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Kundenrezensionen

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am 12. Februar 2008
3 ist Sommermusik. 3 verbreitet gute Laune. 3 wird so manchen Progger eine Miene ziehen lassen, die Mundwinkel die meiste Spielzeit ueber nach unten versetzen lassen. Diejenigen, die Gute-Laune-Musik von guten Bands moegen, werden sich aber freuen, mal wieder was leichteres, sommerkompatibles zu hoeren.

Der Grund: Bei 3 handelt es sich um nichts anderes als um Emerson, Lake & Palmer, mit dem Unterschied, dass Kollege Lake von dem aus den USA stammenden Multi-Instrumentalisten, Singer/Songwriter und Produzenten Robert Berry "ersetzt" wurde. Die entscheidenden Aenderungen, die er gebracht hat sind zum ersten, dass die E-Gitarre staerker zur Geltung kommt als bisher bei ELP, und zum zweiten, dass die Musik einen eindeutigen Pop-Touch bekommt, der aber mal durchaus gut tut, wenn man nicht immer lust auf 'Tarkus' oder 'Karn Evil 9' hat!

Die Musik wird zurecht gerne mal mit Foreigner verglichen, da es sich die meiste Zeit ueber wirklich um amerikanisch-angehauchten Mainstream-Rock handelt. Trotzdem wuerde ich es eher als ein Zwischending aus Foreigner mit Emerson-Keyboards und den Yes von '90125' bezeichnen. Die Melodien gehen alle schnell ins Ohr, wirken an einigen stellen dann aber doch sehr platt!

Zu den Songs:

1.'Talkin' Bout' bringt Keyboard-dominierte Musik, die zwischenzeitlich von 'Lady In Red'-Gitarren getraenkt ist. Einen leicht bombastischer Sound traegt der Song. Durchaus radiotauglich, aber auch gut!
2.'Lover To Lover' beginnt etwas bedachter, entwickelt sich aber ebensfalls zu einem typisch-amerikanischem Popsong, nur wieder mit Emerson-Keys halt. Der Refrain 'Lover To Lover - Face To Face' ist durchaus platt, animiert aber zum Mitwippen...
3.'Chains' ist genau das gleiche. Zwei gleiche Songs hintereinanderreihen? Jungs, das muss nicht sein! Schlecht ist er trotzdem nicht...
4.Jetzt kommt der erste von zwei grossen Krachern! 'Desde La Vida' besteht aus drei Parts, wobei Berry nur an einem mitgewirkt hat. Es handelt sich um einen sieben Minuten langen Titel, der soundtechnisch den deutlichen, unverkennbaren Stempel dieses Albums traegt, aber nicht so einfach aufgebaut ist wie die restlichen Titel. Es gibt mehrere interessante Keyboard-Intermezzos zu hoeren. Auch der Gesang vermittelt sogar etwas Gaensehaut-Feeling und beglueckt sogar den beinharten Progger unter uns. In der Mitte gibt es sogar eine Art Klimax und es wird sehr bombastisch.
5.'Eight Miles High' ist ein in meinen Augen sehr gut gelungenes Cover des Byrds-Klassikers. Nett, so einen alten Song mal in dem Soundgewand zu hoeren. Ich glaube ich kenne das Original sogar nicht, kann mir aber na klar vorstellen wie der klingen wird. Warum sollte man nicht die moderneren technischen Mittel, die einem zur Verfuegung stehen, nutzen und alte Songs etwas aufpeppen. Wenn's gut gelingt, warum nicht?
6.'Runaway' reiht sich nahtlos in die anderen Stuecke ein. Bietet rockige E-Gitarren/Keyboard-Sounds und klingt trotzdem genauso wie die anderen Stuecke hier. Ist aber n guter Song, also warum streichen?
7.'You Do Or You Don't' - wahrscheinlich als Ballade gedacht. Nein, der Song bringt auch nichts neues. Aber es gilt halt wieder dasselbe wie bei 'Chains' oder 'Runaway': Wenn alles gleich klingt, dann ist es einerseits zwar irgendwann langweilig, aber andererseits koennte man auch sagen, durchzieht ein roter Faden das ganze Album. Also dann soll es auch so sein!
8.'On My Way Home' - und da singe ich immer mit! Hebt sich von dem keinesfalls schlechten Pop-Kram ab und bringt eindeutig das zweite grosse Highlight des Albums! Gefaellt mir sogar fast besser als 'Desde La Vida'! Anfangs bedacht, nur mit Piano instrumentiert und spaeter diese herrlich-hymnischen Marsch-Keyboards und dazu der wunder passende, erhobene Gesang! Ein wunderschoener Abschiedssong fuer diese Band, die in dieser Konstellation nicht mehr laenger halten sollte...

Dass die Band mit den meisten Stuecken dieses Albums keine Prog-Lorbeeren erntet ist klar! Und dass ich diese Begebenheit bei der Wertung beruecksichtigen muss, ist auch klar. Aber nochmal: Warum nicht auch mal sommerartige Radiomusik machen! Waer doch schrecklich, wenn's NUR Prog gaebe! Also: locker 4 Sterne!
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am 28. März 2001
1988 beschlossen die beiden Prog-Rock Legenden Keith Emerson und Carl Palmer, wieder eine gemeinsame Band zu gründen. Da die Chemie zwischen Keith Emerson und seinem früheren Mitstreiter Greg Lake zu dieser Zeit total am Boden war, musste ein anderer Bassist und Sänger gefunden werden. Die Wahl fiel auf den Amerikaner Robert Berry, der bis zu diesem Zeitpunkt mit seiner Band Hush zwar fleißig, aber leider erfolglos war. Das Plattenlabel Geffen forderte - dem Geist der 80-er entsprechend - eine kommerzielle Ausrichtung der Band. Aus diesem Grund enthält das Album nur 2 Prog Titel (das 7-minütige Desde la Vida und den Abschlusstrack On my way home). Der Rest ist mehr oder weniger Mainstream. So was hat man von Foreigner qualitativ hochwertiger gehört. Das Album enthält auch wirklich überflüssiges Material, so z.B. ist eine Synthie-Pop Fassung des Eagles Klassikers Eight Miles High gewiss das letzte, was die Welt braucht. Immerhin hört man, dass die drei Musiker Spaß an der Sache hatten. Three gingen 1988 auf eine Nordamerika Tour, wo sie auch einen kurzen Auftritt auf dem großen 40-Jahre Festival der Plattenfirma Atlantic hatten. Danach löste sich die Band auf. Keith Emerson und Carl Palmer feierten 1992 gemeinsam mit Greg Lake ein gelungenes ELP Comeback. Robert Berry veröffentlichte zwei Soloalben und wirkte an diversen Magna Charta Tribute Samplern mit. Mit dem Kauf von To the Power of Three hat man immerhin gute Voraussetzungen, eine vorprogrammierte Rarität zu erwerben.
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TOP 1000 REZENSENTam 14. Januar 2015
Nein, 3 hört sich kaum nach Werken von ELP an und dass, obwohl Keith Emerson und Carl Palmer an dem Project beteiligt waren. Als Ersatz für Greg Lake fanden die beiden vorgenannten Robert Berry und dieser ist wahrlich kein schlechter Musiker und Sänger. Aber jedem, der hier Musik im Stil von ELP erwartet, sei gewarnt. Dies mag auch daran liegen, dass die LP aus dem Jahre 1988 stammt.
Aber dennoch ist dieses Album nicht schlecht. Die meisten Songs gehen meinem Erachten nach so in die Richtung von Asia. Als Beispiel für meinen Vergleich höre man sich einmal den Song "Lover To Lover". Mir gefällt der Song sehr. Besser aber ist das dritte Stück des Albums "Desde La Vida". Es ist prima produziert und hat viel Drive infolge Carl Palmers herausragendes Schlagzeugspiel. Wie bereits andere Kritiker bemerkten, ist "Eight Miles Hgh" leider völlig danebengegangen.
Abschließend möchte ich noch einmal betonen, dass "...To The Power Of Three" kein richtig schlechtes Album ist. Man darf sich aber wirklich keine Hoffnungen auf ein ELP Album machen. Für mich als Sammler und Fan von Emerson Lake & Palmer habe ich mir die LP vor Jahren angeschafft und nur selten gehört. Für diese Rezension habe ich es mir noch einmal aufmerksam angehört. War mal wieder ganz nett, aber mit der P O W E R von ELP nicht zu vergleichen!!!
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