Sale Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos Mehr dazu Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle Rammstein BundesligaLive wint17

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
86
4,4 von 5 Sternen
Flash Gordon
Format: DVD|Ändern
Preis:4,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 27. Juli 2017
"Dr. Zarkov, die Sonne ist verschwunden!" – Seltsame Energien ("Das ist ein Angriff!") haben den Mond "um mehr als zwölf Grad!" aus seiner Umlaufbahn gebracht, in nur wenigen Tagen droht er auf die Erde zu stürzen: "Wir haben nur elf Tage Zeit, um zu verhindern, dass der Mond mit der Erde kollidiert und alles vernichtet!"
Nur einer kann die Zerstörung noch verhindern: Footballstar (Abwehrspieler von den New York Jets) und Hobbypilot ("Na, wie bin ich gelandet?" - "Ich hab's überlebt, aber mit dir fliege ich bestimmt nie wieder!") FLASH GORDON fliegt mit einer Rakete, der bezaubernden Dale Arden ("Das ist ja richtig amüsant, ich meine: eine Reiseleiterin, die Angst vorm Fliegen hat!") und dem leicht durchgeknallten Wissenschaftler Dr. Zarkov ("Bei der NASA haben sie ihn rausgeschmissen!") zum Planeten M*ongo, dem Domizil des unbarmherzigen Imperators MING, der dort mit seiner lasziven Tochter ("Ich liebe Einführungsrituale!") Prinzessin Aura lebt bzw. herrscht.
Kaum angekommen ("Weißt du, wo du hier bist?" - "Ja, in der Klemme.") geraten Flash und seine Begleiter in einen Strudel absurdester und fantastischer Abenteuer...

"Warum wollt ihr uns vernichten?" - "Warum nicht?"

"Dies ist eine öffentliche Bekanntmachung: Der Erdling Flash Gordon wird heute Abend um 29 Uhr 15 Mittel-Mingo-Zeit hingerichtet. Die Hinrichtung wird auf ausdrücklichen Wunsch Seiner Majestät in allen Programmen live übertragen."

Mit dem 25-jährigen US-Amerikaner Sam J. Jones (Mann von Bo Derek in 10 - Die Traumfrau, bekam dann für seine Rolle hier die Goldene Himbeere und anschließend keine Filmangebote mehr, 2012 spielte er sich selbst in der Teddybären-Komödie Ted, ebenso in der Fortsetzung Ted 2 von 2015) als Flash ("Ich glaub, das ist hier 'ne intergalaktische Klapsmühle!", "Dieser Ming ist ein armer Irrer!"),
der 23-jährigen Kanadierin Melody Anderson (8 Folgen Ein Fall für Professor Chase mit Simon MacCorkindale 1983, Feuerwalze mit Chuck Norris 1986) als Dale Arden ("Oh Mann, ich hab dir ein paar ganz irre Geschichten zu erzählen!"),
dem 43-jährigen Israeli (Chaim) Topol (James Bond 007: In tödlicher Mission, Oscar-Nominierung 1972 für Anatevka) als Dr. Hans Zarkov ("Wir machen uns Fallschirme und springen damit runter nach Arboria!" - "Das sind über fünfzig Meilen, das ist Selbstmord!" - "Oh nein, nein, kein Problem. Ein Körper erreicht seine Maximalgeschwindigkeit schon nach einigen hundert Fuß!"),
der 24-jährigen Italienerin Ornella Muti (Der gezähmte Widerspenstige und Gib dem Affen Zucker mit Adriano Celentano, aber auch schon in Marco Ferreris Skandalfilm Die letzte Frau mit Gérard Depardieu 1976 und ebenfalls mit Depardieu im Vierteiler von Alexandre Dumas Der Graf von Monte Christo 1998) als Femme fatale ("Prinz Barin tut alles was ich will!") und Tochter Mings Prinzessin Aura ("Das ist mein geheimer Lustmond, ich habe einen kleinen Palast dort, wie geschaffen für uns zwei."),
der 33-jährige Waliser Timothy Dalton (James Bond 007: Der Hauch des Todes 1987 und Lizenz zum Töten 1989, Penny Dreadful) als Baummann im grünen Kostüm Prinz Barin ("Packt ihn, hängt ihn neben das Mondkalbfilet!"),
dem 42-jährigen Engländer Brian Blessed (Henry V., Hamlet, beide von Kenneth Branagh, außerdem Hauptrolle und Regie in King Lear 1999) als Falkenmann mit Riesenflügeln Prinz "Der Bart" Vultan ("Erwartest du etwa Gnade?", "Außerhalb des eigenen Herrschaftsbereiches wird der Jäger sofort zum Gejagten!")
und dem 50-jährigen Schweden Max von Sydow (Jesus von Nazaret in Die größte Geschichte aller Zeiten 1965, Der Exorzist, Hermann Hesses Der Steppenwolf , Flucht oder Sieg, Blofeld in Sag niemals nie, Minority Report, Lor San Tekka in Star Wars VII: Das Erwachen der Macht, Oscar-Nominierungen 1989 für Pelle der Eroberer und 2012 Extrem laut & unglaublich nah) als Imperator Ming ("Klytus, kriegen deine Männer auch die richtigen Pillen? Vielleicht solltest du ihren Trainer hinrichten lassen?!").

"Klytus, ich langweile mich. Welches Spielzeug kannst du mir heute anbieten?" - "Ein obskures Himmelskörperchen im S-K-System, Euer Majestät. Die Eingeborenen nennen es Planet: Erde." - "Wie friedlich dieser Winzling aussieht." - "Werdet Ihr sie zerstören, diese... Erde?" - "Später. Ich spiele gern ein bisschen mit den Dingen herum bevor ich sie endgültig vernichte!"

Außerdem die DARTH VADER-Stimme Heinz Petruo (1918-2001, sprach auch Sentenza/ Lee van Cleef in Zwei glorreiche Halunken, Charlton Heston in Jahr 2022 die überleben wollen und Ricardo Montalban in Star Trek II: Der Zorn des Khan; Opa von No Angel Vanessa Petruo) unter schwarzer Robe mit goldener Maske als Klytus ("Soll das heißen, es ist meine Schuld, wenn die Erde morgen zerstört wird?" - "Ich dachte, das zu erfahren würde Sie amüsieren." - "Was habt ihr mit mir vor?" - "Wir werden lediglich Ihr Gehirn entspeichern." - "Wir werden Ihr Gehirn absolut entleeren, so als würde man Ihre Taschen leeren!"),
Mariangela Melato (1941-2013, mit Giancarlo Giannini in Mimi - in seiner Ehre gekränkt 1972, Liebe und Anarchie 1973, Hingerissen von einem ungewöhnlichen Schicksal im azurblauen Meer im August 1974, alle von Lina Wertmüller) als General Kala ("Feuer eröffnen! Aktivieren Sie sofort alle Waffensysteme und laden Sie das Blitzfeld auf!"),
Richard O'Brien (Riff Raff, aber vor allem Schöpfer(!) des Musicals The Rocky Horror Picture Show, von ihm stammen Buch, Musik und Liedtexte!) als Barins glatzköpfige rechte Hand Fico ("Es muss doch eine Möglichkeit geben, diesen Erdling zu beseitigen!"),
George Harris (Layer Cake, Kingsley Shacklebolt in Harry Potter) als Thun, goldener Prinz von Ardentia ("Beweise uns diese unermessliche Loyalität: Stürze dich in dein Schwert!"),
R2-D2 Kenny Baker (1934-2016, Time Bandits) als einer der Zwerge,
der 1,32m kleine Mohinder Purba aka Deep Roy (er spielt die Oompa Loompas in Charlie und die Schokoladenfabrik 2005, Teeny Weeny in Die unendliche Geschichte und den Ingenieur/ Scottys Helfer Keenser in Star Trek XI-XIII) als Prinzessin Auras Spielzeug an der Leine
und William Hootkins (1948-2005, Rebellenpilot Jek "Rot 6" Porkins beim Angriff auf den Todesstern in Krieg der Sterne) als Zarkovs Assistent Munson ("Hast du denn nicht einen Funken Ehre im Leib?" - "Nein.").

"Leg auf, es kommt jemand, wir müssen aufhören zu telepathieren!"
"Das habe ich nicht richtig verstanden, denke es nochmal!"

Regie führte im Jahr 1980 (mit einem Budget von 20 Mio. $*) der 47-jährige Brite Mike Hodges (drehte und schrieb Get Carter/ Jack rechnet ab mit Michael Caine und Britt Ekland 1971 und Pulp/ Malta sehen und sterben mit Caine und Mickey Rooney 1972, außerdem nach einem Roman von Michael Crichton The Terminal Man/ Der Killer im Kopf mit George Segal 1974 und A Prayer for the Dying/ Auf den Schwingen des Todes mit Mickey Rourke und Liam Neeson 1987), produziert von Dino De Laurentiis (1919-2010), basierend auf Alex Raymonds gleichnamiger Comicreihe.
DESIGN des Films (Production & Set Design) und KOSTÜME(!) stammen vom Italiener Danilo Donati (1926-2001, Oscar-Gewinner 1969 für Zeffirellis Romeo und Julia und 1977 Fellinis Casanova, zwei weitere Nominierungen 1967 Das 1. Evangelium Matthäus und 1968 Der Widerspenstigen Zähmung).
[* zum Vergleich Star Wars IV: Eine neue Hoffnung kostete 1977 11 Mio., Episode V: Das Imperium schlägt zurück 1980 (also im selben Jahr!) 18 Mio. $. Während man den Effekten von FLASH GORDON definitiv sein Alter ansieht, ist das (wie ich finde) bei Star Wars keineswegs der Fall. Meine Meinung.]

Der 24-jährige Zeichner Alex Raymond (1909-1956) veröffentlichte erstmals am 7. Januar 1934 den COMIC um den Helden FLASH GORDON (alias Gordon Ferrao), der als Konkurrenz zum Urvater aller Science-Fiction-Comics Buck Rogers gedacht war. Raymond punktete vor allem durch sein dynamisches (und trotzdem präzises) Artwork, weniger durch seine Geschichten, die sich der Elemente der in den Pulp-Magazinen etablierten SPACE OPERA bedienten. Der Comic erschien wöchentlich in den vom Verlag King Features gestalteten Sonntagsbeilagen und teilte sich eine Seite mit der ebenfalls von Raymond gezeichneten Abenteuerserie Jungle Jim. Im Comic ist Flash übrigens Polospieler ;-)

Fazit: 111 Minuten schrill-schräges, trashiges (Achtziger Jahre) SCIENCE-FICTION-FANTASY-POP-ABENTEUER in knallbunten Farben. Mit anachronistischen Tricks (hier sehen Raumschiffmodelle auch wirklich wie Modelle aus), Baummenschen, Eidechsen- und Falkenmännern, roten Rüsselsoldaten ("Hey, du kleiner Rüsseltiger!", sterben ähnlich quietschend wie die Slayer in Krull), ein bisschen Endor (oder doch eher die Sumpflandschaft von Dagobah?) und Wolkenstadt Bespin ("Wann werden wir in Vultans Königreich ankommen?" - "Schätzungsweise 32 Uhr 12."), Indiana-Jones-Gedächtnispeitsche, echter Romantik ("Bringt sie in meine Gemächer. Bereitet das Erdkätzchen zu meinem Vergnügen vor!" - "Das schlag dir aus dem Kopf, Ming. Dale gehört zu mir!"), neuester Technik ("Das ist ein Gedankenübermittler. Kennt ihr denn keine Telepathie auf der Erde?", "Das Raketoped ist verschwunden!"), einem grünen Waldmoloch in der Dschungelprüfung ("Sind das auch tatsächlich die Regeln?" - "Die sind doch eben geändert worden!"), einer wirklich kuriosen Hochzeit ("Das schwöre ich.") und herrlichster Synthesizer-Mucke von Queen. Nostalgisch schön, wunderbar unterhaltsam und für mich Note 2+

"Willst du, Ming der Unbarmherzige, Herrscher des Universums, dieses Erdenwesen Dale Arden zur Imperatorin der Stunde nehmen?" - "Der Stunde, ja." - "Du schwörst sie zu benutzen wie es dir gefällt?" - "Ja, das schwöre ich." - "Sie erst in den Weltraum zu schießen, wenn der Tag gekommen ist an dem du ihrer überdrüssig bist?" - "Das schwöre ich."

ALL CREATURES WILL MAKE MERRY... UNDER PAIN OF DEATH! – Banner während der Zeremonie

"Du musst nicht glauben, dass uns das hier Spaß macht!" - "Ich habe nichts zu gestehen." - "Bringt mir die Bohrwürmer!" - "Nein, nicht die Bohrwürmer!"

Der Film wurde 1981 in den Kategorien bestes Kostüm, bester Science-Fiction-Film und bester Nebendarsteller (Max von Sydow) für den Saturn Award nominiert, außerdem erhielt er drei Nominierungen für den British Academy Film Award (beste Kostüme, beste Filmmusik und bestes künstlerisches Design). Sam J. Jones wurde dagegen als schlechtester Darsteller für eine Goldene Himbeere nominiert (siehe oben).

Der legendäre SYNTHESIZER-SOUNDTRACK (Platz 2 in Deutschland 1980, nur Platz 10 in Großbritannien) stammt von der britischen Rockgruppe Queen (gegründet 1970) um Sänger Freddie Mercury (1946-1991, Bohemian Rhapsody, We are the Champions), Bassist John Deacon (*1951, Another one bites the Dust, I want to break free), Schlagzeuger Roger Taylor (*1949, Radio Ga Ga, A Kind of Magic) und Gitarrist Brian May (*1947, We will rock you, I want it all, Flash, Who wants to live forever, The Show must go on), der das Album produzierte und auch die meisten der Lieder schrieb. Die zusätzlichen Orchester-Arrangements stammen von Howard Blake. Der Titelsong Flash's Theme ("Flash a-ah") belegte Platz 3 in den deutschen Single-Charts und ist einer von zehn Top-Ten-Hits der Band.

Die Synchronisation ist fabelhaft gelungen (und fliegt mit auf der Star Wars-Welle). Flash wird von Luke Skywalker gesprochen (Hans-Georg Panczak, sprach auch John Boy in Die Waltons), Vultan von Han Solo (Wolfgang Pampel, Standardstimme von Harrison Ford und Larry Hagman aka J.R. Ewing in Dallas, sprach auch Richard Chamberlain in Shogun), Bond-Darsteller Dalton ironischerweise von der deutschen Standardstimme von Pierce Brosnan (Frank Glaubrecht, spricht auch Al Pacino und Kevin Costner und bei Star Wars Lando Calrissian) und Klytus wie oben schon erwähnt von Darth Vader (Heinz Petruo). Außerdem Dale von Cornelia Meinhardt (Sally Field, Holly Hunter), Zarkov von Harry Wüstenhagen (1928-1999, 6 Edgar Wallace-Filme, Stimme von Pierre Richard, Disney's Strolch, Basil und Mäuserich Roquefort in Aristocats), Aura von Evelyn Maron (1943-2007, Stimme von Kim Basinger und Andie MacDowell), Kala von Almut Eggert (war mit Wolfgang Spier verheiratet, Mama von Nana Spier), der Prinz von Ardentia von Ulrich Gressieker (1945-1990, sprach Christopher Lambert in Highlander, Michael Biehn in Terminator, Jim Belushi in Red Heat), Zarkovs Assistent Munson von Wilfried Herbst (Sekretär Pichler bei Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen, Quarks Bruder Rom in Star Trek: Deep Space Nine) und Ming von Jürgen Thormann (Standardstimme von Max von Sydow und Michael Caine), der die Rolle auch in der Europa-Hörspielserie übernahm (zehn Folgen 1981/82).

"Sollen wir die Folter abbrechen?" - "Nein."

Extras: Audiokommentar mit Regisseur Mike Hodges, Interview mit Mike Hodges von 2002 31:41 (mit deutschen Untertiteln), außerdem gibt es ein Wendecover.

Bildformat: 2.35:1 (1080/24p Full HD), Sprache/Ton: Deutsch, Spanisch 2.0 DTS-HD MA, Englisch, Französisch 5.1 DTS-HD MA, Untertitel: (eigentlich vier, aber die auf dem Cover genannten konnte ich weder im Film noch im Menü aktivieren, also) keine

"Sind Sie wahnsinnig?" - "Tut mir leid, leider nicht."
22 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 18. November 2017
Wenn man bedenkt, dass der erste Star Wars Film ein paar Jahre zuvor gedreht wurde, kann man nur über Flash Gordon fast lachen. Aber lassen wir es George Lucas: Er war über seine Zeit weit hinaus. Für mich zählen die Star Wars Filme der ersten Ära zu den besten (der Saga, und der damaligen Zeit). Flash Gordon dazu ist eine nette Verfilmung. Sehr nett gekleidete Frauen (alle sehr weiblich, auch General Kata), interessanter Plot, gute Umsetzung. Pluspunkt: Timothy Dalton ist kein Tag gealtert. Tolle Musik, tolle Farben, darum 4 Sterne. :-)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 30. November 2017
Ein Film aus meiner Jugend, immer wieder lustig und cool! Da waren noch die wahren Meister der special Effects am Werk!!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 28. Oktober 2017
Ich liebe den Film abgöttisch aber ich hasse es wenn der Sound überarbeitet und dabei die Stimmen verändert werden...
Dadurch geht so viel von den tollen Erinnerungen flöten...
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 19. November 2015
Wir schreiben das Jahr 1980 und die Trickeffekte sehen nicht wirklich gut aus. Trotz der Schwäche ist es ein Film den ich immer wieder sehen kann.
Alles ist bunt, die Masken sind sind lausig und die Story seltsam aber das passt hier alles.
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 1. Juli 2013
Ein absoluter Kultfilm mit toller Filmmusik von Queen. Tolles Spektakel mit Ornella Muti als Prinzessin Aura und Timothy Dalton ("James Bond") als Prinz Barin in frühen Rollen. Aufregender "Science-Fiction/Fantasy-Trash" der sich hinter neueren Produktionen nicht verstecken muß was Darsteller und Handlung angeht.
Der Footballer Flash Gordon (Sam J. Jones) versucht zusammen mit Freundin Dale Arden (Melody Anderson) und Wissenschaftler Dr.Zarkov (Topol) die Erde zu retten. Kaiser Ming (Max von Sydow) vom Planeten Mongo droht den Mond auf die Erde stürzen zu lassen um sie zu vernichten. Seine Tochter, die verführerische Prinzessin Aura (Ornella Muti) hat ein Auge auf Flash geworfen und hilft ihm heimlich.
Viele Action-Szenen, skurille Figuren wie z.B. Mings rechte Hand, der Maskenmann Klytus (Peter Wyngarde) oder Prinz Vultan (Brian Blessed) sorgen für ein jederzeit unterhaltsames, kultiges Fantasy-Abenteuer im Weltraum.
Auch die musikalische Untermalung durch Queen passt sehr gut. Da werden einige Kindheitserinnerungen wach. Für einen Film von 1980 sehr empfehlenswert.
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 26. Juni 2004
"Flash Gordon" ist schrill, schräg, bunt und laut. Das ist beabsichtigt, und das ist auch gut so. Schliesslich wollte Produzent Dino de Laurentiis keinen Bergman-Film inszenieren, sondern einen kultigen Comicstrip aus den 30er Jahren auf die Leinwand bringen. Wenn hier die "20th Century Fox"-Fanfaren ertönen, darf man sich mit einer Tüte Popcorn zurücklehnen und auf ein abgedrehtes Weltraummärchen freuen mit poppigen Kostümchen, grenzdebilen Dialogen und einer Story bar jeder Logik. Nicht zu vergessen die rührenden Special Effects, die selbst 1980 schon nicht mehr Stand der Technik waren.

Seinen ganz besonderen Reiz schöpft der Streifen freilich aus einigen unbeabsichtigten Schwächen, die de Laurentiis sicher nicht geplant, vielleicht aber billigend in Kauf genommen hat - ahnend, dass dies dem Kultstatus des Werkes eher förderlich als abträglich sein könnte. Gemeint sind die grandiosen Fehlbesetzungen der Hauptdarsteller sowie des Regiestuhls. Die Hauptdarsteller Sam Jones und Melody Anderson beherrschen exakt zwei Gesichtsausdrücke und verschwanden nach diesem Film genauso in der Bedeutungslosigkeit zweitklassiger TV-Produktionen wie der leicht überforderte Regisseur Mike Hodges, der sich um Kleinigkeiten wie Schnittlogik und Continuity ebenso wenig Gedanken macht wie um passende filmische Stilmittel.

Dass diese Ausfälle für den Zuschauer eher amüsant denn ärgerlich wirken, liegt daran, dass sich bei dieser Art Film niemand wirklich für Regie und Dramaturgie interessiert. Dass der Film durch diese personellen Fehlgriffe nicht völlig in die Trashkiste rutscht, verdanken wir den Gegenpolen, die für Klasse und Qualität stehen: Charaktermime Max von Sydow als Imperator Ming, die herrlich triebhafte (und durchtriebene) Ornella Muti als Prinzessin Aura und nicht zuletzt auch der hervorragenden Filmmusik, für die immerhin die renommierte Rockband Queen verantwortlich zeichnet. So kommt unterm Strich bestes Unterhaltungskino dabei heraus - anspruchslos, dafür aber enorm unterhaltsam und mit Kultstatus.
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 29. August 2017
Der Film ist absoluter Kult. Die Musik episch. Das Bild ist für einen Film der Altersklasse total Unordnung. Gelegentlich ist das Bild etwas krisselig.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 12. Januar 2014
Absoluter Kultfilm!

Man könnte sagen der ist so schlecht, dass er schon wieder GUT ist!!! ;)

Trotzdem sehr unterhaltsam :D
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 15. September 2017
Zur Voraberklärung:
Mit Trash meine ich die Kathegorie "unfreiwilliger Trash". Es ist kein Low-Budget Film à la Sharknado, welcher schon mit den Ziel "Trash-Film" produziert wurde. Hier handelt es sich um eine 20$-Dollar-Produktion (1980!!), und das sieht man eigentlich auch öftermal an den Sets und auch am (wirklich guten) Soundtrack von Queen. Aber genau das ist das Problem vom Film, weil das Drehbuch wirkt so dahingeschludert als hätte es ein Zehnjäriger geschrieben. Viele Dialoge sind extrem albern und befinden sich auf niereden Niveau. Da hilft auch die schauspielerische Leistung nix, die man als sehr Wechselhaft einstufen kann. Der Hauptdarsteller Sam J Jones wurde für den Film beispielsweise für die Goldene Himbeere nominiert (Antipreis), was nachvollziehbar ist. Andere Schauspieler wie Brian Blessed wirken wiederum als hätten sie einfach einen Mordsspaß an der Rolle gehabt (als hätte er es selbst auch nicht so ernst genommen) und man freut sich dann irgendwie mit.
Jedenfalls entsteht durch das ziemlich beknackte Drehbuch immer eine äußerst absurde unfreiwillige Situationskomik. Das erste mal habe ich bei den Film als er im Fernsehen lief versehentlich draufgeschaltet, und die äußerst auffälligen Sets ließen mich für einen Moment hängen bleiben. Die alberne Handlung wiederum zog mich dann wieder so in den Bann, dass ich nicht mehr aus den Lachen rauskam, und ich den Film gleich bestellt hatte.
Alle Leute die sich schonmal über einen "was zum Teufel habe ich da gerade gesehen???"-Film erfreut haben, sollten sich diesen Film auf jeden Fall mal anschauen!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken