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Kundenrezensionen

3,0 von 5 Sternen
2
Live
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am 31. Januar 2016
Chubby Checker war und ist der "King of the twist". Mit "The twist", "Pony time" und "Let's twist again" mischte der 1941 geborene Sänger Anfang der 60er Jahre die Tanzflächen auf. Wie dynamisch diese Musik abgeht, davon vermittelt der Konzertmitschnitt "Live" des Künstlers einen guten Eindruck. Wer auf dem Album Checker begleitet und wo und wann die Aufnahmen entstanden sind, bleibt ein Geheimnis. Das der CD beiliegende Faltblatt schweigt sich darüber aus. Jedenfalls scheinen die sechzehn Tracks - davon vier in Medley-Form - der 2001 erschienenen Scheibe neueren Datums zu sein. Dafür spricht auch, dass sich Chubby Checker's Stimme deutlich gereift anhört. Anders ausgedrückt: das Alter hat seine Wirkung getan und in den höheren Tonlagen tut sich der 'König des Twist' schwer. Der Mitschnitt bietet eine teilweise fast brachiale Mischung aus Twist, Rhythm & Blues und Rock 'n' Roll. Die Band, aller Wahrscheinlichkeit nach auf Rhythm & Blues spezialisiert, prügelt die Songs regelrecht heraus. Dies wiederum kommt der tieferen Stimmlage Chubby's entgegen. Auffällig ist, dass Bass und Schlagzeug beim Mix sehr stark betont worden sind. Von den Instrumentalisten können besonders der Saxophonist und der Gitarrist überzeugen. Zu den Highlights der Scheibe gehört einmal die Rhythm & Blues-Ballade "My magic girl", auf der Checker vokal glänzen kann. Richtig toll geht zudem das Medley aus den Rock 'n' Roll-Evergreens "Good golly Miss Molly", "Sea cruise", "Tutti frutti", "Shake, rattle and roll" und der Beatles-Nummer "I saw her standing there" ab. Auch seinen Klassiker "Pony time" bringt der Musiker mit viel Power rüber. Beeindruckend ist darüber hinaus Chubby's Version von Fats Domino's "Blueberry Hill". Hier feiert der gute alte Rhythm & Blues fröhliche Urständ. Das Gleiche gilt für Leiber/Stoller's immer wieder gern gehörtes "Kansas City". Zu den Songs, die weniger überzeugen, gehört das Medley aus "Little bitty pretty one" und "Dancin' party" sowie der im Gesamtkontext der Setlist deplaziert wirkende Joe Jackson-Titel "I'm the man". Bei beiden Nummern wirkt Checker gesanglich überfordert. Die beiden Checker-Klassiker Klassiker "Let's twist again" und vor allem das auf fast acht Minuten gedehnte "The twist" verlieren im Übrigen in der ruppigen R&B-Bearbeitung nicht wenig vom Charme der Original-Aufnahmen. Abschließend noch ein Wort zur Aufnahmequalität von "Live". Die einzelnen Titel wirken arg zusammengeschnitten. Es gibt richtige Sprünge bzw. abrupte Übergänge zwischen den Songs. Hier ist bei der Produktion der Scheibe unüberhörbar gespart worden. Aber dafür ist der Preis des Albums sehr kundenfreundlich. Alles in allem, so lässt sich festhalten, hat der Zahn der Zeit Chubby Checker zwar auch zugesetzt. Freilich zieht sich der "King of the twist" auf seinem Livealbum ganz passabel aus der Affäre.
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am 22. Mai 2007
Chubby Checker, dessen Name als eine Hommage an Fats Domino gemeint war, galt aufgrund seines größten Hits, Hank Ballard's "The Twist", gemeinhin als der 'King of the Rock & Roll Dance Craze'.
Auf dieser undatierten Live-Aufnahme des späten Chubby Checker (ein dezenter Hinweis auf die Entstehungszeit ist das Vorhandensein des einzigen 'zeitgenössischen' Titels, Brian Setzer's "Rock This Town") findet man einen Überblick über das Schaffen des 'King Of Twistin, ...' mit "Twist & Shout", dem knapp acht-minütigen "The Twist", dem kaum kürzeren "Peppermint Twist" und "Let's Twist Again" bzw. '... Rockin' and Rollin' mit Fats Domino's "Blueberry Hill", Leiber/Stoller's "Kansas City" sowie drei Rock'n Roll Medley's.
Einiges wie "The Twist" und seine Elvis Imitation bei "Treat Me Nice" kommt dabei ganz gut rüber, bei manchem wie "The Peppermint Twist" nervt ein etwas übermotivierter Saxophonist oder Checker wirkt leicht überfordert ("Kansas City"). Eben eine typische Rock'n Roll Revival Show!
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