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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
13
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am 21. November 2001
Ein großer Fan des puren Death Metals war ich eigentlich noch nie, höchstens die melodische Fraktion mit At the Gates, In Flames und Konsorten konnten mich bislang beeindrucken, doch Bolt Thrower macht hier eindeutig eine Ausnahme. Auf jeglichen unnötigen Schnickschnack wird hier verzichtet, Todesblei der alten Schule ist angesagt, das mächtige Midtempo zieht sich als roter Faden durch die ganze CD. HVP glänzt mit der eindrucksvollsten Gitarrenarbeit, die ich in diesem Sektor seit langer Zeit gehört habe, Ausnahmegrowler Dave Ingram gehört ganz eindeutig zu den besten seines Fachs, er schafft es nämlich, seine Lyrics immer verständlich rüberzubringen, dass es einem trotzdem noch kalt den Rücken herunterläuft. Keine Experimente, keine Kompromisse, waren seit jeher die Devisen der Briten, und auch auf Honour - Valour - Pride ziehen sie dieses Konzept gnadenlos durch, ohne sich dabei selbst zu kopieren. Trotzdem gibt es auf der ganzen CD keinen Durchhänger zu finden, vom Opener 'Contact - Wait Out' bis zu den Schlusstönen von 'Pride' wird dem Hörer Death Metal in Reinkultur präsentiert. Ein echtes Knüppelfest, dass ohne Hochgeschwindigkeitsattacken in Slayer-Manier auskommt, die in letzter Zeit einfach an jeder Ecke zu hören waren. Ein zeitloses Album, in das jeder Metal-Fan mal reingehört haben sollte. Da die Aufmachung im schicken Digipack auch noch stimmt, komme ich nicht umhin, die Höchstnote zu verteilen. Ein Hammmer!
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am 11. Dezember 2001
Es sind einige Jahre vergangen, seit ich mir das letzte Boltthrower-Album (Warmaster) gegönnt habe. Folgescheiben wie z.B. 'For Victory' konnten mich seinerzeit nach einer kurzen Hörprobe nicht wirklich zum Kauf überzeugen.
Bis jetzt..ich schlendere in den virtuellen Weiten und finde zufällig dieses Album: Optisch im guten, alten 'Realm of Chaos'-Stil und -nach kurzem Reinhören- mit dem BT-typischen Soundgewand. Einzig der göttliche Karl Willet scheint geschmissen zu haben..Schade. Aber..wer singt da jetzt??...David Ingramm..(knirsch..kram..Rädchendreh)..Stichwort: Benediction! Ja der war früher auch ziemlich genial (nicht zuletzt sein 'Alien-Ganzkörpertatoo' hatte seinerzeit einen bleibenden Eindruck hinterlassen).
Lange Rede kurzer Sinn: Obwohl Death-Metal nun wirklich nicht mehr zu den Dauerrotierern in meinem HiFi-Equipment gehört, dreht diese Scheibe permanent, wenn Musik läuft. Zugegeben die Musik hat sich nicht grossartig verändert -will sagen weiterentwickelt-, aber so hätte sich IMO 1990 schon die konsequente Weiterentwicklung von Realm of Chaos anhören sollen.
Nicht mehr so grindig und schnell, sondern etwas zäher, was den Sound jedoch nur noch bombastischer und brutaler erscheinen lässt.
Vergleiche mit anderen Genre-Bands fallen IMO schwer, daher der Versuch eines Vergleiches:
Boltthrower ist wie eine Lawine, die den Hang herunterrast und hinter sich nur noch graslose Erde und nackten Fels übrig lässt.
Noch kurz ein Wort zu den Texten: Liest sich mehr wie das Tagebuch eines Quake-Spielers, jedoch immer wieder gewürzt mit 'sarkastischen' Spitzen, welche den Kriegssinn in Frage stellen.
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am 13. Februar 2013
Hallo,

das Album hat ja ein paar Jahre auf dem Buckel aber ist auch Heute noch die Abrißbirne wie damals.

Ich habe dieses Jahr endlich wieder Bolt Thrower live gesehen (Party-San). Die Band war sogar der Hauptgrund
den Weg nach Thüringen anzutreten.

Tja und was soll ich sagen. Bolt Thrower waren wie immer der Hammer. Das Konzert hatte Folgen bei mir.
Ab der Rückfahrt habe ich mir über Monate nur noch Bolt Thrower reingezogen. Die Alben sind halt einfach der Hammer.

Hier aber nun mein absoluter Lieblingsalbum. Gerade das Eröffnungsdoppel ist mit das Beste was es im Death Metal gibt.
Auch ist das vorliegende Album das einzige des Sängers Dave Ingram (Ex-Benediction). Ich weiß jetzt auch nicht was alle
an dem Album auszusetzen haben. Der Sänger hat eine geile Stimme und klingt schön bösartig und auch die Riffs sind wie immer
bei Bolt Thrower erste Sahne. Einfach gehalten aber so konzipiert, dass man sie nicht mehr aus dem Schädel bekommt.
Ach finde ich díe Produktion absolut passend. Da hatte ich mit dem Sound z.B. von Mercenary mehr Probleme.
Das ganze ist wuchtig und schön satt. Eben Bolt Thower und genau das will ich von Bolt Thrower hören.
Ach ja und bei der Limited Edition gibt es noch einen wertigen Bonussong.

Man braucht halt einfach auch Konstanten in seinem Leben und bei mir ist es halt Bolt Thrower und ich sage DANKE dafür.

Fazit: Death Metal der feinen Sorte. Das heißt: brutal und simpel mit "Melodien" welche sich im Hirn festbeißen.

Danke für das lesen meiner Rezension
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am 2. März 2002
Bolt-Thrower perfektionieren mit diesem Album ihren eigenen Stil und setzen einen weiteren Meilenstein im Death-Metal Bereich an dem sich alle Platten in Zukunft messen lassen müssen. Obwohl ich anfangs Bedenken hatte, fügt sich der neue Sänger Dave Ingram (von Benediction) nahtlos in die Band ein und klingt, als ob er schon immer dabeigewesen wäre.
Zusammengefaßt: Ein tolles Album, das jeden Cent wert ist. Kaufen!
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am 3. November 2011
Hammer-Album, endlich wieder auf Vinyl zu haben! Album kaufen und "Matte" zu den spitzen Riffmonstern kreisen lassen!

Blitzversand durch Amazon (wie von Amazon gewohnt, besser gehts nicht)
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Am Erscheinungstag - immerhin schon über 15 Jahre her - schieden sich die Geister. Gut ? Langweilig? Oder irgendwas dazwischen?
Ich kann die Scheibe nur als jemand bewerten, der BT erst 2000 zum ersten mal gehört hat. Ich finde dieses Album stellt eine Art Wendepunkt dar. Etwas langsamer, schwerer, hör- und spürbar besser produziert und abgemischt als die Vorgänger. Es klingt einfach alles ein klein Wenig "runder" als im direkten Vorgänger "Mercenary".

Diese und der Nachfolger "Those once loyal" sind bei mir immer noch Dauerbrenner auf dem Plattenteller.
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am 27. Februar 2002
Wiedereinmal haben es die Typen von Bolt Throwr geschafft.
Vernichtung und Walzenartiger Deathmetal, der einen zwar wie
gewohnt in Grund und Boden zu planieren droht, jedoch nicht so
kraftvoll wie dies beispielsweise bei "Mercenary" geschah!
Ich würde Kennern der Vorgängeralben empfehlen sich die Scheibe anzuhören, bezweifle aber, dass irgendwer enttäuscht sein wird!
Die Geschwindigkeit und Power nahm meiner Meinung nach zwar etwas ab, aber wie wir alle wissen, haben die Typen ja mehr als genug davon! Die 4 Sterne gibts nur deshalb, weil mir persönlich
Mercenary und Warmaster besser gefallen - dennoch kann ich diese Scheibe empfehlen!
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am 23. November 2001
Was kann man von Bolt Thrower anno 2001 erwarten? Genau: Keine Experimente, sondern wieder ein brachiales Death Metal-Meisterwerk. Typische Riffs und Schlagzeugarbeit, wie man sie von den Briten erwartet. Dave Ingram's Vocals fügen sich in die Musik ein und ersetzen den ehemaligen Shouter Karl Willets ohne große Lücken zu hinterlassen.
Die Aufmachung des Digipack ist edel, der Bonus-Song kein überflüssiges Anhängsel; er steht gleichberechtigt neben den restlichen 9 Songs.
Honor-Valour-Pride: Bolt-Thrower-Rules!!!
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am 29. August 2002
OK, mal ehrlich "For Victory" kann man nicht mehr toppen. Aber man kann trozdem weiter schöne laute Scheiben mit superheftigem Doublebass-Sound und total runtergedrehten Gitarren-Riffs aufnehmen, so wie man es von Bolt Thrower erwartet.

Anspieltipp ist für mich immernoch mein Lieblingstrack "Honour". Allerdings ist diese Bolt Thrower Scheibe, genau wie viele andere ihrer Releases, in sich stimmig, und somit auch nur als gelungenes Death Metal Gesamtkonzept zu betrachten.

Bolt Thrower sind zwar nicht ganz mehr so kreativ im Songwriting wie damals, überrennen aber trotzdem mit ihrer fetten Produktion, Sägegitarren und Doublebass-Blast-Beats alle Neueinsteiger der Szene. Nach mehrmaligem Hören kommt man von dieser Scheibe nicht mehr los. Gerade weil sie so fett aufgenommen ist und die Songs echt ballern.
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am 21. Januar 2002
Tja, da habe ich mich lange nach dem neuen Output des Death-Metal-Schlachtschiffs gesehnt, und dann zündets leider irgendwie nicht so recht! Schade, denn alles ist wie gehabt, die Trademarks der Band kommen voll zur Geltung, als da wären: krasses Riffing, wuchtiger Bass, ekliger Gesang und fettes Drumming! Dave Ingrahm hat sich bestens eingeführt, schön! Warum dann nur drei Punkte? Im Vergleich mit der göttlichsten aller Bolt-Thrower-Scheiben "The 4th Crusade" schneidet die neue relativ lau und identitätslos ab! Sorry, die Fachpresse kann sich überschlagen wie sie will, die neue Benediction oder Illdisposed sind fetter! Trotzdem, die Platte ist alles andere als schlecht, nur von Bolt Thrower hatte ich ein anderes Geschoss erwartet! Aber....seht Euch das britische Todesschwadron live an, das ist die Macht!!!
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