Fashion Sale Hier klicken studentsignup Cloud Drive Photos yuneec Learn More saison Strandspielzeug Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
21
4,5 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:8,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Dieser wunderbare, zutiefst berührende Film ist der französischen Bildhauerin Camille Claudel (8.12.1864- 19.10.1943) gewidmet. Er wurde mit 5 Cesars u.a. als bester Film ausgezeichnet.

Camille war die Schwester des französischen Schriftstellers Paul Claudel und die Schülerin, spätere Mitarbeiterin sowie langjährige Geliebte des französischen Bildhauers und Begründers der impressionistischen Skulptur Auguste Rodin.
Die Filmhandlung nimmt seinen Anfang im Jahre 1885.

Bereits als Kind ist die bildschöne Camille (Isabelle Adjani) vom Modellieren von Figuren beseelt und wird von ihrem Vater in ihren künstlerischen Ambitionen unterstützt.

Zu Filmbeginn hat sie bereits eine Kunstschule besucht und bildet sich jetzt in einer privaten Akademie weiter.
Ihre Stiefmutter ist ihr sehr feindlich gesonnen und versucht ihr in jeder Beziehung zu schaden. Deren Eifersucht auf das junge Mädchen ist grenzenlos.

Camille hat allerdings eine sehr enge emotionale Bindung zu ihrem Bruder Paul, in dem sie Halt und Zuspruch findet.Der 24 Jahre ältere, damals schon berühmte Auguste Rodin (Gerard Depardieu) begutachtet beinahe teilnahmslos die Schöpfungen des jungen Mädchens und zögert zunächst sie zu seiner Schülerin zu machen. Camille ist erbost von seiner Überheblichkeit, bittet ihn jedoch um Marmor. Sie möchte unbedingt mit Marmor arbeiten. Als sie diesen Marmor zugestanden bekommt, meißelt sie einen Fuß, der Rodins Anerkennung findet.

Sie wird seine Schülerin.

Die Bilder in Rodins Atelier sind in beeindruckenden Pastelltönen gehalten, alles harmoniert mit den Skulpturen. Wunderschön. Man sieht wie die Kunstwerke entstehen, man sieht die Modelle in komplizierten Haltungen verharren und bekommt einen Eindruck von der Arbeit bildender Künstler jener Zeit.

Rodin wird im Film sehr kritisch beleuchtet, man zeigt immer wieder den Zusammenhang zwischen Kunst und Kommerz, eine Tatsache, die Camille für sich nicht akzeptieren wollte.

Rodin und Claudel werden ein Liebespaar, doch Rodin kann sich nicht zwischen ihr und der Frau mit der er lebt entscheiden. Das bricht der empfindsamen Camille schließlich das Herz.

Sie möchte denjenigen, den sie liebt nicht teilen müssen.

Man sieht wie berühmte Skulpturen von Rodin entstehen, so u. a. " Die Bürger von Calais ", an denen Claudel mitgewirkt hat. Es entsteht der Eindruck als habe Rodin Claudels Begabung für sich genutzt. Dies auch wirft ihm Camille wieder vor.
Sie trennt sich nach einer Abtreibung von Rodin und widmet sich völlig ihrem Können. Sie möchte ihren eigenen Stil vervollkommnen, unbeeinflusst von Rodin, der sich stets als ihr Meister gebärdet.

Jetzt entstehen wundervolle Werke, die auch öffentlich ausgestellt werden. Doch Camille wird immer depressiver. Die Liebesbeziehung zu Debussy ist nur von kurzer Dauer.

Immer intensiver fühlt sie sich durch vermeintliche Machenschaften Rodins verfolgt, wird aggressiv und schließlich gemütskrank. Aus Selbsthass zerstört sie eine große Anzahl ihr Schöpfungen. Sie erträgt das nicht vollständige Angenommensein durch Rodin nicht.
Ihre Stiefmutter lässt sie nach dem Tode ihres Vaters in eine Nervenheilanstalt einweisen, wo sie 30 Jahre verbringen wird, bis sie schließlich 1943 stirbt.
Ihre zarte Seele dokumentierte Camille Claudel in ihrer Kunst. Rodin sah offenbar viel zu sehr sich selbst um Camilles Empfindsamkeit wirklich zu begreifen. Die Künstlerin zerbrach an ihrer unglücklichen Liebe.

Beeindruckend im Film sind nicht nur die schauspielerischen Leistungen, sondern die vielen schönen Bilder, diese Pastelltöne der Requisiten, der Kleidung etc, dieses spezielle Licht und immer wieder das Zeigen vom Entstehen von Skulpturen und Plastiken.

Sehr empfehlenswert!
33 Kommentare| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Dezember 2006
Camillie wächst wohl begütert in einem intakten Elternhaus mit Geschwistern auf. Es ist das Paris des zu Ende gehenden neunzehnten Jahrhunderts, die Zeit des Eiffelturms und der Weltausstellung. Schon früh ist Camillies Affinität zur Bildhauerei erkennbar. Eine Kunstschule verlässt sie, weil sie dort nicht hin passt. Der renommierte Bildhauer Rodin wird auf sie aufmerksam gemacht, will sie aber nicht unterrichten. Er erkennt das unfertige Genie und hält fremde Eingriffe für schädlich. Aber er gestattet ihr Zugang und seinen Werkstätten und lässt sie dort arbeiten. Rodin, der auch sonst als leidenschaftlicher Mann gilt, hat dann eine Affäre mit Camillie. Diese kurze Beziehung ist für Camillie fatal. Sie leidet unter ihrem Ende. Ihre weitere Schaffenskraft ist durch ein starkes Konkurrenzverhältnis zu Rodin überschattet. Paris ist zu klein für zwei Genies.

Nach unzähligen gescheiterten Schlachten und Scharmützeln gibt sich Camillie selber auf und verwahrlost. Die helfenden Hände ihres Vaters und ihres Bruders reichen nicht aus um sie ins normale Leben zurück zu holen. Nach dem Tod des Vater lässt ihre Mutter, Camllie in eine Anstalt einweisen, wo sie weitere dreißig Jahre bis zu ihrem Tode lebt.

Der Film ist lang, vollgespickt mit vielen kleinen Details und trotzdem noch viel zu kurz um diesem menschlichen Genie Camillie Claudel gerecht zu werden. Ihr Aufstieg und ihr Fall werden in pittoresken Szenen beschrieben. Der Zuschauer leidet mit. Isabelle Adjani leistet als Camillie hervorragende Arbeit.
0Kommentar| 33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. August 2015
Streng genommen wird Camille Claudel durch diesen Film ein weiteres Mal "mißbraucht", da sie "hollywoodkompatibel" dargestellt wird.
Der lesefaule Hollywoodfilmfan wird's schon schlucken.

Die wichtigsten Eckpunkte des tragischen Lebens Camille Claudels fehlen bzw. werden zu wenig beachtet.
So z.B. dass die Mutter, Louise-Athenaïse Cervaux-Claudel, kein einziges Wort mit ihr gesprochen hat, weil sie, als Zweitgeborene, die nach dem Tod des erstgeborenen Sohnes geboren wurde, kein Junge war und die Mutter den Tod des Sohnes nich verwinden wollte.
So etwas prägt einen Menschen, seit der Geburt von der Mutter abgelehnt zu werden.
Seelisch hatte die Mutter Camille Claudel da bereits "getötet".

Genau das war der Grund, der Hass auf Camille, warum die Mutter Camille Claudel nach dem Tod des Vaters, der neben dem später geborenen, jedoch charakterlich zu schwachem Bruder, als einziger zu ihr gehalten und ihre bildhauerische Tätigkeit gefördert hat, in die Psychiatrie eingewiesen hat.
Was hatte sie sich auch einen männlichen Beruf auszusuchen.
Auch die Beziehung Claudels zu Rodin passte der Mutter gar nicht.

Das erste Einweisungsgutachten reichte dazu nicht aus, so dass von der Mutter "nachgelegt" wurde, bis es "passte".

In den 1920ern hätte Camille Claudelle aus der Psychiatrie entlassen werden können, doch Mutter und Schwester, die Camillie nie in der Anstalt besucht hatten, lehnten ab.
So starb Camille Claudelle denn in der Anstalt an einem Schlaganfall, der vermutlich die Folge von Unterernährung war, denn Camille Claudel litt unter einem Vergiftungswahn und aß nur wenig und nur, was sie sich in der Anstalt selbst zubereiten durfte.

Der schwache Bruder und Frömmler hat Camille einmal in der letzten Anstalt besucht, jedoch keine Anstalten unternommen, Camille dort herauszuholen. Außer für sie zu beten hatte er nicht für sie parat.

Ebenfalls unbeachtet, dass das "Verhältnis" zwischen Camille Claudel und August Roden einem schriftlichen Vertrag entsprang, vermutlich vefaßt vom jüngeren Bruder Paul Claudel. Dieser Vertrag beinhaltete, dass Rodin sie, und nur sie, unterrichtete und für die Präsentation ihrer Werke sorgte. Rodin durfte auch kein Verhältnis mit anderen Frauen haben. Dafür würde Camille ihn 4 x im Monat "zur Verfügung stehen".

Das Verhältnis zwischen Rodin und Claudel war schwierig, insbesondere war Rodin zeitweilig eifersüchtig auf das bildhauerische Können Camilles.

Die psychisch instabile Camille dekompensierte schließlich, verwahrloste, entwickelte einen Vergiftungswahn, und als der Vater und Beschützer starb, ließen Mutter und Schwester die Wohnung Camilles, die auch ihr Atelier war, aufbrechen, alle Werke abtransportieren und "entsorgten" Camille in die psychiatrische Anstalt.
Auch für Rodin sehr "praktisch", war er so seine größte Konkurrentin losgeworden.

In der Anstalt, die sie später wechselte, vegetierte Camille bis zu ihrem Tod, von der Familie und Rodin "vergessen" und verlassen, wie eine Gefangene dahin.

Wer nicht lesen möchte, aber der Realität ein Stückchen näher kommen möchte, dem sei der französische Film "Camille Claudel" aus dem Jahre 2013 mit Juliette Binoche empfohlen, der, gedreht in einer Psychiatrie mit echten Patienten, eindrucksvoll 3 Tage im Leben Camilles in der Anstalt zeigt.
Diese 3 Tage, hochgerechnet auf 30 Jahre, läßt kaum Fragen offen, wie das Leben Camille Claudels im sehr langen "zuletzt" wirklich war.

Dies alles verschweigt dieser Hollywood Film.
Auch Verschweigen ist eine Lüge . . .
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 19. September 2011
Die talentierte Bildhauerin Camille Claudel wird Schülerin und Geliebte des erfolgreichen Bildhauers Auguste Rodin. Ihre Kunst wird von der Gesellschaft jedoch verkannt und nur Auguste steht im Vordergrund. Sie schuftet an ihrer Kunst Tag und Nacht, trennt sich von Rodin um sich wieder mit ihm zu versöhnen, verfällt dem Wahnsinn und verfolgt Rodin. Sie zerstört ihre eigenen Werke, stellt sich als Opfer dar und repräsentiert den Tod in ihren Werken, sie bezichtigt Rodin einer Verschwörung und lebt letztendlich ganz einsam und verlassen...

Der Film stellt die Biografien zweier historisch wichtiger Personen gleichzeitig dar (Claudel und Rodin, von dem man das Werk "Der Denker" wohl kennen muss), der Fokus liegt aber vor allem auf dem Empfinden und Arbeiten der Camille Claudel. Als Frau von der Gesellschaft weggeredet und belächelt, kämpft sie sich durch diese damaligen niederdrückenden Verhältnisse und statuiert so ein Exempel für die weibliche Freiheit und Emanzipation hinsichtlich manuell-künstlerischer Arbeiten. Die Drehorte sind sehr abwechslungsreich, mal in Paris, mal auf dem Lande. Es wurde auch in nächtlichen Seitengassen gedreht, die sehr mysteriös scheinen mit ihren flackernden Laternen. Es wird hauptsächlich das Künstlerdasein in diesem Streifen thematisiert und es wird das Bild vom Aufstieg und Fall eines unentdeckten Talents gezeichnet. Sehenswerter Film mit viel Hang zum Detail und aufgrund hervorragender Darstellung einer Frau, die peu à peu zu einer grotesken Karikatur mutiert, eine einzigartige Verfilmung.

~Bücher-Liebhaberin~
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Mai 2006
Das Schicksal einer Hochbegabung, einer Frau in einer Männergesellschaft wird spannend insceniert.Die Claudel ist unangepasst und fällt deswegen aus der Gesellschaft heraus. Rodin hat sie ausgenutzt, auch künstlerisch. Das spürt sie natürlich.Leider wird ein wichtiger Teil nur im Abspann behandelt. Die Claudel hat noch über 30 Jahre in der Psychatrie verbracht. Von der Familie weggesperrt ? Sie jedenfalls hätte immer wieder herausgewollt. In ein Lebensbild der Claudel hätte diese Zeit mit mehr als ein paar Zeilen im Abspann gehört. Zu Umgang mit einem unangepassten Genie gehört dies schlicht dazu.

Aber vielleicht wäre das dann ein anderer Film geworden.

Der erste Teil der Geschichte jedenfalls ist sehr spannend, großartig gespielt versteht sich.
0Kommentar| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Juni 2013
Sogar das renovierte Musée D'0rsay in Paris hat den beiden jetzt einen zusammen-
liegenden Platz eingeräumt, einer der anderen Gründe meines Kaufes war die Güte der Schauspieler, die über sich hinausgewachsen sind, besonders Isabelle Adjani in
der Rolle einer jungen Frau, die alles gibt, um Rodin zu fesseln, ihm arbeitsmäßig zu genügen und ihn leider letztendlich verlieren muss, da ihr Verstand diesem für sie
aufreibenden Leben nicht mehr gewachsen ist.
Ich kenne das Rodinmuseum aus eigener Erfahrung und war und bin weiterhin begeistert, Rodin ist meines Erachtens unübertroffen schaffensmässig. Auch das Museé D'0rsay kenne ich aus eigener Erfahrung - es ist traumhaft schön, bildend und vor den dort zu sehenden Künstlern kann ich mich nur verbeugen.
Also musste ich diese DVD kaufen. K. Englisch
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. September 2004
Camille (Adjani) ist zu Beginn ein junges Mädchen, das als Bildhauerin arbeiten will, Auguste Rodin (Depardieu) ist als Bildhauer bereits ein angesehener Künstler. Camille, die Schwester von Paul Claudel, zu dem sie eine besondere Beziehung hat (hervorragend gespielt) findet Rodin zuerst arrogant und unaustehlich, dann entdecken beide ihre Gefühle für einander. Doch Camilles Liebe schlägt recht bald in Haß um. Adjani spielt gut die Verwandelung der jungen, etwas naiven Camille in eine verbitterte Frau, die überall eine Intrige ihres ehemaligen Geliebten sieht. Anders als in vielen Filmen hat man wirklich das Gefühl, daß die Figur altert. Depardieu ist nicht viel zu sehen, aber sein Spiel überzeugt.
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. März 2007
Gekauft wegen Depardieu, begeistert von Depardieu und Adjani, gefesselt von der Frau, angewidert von dem blutsaugenden Kunstgenie, und schließlich mit Bedauern und Trauer Abschied genommen von der ausgenutzten brillanten Künstlerin, dem wirklichen Kunstgenie in dieser Beziehung.

Das schauspielerische Einbringen ist - erwartungsgemäß - beeindruckend und macht das filmische Erlebnis aus.

Ein ungemein dichter Film, der den Zuschauer - jedenfalls mich- in seinen Bann zieht und nicht wieder los lässt.

Schließlich hat es der vorletzte Kommentator Dr. Alberts "hansalberts" auf den Punkt gebracht: dem tatsächlichen Leiden der Camille Claudel ist keine angemessene Geltung zugekommen. Dass dem so ist, merkt aber wohl nur derjenige, der den Film mit Interesse an den "Menschen" Rodin und Claudel aufgenommen hat. Ich habe mir anschließend ein Buch über diese wohl einzigartige Frau gekauft.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Dezember 2012
Ein Film, der unter die Haut geht! Sehr berührend, ohne kitschig zu sein! Phantastisch gespielt von Adjani und Depardieu und bis in die Nebenrollen gut besetzt! Eine Frau, die ihren Weg zu erkämpfen sucht.. und doch scheitert, an der Ignoranz der Zeit und der Liebesunfähigkeit und Mutlosigkeit "ihres" Mannes Rodin.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. August 2014
Ein genialer, sehr dramatische Film, brillant gespielt und verfilmt! Für die Menschen, die sich für die Lebenszusammenhänge und die menschliche Schicksäle interessieren, finde ich besonders von Bedeutung... Eine tragische Geschichte eine Suchtliebe mit sehr tragischem Ausgang...
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

7,99 €