehe. Auf diesen Film bin ich durch Zufall in der Bibliothek gestossen und hab ihn seitdem einige male gesehen, das lohnt allemal, er wird nicht langweilig, er lebt von der Stimmung, was ist so schlimm an Nostalgie??? Super Schauspieler, Menschen wie du und ich, mit kleinen oder großen Macken, Alltagsprobleme wie fast jeder sie kennt, keine Tausendschönchen mit mickymausproblemen wie sonst heutzutage allgegenwärtig das es einem schon gruselt, nein dieser Film ist anders, tausendmal besser und ich wünsche mir noch viele davon.
Fazit: ein sehr schöner und liebenswerter Film der von seiner Stimmung, dem 70-er Jahre Flair und den durchaus originellen Charakteren lebt, besonders die Kinder sind bemerkenswert real dargestellt. Nichts für Blockbusterfans sondern für anspruchsvolle Filmliebhaber.
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am 16. Januar 2007
Dieser Film zeigt das Leben in einer WG mit allem drunter und drüber. Die Rollen sind einfach perfekt besetzt und ich habe mich schon lange nicht mehr so gut amüsiert.Ein hoch auf das nordische Kino. Tausendmal besser als jeder Hollywoodstreifen.Einfach Anti-Hollywood!!
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am 14. Januar 2002
Eine bunt gemischte Kommune im Stockholm der 70er Jahre. Ein Kommunist, ein Schwuler, eine Möchtegern-Lesbe, ihr Ex-Mann und viele andere schräge Charaktere. Da platzt mitten hinein die Schwester eines Mitbewohners mit ihren zwei Kindern, die vor ihrem gewalttätigen und alkoholsüchtigen Ehemann flüchtet.
Eine subtile und charmante Tragikomödie, die vermittelt, wie sinnlos es ist, anders zu sein, nur um anders zu sein.
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am 14. März 2013
Die Alltagsszenen wirken realistisch und lebensnah. Der Film von 2000 zeigt zudem zwischenzeitlich schöne menschliche Szenen, Versöhnung und Durchbruch in eine bessere Zeit - all das nimmt für Zusammen! ein. Natürlich amüsiert (zumindest vorübergehend) auch das Siebziger-Jahre-Ambiente mit buntbemalten VW-Bussen, WG-Diskussionen und Musik von Abba und Nazareth. Dann noch die niedlichen Kinder.

Doch Regisseur und Autor Lukas Moodysson packt sein Werk voll mit stereotypen, eindimensionalen Figuren: der mannstolle Homo, die mannstolle Hetera, die lesbische Homa, der gutmenschelnde Vegetarier, der prügelnde Akoholiker, der einsame Alte, der dogmatisch humorlose Kommunist, die spießigen Nachbarn. Sie wandern durch den Film wie Pappfiguren aus einem Drehbuchkonzept. Wurden damals wirklich so verbohrte, ignorante Reden geschwungen? Und noch etwas: Die Botschaft, dass man Vorurteile überwinden und zusammenstehen soll, illustriert und artikuliert Moodysson zu deutlich.
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am 31. Januar 2003
Die Geheimwaffe in Sachen Drama-Komödie ist dieser Film von "Fucking Amal"-Regisseur Lukas Moodysson.
Herzerfrischend lebendig, berührend und zutiefst menschlich zeigt er die Probleme des Aufwachsens, des Zusammenseins und der Midlife-Crisis. Das Hauptthema ist der Glaube an die eigenen Ideale und die Erkenntnis, das die jederzeit ändern können, ob man will oder nicht.
Die Atmosphäre der Mitt-Siebziger kommt hervorragend rüber (Klamotten, die ABBA-Songs, Autos usw.), das Ensemble ist spitze und alles ist glaubhaft und echt, aber niemals langweilig.
Vermutlich wird es nicht lange gehen, bis die Amis diesen Streifen kopieren werden, und wie das rauskommt, wollen wir lieber nicht sehen.
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