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TOP 1000 REZENSENTam 14. November 2017
„Sleepy Hollow“ zählt zweifelsohne zu einem meiner persönlichen Favoriten von Tim Burton. Dieser Film hat alles was mich anspricht: Tolle Schauspieler, eine fantastische Ausstattung, eine gruselig-düstere Atmosphäre, eine sowohl ästhetisch ansprechende wie auch fantasievolle Bildgewalt, ein famoser Score und eine interessante Balance zwischen Horror und Humor. Dass es sich hierbei um eine nicht wirklich werkgetreue Fassung von Washington Irvings „The Legend of the Sleepy Hollow“ handelt, stößt zumindest mir persönlich nicht übel auf. Der Film ist eben Tim Burton-Madness at it`s best!

Story:

Der verschrobene Constable Ichabod Crane wird in das abgelegene Dorf Sleepy Hollow entsandt um dort einer unheimlichen Mordserie auf den Grund zu gehen. Ein kopfloser Reiter soll einige der namhaftesten Einwohner des Dorfes enthauptet und deren Köpfe mitgenommen haben. Der eher rational denkende Crane tut diese Geschichte zunächst als kollektives Hirngespinst der abergläubischen Gemeinde ab. Er möchte den verängstigten Einwohnern beweisen dass kein Geist, sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut die grausigen Morde begeht. Jedoch begegnen ihm die meisten Dorfbewohner eher missgünstig und argwöhnisch und sind ihm bei seinen Ermittlungen eher selten eine Hilfe. Doch dauert es nicht allzu lange und es rollen erneut Köpfe…

Meine Meinung:

Ich habe eine Schwäche für düster-skurrile Filme. Gerade Tim Burton bietet mir dies mit seinen Filmen oft. Doch Sleepy Hollow ist in der Hinsicht einer seiner gelungensten Streifen. Es ist jedenfalls einer der mit Abstand blutigsten Burton-Filme welchen ich bislang gesehen habe (in einer Reihe mit „Sweeny Todd“)- und dennoch passt der Film von seiner Skurrilität her perfekt zu Burtons anderen Gruselmärchen. Dabei soll der Film auch eine Anlehnung an die alten Hammer-Filme sein (welche bekannt sind für einige, steinalte Horror -und Sci-Fi-Schinken). So hat auch Hammer-Legende Christopher Lee ein kurzes Cameo. Ich bin allgemein kein sonderlich großer Splatter -oder Gore-Fan. Doch beim Kopflosen Reiter macht es mir ungewöhnlich Spaß seinem blutrünstigen Treiben zuzuschauen, da dies effektvoll und stellenweise auch völlig übertrieben von statten geht. Zumal das gezeigte Blut ebenso überspitzt künstlich aussieht und manch grausige Szene eher abschwächt. Einher geht damit der oft morbide und skurrile Humor. Manchen könnte die Ernsthaftigkeit dadurch zu kurz kommen. Ich finde es lockert den Film auf. Im Kern ist „Sleepy Hollow“ aber vor allem eine Detektiv-Story. Und es macht durchaus Spaß mitzurätseln wer hinter all dem Treiben steckt.

Passend zur Geschichte sind auch die Charaktere eher verschroben und stellenweise komplett abgedreht. Alle Figuren wurden zudem ideal besetzt: Johnny Depp (hier noch in der Prä-Captain Jack Sparrow-Ära) darf einen leicht gestörten Hauptcharakter mimen. Der Film zehrt viel von Depp`s komödiantischem Talent. Seine Love-Interest wird von Christina Ricci dargestellt, welche als einzige etwas fade wirkt. Der kopflose Reiter selbst wird von keinem geringeren als Christopher FAAAAAAKKKKKIIIIINNNNGGGGG Walken dargestellt. Und auch wenn er nicht wirklich viel an Screentime, geschweige denn an Text hat- dem Mann beim crazy sein zu beobachten macht einen Heidenspaß. In den Nebenrollen sieht man zudem den großen Michael „Dumbledore (den Zweiten)“ Gambon, sowie Ian „Palpatine“ McDiarmid, Michael Gough, Jeffrey Jones und Miranda Richardson.

Das Setdesign und die Ausstattung sind famos und man merkt dass hier viel Liebe und Zeit in Details investiert wurden. Top-Notch! Neben den überwiegend grandiosen, oft von Hand gemachten Effekten, gefiel mir aber auch der beklemmend düstere Score von Danny Elfman. Wer auf klassische Horror-Scores steht wird auch Elfmans Filmmusik zu „Sleepy Hollow“ lieben.

Was ich kritisieren könnte ist so mancher in die Jahre gekommener CG-Trick. Manche sind gut genug um auch heute noch zu gefallen (oder sogar nicht weiter aufzufallen). Jedoch sticht manche Szene eher albern hervor, was ein wenig Schade ist. Aber insgesamt gibt es nur wenig meinerseits zu bemängeln.

Daher mein Fazit:

Wie mit allem ist es auch bei diesem Film Geschmackssache. Denn er ist nicht unbedingt straight dem Horror-Genre angehörig und lässt manchmal den nötigen Ernst vermissen. Beachtet man aber das Burton hier das Steuer in der Hand hatte (und eine Hommage an alte Horror-Trash-Filme abliefern wollte), so kann man vieles eher hinnehmen. Ich mag eben die Skurrilität und feier auch die stellenweise abstrusen Metzelszenen. Für zartbesaitete Burton-Fans ist der Film eher weniger geeignet. Denn auch wenn alles überspitzt dargestellt ist, eine Szene ist doch etwas grausiger und sticht hervor. Im Grunde handelt es sich hier um ein typisches Burton-Märchen: von den schaurig-schönen Bildern, der Story, den Charakteren und auch der Musik… nur eben mit viel Mord und Totschlag und literweise Kunstblut.

Ich liebe den Film, daher eine unbedingte Empfehlung von mir!
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am 24. Januar 2018
Für mich einer der besten "Gruselfilme" zu Halloween. Es handelt sich hierbei natürlich nicht um einen Splatterfilm oder besonders schockierenden Horrorfilm, ganz harmlos ist er aber auch nicht. Wer aber lieber geschockt werden oder sich besonders gruseln möchte schaut lieber etwas anderes. Sleepy Hollow macht eher das durchgehend dunkle und düstere Ambiente aus, und die besonders schöne Aufnahmen, sowie die Geschichte selbst. Hier möchte man sich einfach zurücklehnen und durch die coolen Aufnahmen und die Geschichte unterhalten lassen. Der Film ist qualitativ sehr hochwertig und ein All-Time-Classic... ich kann ihn mir immer wieder anschauen und es bleibt wie beim ersten mal.
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. Dezember 2017
Das Jahr 1799: Ichabod Crane (Johnny Depp), Ermittler der Polizei von New York, wird in das kleine Dorf Sleepy Hollow geschickt, das zwei Tagesreisen von New York City entfernt und mitten im Nirgendwo liegt. Dort soll er einige außergewöhnliche Mordfälle aufklären, denn in Sleepy Hollow wurden einige Dorfbewohner enthauptet gefunden - allerdings nur die kopflosen Körper, von den Köpfen fehlt jegliche Spur. In dem Ort gibt es eine Legende: Ein brutaler hessischer Söldner (Christopher Walken) soll während des Unabhängigkeitskriegs für die Briten gekämpft haben und schließlich enthauptet worden sein. Nun kommt er angeblich nachts als kopfloser Reiter zurück, um andere einen Kopf kürzer zu machen. Crane glaubt nicht an diese Schauergeschichte und nimmt die Ermittlungen professionell auf. Doch je mehr Zeit er in Sleepy Hollow verbringt, desto mehr scheint es, als sei an der Geschichte vom kopflosen Reiter doch etwas dran. Und dann deutet noch vieles auf eine Verschwörung hin, an der einige der Dorfbewohner beteiligt zu sein scheinen...

In Sleepy Hollow aus dem Jahr 1999 griffen die Macher, allen voran Regisseur Tim Burton, auf Elemente aus Washington Irvings The Legend of Sleepy Hollow aus dem 19. Jahrhundert zurück. Der Film vermischt Horror, Thriller, Mystery und Krimi miteinander, präsentiert im typisch düsteren Burton-Look. Die Kulissen sind wirklich hervorragend und tragen die unverkennbare Handschrift des Regisseurs. Dieser hat die Hauptrolle mit seinem anscheinenden Lieblingsschauspieler besetzt, denn Tim Burton und Johnny Depp haben zusammen eine ganze Handvoll Filme gedreht. Depp spielt den Ichabod Crane auch wirklich gut: Diese Mischung aus Enthusiasmus sowie Heldenmut und Feigheit, die sich abwechseln, verpasst dem Film eine leicht komödiantische Note - da war womöglich Ichabod Crane in filmischer Hinsicht so eine Art Vorgänger von Captain Jack Sparrow, den Depp ein paar Jahre später in Pirates of the Caribbean spielen sollte. Sleepy Hollow ist "Wohlfühl-Grusel", den ich mir alle paar Jahre wieder mal angucken kann - ein wirklich guter Film. Die olle Platinum Edition, auf DVD im Jahr 2000 erschienen, die ich besitze, verfügt zwar über eine zusätzliche Disc mit Bonusmaterial, ist aber technisch völlig veraltet (das Bild ist wahrlich nicht prall). Da sollte man heute lieber zu einer neueren Version greifen.
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am 8. September 2013
Schon in den "Batman"-Filmen bewies Tim Burton, dass er ein Meister ist wenn es um düstere Filme geht.

In "Sleepy Hollow", inspiriert durch die Kurzgeschichte von Washington Irving, liefert Tim Burton einen herrlichen Horrorfilm mit einem Hauch schwarzen Humor.

Johnny Depp, der schon in den Tim Burton-Filmen "Edward mit den Scherenhänden" und "Ed Wood" brillierte, zeigt sich hervorragend in der Rolle des Constable Ichabod Crane, der an die Vernunft glaubt, anstatt an den Aberglauben.
Doch als er nach Sleepy Hollow versetzt wird um eine Mordserie aufzuklären stößt er an die Grenzen der Vernunft, da er zunächst nicht an die Existenz des Enthaupteten glauben möchte.
Der Enthauptete ist nämlich der Geist eines hessischen Söldners, der in Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg auf der Seite der Briten kämpfte und in den Wäldern vor Sleepy Hollow durch Enthauptung starb.
Christina Ricci, Star aus den zwei "Addams Family"-Filmen und "Caspar", brilliert als die junge Katrina van Tassel, die schon bald was für Ichabod empfindet.

Harry Potter-Fans werden viele Darsteller aus den Filmen erkennen, wie Richard Griffiths, Miranda Richardson und Michael Gambon.

Selbst als Kenner der Kurzgeschichte macht mir der Film großen Spaß.
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am 10. November 2014
ich weiss nicht was mir dieser Film angetan hat. Aber Sleepy Hollow ist einer der ganz wenigen Filme die ich immer wieder oft und gerne sehe. Kurzum hier (außerhalb der Regel) die Handlung. In einem amerikanischen Dorf werden Menschen auf komischer und übernatürliche Weise umgebracht. Um dies aufzuklären wird ein Ermittler aus New York hingeschickt, der sich mit der Geschichte erst nicht vorstellen kann aber dann doch mit einem kopflosen Reiter konfrontiert wird.

Dieser Film hat für mich alles drin was ein guter Film haben muss. Von Anfang bis fast zum Ende hervorragende Schauspieler. Und endlich mal ein tolles Drehbuch das von einen großartigen Tim Burton verfilmt wurde. Apropos Tim Burton. Man spürt diesen Film eindeutig seine Handschrift an. Das gesamte Szenenbild wirkt surreal, ist aber von vorne bis hinten so für mich im Vergleich zu vielen anderen Filmen irgendwie so als ob man denken kann - ja diese Welt hat es irgendwann mal gegeben. Obwohl ich eine leichte Antipathie gegen Horrorfilme habe finde ich diesen Film als eine goldene Ausnahme in diesem Genre. Er ist gruselig spannend von Anfang bis zum Ende, fast die ganze Zeit schön düster im Bild gehalten. Ein Highlight ist auch der Humor im Film. Constable Crane (Johnny Depp in Vollendung) mag sich mit Toten aller Form abgeben aber sobald eine Spinne auftaucht wird er völlig verweichlicht? Man muss sagen das das Gespann Tim Burton und Johnny Depp fast schon perfekt zusammen passen. Ich denke nun an Alice im Wunderland, Sweeney Todd, Dark Shadows oder halt Sleepy Hollow. In allen Filmen spiele Johnny Depp in einer Schlüsselrolle mit aber hier hier ist Er für mich am besten.
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am 21. August 2015
Der Film an sich wurde hier schon hinreichend beschrieben und rezensiert, daher schenke ich mir an der Stelle weitere Expertisen.
Was mir aber doch noch erwähnenswert scheint, ist die Tatsache, daß hier mit enorm lästigen Wetter- d.h. Blitzeffekten geradezu verschwenderisch übertrieben gearbeitet worden ist. Jedesmal, wenn Mr. Kopflos seinen Auftritt hat, blitzt und flackert es, daß einem die Birne brummen könnte. Wer also unter Epilepsie und ähnlichen photosensiblen Eigenheiten zu leiden hat, sollte um diesen Film wohl besser einen großen Bogen machen, auch wenn er ansonsten, und dies ist lediglich meine persönliche Meinung, durchaus unterhaltsam wie spannend daherkommt. Also rein effekttechnisch wäre hier etwas weniger vermutlich weit mehr gewesen. Schon deshalb, weil man dann die wohlig düstere Gestaltung der jeweiligen Szenen viel eingehender hätte genießen können. So aber bekommt man hier des öfteren ein völlig überdominantes Effektgewitter geboten, das nicht eben selten sogar regelrecht störend wirkt, einfach weil man nicht sehen kann, was man doch eigentlich ganz gern ungestört gesehen hätte. Nämlich den Film höchst selbst.

Danke
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. Januar 2009
Es ist kurz vor der Wende zum 19. Jahrhundert. Der Polizist Ichabod Crane versucht in der Stadt New York, seine Fälle wissentschaftlich zu lösen. Bei seinen Zeitgenossen gewinnt er damit allerdings wenig Verständnis. Und als er sie zu sehr nervt, wird er (von einem wie so oft genial agierenden Christopher Lee in einer Nebenrolle) in das kleine, abgelegene Kaff Sleepy Hollow geschickt, um sich dort zu bewähren, wie es heißt.

Die dort stattfindenden Morde stellen die Rationalität unseres Helden denn auch gleich auf eine Probe. Ein Geist ist es, der hier Menschen ihrer Köpfe beraubt. Als Crane diesem selbst begegnet, bricht seine Welt zusammen. Vor Angst zitternd verkriecht er sich in seinem Bett und ist zu keiner Handlung mehr fähig. Denn hier in Sleepy Hollow glauben die Leute nicht nur, sondern hier gibt es sie noch wirklich: Magie, Hexen und Gespenster. Erst als Ichabod Crane lernt, das zu akzeptieren, kann er den Fall schließlich lösen. Aber da hat sich die Einwohnerzahl von Sleepy Hollow inzwischen auch deutlich reduziert.

Wirklich schön ist dieser Film, weil die Probleme, die der Held mit der Magie hat, natürlich die Probleme illustriert, die wir in unser Gesellschaft heute oft mit unseren Gefühlen haben. So wie Crane versucht, alles mit Logik zu erklären, Gründe zu suchen, so versuchen auch wir unsere Emotionen in kleine Boxen oder die Kategorien von Frauenzeitschriften einzuordnen, um sie besser beherrschen zu können. Aber damit fühlen wir dann nicht mehr so intensiv, und manchmal (glücklicherweise) gelingt das auch gar nicht erst. Der Film stellt gut durch Traumsequenzen dar, dass dieses Verhalten durch Angst begründet ist. Wirklich lieben, das können nur mutige Menschen. Und so ist in Sleepy Hollow auch die Liebesgeschichte zwischen Crane und der von Christina Ricci gespielten Hexe Katrina Van Tassel einer der Höhepunkte des Films.

Neben der inhaltlichen Ebene funktioniert der Film aber auch auf einer formalen Ebene. Tim Burton zitiert sich wieder mal selbst. Es gibt keinen Film dieses Ausnahmeregisseurs, in dem man nicht auch viel zu lachen hätte. Inszeniert wird bei Burton immer der Wechsel der Gefühle. Die größten Kalauer sind immer nah am Horror versteckt. So darf der böse Geist in seiner finalen Verwandlung eine wirklich witzige Grimasse schneiden. In anderen Filmen wäre das misslungen, bei Burton ist es gewollt. Wie auch die Wahl von Jonny Depp als genial agierendem Hauptdarsteller ist dies eine Visitenkarte für Burton.
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am 21. August 2017
Also der Film ist sehr gut gemacht sehr gute Schauspieler die ihre Arbeit hervorragend machen,und erst der Hintergrund düster und gruselig genau so mag ich die filme.Nur wenn ich den Preis sehe,also ich finde,wenn ich sagen darf,wirklich übertrieben.............
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am 30. November 2017
Alt und bewährt ! Einer der zeitloseseten filme die man gerne immer wieder ansieht . Abolut zu empfehlen , spannung bis zum ende !
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am 3. April 2018
So viel Geld für einen defekten Film, ich bin maßlos enttäuscht!!!! Gerade für so einen stolzen Preis erwarte ich auch ein funktionstüchtiges Produkt!
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