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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
94
4,5 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
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am 30. April 2017
Ich habe den Film durch Zufall mal gesehen und fand die Story so unglaublich, dass ich mir den Film noch mal zugelegt habe. Es handelt sich ja um ein Gefängnisexperiment, in dem der eine Teil die Schließer sind, die anderen die Gefangenen. Das ganze Ding artet nachher aus und ist nicht mehr unter Kontrolle zu bringen. Moritz Bleibtreu spielt die Rolle einfach genial. Empfehlung.
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TOP 1000 REZENSENTam 26. April 2017
Ich hatte den Film bisher nur als DVD und habe ihn mir wegen der besseren Bildqualität als Blu-ray zugelegt. Verglichen mit der 15 Jahre alten DVD ist die Qualitätsverbesserung auf Blu-ray enorm. Das Bild ist gut ausgeleuchtet und gestochen scharf. Die Farben sind frisch und satt. Mir sind ein paar wenige Bildmängel aufgefallen, die aber belanglos sind.. Der Ton ist nach meinem Empfinden kraftvoll und klar.

Auf der Blu-ray gibt es wunderbare Extras in DEUTSCHER SPRACHE. Man glaubt gar nicht, als wie angenehm ich es empfinde, keine Untertitel lesen zu müssen. Es gehört ein 12-minütiges Making-Of zu den Extras, ebenso wie etliche Filmkommentare, sowie ein Trailer und ein Teaser.

Ich kann den Kauf der Blu-ray empfehlen.
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am 10. Februar 2002
Als ich damals in den Film ins Kino gegangen bin hatte ich nicht im geringsten erwartet, dass mich ein so emotionaler Film erwartet. Man hegt von Anfang an Sympathien uns Antipathien für die bis ins letzte ausgefeilten Charaktere. Zum Schluss bleibt man aufgewühlt zurück und denkt nur: "WOW".
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1971 organisierte Professor Zimbardo von der Universität Stanford das sogenannte Stanford-Prison-Experiment. Eine Reihe von Probanden wurde zufällig in Wächter und Gefangene eingeteilt und für zwei Wochen in ein Versuchslabor gesperrt, welches den Alltag eines Gefängnisses simulierte. Die Forscher fragten sich, wie sich wohl normale Menschen in einer künstlich erzeugten Situation verhalten werden, wo der einen Seite jedwede Grundrechte genommen sind und die andere Seite mit einem gewissen Maß an Autorität ausgestattet ist. Das erschreckende Ergebnis: Nach einer Woche musste das Experiment abgebrochen werden, da die Wächter ihre Machtposition ausnutzten, um die Gefangenen zu quälen, zu demütigen und zu erniedrigen. Oliver Hirschbiegels Film "Das Experiment" (2001) nimmt diese Grundidee auf und entwickelt daraus einen der spannendsten und schockierendsten deutschen Psychothriller der vergangenen Jahre.

Der Taxifahrer Tarek (Moritz Bleibtreu) meldet sich an für ein Experiment, bei dem eine Gefängnissituation simuliert werden soll. Zusätzlich zu den 4000 DM Teilnahmegebühr, will er die Story gewinnbringend an eine Zeitung verkaufen. Tarek wird die Rolle eines Gefangenen zugelost. Durch gezielte Provokationen versucht er, die anfänglich entspannte Situation zu verschärfen. Sein Plan geht auf. Der schüchterne Wächter Berus (unheimlich gut: Justus von Dohnanyi) schlägt vor, die meuternden Häftlinge durch gezielte Erniedrigungen wieder unter Kontrolle zu bringen. Das Vorhaben gelingt und Berus entwickelt sich zu einem Sadisten, der sich in seiner Rolle mehr und mehr gefällt. Professor Thon (Edgar Selge), der Leiter des Experiments, bricht nicht ab, da er zu sehr an den Forschungsergebnissen interessiert ist. Doch irgendwann ist es zu spät und es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod.

Wenn es überhaupt so etwas gibt wie die Natur des Menschen, dann ähnelt sie sicherlich eher dem Menschen, der seine Fratze im Stanford-Experiment gezeigt hat, als Rousseaus Ideal eines von Natur aus guten Menschen, der lediglich durch die Zivilisation korumpiert wird. Keiner von uns kann sagen, dass er nicht so gehandelt hätte wie Berus. Genau wie keiner von uns sagen kann, dass er während des Dritten Reiches nicht an der Ermordung der Juden teilgenommen hätte. Viele der einfachen SS-Leute, die das tägliche Morden in den KZs verwirklichten, waren keine Monster, sondern ganz normale Menschen, die sich als Teil einer nicht zu Hinterfragenden Hierarchie betrachteten. Jeder, der heute sagt, dass er in so einer Situation zu einem Widerstandskämpfer mutiert wäre, wird durch das Stanford- und später dasMilgram-Experiment eines Besseren gelehrt. Die Decke der Zivilisation ist dünn und die Natur des Menschen bahnt sich bei jeder Gelegenheit ihren Weg. Die Geschichte des 20. Jahrhunderts ist voller Belege für diese These.
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am 12. Februar 2002
Ich habe vor etwa zwei Stunden einen großen Fehler begangen. Ich dachte, dass ich nach einem schönen Filmchen wieder entspannt und bereit für die Arbeit bin. Ein großer Irrtum, denn im Moment bin ich eher verstört, als entspannt.
Der Grund dafür ist, dass der Film nicht nur ein fiktives Experiment durchführt, sondern einen sehr schockierenden Überblick gibt, über die Entwicklung menschlicher Aggressionen, bis hin zur Eskalation. Das gleiche Schema ist immer wieder in der realen Welt zu beobachten. Alles beginnt mit geistigen Diskrepanzen, welche zu psychologischer Streitsucht führen. Da es offenbar ein Instinkt des Menschen ist, sich dagegen mit noch mehr Aggression zu wehren, steigert es sich immer weiter, bis die Grenze zur körperlichen Offensive durchbrochen wird. Dann gibt es meist kein Halten mehr, bis alles in einer Katastrophe endet. Wenn Außenstehende in diesen Konflikt eingreifen, auch wenn es nur der Schlichtung dient, müssen sie Farbe bekennen. Das Motto: "Entweder du bist für mich oder gegen mich" kennt wohl jeder, und wenn man ehrlich ist, muss man zugeben, dass es schon bei kleinen Meinungsverschiedenheiten zum Einsatz kommt. Mag sein dass ich hier etwas vom Thema abschweife, doch das sind nun einmal die Gedanken, die der Film in mir hervorbrachte.
Im Film beginnt alles damit, dass einer der Häftlinge die Sache anfangs mehr als Spass ansieht, und ein Wärter dies zu persönlich nimmt. Damit ist der Grundstein gelegt. Die Bilder des Films sind dabei so real, dass es ziemlich beängstigend wirkt. Unterbrochen nur durch einige sehr ansprechend gestaltete Zwischenszenen, welchen noch eine Nebenhandlung erzählen. Besonders gut werden auch die Bilder einer kleinen Schwarz-Weiß-Kamera eingesetzt. Diese kleine Minikamera wurde offensichtlich nur ins Drehbuch geschrieben, um diese Bilder zu liefern, und nicht um die Handlung weiter zu entwickeln, wie der Zuschauer am Anfang vermuten mag.
Meinen Respekt auch an alle Darsteller. Es gibt keinen einzigen, den man seine Rolle nicht abnimmt. Auch hier haben die Autoren des Films exzellente Arbeit geleistet, denn alle Charaktere sind gut gezeichnet, selbst die Nebenrollen.
Über die DVD noch etwas zu schreiben macht wenig Sinn, da der Film allein das Geld wert ist. Das Bild ist durchweg gut. Der Ton ist (filmbedingt) nicht spektakulär, aber die Stimmen kommen klar, und die Musik füllt den Raum schön aus, wie man das von Dolby Digital erwartet. Ein Problem gibt es jetzt aber noch: Wo kann man hier denn den 6ten Stern auswählen???
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am 12. April 2009
Als ich mir den Film bestellte, wusste ich nochnicht, welche Art von Film diese DVD enthält, ja um ehrlich zu sein, wusste ich noch nichtmal um was es in dem Film geht. Mir wurde dieser Film empfohlen, da ich auf "Die Welle" 5 Sterne vergab, da es mir dieses Meisterwerk schon im Kino angetan hatte. Da die Scheibe gerade einmal 5 Euro kostete, beschloss ich sie einfach zu kaufen. Nach zwei Tagen war sie dann auch schon da und ich legte sie Abends um halb Elf in meinen DVD-Player. Dann warf ich mich auf mein Sofa und starrte mit meinem schon leicht geschlossenen Augen (ich war den Tag davor sehr lange wach geblieben) in die Röhre. Ich erwartete eigentlich, dass sich meine Augen nach der ersten halben Stunde langsam schließen würde, da mich die Müdigkeit überrumpelt, aber dem war nicht so. Im Gegenteil. Der Film beginnt eigentlich sehr schnell. Man versteht sofort um was es geht und sobald eine halbe Stunde vorbei ist, kann man sich nichtmehr von dem Film losreisen. Ich verfolgte die 24 Bilder, welche pro Sekunde über den Bildschirm huschten und erlebte dabei Dinge, die ich von keiner andren Dvd kannte. Jetzt nichts falsches denken, es sind zwar kurzzeitig Sexscenen zu sehen, aber diese Dinge meinte ich nicht (;P). Diese DVD schaffte es als erste, ein Hassgefühl meinerseits gegen Schauspieler des Film hervorzurufen. Ich begann zu zittern und konnte mich richtig in den Movie hineinversetzen. Als der Film zum Ende hinging, überlegte ich, ob ich nicht doch lieber die Scheibe kurz anhalten und nach Luft schnappen sollte, aber ich ließ es. Stattdessen zog ich mir den Film noch zuende rein und ging danach erstmal zu meinem PC. Die Müdigkeit von halb elf war komplett verschwunden, stattdessen musste ich mich - als ich eine halbe Stunde nach Filmende zu Bett ging - erst einmal über eine halbe Stunde im Bett hin und herrollen, bis ich endlich einschlafen konnte.

Zusammenfassend:
Ein super Film. Es liegt eine dauerhafte Spannung in der Luft, welche man nicht beschreiben kann. Die DVD ist auf jeden fall ihr Geld wert!
Warnung: Wenn sie ein schwaches Herz besitzen, schauen sie sich diesen Film bitte nicht allein in der Nacht an, er könnte zu ernsthaften Kreislaufproblemen führen.

P.S.
Wer Rechtschreibfehler (davon gibt es sicher viele) findet, darf sie behalten :)
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am 14. März 2003
Ganz langsam beginnt sich die Spirale zu drehen. Es gibt Regeln, die den Handlungsrahmen überschaubar zu machen scheinen, die dem Experiment Grenzen setzen. Diese sind aber auch der Antrieb für die Spirale der Unterdrückung. Von Minute zu Minute und immer schneller schlittern die Figuren in den Abgrund.
Dem Regisseur ist ein hervorragender Psychothriller gelungen, der den Zuschauer bis zur letzen Minute in Spannung versetzt. Handlung, Schauspieler, Bild, Musik, Schnitt geben eine eindrucksvoll bedrückende Stimmung wieder. Ein spannendes Thema wurde gelungen umgesetzt.
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am 11. Februar 2002
Ich bin durchaus ein Fan des deutschen Films, der meiner Meinung nach besser ist als sein Ruf (und oft viel besser als der Hollywood-Mainstream). Noch nie zuvor allerdings hatte ich einen deutschen Streifen gesehen, den ich nach dem Ende am liebsten gleich nochmal angeschaut hätte. Natürlich ist nicht alles authentisch und manches vielleicht ein klein wenig dick aufgetragen (aber dieses Stilmittels darf sich ein Film jederzeit bedienen). Insgesamt ist die Handlung absolut überzeugend. Wie sich hier langweilige, komplexbehaftete Spießer in wahre Monster verwandeln, sobald sie einmal in ihrem traurigen Leben ein wenig Macht bekommen, ist realistisch und bedrückend zugleich. Der Film ist nach meiner Meinung ein Lehrstück über den Faschismus. Prädikat: Besonders empfehlenswert, aber FSK 16 beachten, es ist kein leichtverdaulicher Stoff!

Und jetzt bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass Hollywood nicht wieder einmal einen perfekten Film nach eigener Manier neu verfilmt (entsprechend geglättet und geschönt bzw. mit Happy End ausgestattet - wie schon allzu oft erlebt - Beispiel: der glänzende niederländische Film "Spurlos").

Nachtrag 10 Jahre später (16.01.2012): Habe eben das dann leider doch unvermeidliche bzw. unvermiedene US-Remake gesehen. Leider, leider völlig überflüssig. In jeder Beziehung ist das Original besser - die Figuren sind stimmiger, die Entwicklung der Story ist überzeugender, die Besetzung glaubwürdiger. Ein Justus von Donanyi mutiert geradezu zwangsläufig vom verklemmten Spießbürger zum sadistischen Nazi, während man nicht wirklich nachvollziehen kann, weshalb Forest Whitaker das Potential zum Menschenschinder hat - es bleibt in psychologischer Hinsicht unbefriedigend. Oder noch ein Beispiel: Der Hauptakteur (im Original von Moritz Bleibtreu, im Remake von Adrien Brody gespielt) ist im deutschen Film einfach ein gescheiterter Journalist, der eine gute Story wittert. Er ist im Grunde am Anfang derselbe Kerl wie am Ende, nur durch die Umstände gezwungen, seine anfangs lockere Haltung grundlegend zu ändern. Im amerikanischen ist er ein Pazifist (was man an den langen Haaren erkennen soll...). Es wird schon am Anfang herausgestellt, dass er nie Gewalt ausübt, nicht einmal zur Verteidigung. Später wird er dann der Anführer des "Widerstands" im Experiment und scheut dabei auch nicht mehr vor Gewalt zurück - jetzt mit nacktem Oberkörper, auf dem zahlreiche Tattoos sichtbar sind (so ist sein jeweiliger Entwicklungsstand für den Betrachter einfacher zu erkennen - schon alleine das ist ziemlich lächerlich). Das soll offenbar im US-Film das Hauptresultat des Experiments sein - ein Pazifist mutiert zum Schläger. Sowas versteht der durch den Hollywood-Pentagon-Komplex gestählte Zuschauer - im Zweifel darf man immer militant sein und auch zur Waffe greifen. Der viel subtilere Ansatz des deutschen Films, in dem es um die Wandlung vom Biedermann zum - nicht Brandstifter, sondern machtbesessenen Möchtegern-Herrscher geht, gefällt mir viel besser. Das "deutsche" Experiment verändert eher die Wärter, das "amerikanische" eher die Häftlinge. Das Ende im Remake finde ich sehr unbefriedigend und unlogisch. Und wie weiter oben prophezeiht, ist es letztlich sogar ein Happyend. Schwach! Zum Schluss: Warum "Das Experiment" FSK 16 und "The Experiment" FSK 18 ist, erschließt sich mir auch nicht wirklich. Nein, es ist mir unerklärlich!
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am 26. Juli 2008
überhaupt!
Wenn ich an den Film denke kriege ich jetzt noch Gänsehaut! Einfach eine überragende schauspielerische Leistung.
Der Spannungsbogen wird bis aufs Äußerste ausgereizt! Dieser Film ist und bleibt spannend bis zur letzten Minute. Nichts für zarte Gemüter, da die Geschichte so real erscheint, da es typisch menschliches Verhalten (die an die Macht kommen) wiederspiegelt!
Einfach sofort gucken!
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am 19. Januar 2002
Es ist nur ein Versuch. Zwei Gruppen, Wärter und Gefangene, beide bestehen aus unbescholtenen Bürgern, wie du und ich und dann das... das der Mensch auch nur ein Tier ist, wird spätestens mit diesem Film klar. Ein Muss für jeden, der denkt, es gäbe keinen guten deutschen Film - hier ist er! Aber Vorsicht - nicht alleine anschaun, denn hinterher braucht man jemanden zum *darüber reden*. Oder um es mit den Worten von Steinhoff zu sagen: "Es gibt nur den Ernstfall - kapier das endlich!"
Schade aber, dass das Buch nicht mit diesem außergewöhnlichen Film mithalten kann.
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