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am 14. April 2016
dass Sokolov einer der größten Pianisten unserer Zeit ist, ist ja keine Neuigkeit, aber was er in dieser Aufnahme demonstriert, ist schon beinahe unglaublich. Bachs Monumentalwerk der Kunst der Fuge assoziiert man sehr oft leider mit etwas spröder Gelehrten-Musik, bewundernswerte kompositorische Meiserschaft natürlich, der Gipfel der Kunst in der Komposition von Fugen, aber in vielen Interpretationsversuchen, sei es mit Kammerorchester, sei es auf der Orgel, seltener auch mal auf ein oder zwei Cembali, erstarrt dieses riesige vergeistigte Opus zu einem hochkomplexen in Musik gegossenen mathematischen Theorem, extrem kunstvoll, aber trocken und in manchen Aufnahmen sogar etwas monoton.

Sokolov mach daraus ein mitreißendes pianistisches Ereignis, er präsentiert dieses epochale Werk, als wäre es von Bach für den modernen Konzertflügel komponiert worden, schwungvoll, spritziges non-legato Spiel, dann wieder mit reichlich Pedal und auch mal mit meditativer Ruhe.

Zum Flügelklang: die Aufnahme entstand im Gramzapis Studio in St.Petersburg. Es wird leider nicht angegeben, welches Instrument benutzt wurde, jedenfalls ist der Klang im Disklant sehr metallen-klirrend, sodaß ein mitunter Cembalo-artiger Klangeffekt entsteht, unklar bleibt jedoch, ob dies ein Merkmal des Instrumentes war oder ein Kunstgriff des Tontechnikers.
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am 7. November 2010
1. Ich bin Bach-Liebhaber
2. Ich kaufte bisher Bach-Musik nur mit Originalinstrumenten gespielt
3. Ich besuchte ein Konzert von Sokolov (Schubert, Schumann)
Dieses hat mich sehr begeistert.
Auf der Suche, diese drei Prämissen doch irgendwie zusammenzubekommen, stiess ich auf diese Aufnahme der Kunst der Fuge. Sokolov zeigt, dass, wenn man das Werk auf einem Tasteninstrument spielt, mit dem Flügel - besser als mit dem Cembalo - mit den Möglichkeiten dieses Instruments und seiner ausgefeilten Spielkunst die einzelnen Themen so herausstellen kann, dass sie jederzeit hörbar werden, durch entsprechende Dynamik unterstrichen. Und das begeistert.
Der Aufnahme hört man das leichte Rauschen einer frühen CD-Aufnahme an, was im Laufe der einzelnen Stücke aber immer weniger stört.
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am 1. Mai 2004
Musik jenseit jeder Worte. Sokolov kongenial. Die zur Kunst der Fuge am besten passende Partita. Überirdisch schön.
1982 in St.Peterburg aufgenommen. Von goldig silbriger Schönheit.
Ein Meisterstück. Kosmopolitsch, ausserhalb unserer Zeit und schlicht Ganz grosse Musik. Mein Gott was für ein Flügelklang.Erlesen.
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am 23. Oktober 2016
Diese Cds sind ein Wunder an melodischem, rhythmisch-variablem und einfühlsamem Bach-Klavierspiel. Niemals monoton, scharf, lehrmeisterlich langweilig-korrekt - immer atmend, frei, sprechend, meist rund in der Tongebung und abwechslungsreich in Tonstärke und Anschlag. Ich gehöre nicht unbedingt zur Sokolov - Fangemeinde, doch was hier geschieht, ist ein Ereignis. Kein Freund der Bachschen Klaviermusik sollte sich dies entgehen lassen.
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am 28. April 2007
Da ja leider nichts perfekt ist: nahezu perfekte Musik in einer nahezu perfekt gespielten Weise von Grigory Sokolov mit grandiosem Flügelklang!

Da stört nicht das nervige Hintergrundgesumme von Glenn Gould!
22 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Dezember 2002
Die Kunst der Fuge - ein verspieltes Werk? Sokolovs Beschwingtheit verleiht diesem Werk eine überraschende, manchmal geradezu mitreißende Note. Eine hervorragende Interpretation des Stoffes, die man gerne wieder hört und immer Neues entdecken kann.
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Grigorij Sokolov gehört zu den größten Pianisten unserer Tage. Seine Interpretationen sind von technischer Perfektion und Originalität geprägt.
Der 1950 in St. Petersburg geborene Musiker, begann sein Klavierstudium im Alter von fünf Jahren. Mit 16 Jahren wurde er mit dem ersten Preis des Moskauer Tschaikowsky Wettbewerbes ausgezeichnet und erregte damit erstmals internationale Aufmerksamkeit.
Bereits in jungen Jahren eignet seinem Spiel eine besondere Reife und Ausdruckskraft. Er wagte sich früh an große Kompositionen, die er in Vollendung beherrschte. Bachs Kunst der Fuge, dieses zeitlose und unvollendet gebliebene Werk, habe ich noch nie so klar und intensiv interpretiert gehört.
Die Aufnahmen entstanden zwischen 1978 und 1981 in St. Petersburg. Neben der Kunst der Fuge ist auch die Partita Nr. 2 in c-moll (BWV 826) auf dieser CD zu hören.

Die Kunst der Fuge, ein Werk, das Bach eigentlich nicht zur Aufführung, sondern als eine 'didaktische Arbeit' komponiert hatte, sollte eigentlich aus 24 Fugen bestehen. Bach konnte jedoch nur 19 vollenden. Bei dieser St. Petersburger Einspielung ist der Zyklus - wie meistens - in Form von 17 Fugen zu hören.
Die faszinierende Symmetrie und die vielfältigen Variationen des Hauptthemas machen Bachs Kunst der Fuge zu einem Meisterwerk der Polyphonie.
Bach hat hier keine Angaben zur Instrumentation gemacht. Das Werk mag wohl für das Cembalo bestimmt gewesen sein, doch Sokolovs Klavierinterpretation ist absolut stimmig.

Die Partita Nr. 2 in c-moll (BWV 826) ist an die zu Bachs Zeiten sehr beliebte Gattung der Tanzsuite angelehnt. Hier steht allerdings der Tanzcharakter nicht mehr so sehr im Mittelpunkt, denn Bach hat diese Form auf eindrucksvolle Weise erweitert und bereichert.

Sokolovs Petersburger Interpretation von Bachs Kunst der Fuge und Partita Nr. 2 in c-moll ist von einer unglaublichen Intensität und Brillanz geprägt, die den Hörer fasziniert und zutiefst beeindruckt zurücklässt.
44 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Dezember 2013
Gewiss, man soll Solisten nicht miteinander vergleichen, aber bei Sokolov drängt es sich geradezu auf, ihn als den Nachfolger von Sviatoslav Richter zu bezeichnen. Er hat ein umfassendes Repertoire, dessen Wiedergabe er von Jahr zu verfeinert. Diese Aufnahme gibt ein beredtes Zeugnis seiner künstlerischen Disziplin, seiner Gestaltungskraft und seiner "stillen" Virtuosität. Sokolov verfällt weder in weiche Romantik noch in kantige Modernität. Er erlaubt sich keine Experimente, sondern spielt dieses Monumentalwerk der Musik mit subtiler Klassizität.
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