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Kundenrezensionen

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am 11. Juli 2006
Als diese Version 1978 in die Kinos kommen sollte, waren etliche Tolkien-Fans begeistert; als sie wieder aus dem Kino rauskamen, waren sie eher irritiert oder bestürzt. Bakshis Version war weit davon entfernt, brilliant zu sein, denn weder hatte der Film eine durchgehende Handlung entwickelt, noch war er konsequent in seiner Umsetzung: wenn man sehen muß, daß der selbe Charakter (Aragorn) mal gezeichnet, mal als Rotoskopie (Realszene koloriert) zu sehen ist, kann man kaum von einer überzeugenden Stil-Dramaturgie reden. Dazu das Ende: abrupt hört der Film nach der Schlacht bei Helms Klamm auf, und wer das Buch nicht kennt, wird tatsächlich nicht begreifen, WARUM diese Trilogie so verehrt wird. Kaum Tiefgang, die Handlung schleppt sich mit Sieben-Meilen-Stiefeln von Szene zu Szene, und es werden Szenen in die Länge gezogen, die im Buch nur kurz abgehandelt werden.

Das Entsetzen war groß - zu recht, wie gesagt - aber es wäre töricht zu behaupten, daß dieser Film komplett für die Tonne produziert wurde. Denn es GIBT Details in diesem Film, die klasse sind: die Hintergrund-Zeichnungen haben einen ganz besonderen Stil, der dem Film einen beeindruckenden Look verleiht; geradezu mystisch regen sich Gebirge in die Höhe und unterstreichen die Besonderheit des Kontinents Mittelerde. Es ist ein geheimnisvoller, aufregender Ort, realistisch und doch verklärt. Außerdem bietet der Film einige Szenen, die zwar selbstzweckhaft wirken, dennoch eine immense Wirkung haben. In der Szene, wo Frodo von den Schwarzen Reitern zur Furt von Bruchtal verfolgt wird, gibt es Augenblicke, wo der Film seine Realitätsebene verläßt, indem er die heransprengenden Schwarzen Reiter mit einen Wolkenhimmel und Blitz und Donner hinterlegt. Wenn Gandalf von Saruman auf Orthang festgesetzt wird, verblaßt der Hintergrund zu einer Sinfonie aus schwebenden Farben - das sind Dinge, die Peter Jackson in seiner Realverfilmung so nicht umsetzen konnte, weil sie dann zu weit von einer filmischen Realität entfernt gewesen wären. Da kann sich der Zeichentrickfilm mehr Freiheiten erlauben.

Leonard Rosenman schrieb einen aufwendigen Soundtrack, der schnell ins Ohr geht und die Düsternis der Handlung treffend untermalt. Ich finde nicht, daß diese Musik unpassend ist, denn sie interpretiert das Geschehen anders als es Howard Shore in seiner Musik für die Realfilme tut. Es klingt tatsächlich ein wenig "Hollywoodlike", eingängige Melodie in Titelstück und dergleichen, aber an anderen Stellen sind dafür genug Dissonanzen vorhanden, die das Ganze nicht ins reine Mainstream abdriften lassen. Shore dagegen ist pompöser, verwendet mehr Leitmotive, wirkt aber auch mehr dem Folkloristischem verbunden. Rosenman dagegen abstrahiert, setzt auf Wirkung und harte Akzente. So verstärkt er die Wirkung der Bilder auf eine Weise, die dem Film sehr gut tut.

Im Vergleich zur Realversion ist der Film ungeschliffener, grober, rastloser, doch er erfreut durch herrlich undisneysche Hintergründe und einige Kampfszenen, die für Zeichentrickfilme recht heftig ausfallen. Zwar ist er keine perfekte Empfehlung, aber: DIES WAR ÜBER ZWANZIG JAHRE LANG DIE EINZIGE VERFILMUNG DIESES STOFFES! Somit Zeit genug, sich den Film zehntausendmal anzusehen und alle Nach-, aber auch Vorteile vor Augen zu führen. Ja, nicht die beste Verfilmung, aber dennoch ein Klassiker.

Die DVD erfreut durch gutes Bild und klaren Ton (immerhin Dolby Surround). Keine Extras! Ungeschnitten.

Zuletzt möchte ich aber noch folgendes erwähnen: es gibt zwei weitere Zeichentrickfilme, die Jules Bass und Arthur Rankin Jr. (Das letzte Einhorn, 1982) geschaffen haben. Es handelt sich um THE HOBBIT (1977) und THE RETURN OF THE KING (1980). Diese Filme wurden im US-Fernsehen gezeigt, und meines Wissens erschienen sie nie in Deutschland. Warner hat die Filme in den USA bereits 2001 - zusammen mit THE LORD OF THE RINGS - auf DVD veröffentlicht (Ländercode: 1). HOBBIT erzählt die bekannte Geschichte von Bilbos legendärer Reise zum Einsamen Berg, und RETURN führt die Geschichte des Bakshi-Films zuende. Als solches sicher sehr reizvoll.
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am 17. Februar 2013
Es ist tatsächlich ärgerlich, dass der Film mittendrin aufhört. Allerdings, wenn man das Buch gelesen hat, lässt sich das verschmerzen. Der Film hat einige bestechende Vorzüge gegenüber der Peter-Jackson-Version.

Dass Jackson den Film auch schätzt, sieht man daran, dass er einige Szenerien und Kameraperspektiven an den Trickfilm angelehnt oder sogar direkt geklaut hat. Zum Beispiel bei der Szene über die erste Begegnung mit dem Schwarzen Reiter. Die bibbernden Hobbits unter einer großen Wurzel von unten, darüber der schnüffelnde Nazgul.

Wie hier in einigen Rezensionen bereits erwähnt sind die Nazgul in diesem Film viel unheimlicher und auch ähnlicher wie im Buch. Denn es handelt sich um im Diesseits beinahe lebensunfähige Geistwesen, die nur in ihrer Schattenwelt übermächtig sind und sich deswegen sehr unbeholfen in der materiellen Welt bewegen. Bei Jackson wirken die Nazgul eher wie tonnenschwere Kolosse und nicht wie halb-materielle Krüppel-Wesen.

Auch Gollum ist meiner Meinung nach im Trickfilm besser gelungen. Auch er wirkt hier viel verunstalteter und degenerierter während er im Jackson-Film wie ein kleines Äffchen in der Gegend herumspringt.

Die Musik des "Herr der RInge"-Trickfilms ist absolute Weltklasse. Das Mordor-Lied der in Richtung Helms Klamm ziehenden Orks lässt einem den kalten Schauer über den Rücken laufen.

Überhaupt ist der ganze Film bedrückend düster und transportiert den Flair des Buchs besser, das Böse wirkt dämonischer und hinterlistiger - man könnte ihn fast als Gruselfilm bezeichnen. Deswegen ist er meiner Meinung nach auch absolut nichts für Kinder, also Vorsicht! Entsprechend verantwortungslos finde ich, dass die Zeichnungen auf der Rückseite des Covers bei den neuen Auflagen verfälscht wurden, um einen kindertauglichen Eindruck zu hinterlassen. Tatsächlich ist die Machart aber auch für viele Erwachsene schwere Kost. Die surreale Szenerie durch die Überzeichnungen von realen Motiven ist nicht jedermanns Sache, das ist auch künstlerisch nicht ganz einfach zu verdauen.

Aber gerade diese Vermischung von real und gezeichnet ist es auch, der der Film seine Authentizität zu verdanken hat. Denn Tolkiens Mittelerde ist nicht hier und nicht dort sondern zwischen den materiellen und mythischen Welten.
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am 9. August 2002
Ich habe diesen Film eher der Vollständigkeit wegen gekauft als des unstillbarn Verlangens ihn zu besitzen. Auch die durchweg negativen Beurteilungen haben mich erst abgeschreckt. Naja, hab ihn trotzdem bestellt und war durchaus positiv überrascht.
Wenn man den Film nicht vom Standpunkt eines Disney-Übersättigtem Tolkien-Autentizitäts-Fanatikers sieht, sondern sich mal unvoreingenommen auf den Film einläßt, kann er durchaus bestehen.
Man merkt, dass Peter Jackson sich den Film genau angeschaut hat bevor er seine eigenen Dreharbeiten angefangen hat. So ist z.B. die Szene der ersten Ringgeistbegegnung unter der Baumwurzel auf dem Weg nach Bree fast exakt übernommen worden. Auch an anderen Stellen hat "PJ" sich durchaus inspiriren lassen.
Wenn man den Film aus einem grafischerem Gesichtspunkt ansieht, bietet er durchaus sehr gelungenen Bilder. Allein die Darsteller könnten ruhig ein wenig mehr "pantomimische" Darstellungskraft besitzen. Das Stilmittel der "übermalten Realdarsteller" finde ich trotzdem durchaus gerechtfertigt.
Ich denke das der Film durchaus einen Platz in der kurzen Reihe "Tokien um Kino" hat und nicht als verunglückter Versuch gelten muss. Das den Machern fast mitten im Film das Geld ausgegangen ist ist durchaus ärgerlich.
Alles in allem eindurchaus gelungenes Werk, dass sich nur vor unverbesserlichen Beckmessern verstecken muss.
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HALL OF FAMEam 7. September 2002
Trotz vieler Kritik an diesem Film: ich mag ihn. Vielleicht liegt es daran, dass ich ihn damals, als er neu in die Kinos kam, auf der großen Leinwand gesehen habe.
Es ist wahr, dass der Film große Sprünge macht und vieles aus dem Buch dort nicht vorkommt - aber das ist schließlich selbst bei der 3-Stunden-Neuverfilmung nicht anders. Tolkiens Werk ist so umfangreich und detailliert und beinhaltet neben der Hauptstoryline meherere Geschichten am Rande, dass es unmöglich ist, alles in einen Kinofilm (oder auch in 3) hineinzupacken. Trotz vieler Auslassungen habe ich damals als Kind die Story - auch ohne Kenntnis des Buches - gut verfolgen können.
Was den Stil von Ralph Bakshi betrifft - der ist tatsächlich Geschmackssache, was heißen soll, man liebt oder hasst ihn. Er ist sehr experimentell, nutzt häufig nachcolorierte Realfilmsequenzen und ersetzt gegenständliche Kulissen durch psychedelische informelle Hintergründe. Viele können damit nichts anfangen, andere spüren eine von den Bildern ausgehende hypnotische Kraft (ich neige zur zweiten Gruppe; gerade als Kind hat mich die ungewöhnliche und befremdede Umsetzung sehr fasziniert).
Zu den Figuren: Ihre Darstellung in Ralph Bakshis Version ist mir teilweise sympathischer als die in der aktuellen Verfilmung (mit Ausnahme vielleicht von Gandalf und Saruman, die mit Ian McKellen und Christopher Lee ausgezeichnet besetzt waren), vor allem der Trickfilm-Gollum und die Trickfilm-Schwarzen-Reiter (die mir bei Bakshi viel unheimlicher vorkamen). Die Elben fand ich in beiden Verfilmungen nicht so gelungen (arrogante Schnösel).
Der Film war damals kein großer Renner, für ein breites Publikum war er eindeutig zu eigenwillig. Und auch heute, da das Auge bei Animationsfilmen durch ausgefeilte Computertechnologie sehr verwöhnt ist, dürfte er der Mehrheit zu ruppig und nicht glatt genug daherkommen. Wer aber Lust auf das Ungewöhnliche hat, vielleicht noch eine nostalgische Ader, für wen der glatte Mainstream nicht das Maß aller Dinge ist, der sollte sich diesen Herrn der Ringe ansehen.
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am 18. April 2016
liegt eindeutig am Cover des Films, denn er wird als special Remastered ausgewiesen. Wenn man also darunter versteht, daß Staub, die grobe Körnung und der Verschleiß des Mastertapes damit gemeint sind, dann ist daß Ziel ja perfekt erreicht. Als ich den Film noch als Video besaß, und einige andere Filme von Bakshi auch, kann ich nur sagen, bein den DVD`s Finger weg. Der Herr der Ringe selber ist leider niemals fortgesetzt worden. Denn der Aufwand der damals betrieben wurde, war nicht eben klein. Die Schlachtsequenz und einige andere ebenso, wurden mit realen Akteuren besetzt, und dann erst als Zeichnung umgewandelt. Das war in den 80er Jahren schon etwas besonderes. Die DVD erschien wohl 2001, das Video viel früher.
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am 13. April 2001
Zwiespältig ist noch untertrieben wenn ich diesen Film bewerten soll, denn ich habe ihn als Kind gesehen bevor ich das Buch gelesen habe. Trotzdem war ich dann beim Lesen des Buches weitgehend in der Lage mein eigenes, am Buch orientiertes Mittelerde in meinem Kopf zu erschaffen auch wenn einige Filmeindrücke sich eingebrannt hatten. Und so kann ich den Film nicht rundheraus ablehnen aber habe doch eine gewisse Abneigung gegen vieles darin. Die Zeichentricktechnik gab den Machern die Möglichkeit die Landschaften und Orte Mittelerdes ohne großen Aufwand zu erschaffen. Leider wurde von dieser Möglichkeit kaum Gebrauch gemacht. Die Optik des Films ist häufig verschwommen und mit einem Tunnelblick gedreht das man den Hintergrund kaum wahrnimmt. Die Mischung von Real- und Trickaufnahmen überzeugt nur sehr selten, die Gestik der Schauspieler (die dann später übermalt wurden) ist übertrieben und unruhig. Man hat den Eindruck die Macher haben bei der Erschaffung Mittelerdes das Buch für unwichtig gehalten, das Auenland und Beutelsend, Lothlorien, Bree, Rohan alle diese völlig unterschiedlichen Orte wirken gleichförmig, fas t immer ein Gebirge im Hintergrund (sogar im Auenland das wohl zu den am schlechtesten dargestellten Gegenden des Films gehört im Vergleich zum Buch)und die Landschaft düster. Die Darstellung der Charaktere ist teilweise gelungen, teilweise enttäuschend. Die Hobbits sehen, bis auf Sam, fast völlig identisch aus, Sam ist ein dummer und häßlicher Knecht und die Orks die fast nur als verfremdete Realaufnahmen zu sehen sind, sehen teilweise wie billige Faschingsmasken aus. Dagegen überzeugt Gandalfs optische Darstellung sehr, der Gandalf des Films wurde mein Gandalf. Auch die Musik ist zwiespältig, Leonard Rosenman ist eher zweite Garde der amerikanischen Filmkomponisten aber er hat einige sehr atmosphärereiche Stücke geschaffen, die Titelmusik z.B. oder die Musik der Orks. Aber die Musik weist leider keine große Vielfalt auf und manches wie der Elbengesang ist einfach unpassend kitschig. Warum auf der einen Seite wichtige Kapitel völlig wegfielen (die gesamte Reise von Beutelsend bis Bree, mit Ausnahme der Begegnung mit dem Ringgeist im Waldende das völlig unglaubwürdig aussieht) aber auf der anderen Szenen unnötig in die Länge gezogen wurden, z.B die Begegnung mit den Nazgul an der Furt von Bruchtal, bleibt ein Geheimnis der Macher. Und dies Szene zeigt dann auch einen der größten Fehler des Films, die psychedelischen Farben und Grafiken die hier zum Einsatz kommen passen in die Welt von "Fritz the Cat" und "Heavy Traffic" im "Herrn der Ringe" wirken sie einfach fehl am Platze. Das mit Abstand peinlichste ist natürlich der Schluß. Da der Film nicht einmal die Hälfte der gesamten Erzählung abdeckt läßt man ihn nach der, optisch weniger gelungenen, Schlacht von Helms Klamm völlig abrupt und ungeschickt enden. Der Erzähler behauptet dieser Sieg wäre bereits das Ende des "Herrn der Ringe" obwohl ganz offensichtlich unzählige Handlungsstränge offen gelassen werden. Durch die fehlende Ehrlichkeit, klarzustellen daß die Geschichte weitergeht fühlt man sich als wissender Zuschauer schlichtweg verarscht und es bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Zusammenfassend kann man sagen daß der Film als eigene Schöpfung Bakshis einen gewissen Wert besitzt und gut unterhält, als Verfilmung des vielleicht größten Epos des XX.Jahrhunderts aber enttäuscht.
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am 6. März 2013
Nachdem ich mir die "Der Herr der Ringe"-BD (Zeichentrick) gekauft habe musste ich leider feststellen dass sowohl bei der BD, als auch bei der DVD die Angaben bezüglich der Audio-Spuren fehlerhaft sind.

Korrekt sind folgende Angaben:
Dolby Digital: Deutsch 2.0, Englisch 5.1, Französisch 1.0, Spanisch Stereo
Dolby TrueHD: Englisch 5.1
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am 17. September 2006
Da muss man doch wirklich fair bleiben! In den 80igern war dieser Zeichentrick-Fantasy der erste Anstoß, mich mit dieser unglaublichen Geschichte auseinanderzusetzen. Zugegeben, heutzutage wirkt alles ein wenig altbacken und einfach gestrickt, die Grundidee bzw. der Flair der Geschichte wird jedoch aufgegriffen und wurde damals gut umgesetzt. Die Gesamtlänge des Filmes lässt jedoch erahnen, dass vieles nur gestreift bzw. ganz ausgelassen worden ist! Aus nostalgischen Gründen oder vielmehr Kindheitserinnerungen heraus ist dieser Film für mich unverzichtbar in meinem DVD-Regal.

Fazit: Für echte Fans sicher eine Bereicherung!
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am 27. Mai 2014
Der Film lief mal irgendwann Anfang der 90'er an Weihnachten im Fernsehen. Danach hab ich mir Vaters Herr der Ringe ausgeliehen und in 2 Wochen durchgelesen...

Der Film ist handwerklich natürlich nicht mehr auf der Höhe aber trotzdem sehr gut und packend verfilmt worden. Leider fehlt das letzte Drittel der Geschichte komplett... Für Fans trotzdem interessant, wer Tolkien noch nicht kennt, schaut besser die Trilogie von Peter Jackson.
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am 9. März 2003
Ich für meinen Teil verbinde mit diesem Film nur positives, denn durch diesen Film habe ich erst zu Tolkiens Werken gefunden. Irgendwann Ende 1989 oder Anfang 1990 habe ich diesen Zeichentrickfilm gesehen und war begeistert. So, daß ich mir einige Jahre später auch die Bücher zugelegt habe.
Wie schon oben erwähnt, wurde der Film 1977 produziert und daher darf man an diesen Zeichentrick nicht allzu hohe Ansprüche legen. Der Stand der Technik war ja damals niedriger und Bakshi hatte nicht so viel Geld und Zeit zur Verfügung wie dies P. J. hatte.
Die ganze Atmosphäre des Films ist um einiges düsterer als es dies in dem Film von P. J. ist. Vor allem die schwarzen Reiter (Ringgeister, Nazgul) wirken, meiner Meinung nach, viel bedrohlicher und gespenstischer. Ich kann mich erinnern, daß ich Gänsehaut bekommen habe, als ich den Film das erste Mal gesehen habe. Auch die Hobbits wirken im Zeichentrick viel 'authentischer' als in dem neuen Film - zu mindestens in Bezug auf Frodo bzw. Elijah Wood. Nichts gegen Elijah Wood persönlich und seine Qualitäten als Schauspieler, aber als Frodo ist er imho eine Fehlbesetzung. Im Zeichentrick sind die Hobbits einfach viel mehr Hobbits: verspielt, naiv, gutgläubig, etwas weltfremd, gastfreundlich, rundlicher :-).
An der einen oder anderen Szene im Film sieht man deutlich, daß sich P. J. fleißig von Bakshi 'inspirieren' lassen hat. Vor allem sieht man das in der Szene wo sich Bilbo von den Hobbits verabschiedet. Aber ich will hier nicht allzuviel verraten.
Am Anfang hat der Film fast ausschließlich Zeichentrickfilm-Elemente, jedoch gegen Ende nimmt die Anzahl der kolorierten 'Realfilm-Szenen' deutlich zu. Ich weiß nicht, ob das so geplant war oder ob es daran lag, daß den Entwicklern langsam das Geld ausging. Auf jeden Fall tragen diese kolorierte Szenen zu der düstereren Atmosphäre bei.
Leider endet der Film nach der Schlacht bei Helms Klamm als Gandalf mit der Hilfe kommt. Es gibt Gerüchte, daß es eine Fortsetzung gab, allerdings nur für den USA Markt.
Fazit: Meiner Meinung nach sollte jeder Fan sich dieses Werk anschauen und der relativ niedrige Preis ist ein zusätzliches Kaufargument.
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