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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Juli 2007
Vier Jahre nach seinem Flop LEGENDE kehrte Ridley Scott zur Optik des 1982 entstandenen, erst viel später zum Geheimtipp avancierten BLADE RUNNER zurück. Dieses Mal wurden die futuristisch anmutenden urbanen Schauplätze nicht durch Modell- und Mattetricks erschaffen, sondern im fernöstlichen Osaka abgelichtet. Zwischen SHOGUN und LOST IN TRANSLATION wurde der Culture Clash zwischen westlicher und westlich geprägter Welt nie packender wie in diesem makellosen Polizeithriller dargestellt.

Neben dem von Scott gewohnten visuellen Stil gebührt das Lob vor allem Michael Douglas, der mit dem desillusionierten, anfangs zwielichtigen Charakter des Nick Conklin endgültig die Abkehr vom Nice Guy Image vollzog. Ihm zur Seite gestellt wurde Andy Garcia, der mit seinem sonnigen Gemüt und korrekten Auftreten den gelungenen Kontrast zum abgefuckten Äußeren und Benehmen seines Kollegen bildete. Komplettiert wurde das Trio wider Willen durch den unglaublich sympathisch aufspielenden Ken Takakura als Aufpasser auf japanischer Seite, der anfangs überhaupt nichts mit dem rücksichtslosen und lauten Auftreten der New Yorker anzufangen weiß.

Die Story aufs Grundgerüst reduziert ist ziemlich banal und wäre auch in einer 45minütigen Crime-Serienepisode unterzubringen. Allein die Umsetzung auf fremdem Terrain und die Bebilderung der Rituale einer Gangsterorganisation, die weniger Bekanntheitsgrad genießt als beispielsweise die Mafia, fesseln über die gesamte Laufzeit. Diejenigen, die diesen modernen Klassiker bislang noch nicht gesehen haben und dies umgehend nachholen sollten, werden am Ende des zweiten Aktes zudem mit einer schockierenden Handlungswendung konfrontiert. Erwähnenswert ist gerade zur Unterstreichung der darauf folgenden tragischen Szenen der grandiose Soundtrack Hans Zimmers, der sich damals noch am Beginn seiner nun schon lange andauernden Karriere und - so behaupte ich einfach - auf dem Höhepunkt seiner Kreativität befand. Motive aus der auch ohne den Film bestehenden Partitur finden sich seitdem regelmäßig in seinen Arbeiten, besonders in den Scores, die exotische Schauplätze untermalen (bspw. THE LAST SAMURAI).

BLACK RAIN unterhält auch heute noch blendend durch die seinerzeit gelungene Vereinigung vieler Talente unter der unverwechselbaren Regie des großen Ridley Scott.
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am 17. Dezember 2009
Sehr amerikanischer Actionfilm vor japanischer Kulisse, der sich aber nicht wirklich die Mühe macht, in die japanische Kultur und Mentalität einzutauchen. Die Geschichte ist allerdings sehr spannend und die düstere Atmosphäre gefällt mir auch.
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am 29. April 2007
Schade, dieser Film gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Von Anfang an bis zum Schluss spannend, Michael Douglas passt perfekt in die Rolle. Schade nur, dass die Qualität einer schlechten Video-Aufnahme gleicht. Unscharfe, grobkörnige Bilder. In sofern leider hierfür Punktabzug, denn man kann den Film einfach nicht richtig genießen.
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am 19. September 2010
Also ich schreibe hier nur zum technischen Teil, denn da gibt es Sachen die man vor dem Kauf wissen muß.

1. Die Angaben zum Ton auf dem Cover sind falsch.
Es gibt hier KEINEN HD-Ton, statt dessen Englisch in DTS-ES 6.1 discret und Dolby EX,
Doch bei dem alten analogen (Dolby SR) Surroundton als Basis, reicht das allemal.
In der Schiesserei am Ende kommen alle Kanäle voll zum Einsatz, und auch die kultige Hans Zimmer Musik klingt fetter und klarer als je zuvor.

2. Es scheint sich um keinen neuen HD-Transfer zu handeln, da im Bild immer noch ein leichtes Rauschen feststellen ist, (s.Blauer Himmel im Finale) und NICHT in AVC-HD sondern in MPEG encodiert wurde.

TROTZDEM...
...der Film hat niemals besser ausgesehen und geklungen, und auch die brandneuen Extras überzeugen, dh. kann ich diese Blueray trotz der zwei Punkte oben empfehlen.
99 Kommentare| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 10. Februar 2007
Vier Jahre nach seinem Flop LEGENDE kehrte Ridley Scott zur Optik des 1982 entstandenen, erst viel später zum Geheimtipp avancierten BLADE RUNNER zurück. Dieses Mal wurden die futuristisch anmutenden urbanen Schauplätze nicht durch Modell- und Mattetricks erschaffen, sondern im fernöstlichen Osaka abgelichtet. Zwischen SHOGUN und LOST IN TRANSLATION wurde der Culture Clash zwischen westlicher und westlich geprägter Welt nie packender wie in diesem makellosen Polizeithriller dargestellt.

Neben dem von Scott gewohnten visuellen Stil gebührt das Lob vor allem Michael Douglas, der mit dem desillusionierten, anfangs zwielichtigen Charakter des Nick Conklin endgültig die Abkehr vom Nice Guy Image vollzog. Ihm zur Seite gestellt wurde Andy Garcia, der mit seinem sonnigen Gemüt und korrekten Auftreten den gelungenen Kontrast zum abgefuckten Äußeren und Benehmen seines Kollegen bildete. Komplettiert wurde das Trio wider Willen durch den unglaublich sympathisch aufspielenden Ken Takakura als Aufpasser auf japanischer Seite, der anfangs überhaupt nichts mit dem rücksichtslosen und lauten Auftreten der New Yorker anzufangen weiß.

Die Story aufs Grundgerüst reduziert ist ziemlich banal und wäre auch in einer 45minütigen Crime-Serienepisode unterzubringen. Allein die Umsetzung auf fremdem Terrain und die Bebilderung der Rituale einer Gangsterorganisation, die weniger Bekanntheitsgrad genießt als beispielsweise die Mafia, fesseln über die gesamte Laufzeit. Diejenigen, die diesen modernen Klassiker bislang noch nicht gesehen haben und dies umgehend nachholen sollten, werden am Ende des zweiten Aktes zudem mit einer schockierenden Handlungswendung konfrontiert. Erwähnenswert ist gerade zur Unterstreichung der darauf folgenden tragischen Szenen der grandiose Soundtrack Hans Zimmers, der sich damals noch am Beginn seiner nun schon lange andauernden Karriere und - so behaupte ich einfach - auf dem Höhepunkt seiner Kreativität befand. Motive aus der auch ohne den Film bestehenden Partitur finden sich seitdem regelmäßig in seinen Arbeiten, besonders in den Scores, die exotische Schauplätze untermalen (bspw. THE LAST SAMURAI).

BLACK RAIN unterhält auch heute noch blendend durch die seinerzeit gelungene Vereinigung vieler Talente unter der unverwechselbaren Regie des großen Ridley Scott.
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am 2. Oktober 2014
Die Bewertung ist schon ein Stern nicht wert. Der Film ist nicht für Deutschland, durch den falschen Regionalcode, der nur für USA ist, kann der Film nicht abgespielt werden. Nach Anfrage an Amazon, wurde mir mitgeteilt, das ich ihn in die USA schicken soll. Unglaublich.....Nur mit illegalen Mitteln wäre es möglich den Regionalcode zu knacken, dagegen verwehre ich mich. Also habe ich nun ein tolles Cover mit einer DVD die ich mir in den Schrank stellen kann.....ganz toll.
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am 2. März 2010
Einer dieser 80er - Filmknaller, wo alles stimmt und man abends im TV ( beim durchzappen ) hängen bleibt. Komisch, man schaut ihn trotzdem ( bei der miesen TV-Landschaft eh kein Wunder ! ) obwohl er als DVD seit Jahren im Regal steht. Fazit : Immer wieder sehenswert. Geil !
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am 11. April 2010
... vergebe ich für diesen Klassiker.

Spannend, actionreich, knallhart.

Eine für uns Europäer geheimnisvolle Welt.

Sammlungs-MUSS !

Gruß aus HH
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TOP 1000 REZENSENTam 27. April 2011
1989 hätte man noch meinen können, Japan könne von nichts schlimmerem heimgesucht werden, als von Godzilla oder ab und zu von einem kleinen Taifun. Doch wenn Michael Douglas als Bulle Nick Conklin hier mit Partner Andy Garcia als Charlie einfällt, um einen japanischen Gangster abzuliefern, der prompt entkommt und den die US-Cops den Gangster wieder einfangen wollen, prallen bei japanischer und amerikanischer Arbeitseinstellung gegensätzliche Welten aufeinander. Nämlich japanische alles nach Vorschrift und nie ohne Genehmigung Mentalität und amerikanische Hitzköpfigkeit.
Ridley Scott ("Gladiator") hat mit "Black Rain" einen harten, groben Thriller geschaffen, in dem Michael Douglas zu Höchstform aufläuft als grantiger, eigenwilliger Bulle, der schon Türen eingetreten hat, bevor sein japanischer Kollege überhaupt die Genehmigung dafür hat.
Sprüche wie: "Sie können mich mal kreuzweise" oder wenn Conklin in rüdem Ton nach einem fähigen Polizisten verlangt und Charlie erklärt: "Er will einen abgewichsten Bullen," gehören hier zum Standardwortschatz. Also nix mit politisch korrekten, gelackten Dialogen.
Sein ganzes Thrillerpotential entfaltet "Black Rain" in der zweiten Hälfte, wenn Conklin einen Mord klären will, der ihm an die Nieren geht und er sich mit seinem japanischen Kollegen zusammengerauft hat.
Grandios untermahlt wird der Film immer wieder von Hans Zimmers Soundtrack, der hier eine seiner ersten Hollywood Arbeiten abliefert. Gerade in der zweiten Filmhälfte geben Musik und Scotts Inszenierung dem Film auch richtig Dynamik und das Highlight ist das actionreiche Finale inklusive einer halsbrecherischen Motorradjagd.
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am 18. Juni 2010
"Black Rain" ist einer der besten Thriller der 80er Jahre. Leider genießt er nur bei wenigen dieses Ansehen und wird oft, wie so viele andere Filme, ungerechtfertigterweise übersehen. Doch Ridley Scott schuf einen handwerklich perfekten, elektrisierenden und pulsierenden Streifen, der viele erinnerungswürdige Momente, tolle Bilder und Atmosphäre, stimmungsvolle Schauplätze, starke Musik und vor allem eine der besten Darstellungen von Michael Douglas liefert.

Douglas verkörpert einen Typ von Mann, wie er im heutigen Kino praktisch ausgestorben ist: Ein knallharter, ruppiger, arroganter, aggressiver und rücksichtsloser Einzelgänger, der nach eigenem Gesetz handelt und strenge Moralvorstellungen und alte Werte verkörpert. Er ist eine Art moderner Großstadt-Cowboy mit vielen Ecken und Kanten, extrem männlich, loyal zu Freunden und Vertrauten und haut hin und wieder einen coolen Spruch raus. Kombiniert mit seiner etwas fusseligen, nach hinten gekämmten Mähne und Lederjacke ist er schlicht ein verdammt cooler Typ, mit dem nicht zu Spaßen ist.

Er ist der geschiedene New Yorker Cop Nick Conklin, der gemeinsam mit seinem lässigen Partner Charlie Vincent (Andy Garcia) den Yakuza Gangster Sato (Yusaku Matsuda) nach Osaka eskortieren soll, um ihn dort der ansässigen Polizei zu übergeben. Dabei geht etwas schief und Sato kann entkommen. Zusammen mit dem höflich zurückhaltenden Polizisten Masahiro Matsumoto (Ken Takakura) begeben sie sich auf die Fährte und werden mehr und mehr mit der japanischen Mafia-Szene konfrontiert. Zwischen den Polizisten kommt es zum Aufprall unterschiedlicher Kulturen und Ansichten und nach anfänglichen Schwierigkeiten raufen sich die beiden gegensätzlichen Charaktere Conklin und Matsumoto zusammen.

"Black Rain" war der sechste Film von Ridley Scott und obwohl er nicht die visionären und innovativen Eigenschaften von "Alien" und "Blade Runner" besitzt, handelt es sich hierbei defintiv um eine seiner stärksten Arbeiten. Der oft brutale Cop-Thriller begeistert mit der für Scott üblichen visuellen Raffinesse und der pulsierenden Musik von Hans Zimmer. Das Ansiedeln der Geschichte in Japan und der für die Protagonisten daraus resultierende Kulturschock faszinieren und es entsteht zudem Hochspannung durch das Gefühl latenter Gefahr. Es gibt einige wirklich enorm elektrisierende und packende Momente, bei denen die Luft förmlich knistert.

Kurz gesagt bietet der Streifen jede Menge Thrills und Action, herausragend wird er aber erst durch die Charaktere: Douglas wurde bereits erwähnt, aber auch Ken Takakura ist exzellent als sein japanischer Kollege. Es liegt ein faszinierender Kontrast zwischen den beiden vor und wenn sie erst mal ihre Differenzen überbrückt haben, entsteht eine fantastische Chemie. Die Männerfreundschaft zwischen den beiden gehört mit Sicherheit zum Besten, das man jemals in diesem Bereich sehen konnte und ist tragendes Element des Films. Der Antagonist Sato wird phänomenal von Matsuda verkörpert, der wirklich beängstigend ist, mit bizarrer Gestik und Mimik fasziniert. Dieser war zu den Dreharbeiten bereits todkrank und wollte sich mit dem Film unsterblich machen. Er starb etwa acht Wochen nach Drehende.

"Black Rain" ist ein fesselnder Old-School-Macho-Film erster Güte, der viel Klasse besitzt und dem nur manchmal sein Alter anzusehen ist (was auch kein Problem darstellt), es ist regelrecht zu bedauern, dass heute diese Art von Film nicht mehr gemacht wird. Der extrem kraftvolle, denkwürdige und gänsehauterregende Schlussmoment hinterlässt einen mit einem lachenden und einem weinenden Auge und wird perfekt von Greg Allmans brillantem Song "I'll be Holding On" gekrönt.
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