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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
2
Caravan
Format: Audio CD|Ändern
Preis:6,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 15. August 2005
Das Debütalbum von Caravan erschien 1968 auf dem kurzlebigen britischen Verve Label von MGM. Caravan sind hier noch vollkommen frei von den Jazzeinflüssen ihrer späteren Alben. Die Musik wird getragen von der psychedelisch anmutenden Orgel David Sinclairs, die jedem der Songs eine eigenartige melancholische Grundstimmung verleiht. Bis auf das 9 minütige "Where but for Caravan would I", wohl einem der frühesten Musiktücke, dem man das Label Progressive Rock anheften kann, sind die Songs sowohl in ihrer Struktur als auch vom Arrangement her eher einfach gehalten - was ihrer Qualität allerdings nicht zum Nachteil gereicht. Im Gegenteil: jeder der Songs verfügt über genügend Originalität, um auch nach mehrmaligem Zuhören nicht langweilig zu werden. Der Zauber der Musik entfaltet sich darin, daß sie den Zuhörer in eine angenehme, melancholisch-verträumte Stimmung zu versetzen vermag, jedoch ohne dem reinen Eskapismus zu verfallen.
Die Aufnahmen klingen in etwa so, als wären sie live im Studio eingespielt. Offensichtlich waren alle Songs bereits komponiert, (für live Auftritte) arrangiert und perfekt eingespielt, bevor Caravan zur Aufnahme ins Studio gingen.
Die 2002 remasterte Neuausgabe von Universal enthält ein informatives 16-seitiges Booklet (leider ohne Songtexte) und als Bonus Track die Single Version von "Hello Hello", einem Song ihres Nachfolgealbums. Dazu, als besonderen Clou, die komplette Mono-Version des Albums.
Das Remastering wurde von Paschal Byrne vorgenommen, dessen Name für höchste Sorgfalt und Qualität bei der Überspielung alter Analogbänder steht.
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am 4. Januar 2007
Das Debüt der ,neben Soft Machine,bekanntesten Band der sog."Canterbury-Scene"ist ein Grenzgang zwischen

zeitgeistigem psychedelic-Beat,wie ihn Pink Floyd u.a. spielt und eigen-ständigem Zeigen eigener Stilmerkmale,

wie lyrische Texte,elegische orgelimprovisationen mit Einsatz von Wah-Wahgerät und Verzerrer(eigentliche Git.effekte,wie sie hendrix zelebriert hat),der "DoppelLeadgesang" von Git.Pye Hastings und Bassist Richard Sinclair,dynamisches,punktiertes Schlagzeug von Richard Coughlan und verträumtem Flötenspiel

("Lovesong with Flute")vom von der Klassik kommenden Jimmy Hastings.Pyes älterem Bruder.

"A Place of my own" schlägt an hymnischer Eleganz und Schönheit alle Stücke des Debüts von Pink Floyd ,immer noch im Liverepertoire der Band und zeit-los,der ewige Gänsehautbereiter.Die remasterten Versionen sind ähnlich warm wie die Original-LP,die ich als Schatz hüte.Empfehlung für alle mit offenen Ohren.
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