CM CM Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Mehr dazu Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusic BundesligaLive wint17

Kundenrezensionen

3,1 von 5 Sternen
51
3,1 von 5 Sternen
Hexenkessel
Format: DVD|Ändern
Preis:9,54 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 22. Januar 2002
Der Film ist an sich sehr gut. Gut, es stört etwas, wenn die Synchronstimme von Robert DeNiro völlig anders ist, als man es erwartet, aber das ist nun mal so, wenn unbekannte Schauspieler eine Stimme bekommen.
Die Bildqualität des Filmes (die zweite DVD, bei der der Deutsche Master verwendet wurde), ist absolut miserabel. Ständig sieht man abgenutzte Stellen der Filmrolle über den Bildschirm ziegen. Auch der Ton ist zu klinisch.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. August 2007
Bei Hexenkessel handelt es sich um einen sehr frühen Film von Altmeister Scorsese. Wer hier viel Spannung und actiongeladene Szenen erwartet, wird sehr enttäuscht sein, da der Film die Kamera eher in das Innere Menschen richtet und dort das Wechselspiel von Eros und Tanathos beleuchtet. Die Selbstzerstörungsmechanismen zweier Freunde werden in den Fokus der Erzählung gesetzt, die beiden gespielt von Harvey Keitel und Robert DeNiro. Meiner Ansicht nach neben Casino, Taxi Driver und Goodfellas einer der besten Scorsesestreifen, da man anhand dieses Werkes das junge Talent des Altmeisters in seiner Blüte erkennt. Alles was danach kam, war die Imitation, des Gewesenen - aber in Filmen wie Hexenkessel hat Scorsese sein Handwerk gelernt und bei diesem Film handelt es sich offensichtlich um eine gelungene Meisterarbeit
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Februar 2017
Es gibt bessere Filme von De Niro und Keitel, aber so ist nun mal die Anfangszeit. Dafür ist der Film ein Klassiker.
An De Niros Synchronstimme Rolf Zacher muss man sich jedoch erstmal gewöhnen :-D
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Juli 2015
Der deutsche Titel trifft den Kern des Films genau, obwohl Regisseur Scorsese eher an ‘Die Straßen des Bösen‘ gedacht hat. Johnny (Robert De Niro) und Charlie (Harvey Keitel) leben in einem wahren Hexenkessel in New York. (Die direkte Übersetzung mit ‘witch‘s cauldron‘ wäre zu banal.) In einer Atmosphäre von dunklen Spelunken, Go Go Girls und Gewalt schlagen sie sich so durch, wobei Johnny der durchgeknallte Loser ist und Charlie versucht, schützend seine Hand über seinen Freund zu halten. Scorsese verwendet dunkle Einstellungen, die das Lebensgefühl der beiden Kleinganoven verdeutlichen. Dabei geht er oftmals an die Grenze des Erkennbaren. Sie leben in einer Welt, in der man ständig von Gefahren umgeben ist. Man kann sie aber oftmals erst erkennen, wenn die Faust das Auge trifft oder der Revolver die Nasenspitze hochschiebt. Da ist es u.a. schwierig, eine Liebesbeziehung aufzubauen, wie es Charlie, der smartere der beiden, mit Teresa (Amy Robinson) versucht.
Es passiert nicht viel in diesem Atmo-Thriller, einem frühen Scorsese (1973). Man verfolgt mit angestrengter Aufmerksamkeit wie die beiden Protagonisten sich gegen eine feindliche Umwelt und auch gegen einander behaupten. Dabei taumeln beide zwischen Zwietracht und Zuneigung. Was da zwischen De Niro und Keitel abgeht, ist geniales Kino. Manches wirkt improvisiert, anderes professionell. Sie lieben sich und prügeln sich und sind dabei immer authentisch. Und wenn die Gefahr zu groß wird, gehen beide auf Tauchstation. Und so lässt Scorsese den Film auch fast offen enden. Charlie und Johnny werden bei einer Schießerei verletzt…
Für beide Schauspieler ist es der Beginn einer wunderbaren Freundschaft mit dem Regisseur. Für den Zuschauer eine Milieustudie der Extraklasse.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. August 2015
„Hexenkessel“ ist der erste Mafiafilm von Meisterregisseur Martin Scorsese. Die blutjungen Robert De Niro und Harvey Keitel schießen, trinken und prügeln sich durch den Alltag im New Yorker Viertel Little Italy. Der Film gibt nüchterne Einblicke in einen kriminellen Mikrokosmos. Die hier gezeigten Figuren lernen, dass sie sich nur mit Brutalität und Rücksichtslosigkeit durchsetzen können, ihr Leben ist deshalb ständig prekär und instabil.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. März 2008
1. Mean Streets ist Scorseses (und damit Amerikas) Echo auf den italienischen Neo-Realismo und vor allem die Nouvelle Vague, die ja ihrerseits wesentlich von den US-Gangsterfilmen der 30-er/40-er Jahre geprägt wurde.
2. Mean Streets ist für viele Filmliebhaber praktisch synonym mit dem Besten des Independent Cinema. Es ist sicher nicht zu bestimmt zu behaupten, Scorsese habe mit diesem Film in einem einzigen Handstreich jenes crime drama geschaffen, das bis heute vielhundertfach nachgeahmt (und von Kopie zu Kopie immer stärker klischiert) ins kollektive Bewusstsein des Kinopublikums eingegangen ist.
3. Es finden sich viele Elemente und Techniken, die Scorsese selbst in späteren - mit größerem Budget gedrehten - Filmen immer wieder aufgegriffen und abgewandelt hat.
4. Die Verwendung der Handkamera, etwa bei der Poolhall-Rauferei oder bei der Szene mit dem betrunkenen David Carradine, die Einstellungen in den Einzelshots und den Massenszenen, die Einführung der Charaktere mittels Untertitel u.a. Stilmittel sind heute so selbstverständlich, dass der durchschnittliche Seher das Revolutionäre wohl vielfach gar nicht mehr erkennt.
5. In Bezug auf die Techniken und vor allem die oftmals dilettantischen Schauspielleistungen der Nebendarsteller (der Film hatte ein Budget von 150.000 $) ist der Film ganz sicher nachfolgenden Meisterwerken wie Taxi Driver, Raging Bull oder Goodfellas unterlegen, das bestreitet auch keiner ernsthaft. Aber: Das eine Element, das diesen Film so einzigartig macht und ihn meiner Meinung nach über die vorher genannten Filme hebt, ist die wirklich genuine Improvisation über das (kaum vorhandene) Skript. Wenn Scorsese und De Niro etwa im Interview zu "Taxi Driver" darauf verwiesen haben, dass eine 100%-ige Beherrschung des geschriebenen Textes erst die Grundlage einer gehaltvollen Improvisation ist, haben sie genauso recht wie wenn man feststellt, dass viele Szenen und erst recht Dialoge SO nie geschrieben hätten werden können. Und es ist ein wahrer Glücksfall, dass Scorsese mit seiner Kamera nicht ganz zufällig, aber doch unaufdringlich "draufgehalten" hat.

Wer einen Gangsterfilm von der Grandesse der "Godfather"-Trilogie erwartet, den melancholisch-poetischen Stil eines Sergio Leone ("Once Upon A Time In America") bevorzugt oder eine Milieustudie mit exzessiver Gewalt à la "Cidade de Deus" sucht (alle drei absolute Meisterwerke, und in vielerlei Hinsicht um einiges "bessere" Filme), wird enttäuscht sein. Das ist aber seiner eigenen Erwartungshaltung oder einfach einem Mangel an Aufnahmefähigkeit zuzuschreiben und nicht Beweis der Mangelhaftigkeit des Filmes selbst. Wer dennoch Ursache und Wirkung vertauscht, sollte vielleicht doch noch einmal nachdenken, ob die alleinige Beherrschung einer Computertastatur und rudimentäre Kenntnisse von Rechtschreibung und Syntax die entscheidenden Kriterien sein sollen, einen ausgezeichneten Film öffentlich zu kritisieren. Damit beweist man nämlich nur eines, und das ist nicht die Schwäche des Filmes.

Allfälliger Ärger über so gehäufte Ignoranz wird dann aber durch so köstliche Bemerkungen wie "De Niros Synchronstimme ist ungewohnt, aber seine eigene noch unpassender" wieder kompensiert. Nicht nur Scorsese lacht sich krumm.
22 Kommentare| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 25. Oktober 2014
Denkt man an Martin Scorseses Mafiafilme, dann fallen zuerst "Good Fellas", "Departed" oder "Casino" ein. Dabei ist der 1973 entstandene "Hexenkessel" (Original: Mean Streets), der noch vor seinem Welterfolg "Taxi Driver" entstand, sein erster Film über das organisierte Verbrechen. Er ist aber im Vergleich zu den drei bekannteren Mafiafilmen etwas anders konzipiert und hat sein Augenmerk eher auf die unteren Stufen der Hierarchie in Little Italy, New York gelenkt. Seine Helden sind Kleinkriminelle, von denen vor allem der junge Charlie Cappa (Harvey Keitel) höhere Ambitionen hegt. Immerhin arbeitet er schon erfolgreich als Schuldeneintreiber für seinen Onkel Giovanni (Cesare Danova) und macht sich berechtigte Hoffnungen, dass er bald ein Restaurant für den Boss leiten darf. Man hat sich allerdings immer an die Gesetze der Cosa Nostra zu halten und daher verheimlicht Charlie auch sein Verhältnis zu Teresa (Amy Robinson), die aufgrund ihrer Epilepsien als "Verrückte" gilt. Ausserdem hängt Charlie auch mit Teresas Cousin Johnny Boy (Robert de Niro) herum, dem er extra einen Job besorgt hat, damit dieser seine diversen Schulden bei anderen Mafiosi zurückzahlen kann. Doch Johnny Boy ist ein unverbesserlicher, aufgrund seiner Unberechenbarkeit fast schon psychopathischer Kerl, der seine Einkünfte sofort wieder für attraktive Frauen und teure Kleidung verspielt. Die Schulden, die er bei Michael Longo (Richard Romanus) hat, nimmt der unzuverlässige Johnny Boy auf die leichte Schulter und denkt noch nicht mal daran diese pünktlich abzustottern. Das ist natürlich auf die Dauer für Longo wie auch für die anderen Kredithaie, bei denen Johnny Boy in der Kreide steht, nicht länger hinzunehmen...
Scorsese skizziert einen Mann, der zwischen seinem frommen Katholizismus und seinen Ambitionen für die Mafia steht und daher innerlich etwas zerrissen erscheint. Darüberhinaus gibts da auch Diskrepanzen zwischen der Loyalität zu seinem Caporegime und der langjährigen Freundschaft zu einem unbesonnnen Spinner mit dessen fatalistischen Handlungsweisen. Am Ende wird auf einer Fahrt durchs nächtliche Brooklyn plötzlich geschossen und prägen den Moment. Ausserdem dürften die Perspektiven nach diesem Ausbruch von lebensgefährlicher Gewalt nicht besonders rosig sein.
Neben dem Alltag der Mafia ist "Mean Streets" vor allem auch ein äusserst gelungener und atmosphärisch dichter New York Film, wo sich das brodelnde Leben hauptsächlich in der Nacht abspielt und wo es - meist recht locker und spielerisch dargestellt - um nichts anderes geht als ums nackte Überleben. Und Scorsese lässt keinen Zweifel zu, dass hier nur die Starken und die Angepassten eine reele Chance haben.
Nicht nur die drastische Schlußszene ist zum echten Klassiker geworden, der Film erhielt bereits bei seiner Premiere ausserordentlich gute Kritiken. Man sprach von einem der originellsten amerikanischen Filme überhaupt. Tatsächlich ist der Film in jeder Phase sehr kraftvoll, was er auch seinen großartigen Schauspielern verdankt - der junge Robert de Niro stand damit kurz vor dem ganz großen Durchbruch durch "Der Pate II" und brillierte in dieser wichtigen Rolle eines neurotischen Typs. Die Locations wie auch das Milieu...alles wirkt düster, bedrohlich, trist und dreckig - aber alles vermittelt auch pulsierendes Leben.
Filmhistorisch ist der mit einer eigenwilligen Großstadtpoesie ausgestattete Großstadtfilm "Mean Streets" als Vorläufer vieler bekannter amerikanischer Filmklassiker, von großer Bedeutung und großem Einfluß - seine authentische Machart prägte das weitere Kino der 70er Jahre mit und der Film vermittelt - ähnlich wie der einige Jahre vorher entstandene "Midnight Cowboy" - ein faszinierendes wie brüchiges New York Bild.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Juni 2002
Also, erstmal vorweg muss ich sagen das ich mir die deutsche Version garnicht angeguckt habe... aber in der englischen Original version sind Ton und Bild voll okay, vor allem wenn man bedenkt das der Film nicht vor einem Jahr erst rausgekommen ist.
Robert DeNiro und Harvey Keitel sind die Groessen in diesem Film und Martic Scorscese's Regie-Fuehrung ist recht gut fuer ein Fruehwerk> die Story ist realistisch und versetzt einen gleich in das Szenario Little Italys. Um diesen Eindruck von Echtheit zu unterstreichen wurden keine hardcore-action sequenzen benutzt. Die Pruegelei in der Pool-Bar sieht auch nicht uebertrieben choreographiert aus und im Gegensatz zu den meisten Filmen heutzutage stirbt das Opfer einer Kugel auch nicht gleich wie in einem Computer-Game... bravo!
Ein bisschen Schade ist das deutsche Overdubbing fuer den "Die letzte Versuchung Christi" report
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Februar 2010
von Martin Scorsese mit Harvey Keitel als aufstrebendem New Yorker Italiener, der sich um den schwer durchgeknallten Tagedieb und Schuldenkönig Robert de Niro, und um dessen Cousine "kümmert", die an Epilepsie leidet. Ein bischen "Goodfellas" oder Carlito's Way, nur etwa zwei Ebenen tiefer als die Mafia - das Ney Yorker Kleinkriminellenmillieu. New York in den 70ern eben... Alles in allem etwas planlos, hat aber definitv seine Schlüsselmomente.

Für den grandiosen Soundtrack zwischen Stones, 50s-Jukebox-Schmalz und Eric Clapton gibt es einen Extrapunkt. Die DVD überzeugt nicht unbedingt. Bild und Ton könnten wirklich besser sein.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Januar 2008
"Hexenkessel" ist nicht für den schnellen, gedankenlosen Konsum gedacht, man muß sich mit Haut und Haaren, mit ganzem Herzen darauf einlassen, ihn nicht nur ansehen, sondern auch mitspüren, und vielleicht sogar bereit seit, ihn auch ein zweites oder gar drittes Mal anzusehen. Doch dann erschließt sich einem der große Zauber dieses Scorsese-Frühwerks, das weit mehr von seinen Charakteren, von seiner Atmosphäre, von seinem Soundtrack, als von Handlung und Action lebt. Ein Kunstwerk für geduldige Cineasten, und wahre Liebhaber klassischer Gangsterfilme.
11 Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

GoodFellas
6,49 €
Casino
4,97 €
Wie ein wilder Stier
9,90 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken