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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
54
Der Mann, der Liberty Valance erschoss
Format: DVD|Ändern
Preis:5,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


TOP 1000 REZENSENTam 8. Januar 2017
"Der Mann, der Liberty Valance erschoß" von John Ford enstand 1962 - im gleichen Jahr wie Sam Peckinpahs "Sacramento" (Ride the High Country). Beide Filme begründen den Spätwestern, denn die alten Zeiten des Wilden Westens sind vorbei. Erhalten hat sich neben den müde gewordenen Helden und vor allem ein wehmütiger Blick auf die Vergangenheit. Denn die hat Legenden und Mythen erschaffen, die irgendwann zu Wahrheiten wurden. John Ford stellt dieses Phänomen in Frage und zeigt dem Zuschauer und macht den Mechanismus durchschaubar. Doch statt einer Demontage ist es eine der schönsten Liebeserklärungen für den Western, wenn das Bild des wegfahrenden Zuges, in den der Mann, der Liberty Valance sitzt, den Schlußpunkt setzt.
Es ist Senator Ransom "Ranse" Stoddard (James Stewart) mit seiner Frau Hallie (Vera Miles). Doch die Wahrheit ist anders: Ransoms Freund Tom Doniphan (John Wayne), der gerade in der kleinen Grenzstadt Shinbone beerdigt wurde, hat den Banditen Valance aus dem Hinterhalt erschossen. Er kann dies begründen mit der höheren Gerechtigkeit und hat aber den ungeschriebenen Ehrenkodex des Wilden Westens "Auge und Auge" gebrochen. "Es war glatter Mord, aber ich kann damit gut leben" wird Doniphan einmal in der Geschichte zu Stoddart sagen, der bisher annahm, dass er tatsächlich mit viel Glück das ungleiche Duell gegen Liberty Valance auf den Straßen von Shinbone für sich entschieden hat. Entschieden hat er dadürch auch, dass er - der Anwalt - das Mädchen bekommt, dass auch Doniphan liebte.

Aber die melancholische Geschichte fängt ganz anders und sehr hart an. Und sie wird von Stoddard, inzwischen angsehener Senator im Rückblick erzählt, denn der Chefredakteur der Lokalzeitung will um jeden Preis wissen, warum der berühmte Politiker zu der Beerdigung des unbekannten Tom Doniphan kommt. Und Stoddard fängt zu erzählen an: Als junger Mann reist Ransom Stoddard in einer Postkutsche in Richtung Westen. Er kommt von der Ostküste und will sich im Weiten Land niederlassen. Doch die Reise endet in Shinbone, denn die Kutsche wird von Liberty Valance (Lee Marvin) und seinen Männern (Lee van Cleef, Strother Martin) überfallen. Als Stoddard eine Frau verteidigt, wird er von dem Banditen beinahe zu Tode geschlagen. Schwerverletzt wird er von Doniphan gefunden und dessen Freund Pompey (Woody Stroode) gefunden und in die nächste Stadt Shinbone gebracht. Die junge Hallie (Vera Miles), die im Wirtshaus von von Peter (John Qualen) und Nora Ericson (Jeanette Nolan) arbeitet, kümmert sich um den Verletzten Mann. Eigentlich müsste Sheriff Link Appleyard (Andy Devine) den Verbrecher verhaften, aber er ist ein Hasenfuß und so werden die Banditen weiterhin in der Gegend ihr Unwesen mit Raub und Schlägereien treiben können. Auch macht sich der Herausgeber der Lokalzeitung Dutton Peabody (Edmond O'Brien) bei Liberty unbeliebt, weil er unverfälscht über die Geschehnisse im Umkreis berichtet. Über die Macht der Viehbarone und über deren Verstrickungen zu den Banditen. Liberty Valance hat es ausserdem immer wieder auf Stoddard abgesehen, er weiß genau, dass dieser mit seinen Gesetzesbüchern keinen Stich gegen ihn - den großen Revolverhelden - machen kann. Die Waffen der Gerechtigkeit und des geltenden Rechts versagen, so stellt sich der schießunerfahrene Stoddard dennoch zum ungleichen Duell. Der Bandit fällt tot zu Boden. Stoddard wird umjübelt - er wurde Sieger im Duell und hat Liberty Valance besiegt. Eine Legende wird geboren...

"Der Mann, der Liberty Valance erschoß" ist der vorletzte Western des großen John Ford und für mich sein zweitbester nach "Der schwarze Falke". An diesem Film stimmt alles - großen Anteil am Erfolg hatte sicherlich das perfekt herausgearbeitete Drehbuch von James Warner Beelah und Willis Goldbeck. Der Score von Cyril C. Mockridge und Alfred Newman verströmt eine gewisse Sentimentalität, die aber sehr gut zum Thema "Glorifizierung längst vergangener Zeiten" passt und etwas Wehmut vermittelt. Ausserdem wie so oft eine großartige Leistung des Kameramanns William H. Clothier, der hier wunderschöne schwarz-weiß Bilder erschuf.
Getragen wird dieser herrliche klassiker aber von den hervorragenden Schauspielerleistungen von John Wayne und James Stewart. Die beiden Westerntitanen liefern hier ganz starke Rollen ab. Zudem sind auch die Nebenrollen mit Vera Miles, Lee Marvin, Woody Stroode, Andy Devine oder John Carradine perfekt besetzt.
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am 26. November 2017
Ja, das ist ein Western der richtigerweise nicht so ganz schwarz/weiss darstellt, ob der Gute wirklich nur der Gute ist oder ob es auch Abstufungen gibt solange man das Gute macht.

Auch erste kritische Töne zur Stellung der Schwarzen sind zu sehen und damit ist es ein vorsichtiges Dokument der damaligen Änderungen in den USA zum Drehzeitpunkt. Immerhin hat sich John Wayne hier zur Menschlichkeit und Einheit bekannt.

Wo gibt es eigentlich heute noch Filme mit Handlung und nicht nur Haudraufeffekten? Nicht mehr von Mainstream, fast nur noch bei Independent Filmen.
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am 19. Juli 2017
Der Man der Liberty Valance erschoß, ein großartiger Film mit James Stewart und John Wayne. Auch ein blindes Huhn trifft auch manl seinen Gegner, winfach großartig!!
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am 15. Dezember 2014
Ein spannender Film mit bekannten Kinostars. Bewusst in schwarz/wei0 gedreht, weil er eine Rückschau ist. Von den Revolvertagen und dem Faustrecht, bis hin zum Staat mit einem Gesetz! Dieser Film verkörpert eines, das den "Wilden Westen" bis heute erklärt:: Eine Legende, ein Mythos wird zur Geschichte des Landes!

Dieser Film zeigt sehr klar: Nicht jeder der Recht hat, erhält es auch! Er muss darum kämpfen.
Eben, eine zeitlose Geschichte.
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am 7. April 2016
Ich habe diese hohe Bewertung vorgenommen, da der Film genau so wie er angepriesen wurde, bei mir angeliefert wurde. Volle Zufriedenheit. 100 %ige Weiterempfehlung.
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am 11. Juni 2007
Das ist ein ganz besonderer (Spät-)Western, der den Mythos des wilden Westens selbst zum Thema hat. Angesiedelt ist seine Handlung an der Zeitenwende von der Ära des Faustrechts (verkörpert durch den "guten" Revolverhelden John Wayne und seinen "bösen" Widerpart Lee Marvin) zum Zeitalter des Gesetzes und der Bildung (personifiziert durch James Stewart als Rechtsanwalt Ransom Stoddard). Stewart/Stoddard, der Vertreter der neuen Zeit, gewinnt das Spiel auf der ganzen Linie, heiratet die Frau, um die auch Tom Doniphon (Wayne) geworben hatte, und wird berühmt als der "Mann, der Liberty Valance erschoss". In Wirklichkeit aber hat Doniphon den Banditen getötet - freilich nicht, weil er den Anwalt besonders mag oder selbst die neue Zeit herbeisehnt. Im Gegenteil: er weiß, dass er mit Liberty Valance seine eigene Epoche und damit auch sich selbst vernichtet. Wenn Valance nicht mehr existiert, hat auch Doniphon keine Existenzberechtigung mehr. Ihm bleibt nur ein elendes, vergessenes Dasein als Trinker. All dies weiß Doniphon wohl im voraus. Trotzdem tötet er Valance und lässt Stoddard den Ruhm der Tat, denn er weiß, dass die neue Zeit notwendig kommen muss, und dass das letztendlich auch gut so ist, wenn auch nicht für ihn selbst.

Soweit das Geschehen, in nostalgischem Schwarzweiß und als Rückblende von Stoddard erzählt. Stoddard will nach vielen Jahren die Wahrheit ans Licht bringen und erzählt sie den Redakteuren einer Zeitung - doch die wollen sie nicht verbreiten, weil die Legende längst mächtiger und "wahrer" geworden ist als die Wahrheit: "This is the west, Sir. If the legend becomes fact, print the legend."

Die Besetzung der drei Hauptpartien ist grandios, obwohl Stewart und Wayne, beide in den Fünfzigern, zu alt für die Ereignisse der Binnenhandlung sind. Trotzdem sind beide für ihre Rollen die beste, weil einzig mögliche Besetzung. Ihre Unterschiedlichkeit, gerade auch ihr unterschiedlicher Darstellungsstil, bringt den Konflikt perfekt auf den Punkt. Gleiches gilt für den Schurken: wer Marvin mit seiner animalischen Präsenz als Liberty Valance sieht, kann sich wohl kaum einen anderen Schauspieler in dieser Partie vorstellen. Die übrigen Darsteller - größtenteils alte Bekannte, Mitglieder von John Fords "family" - sind durchweg gut bis hervorragend.

Je mehr Western man kennt, desto mehr hat man von diesem Film, der sozusagen ein Meta-Western ist, ein Western über den Mythos des Westens.

Den muss man haben.
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am 3. Oktober 2013
Story (5)
Als sich der klassische Western schon langsam seinem Ende zuneigte, schuf der Grossmeister dieses Genres John Ford noch einmal einen Film, in dem nicht nur allen vorangehenden Western gehuldigt wird, sondern der auch mit vielen gängigen Western-Klischees bricht. Was im ersten Moment wie ein Widerspruch klingt, zeigt bei genauerer Betrachtung aber die Genialität, Tiefe und filmtechnische Raffinesse mit der Ford zu Werke ging.
Herausgekommen ist ein Meisterwerk, das zusätzlich durch die atmosphärische Dichte und die beeindruckenden schauspielerischen Leistung aller Beteiligten in Erinnerung bleiben wird.

Bild (4)
Das Bildformat liegt in 1.78:1 (Schwarz/Weiss) vor.
Ein sehr sauberes und gut restauriertes Schwarz/Weiss Bild können wir hier sehen. Der Schärfewert ist auf einem recht beachtlichen Niveau. Auch der Schwarzwert und die Kontraste sind sehr gut. Ein leichtes Filmkorn ist zwar stetig zu sehen wirkt aber nie störend. Einzig gegen Ende des Filmes gibt es kurze unscharfe Shots, die aber wohl auf eine schlechte Fokussierung zurückzuführen sind.

Ton (2)
Das Tonformat liegt in Mono Dolby Digital 1.0 vor.
Das sehr eingeschränkte Tonformat ist für mich das klare Minus dieser Veröffentlichung. Die englische Tonspur liegt ebenfalls in Mono vor, klingt aber um Welten besser.
Die Dialoge sind einigermassen gut zu verstehen aber eine Tondynamik oder gar eine Räumlichkeit kommt natürlich zu keiner Zeit auf.

Extras (3)
Gibt es keine, stört mich aber nicht. Es gibt ein Wende-Cover!

Fazit: Ein Meisterwerk, das zumindest jeder Western-Fan gesehen haben muss!
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am 20. Juni 2012
Vorab: Ich bin überhaupt kein Technik Freak. Somit kenne ich mich auch mit entsprechenden Daten kaum aus. Ich habe diesen Film, den ich für einen der besten Western mit John Wayne (und natürlich auch James Stewart)überhaupt halte und somit mehr als liebe, auch schon auf DVD besessen. Und nun, rein auf Verdacht, die entsprechende Blue Ray zugekauft und auch gleich angesehen.

Die BR Bildqualität, dieses alten SW Kult Films, ist für mein Empfinden mehr als gelungen, unglaublich eigentlich - eine mehr als deutliche Verbesserung gegenüber der altbekannten DVD Fassung.
Wer sich die DVD noch nicht gegönnt hat, aber einen BR-Player sein Eigen nennt - sollte sich natürlich diese rundum restautierte Umsetzung gönnen. Es lohnt sich wirklich! 5 Sterne für den Film an sich - der ist Kult sowieso - und noch mal 5 Sterne für das Bild der BR Version.
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am 12. Januar 2008
Der Mann der Liberty Valance erschoss gehört ganz klar zu meinen Lieblingswestern, John Wayne wieder als der typische lonesome Cowboy, James Stewart als naives schrulliges Greenhorn der glaubt das ihm seine Anwaltsbücher im Kampf gegen den Verbrecher Liberty Valance (genial Lee Marvin) weiterhelfen. Selbst die Nebenrollen sind gut besetzt wie z.B. mit Lee van Cleef und Woody Strode als Pompey. Ich kriege immer noch eine Gänsehaut wenn sich zum Ende des Films Senator Ramson Stoddard (James Stewart) bei dem Schaffner für die bevorzugte Behandlung bedankt und dieser dann erwidert: Das habe ich gern getan für den Mann der Liberty Valance erschoss.
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am 15. Juni 2012
Zum 50 Geburtstag von John Fords grossartigem Abgesang auf sein Genre spendiert Paramount dem Film einen aufwändigen HD-Transfer.
Die Bildqualität ist hervorragend. Gegenüber der bisher besten Version(Paramount Centennial Collection, NTSC-Region1)gibt es einen deutlichen Zuwachs an Schärfe, Auflösung und Kontrast. Auch die Grauwerte sind schön leiden aber, wie der gesamte Film, etwas unter der übertriebenen Kornreduzierung. Ein wenig mehr Filmkorn würde aus dieser Paramount Blu-Ray einen perfekten HD-Transfer machen.

Bonus Material gibt es leider gar keins, mal wieder der typisch deutsche Dünkel gegenüber diesem Genre. Evtl. bringt die US-Version da mehr. Ansonsten die schon erwähnte DVD zukaufen. Die hat eine eigene Bonus-DVD mit sehr gutem Material.
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