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  • Klute
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
13
4,4 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:19,49 €+ 3,00 € Versandkosten


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am 18. Januar 2014
Jane Fondas Durchbruch und auch Vater Sutherland zeigen - fast noch als Film Noir -, wie man Leute schaurig schön unterhalten kann.
Meine Begeisterung für diesen Film könnte aber relativieren bzw. daraus resultieren, dass ich nicht die Generation von Sleepy Hollow und Batman-Filmen bin.
Also, ich spreche hier mehr die schon Scheintoten an und nicht die Big Mac Fresser.
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TOP 500 REZENSENTam 7. Juli 2016
Tom Gruneman wird vermisst.
Seltsamerweise tauchen nun Beweise auf das er die New Yorker Prostituierte Bree Daniels obszön belästigt haben soll.
John Klute, sein bester Freund und Privatdetektiv, wird beauftragt der Sache nachzugehen und begibt sich in den Big Apple.
Nach anfänglichen Reibereien ist Bree nun auch bereit mit Klute zusammen zuarbeiten da sie in der Tat belästigt und gestalked wird.
Bei den mühsamen Ermittlungen bleibt es nicht aus das Klute mit voller Wucht in das dreckige Drogen/Prostitutions Milieu hineingezogen wird.
Aber das soll nicht das größte Problem sein denn irgendjemand beobachtet die Beiden.....

Klute aus dem Jahr 1971 zählt mal wieder zur Kategorie: Klassiker die ich aus irgendeinem Grund bis dato nicht gesehen habe.
Und wie so oft in dieser Kategorie muss ich konstatieren: Leider.
Klute ist ein kleines Meisterwerk des Genre.
Rein von der Atmosphäre und vom Grundtenor her hat er mich an Filme wie Serpico, Crusing oder French Connection erinnert obwohl diese Inhaltlich abweichen.
Hier stimmt einfach alles: Tempo, Timing, Kamera, Soundtrack.....gerade der Soundtrack ist nahezu Perfekt und hätte so auch in den so von mir geliebten Giallos von Argento, Martino oder Bava Platz gefunden.

Aber auch Dialoge, Atmosphäre und Setting sind stimmig und malen ein düsteres Bild des New York Anfang der 70er Jahre.
Nicht zuletzt sei der Plot erwähnt der eine Mischung aus Thriller und Charakterstudie beinhaltet.
Auch hier wurde die perfekte Balance gefunden.
Abschließend die Darsteller die allesamt zu überzeugen wissen.
U.a. mit dabei sind: Donald Sutherland, Jane Fonda, Roy Scheider, Charles Cioffi und Dorothy Tristan.
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am 21. März 2011
"Klute" ist grundsätzlich ein Thriller. Doch ist dieser Film zugleich eine Charakter- und (mit Abstrichen)Milieustudie, angereichert mit Elementen eines ungewöhnlichen Beziehungsdramas mit einem Schuss Erotik.

Ein biederer Geschäftsmann, Familienvater,verschwindet. Allen Anschein nach führte dieser aber ein Doppelleben, da öbszöne Briefe gefunden werden, die seine Unterschrift tragen. Gerichtet sind sie an die New Yorker (Edel)Prostituierte Bree Daniels, gespielt von Jane Fonda. Der Ermittler John Klute, dargestellt von Donald Sutherland, soll den verschwundenen Tom Gruneberg finden. Zu diesem Zweck nimmt er Kontakt mit Bree auf. Anfänglich zeigt sie sich sehr abweisend, langsam kommen sich die Prostituierte und der Fahnder näher. Brees Ex-Zuhälter verweist Klute an eine weitere Prostituierte, die eventuell Hinweise liefern könne. Klute und Bree befragen die Frau, die kurz darauf umgebracht wird. Die Gefahr, in der sich Bree Daniels befindet, wird so mit einem Schlag offensichtlich. Wird es dem Mörder gelingen, Bree ebenfalls zu töten? Kann Klute dies verhindern?

Regisseur Alan J. Pakula gelingt hier ein ungemein spannedner, atmosphärisch dichter Paranoia-Thriller (Er sollte das Motiv der dunklen Verschwörung in den nachfolgenden Filmen "The Parallax View - Zeuge einer Verschwörung" 1974 und "Die Unbestechlichen" 1976 nochmals virtuos in Szene setzen). Sutherland spielt den Fahnder gut, wird aber von Jane Fonda übertrumpft. Ihre Darstellung der äußerlich kalten Prostituierten ist großartig, sie bekam dafür den Oscar. Bezeichnend hierfür die Dialoge, in denen Bree kühl und leicht abwertend Auskunft über ihre Arbeit und ihre Kunden gibt.

Dunkle, kalte Farbtöne dominieren, das sich langsam ausbreitende Gefühl der Unsicherheit und der Paranoia wird zusätzlich von der gekonnt eingesetzten Filmmuisk unterstützt.

DVD-Umsetzung: Auf einem Sony Full HD Bildschirm angesehen, ist die Bildqualität nicht schlecht. Schärfe passabel, Farben klar, wenn auch ein wenig blass. Was aber die leicht düstere Atmosphäre des Streifens extra unterstützt. Keine Klagen auch über die Tonqualität, wenngleich "nur" Deutsch und Englisch mono geboten werden. Schön auch die deutschen Untertitel für Hörgeschädigte.

Fazit: Düstere Paranoiathriller im Milieu "gehobener" New Yorker Prostitution, mit einer hervorragenden Jane Fonda in der Hauptrolle, zudem auch hadwerklich (Filmmusik)ausgezeichnet. 5 Sterne
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"Klute" wurde 1971 gedreht. Regie führte Alan J. Pakula.
Hauptdarstellerin des Films ist die hübsche Jane Fonda. Sie spielt das New Yorker Callgirl Bree Daniels. In Ihrem Job ist sie heiß begehrt, weil sie keine Hemmungen kennt und die Sexualfantasien ihren Freier mehr als nur zufrieden stellend befriedigt.
Als ein Ingenieur und Familienvater aus der Provinz verschwindet und man zwischen ihm und Bree einen Zusammenhang herstellen kann, weil man bei ihr Briefe findet, die die Unterschrift des Ingenieurs tragen, beginnt sein bester Freund " Klute " ( Donald Sutherland) nach ihm zu suchen. Vieles spricht dafür, dass sein Freund ein Doppelleben führt und bei Prostituierten seine Gewaltphantasien auslebt.
Bree kann sich an keinen Mann erinnern, zu dem das Foto des Ingenieurs passt, gleichwohl hatte sie eine Begegnung mit einem Gewalttätigen und glaubt sich seitdem verfolgt.
Klute lernt Bree in Gesprächen ganz allmählich kennen und entdeckt einen zarten, sehr ängstlichen Menschen dort, wo andere nur ein hart gesottenes, gefühlskaltes Callgirl erblicken.
Bree möchte eigentlich Schauspielerin werden, aber sie genießt ihren Job als Callgirl, weil sie , wie sie ihrer Therapeutin mitteilt, auf diese Weise Kontrolle über Männer haben und gleichzeitig auf einfachem Wege Geld verdienen kann.
Ihr Gesamtverhalten scheint auf Ängsten unterschiedlicher Art zu beruhen. Diese werden ihr durch Klute allmählich genommen. Dabei spricht er wenig mit ihr, sondern vermittelt ihr durch seine bloße Anwesenheit Schutz und löst offenbar Gefühle des Geborgenseins bei ihr aus. Sie kann es nicht fassen, dass Klute sie sehr mag, obschon er ihr Vorleben kennt.

Die Szenen mit Brees Freiern sind übrigens sehr gut dargestellt. Hier wird ausschließlich der Blick darauf fokussiert, was sich psychologisch ereignet. Bree verliert niemals die Kontrolle beim sexuellem Tun. Dokumentiert wird dies, wenn sie, während ihrer sexuellen Schauspielereien entnervt auf die Uhr sieht, während die Männer lustvoll stöhnen.
Ihrer Therapeutin gesteht sie, dass sie bei noch keinem Mann sexuell etwas empfunden habe. Das ändert sich als sie mit Klute beischläft. Ihr macht ihre uneingestandene Liebe zu Klute zunächst Angst. Deshalb versucht sie sich zu entziehen.
Klute , der am Anfang nur nach seinem Freund sucht, beginnt Bree nun intensiver zu schützen, denn noch immer wird sie von einem Psychopathen verfolgt. Ist dieser Mensch tatsächlich Klutes Freund?

Spannend. Kein Kitsch.

Die Ton- und Bildqualität sind o.k. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.

Empfehlenswert.
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am 19. Dezember 2013
Leider klebte mitten auf der Hülle ein alter, halb abgerissener Aufkleber. Dieser war nur teilweise und auch nur sehr schwierig zu entfernen, ohne die Hülle zu beschädigen. Ich hätte erwartet, dass ein Hinweis darauf in der Artikelbeschreibung zu finden gewesen wäre.
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TOP 1000 REZENSENTam 22. November 2011
Der verheiratete Geschäftsmann Tom Gruneman (Robert Milli) aus Tuscarora, Pennsylvannien ist nach einem Besuch in New York nicht mehr nach Hause zurückgekehrt und nunmehr seit 6 Monaten verschwunden.
Seine Frau Holly (Betty Murray) ist verzweifelt und muss von der Polizei erfahren, dass ihr Mann möglicherweise ein Doppelleben ala Dr. Jeckyll und Mr. Hyde geführt haben könnte, denn es existieren Briefe von Tom, die an die Prostituierte Bree Daniels (Jane Fonda) gerichtet sind und dessen perverse, abartige Wünsche offenbaren...er verprügelt und misshandelt gerne Frauen und hatte wohl Kontakt zu der Prostituierten, die sich allerdings nicht an Tom erinnern kann.
Die Polizei geht davon aus, dass Tom Gruneman untergetaucht sein könnte und nach wie vor sein perverses Unwesen treibt.
Für seine Frau, seinen Geschäftspartner Peter Cable (Charles Cioffi) und für Toms besten Freund John Klute (Donald Sutherland) ist diese Vorstellung geradezu absurd, so reist Privatdetektiv Klute in dieser Sache nach New York City.
Dort trifft er auf eine zuerst sehr abweisende Bree Daniels. Die junge, verletzliche Frau gilt als gut verdienende und professionelle Prostituierte, doch die einsame Frau hat Ambitionen aus dem Geschäft auszusteigen. Schauspielerein ist ihre Passion und dies kann sie gut, denn der Job als Callgirl verlangt auch gute Schauspielkünste.
Ihrer Psychiaterin (Vivian Nathan) schildert die selbstbewusst auftretende Bree viele heimlichen Ängste, unter anderen auch von den anonymen, perversen Telefonaten, die sie immer wieder erhält. Bree liebt ihren Job auch deshalb, weil sie so die Männer steuern kann und immer die Oberhand behält.
Klute lässt nicht locker und heftet sich an Brees Fersen.
Deren früherer Zuhälter Frank Ligourin (Roy Scheider) gibt immerhin den Hinweis, dass der Gesuchte wohl von Arlyn Page (Dorothy Tristan) an Bree vermittelt wurde.
Klutes Recherchen werden allerdings immer gefährlicher, auch für Bree...denn sie wird heimlich beobachtet...
"Klute" der 1971 entstandene Thriller ist Alan J. Pakulas Auftakt seiner s.g. Paranoia Trilogie, die mit "Zeuge einer Verschwörung" und "Die Unbestechlichen" fortgesetzt wurde.
Klute ist ein leiser, aber unheimlich atmosphärischer Thriller, der vom Spiel seiner Hauptdarsteller Jane Fonda und Donald Sutherland lebt.
Der klasse Film wirkt gerade durch seine spröden Bilder (Gordon Willis) und seines unheimlichen Scores (Michael Small).
Als ich zum ersten Mal Brian de Palmas "Dressed to kill" im Kino sah, fühlte ich mich sofort an "Klute" erinnert, tatsächlich hat de Palma einige Ideen dieses 9 Jahre zuvor entstandenen 70er Jahre Klassikers aufgenommen und neu interpretiert hat.
Die bedrückende Thrilleratmosphäre, die mit einfachsten Mitteln erzeugt wird, wird in "Klute" durch eine kühle Analyse erweitert zum Thema "Gestörte Beziehungen des modernen Lebens".
Für mich einer der großen Thriller des 70er Jahre Kinos. Zu Recht erhielt Jane Fonda für ihre starke Performance den Oscar als beste Schauspielerin.
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am 11. Juni 2006
In Pennsylvania erhält der Polizist John Klute (Donald Sutherland) den Auftrag, nach einem verschwundenen Freund zu suchen, der offenbar ein Doppelleben geführt hat. Eine Spur führt ihn nach New York, wo er, als Privatdetektiv getarnt, eine Prostituierte (Jane Fonda) kennen lernt, mit der der Gesuchte Kontakt hatte. Im Laufe seiner Ermittlungen durchstreift er zusammen mit ihr auf der Suche nach weiteren Zeugen die New Yorker Halbwelt und entlarvt schließlich einen vermeintlich ehrbaren Bürger als mehrfachen Mörder.

Der vom Regisseur Alan J. Pakula auch produzierte sehenswerte Psychothriller mit teilweise bedrückender Atmosphäre ist eine nüchterne Studie über gestörte menschliche Beziehungen. Das gut fotografierte und dicht inszenierte Werk gilt für die damalige Zeit als recht modern. Die 33-jährige Jane Fonda - 1971 mit dem 'New Yorker Filmkritikerpreis' sowie einem 'Goldenen Globus' als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet - und Donald Sutherland spielen unter Pakulas meisterhafter Regie überzeugend, ökonomisch und präzise.
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TOP 1000 REZENSENTam 21. März 2016
Es ist ein Rätsel, weshalb die Regie-Karriere von Alan J. Pakula (1928-1998), am Ende derart verläpperte. Seit den 1980er Jahren lieferte Pakula nur noch sehr biederes Handwerk. Vor dem Hintergrund seiner legendären Paranoia-Trilogie der 1970er Jahre – »Klute« (1971), »The Parallax View / Zeuge einer Verschwörung« (1973) und »All the President’s Men / Die Unbestechlichen« (1976) – mutet das höchst seltsam an.

Obschon »Klute« durchaus dem Thriller-Genre zuzuordnen ist, handelt es sich nicht um einen Whodunit. Die Antwort auf die Frage, wer hinter dem Verschwinden eines Mannes und der Tötung mindestens einer Prostituierten steckt, wird dem Zuschauer verhältnismäßig rasch offenbart. Natürlich bleiben die Fragen, ob der Täter am Ende entlarvt wird und ob er eventuell ein weiteres Mal zuschlägt. Doch durch die Aufdeckung der Täteridentität schafft Pakula auch Raum für die Beschäftigung mit den eigentlichen Hauptfiguren des Films.

Zum einen ist da der Detektiv Klute (Donald Sutherland), der aus der Provinz in die Großstadt kommt. Er verkörpert eine Mischung aus Schüchternheit und Bestimmtheit. Darin und auch in der leicht unbeholfenen Schlaksigkeit seiner Physiognomie ähnelt er den Figuren, die einst von James Stewart gespielt wurden. Jane Fonda spielt das Callgirl Bree Daniels. Sie strahlt einerseits eine große Professionalität aus, leidet andererseits aber unter einer beträchtlichen Selbstentfremdung, weshalb sie auch in psychotherapeutischer Behandlung ist.

Klute ermittelt als Freundschaftsdienst gegenüber der Familie im Fall eines spurlos verschwundenen Mannes. Der Mann, ein angesehenes und betuchtes Mitglied einer Neuengland-Gemeinde, hat anscheinend ein Doppelleben geführt. Bei seinen geschäftlichen Reisen in die Stadt hat er sich, wie es scheint, Callgirls bedient und von diesen gewaltsame Sexpraktiken verlangt. Auch liegen Briefe entsprechenden obszönen Inhalts vor. Eine der Empfängerinnen ist Bree, bei der Klute deshalb seine Ermittlungen beginnt.

Klute tappt zunächst im Dunkeln und versucht Bree zur Zusammenarbeit zu erpressen. Doch er bemerkt irgendwann auch, dass Bree verfolgt wird. Schließlich beginnen diese beiden recht verlorenen und isolierten Charaktere einander zu umkreisen. Ein Spiel von Anziehung und Abstoßung beginnt.

Pakulas Erzählweise ist unkonventionell. Das bemerkt man gleich am Beginn: Man sieht die Großaufnahme eines laufenden Tonaufnahmegeräts. Schnitt. Eine distanziert gefilmte Familienfeier. Man sitzt zu Tisch und speist. Dann ein erneuter abrupter Schnitt. Der gleiche Tisch in der gleichen Einstellung, teilweise die gleichen Personen. Doch nun ist der Mann, der mit am Tisch saß, offenbar schon verschwunden. Ein FBI-Ermittler stellt Fragen. Die elliptische Filmnarration zieht sich durch den Film und verlangt vom Zuschauer Aufmerksamkeit und Intelligenz.

Insgesamt fällt auf, dass Pakula die Entfremdung der Menschen voneinander dadurch fassbar macht, dass er sie auf unterschiedliche Arten visuell von einander isoliert. Dabei nutzt er das Cinemascope-Format überaus kreativ. Dazu kommt, dass Pakula immer wieder Blickpunkte wählt, bei denen nicht auszumachen ist, ob es sich nicht eventuell um die Beobachterperspektive eines Dritten – womöglich des Mörders – handelt. In den beiden anderen Filmen seiner Trilogie treibt Pakula diese Dezentrierung der Standardperspektive des klassischen Hollywoodstils konsequent weiter.

Fazit: Höchst Intelligent, spannend und auch berührend. Ein großer Klassiker des New Hollywood. Auch nach mehrfachem Sehen noch erstaunlich. Unbedingt empfehlenswert.
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am 30. Juli 2011
Wo der Mensch ist, sind Ängste und Unsicherheiten, nicht zuletzt Triebe. Sex ist der Ausdruck der Postmoderne für den einsamen Menschen sich zu als verlorenes Individuum machtvoll zu definieren/ sich zu inszenieren. Was bleibt ist nicht zuletzt die eigentliche Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit. Klute ist eine "Psychothriller" der filmisch sehr genau in seiner Erzählerischen Tradition an den Grundbedingungen dieser zu tiefst menschlichen Existenzformen anknüpft.
Pakula gelingt es hervorragend, nicht die kriminalistische Story als Mittelpunkt zu etablieren, er konzentriert sich auf die Figuren, den einzelnen und dessen Grundbedürfnis innerhalb einer konsumorientierten Welt: sei es vernichtend als Mörder; narzistisch-gefallend als Prostituierte oder helfend-idealistisch als Cop und Vater .....psychologisch hervorragendes Schauspiel und exzellente zurückbleibende Kameraführung! Psychothriller der an das beste im Film_Noir anknüpft!Klute
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am 12. Dezember 2015
Schnell ist für den Zuschauer klar, wer der Böse ist. Die Hauptdarsteller schauen ernst in die Kamera, was für Fonda (wahrscheinlich auch damals politisch bedingt) für einen Oskar reichte. Die Stimmung New Yorks aus dem Jahre 1970 wird nicht eingefangen. French Connection oder The Seven Ups sind mir persönlich lieber. Ich habe mich gelangweilt.
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