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am 16. August 2015
Hackman brillant, Freeman etwas minder. Ein Schauspieler-Duell großmeisterlicher Art! Der Plott ist auch nicht schlecht: im erzkatholischen Puerto Rico gerät ein gut situierter Anwalt in den Verdacht, zwei 13jährige Mädchen getötet zu haben. In einer heißen Verhör-Nacht -in Kammerspiel-artiger Enge und Intensität - reißt der Kommissar die Fassade der anwaltlichen, bürgerlichen Existenz ein. Und als die schöne, doch eifersüchtige Ehefrau des Anwalts ihm in den Rücken fällt, ist er am Ende ... und bereit, alles zu gestehen ...

Das Ende des Films ist gut, doch kommt es etwas sehr knapp daher - wie drangepappt. Es hätte auch ein Plädoyer gegen Vorurteile werden können ..., war wohl aber nicht die Intention des Regisseurs. Er setzt auf das Beklemmende. Und so fühlt man sich am Ende: etwas beklommen.
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am 11. August 2013
Das Beste an diesem Film ist für mich die Auflösung am Schluss. Der Film spielt perfekt mit der Psychologie des Zuschauers und am Ende ist es fast so, als würde man mit Morgan Freeman und Monica Belluci zusammenstehen und genauso bedröpelt gucken.
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am 6. März 2002
Zum Film:
Auf den Straßen Puerto Ricos und auf dem Platz vor dem Polizeirevier ist Volksfest, doch in dem Polizeigebäude brodelt die Stimmung auf einem ganz anderen Niveau: Henry Hearst wurde von Detective Victor Benezet zu sich bestellt, um seine Aussagen über den Fund einer Kinderleiche noch einmal durchzugehen. Dabei zeigt sich, dass Hearts Aussagen sehr vage, undurchsichtig und teilweise falsch sind...
Dieser Film zeigt, dass ein Thriller auch vollkommen ohne Blut, ohne Special Effects oder atemloser Action auskommen und dabei sehr spannend sein kann: Das Katz- und Maus- Spiel zwischen Gene Hackman und Morgan Freeman heizen die Stimmung so sehr an, dass man recht bald vollkommen versunken ist in die Abgründe, die sich da auftun. Immer tiefer geht die Reise in die Vergangenheit, Privatsphäre und Psyche Hearts, und mit jedem neuen Detail baut sich mehr Spannung auf.
Gene Hackman spielt seinen Part als aufbrausenden Anwalt Hearst sehr authentisch, er versetzt sich wahnsinnig gut in seine Rolle, spielt sie fast selbstverständlich. Sein Gegenspieler Morgan Freeman ist aber auch in Höchstform, stellt durch den eher sachlichen, immer überlegend handelnden und selten aggressiven Detective Benezet in jeder Hinsicht einen hervorragenden Gegenpart dar. Bei seiner Rolle hier fühlte ich mich etwas an ‚Sieben' erinnert, wo Freeman als Detective Sommerset einen charakterlich ähnlichen Part übernahm. In den Nebenrollen zu sehen sind die attraktive italienische Schauspielerin Monicia Bellucci (‚Pakt der Wölfe'- im Kino- sehenswert) und Thomas Jane (‚Deep Blue Sea').
Die Spannung lebt aber nicht nur vom Dialog zwischen Hackman und Freeman, sonder ganz besonders durch die Rückblenden, die auf eine ganz besondere Art gestaltet sind: Detective Benezet ist selbst in den Rückblenden von Hearts häufig anwesend, während der Dialog mit Hearts dabei nicht abreißt, sondern weitergeführt wird. Dadurch entsteht ein sehr fließendes Bild der Story: Man erfährt mehr über das Geschehene, verläßt gleichzeitig aber nie richtig den Raum, in dem sich das "Jetzt" abspielt. Bemerkenswert ist dabei auch die Kamera und der Schnitt, die hervorragend zusammen arbeiten: Mal in schnellen Bewegungen und kurzen Schnitten rasend, dann fast statisch mit langsam schwenkender Kamera in langen Szenen von einem Protagonist zum anderen schwenkend. Schnitt und Kamera machen ihre Sache also genau so gut wie Hackman, Freeman und natürlich Regisseur Steven Hopkins.
Zur DVD: Das Bild ist gut, recht scharf und mit gutem Kontrast. Der Sound ist nicht sonderlich basslastig und recht ausgewogen, ohne stark dreidimensionales Klangbild, die Rear- Speaker haben also nicht viel Arbeit. Das stört jedoch nicht, da das Augenmerk auf den Dialogen liegt und die Protagonisten durch Kamera und Schnitt häufig direkten Blickkontakt zum Betrachter haben, was das Geschehen auf die vorderen Kanäle verschiebt. Zusatzmaterial gibt es, jedoch nicht in der schönsten Verpackung: Die Interviews fielen- ganz im Gegenteil zum Film- einem regellosen Schnitt zum Opfer, es gibt ein paar Specials zu den Besetzungen, Drehorten und dem Projekt, die aber alle recht kurz ausfallen und eher an ein missglücktes Anhängsel erinnern, als informativ zu sein.
Fazit: Dieser Film ist wirklich mal eine Abwechslung zur konventionellen Hetzjagd: keine Pistolen oder Gewehre, kein Blut, kaum Action- bleibt also nur Spannung und Gefühl, auf die der Film aufbauen kann- gewagt und: gelungen! Mich konnte der Film überzeugen, die Hauptdarsteller liefern sich ein glaubwürdiges Duell, die Story ist schlüssig und hat Tiefgang- kleines Set, große Wirkung- ansehen!
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am 8. Januar 2004
Morgan Freeman und Gene Hackman, zwei ganz alte Hasen im Geschäft, gelingt mit UNDER SUSPICION eine ihrer besten Schauspielleistungen. Das liegt eindeutig daran, dass der Film schwerpunktmäßig die Charaktere durchleuchtet und eine psychologische Achterbahn ist.
Es ist kein echter Actionfilm und es wird auch nicht im Effekten herumgeschmissen. Dieser lebt lebt einzig von den schauspielerischen Leistungen. Und diese ist besonders bei Hackman einzigartig wie schon lange nicht mehr. Aufgrund der Filmqualität ist das Bonusmaterial fast schon Nebensache. Hier gibt es ein interessantes Hinter den Kulissen Special. Ton und Bild sind ordentlich, der Film weltklasse, deswegen auch 5 Sterne.
UNDER SUSPICION beweist, dass selbst im Zeitalter von Special Effect Künstlern immer noch eine gute schauspielerische Leistung der eigentliche Schlüssel zum Erfolg ist. Klasse!
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am 24. Januar 2015
Als ich diesen Film mit dieser Besetzungsliste und der Inhaltsangabe sah, fragte ich mich nur, warum ich den nicht schon lang kenne.
Sofort startete ich in großer Erwartung den Stream und die ersten Minuten hielten, was versprochen war. Ein schneller - und auch gelungener - Einstieg, ein sich anbahnendes Duell der fein gezeichneten Hauptcharaktere, hervorragend dargestellt.
Mit zunehmender Länge des Films verliert dieses Duell jedoch an Fahrt. Und auch die Geschichte dahinter beginnt zu schwächeln. Die Inszenierung knüpft schon früh Handlungsfäden und suggeriert dem Zuschauer die Möglichkeit Brotkrumen zu entdecken, die für den Weg durch die Geschichte bedeutend erscheinen ' aber er wird enttäuscht. Die Brotkrumen bleiben liegen, die geknüpften Fäden baumeln bis zum Ende frei und unbenutzt am Rande des Geschehens herab. Ein paar logikfreie Zwischentöne kommen dann noch hinzu und es bleibt ein schaler Nachgeschmack, gute Schauspieler - die ihr Handwerk verstehen - vergeudet zu haben. Man sollte sich nicht von den Namen anlocken lassen und sich die Enttäuschung ersparen!
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am 27. November 2003
Die Handlung: Ein reicher Anwalt (Gene Hackman) wird von seinem Freund, dem eiskalten Verhör-Spezialist Victor (Morgan Freeman)beschuldigt 2 kleine Mädchen vergewaltigt und erwürgt zu haben. Der Anwalt bleibt stur und weist die Beschuldigungen vehement zurück. Seine sehr viel jüngere Frau (Monica Bellucci, wie immer brilliant) zweifelt langsam, nachdem sich Ihr Mann in seinen Aussagen immer mehr verstrickt, langsam an seiner Unschuld. Morgan Freeman als Cop lässt all seine Schauspielerische Fähigkeit spielen und drängt den Anwalt mit immer mehr bohrenden und nervenzerberstenden Fragen in die Ecke. Wird der fall aufgeklärt werden können? 100 Minuten pure Spannung und Nervenkitzel garantiert.
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am 14. September 2003
Anfang etwas abgeschreckt von der nicht wirklich viel versprechenden Verpackung, wurde ich bereits in den ersten 10 Minuten des Films völlig von den sich überschlagenden Ereignissen gefesselt.
Nach und nach fällt die Fassade des Anfangs so ruhig und selbstsicher wirkenden Hearst (Hackman). Es entbrennt ein geniales und niemals langatmiges Verhör, genial geführt durch den erfahrenen und hartnäckigen Detective Benezet (Freeman).
Der Zuseher wird wunderbar direkt mit ins Geschehen gezogen und erwartet immer nur den nächsten Knaller -!-
Alles in allem ein Film den man gesehen haben muss! Absolut überzeugende Schauspieler fesseln den Zuschauer in ein Wortgefecht der Extraklasse. Nach 106 Minuten hat das "mörderische Spiel" jedoch ein Ende. Man hätte gern noch 30 Minuten weitergeguckt...
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am 8. Juli 2003
Es ist nicht immer nötig, spektakuläre Stunts, reisserische Action oder augenverwöhnende Special Effects zum Bestandteil eines gut durchdachten Thrillers zu machen. Das beweist "Under Suspicion". Mit wenig Aufwand, einer erstklassigen Story und zwei exellenten Hauptdarstellern hat man mit diesem Film ein wahres Meisterwerk dieses Genres geschaffen. Auf Gewaltszenen wurde komplett verzichtet.
Der Film mag zu Beginn etwas langatmig wirken, doch wenn man das Ende gesehen hat, erkennt man, dass es nötig war, den Film langsam und detailreich aufzubauen.
Man kann leider nicht viel verraten, ohne die Spannung und das unerwartete Ende vorwegzunehmen, doch eines sei gesagt: hier wurde ein Thriller geschaffen, der wirklich eine gut durchdachte Story aufweisst. Der Film lebt von Dialogen und nicht von Action oder übertriebener Spannung. Aber gerade die Dialoge zwischen den Hauptdarstellern verleihen dem Film eine einzigartige Atmosphäre. Die Kameraführung trägt dazu an vielen Stellen des Filmes bei, auch wenn das eigentliche Hauptgeschehen in gerade mal einem Raum stattfindet.
Das Ende ist umso spektakulärer, unerwartet und regt zum Nachdenken an.
Für alle diejenigen, die auf die oben genannten Merkmale verzichten wollen und wirklich nur mal einen gut durchdachten Thriller - oder sollte man besser Drama sagen? - sehen wollen, ist "Under Suspicion" wärmstens zu empfehlen.
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am 5. September 2010
Nachdem ich vor etlichen Jahren einmal im Fernsehen einen beeindruckenden Film mit Gene Hackman sah, war ich später auf der Suche nach dessen Titel. Erst jetzt erfuhr ich durch Zufall von der Existenz des Films als DVD "Under Suspicion-Mörderisches Spiel", in verschiedenen Ausgaben. Mal schlicht als Beilage einer Computer-Zeitschrift nur auf Deutsch, mal in anspruchsvoller Acryl-Box auf Deutsch und Englisch. Bei beiden Ausgaben fehlen jedoch zwei kurze, aber nicht unwesentliche Szenen der TV-Fassung! Ich suchte also weiter nach dieser Fassung. Auch wollte ich den französischen Vorlage-Film ("Original"), Titel: "Garde à vue", kennenlernen. Hiervon existiert im Handel aber nur noch die deutsche Fassung, Titel: "Das Verhör". Die hier besprochene Doppel-DVD enthält nun BEIDE Filme: 1) "Under Suspicion", auf Deutsch und Englisch, mit Gene Hackman/Morgan Freeman/Monica Belluci, 106 Min.+ Bonusmaterial. 2) "Das Verhör", auf Deutsch, mit Lino Ventura/Michel Serrault/Romy Schneider (!), schwarz/weiß, 84 Min.+ Bonus.
Für eingefleischte Fans des Films/der Filme/der Erzählung eine LOHNENDE ANSCHAFFUNG! Hier hat die Filmindustrie mal eine sinnvolle, interessante und aufschlussreiche Kombi rausgebracht! Wie M.Freeman betont, sei 'sein' Film kein Remake des Vorgängers, sondern nur daran angelehnt. Zwar sind Handlungen, Szenen und Text ähnlich, teilweise identisch, aber der Schluss der Filme ist unterschiedlich! (Meine persönliche Schauspieler-Entdeckung des Jahres: der brillante Michel Serrault aus 2) !!)
O.g. TV-Szenen sind in 1) leider auch nicht dabei. Den echten Fans sei hier verraten: am Ende der TV-Fassung ist dann SEINE Tür für sie nun immer verschlossen, ihre Tür für ihn nun immer einen Spalt breit offen.. 4,5 STERNE !
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am 3. Mai 2011
In der Art eines Kammerspiels treffen Morgan Freeman (als Polizeicaptain Victor Benezet) und Gene Hackman (der reiche Anwalt Henry Hearst) in diesem Film von Stephen Hopkins (2001, 106 Min.) aufeinander; am Abend des San Sebastian-Festivals in Puerto Rico versucht Benezet, den Mörder und Vergewaltiger eines jungen Mädchens zu überführen. Dabei gelangt er zunehmend zu der Überzeugung, auf der richtigen Fährte zu sein, da sich Hearst im Lauf des Abends in immer mehr Widersprüche verwickelt. Der Polizeichef aber versucht, seine schützende Hand über Hearst zu halten, der ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft ist, und setzt Benezet unter Druck.

Über die beiden Hauptdarsteller etwas zu erzählen, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Die beiden spielen sich genial die Bälle zu. Monica Bellucci als Hearsts überirdisch schöne Frau Chantal heizt die ohnehin gespannte Atmosphäre noch mehr auf. Und obwohl der überwiegende Teil des Films im Büro des Captains spielt, erzielt der Regisseur extreme Spannung durch einen seltenen Kunstgriff: die beiden Kontrahenten treten in tatsächlichen oder vermeintlichen Rückblenden bildlich aus dem Verhörraum mitten in den Schauplatz des Verbrechens.

"Under Suspicion" ist ein Remake des französischen Thrillers Das Verhör mit Lino Ventura, Michel Serrault und Romy Schneider; da ich diesen Film nicht kenne, kann ich keinen Vergleich anstellen.

Die Bildqualität ist ganz in Ordnung, der Ton (obwohl DD 5.1) schwächelt seltsamerweise an einigen Stellen. Das Bonusmaterial kann bedauerlicherweise nicht überzeugen: Abgesehen von den übersichtlich präsentierten biographischen Daten der Hauptdarsteller gibt es eine Handvoll knapp gehaltener Specials, die wenig informativ sind; und die so genannten "Interviews" der Hauptdarsteller sind nichts anderes als lieb- und zusammenhanglos aus dem Special herausgeschnittene Aussagen. Dennoch ist dieser abgründige Thriller rundweg empfehlenswert.
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