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Kundenrezensionen

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am 27. März 2012
Vor einiger Zeit konnte ich recht günstig ein gebrauchtes Sigma 20 1.8 EX erstehen. Da ich schon länger auf der Suche nach einem Superweitwinkel-Objektiv für meine 5DII war, kaufte ich es mir, obwohl die Testberichte über diese Objektiv mehr oder weniger schlecht bis miserabel ausfielen. Auch die hochauflösenden Bilder, die man sich im Inet anschauen kann, waren wenig überzeugend und doch blieb mir hängen, dass es neben den unzufriedenen einige sehr zufriedene User gibt. Die können ja auch nicht alle blind sein, dachte ich mir.

Dies ist mein erstes Sigma-Objektiv überhaupt, und da meine Erwartungshaltung sowieso schon im Keller war, war ich doch im Erstkontakt mit der Linse angenehm überrascht, eine einigermaßen solide Linse in der Hand zu halten. Keine Ahnung, was sich hinter dieser mattgrauen Oberfläche verbirgt, aber alles macht einen recht soliden, gewichtigen Eindruck. Selbst der Fokusring, der jedoch nur einen sehr kleinen Drehweg hat, lässt sich für ein AF-Objektiv noch vernünftig bedienen. Lediglich die Sonnenblende muss schon kräftig angepackt werden, um sie aufs Objektiv zu schrauben. Der Vorbesitzer hatte sie offensichtlich nie benutzt, was für diese Linse äußerst fatal ist, wie ich später feststellen konnte. Denn sobald sich die Sonne auch nur durch einen Wolkenspalt zeigt, schreit diese Linse förmlich nach dem Sonnenschutz. Ohne sind Überstrahlungen, heftige Flares nicht zu vermeiden. Schließlich zeigt das Objektiv an der Vorderseite sehr, sehr viel Glas.

Einen schnelleren AF wie den des Sigma-Objektivs halte ich bei einem Superweitwinkel für absolut verzichtbar. Er ist zwar nicht der schnellste, sitzt aber gut. Bislang hatte ich keine Fehlfokussierungen, eine Korrektur in der Kamera war nicht nötig.

Als erstes bin ich auf den Balkon, die Kamera samt Objektiv aufs Stativ, um eine Testreihe zu schießen. Ich habe mir dann alles auf meinem Full-HD-Monitor in 1.1, also in der 100%-Sicht, angesehen. Von Blende 1.8 - 8 habe ich jeden möglichen Blendenwert eingestellt.

Mir war schon vorher klar, dass kein noch so gutes 20mm-Objektiv bei kleinen Blendenwerten bis an den Rand scharf abbilden kann. Selbst sehr gute 28mm-Festbrennweiten müssen etwas abgeblendet werden, um Randschärfe zu erzeugen, damit die Vignettierung nachlässt usw.

Nur die Konstrukteure des Sigma-Objektiv wissen, weshalb sie dem Objektiv eine kleinste Blende 1.8 spendiert haben. Nach dem Motto "...besser ein schlechtes als kein Bild" vielleicht? Jedenfalls ist das Objektiv bei Offenblende nicht zu gebrauchen. Es vignettiert so heftig, dass man Zweifel bekommt, dass dieses Objektiv überhaupt für Kleinbild gerechnet ist. Umso erstaunlicher fand ich, dass Lightroom über die Profil-Korrektur diese völlig wegzurechnen in der Lage ist. Schärfe will bei Offenblende auch nicht aufkommen, lediglich der Kontrast war für Offenblende OK, was hoffen lässt.

Das Objektiv legt dann abgeblendet immer mehr zu. Ab ca. Blende 2.8 kann man von guter Schärfe in der Bildmitte sprechen, wobei die Rundunschärfe immer rund 1-2 Blenden hinterher hinkt. Ab ca. Blende 5.6 kann man von einer sehr ausgewogenen Leistung sprechen, ab Blende 6.3 von einer absolut überzeugenden. Immerhin also schafft es dann das Objektiv, bis an den Rand wirklich scharf abzubilden. Bis Blende 8 erreicht man noch eine Steigerung. Brillanz, Kontrast und Farbwiedergabe sind insgesamt ebenfalls auf gutem Niveau, da gibt es auch aufgeblendet wenig Grund zu meckern. In überstrahlten Bereichen sind CAs zu erkennen, die abgeblendet deutlich abnehmen. Die Vignettierung verschwindet ab Blende 3.5 zunehmend. Der Unschärfeverlauf ist nicht der Beste, das Bokeh etwas unruhig. Natürlich verzeichnet das Objektiv deutlich, aber dies erzeugt auch den ein oder anderen durchaus gewollten dramatischen" Bildeffekt. Wie gesagt, wer Lightroom nutzt, hat dies mit einem Klick im Griff, denn die Korrektur der Verzeichnung, der Vignettierung und CAs klappt hervorragend mit dem Sigma-Objektiv-Profil in der Software.

Mir macht das Objektiv wirklich Spaß, auch wenn man mehr oder weniger stark abblenden muss, um gute bis sehr gute Resultate zu erhalten. Immerhin ist das Objektiv grundsätzlich in der Lage, sehr scharf bis in den Randbereich abzubilden, was ich nicht wirklich erwartet hatte und was auch nicht immer so selbstverständlich ist. Offensichtlich gibt es doch deutlich Fertigungstoleranzen. Trotz der deutlichen Schwächen bei Offenblende kann ich das Objektiv, insbesondere, wenn man ein gutes gebrauchtes bekommt, durchaus empfehlen
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TOP 500 REZENSENTam 13. November 2015
Es handelt sich generell um ein schönes Objektiv, 20 mm mit Blende F1,8 für Vollformat bekommt man selten und nicht zu diesem Preis. Inzwischen wurde das Produkt aus dem offiziellen Sortiment von Sigma genommen.

Das Objektiv hat nun zehn Jahre auf dem Buckel. Man merkt schon, dass sich die Technik weiterentwickelt hat. Es bildet zwar scharf ab, allerdings hat es Schwächen an den Rändern. Dort werden Lichtpunkte länglich verzerrt (Astigmatismus). Befinden sich Lichtquellen im Bild oder nahe am Bildfeld, kommt es verstärkt zu Reflektionen und Lensflares. Das Bokeh ist scharfkantig und wenig harmonisch.

Des weiteren besitzt es den Stangenantrieb für den Autofokus, der nicht unbedingt schnell und präzise arbeitet. Moderne Objektive haben einen Ultraschallmotor eingebaut, der leise und genau arbeitet. Dies verhindert auch, dass man den Autofokus mit dem Adapter LA-EA3 an den spiegellosen E-Mount Systemkameras nutzen kann.

Fazit: Ein günstiges Ultraweitwinkel mit hoher lichtstärke. Möchte man au den aktuellen Stand der Technik sein, greift man lieber zu Sigma's neuer Art-Serie.
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am 16. Juli 2006
Das Sigma 20/1,8 DG ist ein (Super-)Weitwinkel hoher Lichtstärke, die Bezeichnung DG bedeutet: für Digitalkameras optimiert, aber auch für Kleinbild einsetzbar (deshalb auch mit Blendenring ausgestattet). Das 'Super' habe ich bewußt in Klammern gesetzt, da die 20mm Brennweite nur für konventionelle SLR gilt, an meiner Nikon D70 wird es zu einem "normalen" Weitwinkel mit einem dem Kleinbildformat entsprechenden Bildwinkel von ca. 30mm Brennweite - die relative Öffnung von 1:1,8 bleibt natürlich erhalten.
Nach einer kurzen Erprobungsphase kann ich nun folgendes zu dem Objektiv sagen: die Lichtstärke ist bei ungünstigen Lichtverhältnissen echt angenehm, man kann vielfach noch locker aus der Hand fotografieren, wo die üblichen Zooms mit einer Anfangsöffnung von 3,5 - 4,5 schon die Waffen strecken, bzw. auf unnatürlich wirkende Blitzlichtfotos verzichten. Die Bildqualität (Schärfe und Kontrast) ist dabei auch zum Bildrand hin immer noch gut, abgeblendet steigt sie natürlich an. Wie das bei einem Kleinbildfilm aussieht, der ja den ganzen Bildkreis aufzeichnet, kann ich natürlich nicht sagen, es dürfte aber ähnlich sein. Einzig die deutliche tonnenförmige Verzeichnung stört, alle geraden Linien, die nicht durch die Bildmitte laufen, wölben sich für das Auge mehr oder minder deutlich sichtbar nach außen hin. Das ist aber so ziemlich der einzige richtige Nachteil bei diesem Weitwinkel. Was ich ziemlich genial an dem Sigma finde, ist die Naheinstellgrenze von 20 cm. Der abzulichtende Gegenstand kann nur wenige Zentimeter vor der Linse platziert werden, ergibt bei dem Weitwinkel eine tolle Bildwirkung!
Was mir in der Kürze der Zeit noch so aufgefallen ist:
-der Schärfering ist sehr leichtgängig und hat keine Arretierung, er rutscht dann gerne mal von AF nach MF.
-der Autofokus (kein Ultraschall) ist etwas langsam und ist deutlich hörbar.
-bei dem großen Bildwinkel könnten Filter mit einer hohen Fassung das Bild abschatten.
-der vordere Objektivdeckel läßt sich nur bei abgenommener Gegenlichblende aufsetzen/abnehmen.
-die Gegenlichtblende sollte aber immer benuzt werden.
-die Verarbeitungsqualität ist trotz des vielen Kunststoffes (mit Metallbajonett) sehr wertig.
-Gegenlichtblende und Köcher werden serienmäßig mitgeliefert.

Ich wünsche jetzt noch viel Spaß mit diesem doch sehr gut gelungenen (Super-)Weitwinkelobjektiv.
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am 30. Oktober 2010
Das Sigma 20mm 1,8 ist in meiner Ausführung spitze, da die Schärfe immer gut sitzt und durch die hohe Blendenöffnung sogar dezente Tiefenunschärfe zu sehen ist, wenn man das Bild richtig einrichtet.
Farblich unterscheiden sich die Bilder nur dezent zu meinem 50mm F1.4 von Canon. Das Bild wird auf meiner Canon 7D (Cropfaktor 1.6) eher dezent verzogen, sodass es nur dann stark auffällt, wenn jemand seine Arme ausstrecken würde.
Der Autofokus ist allerdings schlimm... Soll heißen echt laut und langsam.
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am 13. Oktober 2011
ich nutze das objektiv an einer canon eos 60D.
hab die linse mit einem dem canon 24mm 1,4 aus der l-serie und dem canon 28mm 1,8 verglichen
in dem ich mir die dinger ausgeliehen habe. mein fazit war dass die canons für mich zu wenig weitwinkel
bieten und vor allem beim filmen kaum qualitativen vorteil erkennen lassen...

da ich mit der 60D immer manuell fokusiere ist der große fokusring an dem sigma eine offenbarung!
dieses rumgefuzzel an den canons machte keinen spass.
ach ja, der autofokus an dem objektiv ist wirklich laut... :-)

wer ein lichtstarkes weitwinkel sucht und nicht jenseits der 1000 euro ausgeben will ist hier ganz gut bedient.
aber da die persönlichen vorlieben und asprüche ja so unterschiedlich sind rate ich jedem: ausleihen und testen!
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am 29. Juli 2013
Wer sich für das Sigma 20mm F1,8 EX entscheidet und im ambitionierten Semi-Profi-Bereich unterwegs ist, der ist sicherlich nicht enttäuscht. Man bekommt auf jeden Fall ein anständiges Objektiv für sein Geld. auch wenn man für gute Schärfe 2 Blendenstufen abblenden muss.
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am 10. Oktober 2014
Diese Objektiv für meine Sony alpha ist sehr gut. Die Lieferung war superschnell. Daher konnte ich es bereits ausprobierten. Die Bilder werden sehr gut. Es ist an den Rändern kein Verzerren. Absolute Kaufempfehlung.
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am 18. November 2013
Ich hab's für Architekturaufnahmen gebraucht und bin erst ein bisschen enttäuscht gewesen. LR4 und auch PS 6 haben erst keine Objektivkorrekturprofile im Netz gefunden, so dass ich manuell korrigieren mußte - Was für 'ne besch*** Verzeichnung. In der Mitte die übliche Tonne und am Rand `n Kissen + starke Abberation. Immerhin ist es lichtstark. War ein müssiges Gebastel bis es gestimmt hat und wollte es schon wieder gegen ein Canon ersetzen... Dann kam mit dem nächsten Update ein Profil rein, dass auch gut funktioniert. Jetzt ist es zu gebrauchen und ich bin einigermaßen zufrieden.
Allerdings kann man bei einem verhätnismässig günstigen Objektiv auch keine Wunder erwarten.

Fazit:
Gut, wenn man PS hat.
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am 12. Juli 2012
Die 1.8er Serie (20/24/28) von Sigma ist eigentlich nur ärgerlich. Riesige Frontlinsen sollen Licht ins Dunkel bringen. Die Qualität bei Offenblende ist mau und es gibt tolle Farbringe an s/w Kanten. Auch Abblenden hilft nicht viel. Die Verarbeitung ist sehr mittelmässig. Am schlimmsten finde ich, dass Sigma seit es die 1.8er Serie gibt keine 2.8/24 oder 2.8/28 Objektive mehr baut. Die waren günstig und als MF Version sogar sehr ordentlich gefertigt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. März 2011
Auch so eine uralte Objektiv-Rechnung, die längst eine Neu-Konstruktion verdient hätte.
Die Lichtstärke ist zwar reizvoll, aber die Abbildungsleistungen und Bildfehler sind es nicht.
Der Autofokus ist langsam, laut und rau.
Sigma kann das heute zum Glück viel besser.
Besser ein gutes Zoom kaufen - wenn auch leider nicht so lichtstark erhältlich.
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