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am 26. Oktober 2016
Dies voraus: Mario Puzos Buch, das dem "Sizilianer" zugrunde liegt, habe ich nicht gelesen. Die Klagen der Leser des Romans über den Cimino-Film hier klingen so, als sei ihre Enttäuschung berechtigt. Aber das Kino ist ja eine völlig freie Kunst, die sich sehr wohl von den Fesseln der Literatur befreien darf. Tolles Buch offenbar, die Leser sind jedenfalls durchwegs begeistert, aber vielleicht ist "der Sizilianer" trotzdem auch ein -zwar gänzlich andersartiger aber- ebenso toller Film?
Hier also unvoreingenommen, in Unkenntnis von Puzos Epos, meine Meinung zu "the Sicilian": der ganze Unsinn, der einem seit der Premiere 1987 über "der Sizilianer" erzählt wird, der Film sei zäh, überambitioniert und des grössenwahnsinnigen Mega-Regisseur Michael Ciminos ("Heaven`s Gate"!) endgültiger Karriere-Grabstein....All diese schlechte Reputation des Films, diese Schimpferei wird in den ersten zehn Minuten von einer erzählerischen Power und gleichzeitig empfundenen Tiefe weggeblasen, daß man vor dem Fernseher, Leinwand oder wo auch immer man herumlungern mag, einfach erstarrt.
Ein weinender älterer Mann fährt mit dem Auto durch eine dämmernde Stadt (natürlich Palermo), am Wegesrand hängen überall Bilder des Helden, von Kerzen bewacht. Meisterhaft gefilmt, jede Kamera- Einstellung dieser Fahrt ist eine Idee, die Perspektiven und Gefühle öffnet. Was für eine wunderbare Szene, mit der man solch einen Film beginnen kann! Dann zügig die Rückblende in die Jugend-Jahre des Helden Salvatore Giuliano (Christopher Lambert), und ein ganz normaler ultrabrutaler sizilianischer Sommernachmittag gewinnt Gestalt durch eine Montage, eine Zusammenführung zweier Hauptpersonen wie sie schöner kaum sein kann. Barbara Sukowa (es handelt hier um die junge, die frühe Fassbinder-Sukowa) als reiche Amerikanerin im alt- herzöglichen Schloss hat einen Auftritt- vom Pferdesattel bis in die Badewanne- um den sie jede Kollegin beneiden sollte. Mythos Landschaft, Mythos Freiheitskämpfer, Mythos Frau im grandiosen Hollywood-80er-Stil auf einen strahlenden Punkt gebracht, so als wolle Cimino seinem grossen Vorbild, dem Schöpfer des "Leoparden", gleich zu Beginn schon die Hand reichen. Sukowa und der Getreide-Dieb Lambert werden mit rasanten Kamerabewegungen flugs zusammengeführt, sehen sich kurz an - und fort muß er schon wieder - schwer angeschossen- auf ihrem Pferd. Sie wird es zurück bekommen. Aber in Sizilien wird ja schliesslich vor allem intrigante Altmänner-Politik gemacht und dabei hatten die Frauen damals eigentlich noch fast nichts verloren. Fast.
Eine großartige Szene folgt zunächst auf die andere. Manches mag nach einer Stunde Film dann schematisch erscheinen, der Asthma-kranke Opern-liebende Herzog in seinem Turm (Terence Stamp- meine Herren, was für eine Performance!), die feurige Sukowa, die sich um keinerlei Konvention schert und dann einfach aus dem Film verschwindet (wurde da was geschnitten?), der natürlich scheiternde Freiheitsheld, der tragisch umflorte alte Mafiaboss.... Die um die Figuren herum rankenden Musikthemen, ab und zu auch ganz schlicht, eher wie melodische Auftritts-Symbole....Das mag man alles hier und dort bedauern, aber auch in solcherart wie gelähmt wirkender Vorhersehbarkeit der Strukturen (was neu ist bei Cimino, zuvor und auch danach noch, bei dem fantastischen "Desperate hours", gibt es das nicht bei ihm) steckt ja auch ein Opernhaftes Einfrieren fast aller Hauptpersonen in ihren Positionen. Sie mutieren alle zu einer Reihe von Statuen, die langsam zum sizilianischen Mafia-Puppentheater des Todes gerinnen. Ist der Film vielleicht auch Ciminos radikal desillusionierte Heimkehr ins Land seiner europäischen Väter? Ist das des Regisseurs Weitsicht, der das halbtote Europa von heute hier schon kommen sah?
Und das Ende des Films kommt dann recht hopplahopp, geradezu fragmentarisch.
"Der Sizilianer" ist tatsächlich manchmal eine fast absurd großartig sein wollende Version der historischen Figur Salvatore G und ihrer Geschichte. Und ist letztlich dann doch wieder auch ein Selbstporträt von Michael Ciminos Karriere- Aufstieg und Fall, Grösse, Pathos und Niederlage, anfangs strotzend vor Leben und Kraft, gegen Ende versteinert. "Du bist zu weit gegangen, mein Sohn. Du hast deinen Realitätssinn verloren" sagt der intrigante Kirchenmann, den Salvatore Guliano gegen Ende direkt von seinem Altar weg kidnappt. Christopher Lambert hat Schwächen, aber er war damals für kurze Zeit halt einer der letzten grossen europäischen Filmstars und Kassenmagneten. Vielleicht weist ja auch seine Besetzung schon auf den baldigen künstlerischen Niedergang des Kontinents nach 1990 hin?
John Turturro ist stark, spielt den hustenden Freund Aspanu aber auch manchmal wie eine männliche La Bohème-Figur.
Klar denkt man die ganze Zeit an Francesco Rosis grandiose Nüchternheit bei demselben Thema, seine Version steht Ciminos Italo-Heldenpose natürlich für immer krass gegenüber. "Wer erschoss Salvatore G?" von 1961 ist die fantastisch dokumentaristische Schwarz-Weiss-Version der sizilianischen Nachkriegs-Historie im unbestechlichen Stil des Neorealismus.
"Der Sizilianer" ist dagegen die Film-Oper der artifiziell angeschwollenen Spät-80er dazu. Ciminos drittletzter Film, Beginn des Spätwerks, und dies mit nur 48 Jahren.
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am 28. Mai 2014
Habe den Film für jemanden gekauft der meinte gelungenes Mafiaepos...mit guter Besetzung und spannenden Skript...dadurch ist er auch zum Kult geworden!
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am 23. Juni 2014
Alles super gut und schnel gelaufen. Kann Mann nur weiter empfehlen. Immer wieder gern. Freu mich schon auf den nächsten Einkauf.
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am 21. August 2016
Ja, es ist ein ungewöhnlicher, nicht lauter, fast schon poetischer Film nicht nur über die Person Salvatore Giuliano und seinen aussichtslosen Kampf gegen die damaligen Eliten. Vielmehr bekommt man tiefe Einblicke in die gesellschaflichen Strukturen und Vernetzungen der Mafia und natürlich die allgegenwärtige kath. Kirche. Eindringliche, epische Bilder mit ebensolcher Musik!
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am 18. September 2010
mario puzos "der sizilianer" ist mit abstand eines der besten bücher die ich gelesen haben. als ich nun herausbekam,dass es eine verfilmung gibt,war ich natürlich sehr gespannt. was ich zu hause auf dvd sah,war das wohl schlechteste,was mir jemals unter die augen gekommen ist.
der film und das buch sind wie tag und nacht. die darstellung lamberts ließ mich schon nach kurzer zeit würgen.
turi giuliano eigentlich eine art revolutionär der gegen die polizei vorgeht, wird in dem film als unsympathischer gesetzesbrecher dargestellt.
wer das buch gelesen hat und es für gut befand sollte sich den film unter keinen umständen ansehen.selbst der eine euro für den verleih ist schon zu viel!
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am 9. Oktober 2006
The Sicilian von Mario Puzo habe ich begeistert gelesen. Dann bin ich auf den Film aufmerksam geworden und habe mich nicht durch die vernichtenden Kritiken abschrecken lassen. Welch ein Fehler!

Christopher Lambert als Giuliano ist eine totale Fehlbesetzung und er wird der Rolle nicht gerecht. Statt Turi als bescheidenen, mitfühlenden Gerechtigkeit suchenden Outlaw darzustellen, spielt Lambert einen arroganten, mitunter manischen, tanzenden Gigolaverschnitt. Sein Tonfall, seine Mimik ist definitiv nicht das, was die Rolle fordert.

Die Handlung, der für den Film bearbeitete Plot scheint die Puzo-Vorlage großzügig zu ignorieren bzw. zu verdrehen. Beginnend bei der Expostition, Turis Zusammenstoß mit den Carabinieri, bei denen er lebensgefährlich verletzt wird. Was machen er und Aspanu bei der Herzogin und was soll in der ersten Viertelstunde die barbusige Herzogin in Badewanne?

Die Zusammenkunft und das Verhältnis zu Terranova und Passatempo weicht ebenfalls von der Vorlage ab und wirkt im Film nicht schlüssig.

Aber der nächste richtig große Hammer ist die Liaison mit der Herzogin. Turi, der nur mit La Venera (wird nicht erwähnt) und später mit Justina nähere Verbindungen eingeht, wirft hier mal eben sämtliche seiner im Original entwickelten Charakterzüge über den Haufen. Mal eben wird Truman erwähnt. Völlig verdreht!

Was soll die Verlobung mit Giovanna? Wer ist das überhaupt? Silvio Ferras Schwester heißt Justina, hat schwarze und nicht rote Haare. Turi heiratet sie heimlich am Ende der Handlung. Vor der Heirat gibt es keine Beziehung.

Völlig verzichtet der Film auf die Rahmenhandlung. Michael Corleone wird nicht erwähnt, höchstens angedeutet. Das große Motiv, Turis Liebe zu seinen Eltern besonders zu seiner Mutter wird nicht erwähnt, obwohl dies elementar mit seinem Handeln verbunden ist. Im Film macht er den Witz, er würde seine Mutter erschießen. Grotesk!

Andere Abweichungen und Erfindungen wie die Erschießung Frisellas nicht durch Silvestro (als seine Bewährungsprobe) sondern durch Turi, oder Prinz Ollortos (im Film Borsa) Asthma- statt Diabetes-Erkrankung sind zu erwähnen und die Liste ließe sich erweitern.

Tragischer sind da noch die Unterschlagung des Testaments, welches ja Turis entscheidende Waffe ist und die Verdrehung der Ereignisse am Portella della Ginestra.

Puzo-Begeisterten und Godfather-Fans mit Hang zu intertextuellen Verweisen und einer gediegenen Portion Pathos ist von diesem Film definitiv abzuraten. Ganz gleich, ob man das Buch gelesen hat, der Film enttäuscht. Für Leser des Buches ist er gradezu eine Zumutung.
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am 20. September 2005
DER SIZILIANER ist einer der schlechtesten Filme der Achtziger Jahre. Dieser Film läutete den künstlerischen Niedergang Ciminos ein, der seitdem nichts Brauchbares mehr zustandebrachte.
Er ist fast durch die Bank lausig besetzt: Lediglich der ziemlich gute John Turturro ist einigermaßen überzeugend. Sonst aber...Christopher Lambert ist nicht in der Lage, der Titelfigur irgendwelche Konturen zu verleihen. Wußte er eigentlich, wen er darstellen sollte?
Und was Barbara Sukowa in diesem Film verloren hat, ist mir völlig unerfindlich. Immerhin wird ihr die zweifelhafte Ehre zuteil, an einer der dümmsten und peinlichsten Liebesszenen der Filmgeschichte mitwirken zu dürfen. Der Darsteller des Sizilianischen Paten schließlich (habe vergessen, wie der heißt) ist ein absoluter Witz: Der hat gerade mal die Ausstrahlung eines Direktors einer Sparkassenzweigstelle in einer Kleinstadt!
Auch Drehbuch und Inszenierung sind komplett neben der Spur: Die Story hat überhaupt keine Struktur oder läßt irgendeinen Ansatz einer interessanten Idee erkennen. Und die Regie kann höchstens ein paar schöne Bildkompositionen zaubern, die aber angesichts der Tatsache, daß hier ansonsten überhaupt kein Konzept erkennbar ist, reiner Selbstzweck sind. Die Regie ist überhaupt nicht fähig, dem Zuschauer die Figuren nahezubringen oder eine wirkliche Motivation hinter der Geschichte aufzuzeigen. Nirgendwo wird erkennbar, was der Film dem Zuschauer eigentlich mitteilen will.
Ein Desaster! Man hat den Verdacht, daß der Film für das Team nur ein Anlaß zu einem ausgedehnten Sizilienurlaub war. Oder die Mitwirkenden waren alle bei den Dreharbeiten im Drogendelirium.
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am 4. Mai 2006
Mein Tipp Leute, liest nur das Buch. Salvatore Giuliano ist ein wahrer Held gewesen und das wird leider im Film nicht wiedergegeben. Der Film war Grottenschlecht, das war ja eher eine Komödie. Das Buch (von Mario Puzo) dagegen ist sehr empfehlenswert.

Also vom Film, Finger weg !!!!!
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am 9. März 2004
"Der Sizilianer" ist an sich kein schlechter Film, nur irgendwie hat man während des gesamten Films den Eindruck das was fehlt. Die Story vom sizilianischen Robin Hood ist ok und wird von Christopher Lambert auch ganz gut gespielt (was man ja nicht über alle seine Rollen sagen kann). Alles in allem reicht es aber nicht für mehr als 3 Sterne, da auch die Features auf der DVD nicht mehr als unterer Durchschnitt sind.
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am 2. Juni 2013
Super Film tolle Story hervorragende Schauspieler. Sollte man an einem DVD Nachmittag immer parat haben. Wirklich empfehlenswert.. Klasse Produkt Super Service
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