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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
14

am 7. Februar 2017
Für mich ein überzeugendes Klangdokument, welches die Nähe zwischen Orgel und Synthesizer, was deren Einsatzmöglickeiten betrifft, einmal mehr belegt. Ein Standardwerk.
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am 23. September 2014
eine Bach-Interpretation aus den Anfängen der Synthesizer-Ära. Mitreißend, zum Dahinschmelzen. Man hört alle Überlegungen, alles Herzblut. Ich liebe diese Aufnahme, meine Tochter (2J) tanzt dazu mit Begeisterung.
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. April 2005
Die Scheibe war seinerzeit (1968) ein Verkaufsschlager, und so mancher wird das Plattencover aus der Sammlung der Eltern erinnern, vielleicht erinnert er/sie sich auch daran, nicht ganz sicher gewesen zu sein, was das zwischen den todernsten langweiligen Klassikplattenhüllen zu suchen hatte. Bach auf dem Synthesizer gespielt?!
In der Tat gelang es der Interpretin Wendy Carlos, einen der ersten richtigen Crossover zwischen moderner und alter Musik zu erschaffen. Der heute teilweise an Bontempi-Heimorgeln, frühe Computerspielmusik und Mobilfunkdauerschleifen erinnernde Klang war seinerzeit eine technische Innovation und Sensation; u.a. war es auf diesem Wege möglich, Bachs Musik mit einer Klangreinheit Präzision zu spielen, wie sie - wenn man dem Booklet glauben will - zuvor kaum möglich gewesen war.
Heute, über 30 Jahre später - und besonders nach den 80er Jahren mit ihren ganz eigenen Auswüchsen elektronischer Musik, klingt Switched on Bach schon zunächst eher lustig als sonderlich beeindruckend. Aber wenn man dem (digital überarbeiteten) Album die Chance gibt, stellt man bald fest, daß gerade diese zunächst so anachronistische Scheibe ein ungebrochenes Charisma verströmt.
Zum einen liegt das natürlich an der Musik Bachs, die hier mit spielerischer Leichtigkeit und Virtuosität reproduziert wird. Zum zweiten liegt das daran, daß hier die Elektronik eben noch nicht alles vermochte - und dieses Grenzgängertum hört man raus und kann es heute noch würdigen. Wie die Kompositionen Bachs, so ist auch dieses Experiment Wegbereiter gewesen für das, was noch kam, hat die Türen geöffnet für neue Möglichkeiten. Die Instrumentalepen Rick Wakemans z.B. - besonders The Six Wives Of Henry VIII. - oder auch der nur 10 Jahre jüngere nächste Klassiker der vollelektronischen Musik, Oxygene von J.-M. Jarre - die wären nicht möglich gewesen ohne Gehversuche wie diese.
Es spricht sowohl für Bach als auch für Wendy Carlos, daß dieses Album heute noch als gute Musik 'funktioniert'. Man mag es stellenweise mit leichtem Schmunzeln hören, wird aber kaum leugnen können, daß dieses Album eine Meisterleistung ist.
P.S.: Die urspr. ca. 40 Minuten wurden um die Initial Experiments ergänzt - das ist ein 8minütiger gesprochener Anhang, in dem Miss Carlos von der Entstehung des Albums berichtet.
21 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 15. September 2010
Meine alte Langspielplatte von Switched On Bach hatte von Anfang an einen Produktionsfehler gehabt, über die Jahre (Kaufjahr ca. 1978) hatten auch die spielbaren Stücke Klang eingebüßt.
Jahrelang hatte ich das Internet und Plattenläden nach einer CD-Version dieser Platte abgesucht, war aber nie fündig geworden.
Der Grund war, dass Wendy Carlos (auf meiner Platte noch Walter Carlos, vor der Geschlechtsumwandlung) die CD wohl als kein gutes Medium erachtete. Erst relativ spät wurde eine CD rausgebracht, die mit 20 Bit vorpruduziert wurde.

Das Ergebnis ist natürlich überragend, aber ich hätte eine Veröffentlichung einer "normalen" CD Jahre vorher als wesentlich prickelnder empfunden.

Aber das alles kann den musikalischen Genuss nicht schmälern, denn Switched on Bach ist auch heute noch ein absolutes Hörerlebnis. Damals war der Moog-Synthesizer etwas absolut neues, heute sind Synthesizer nicht mehr aus der Musik wegzudenken, aber meist mit Computerunterstützung eingesesetzt.

1969/1970 steckte der Computer con in den Kinderschuhen, alle Stücke wurden Live eingespielt auf ein mehrspuriges Tonband. Und das sind bachtypisch viele, viele Stimmen. Die einzelnen Stimmen werden hierbei durch Wahl der Klänge sehr gut unterscheidbar, es entsteht Musik, die auch dem Otto-Normalmusikhörer die Bachmusik näher bringen kann.

Die Höhepunkte dieser CD sind die drei Stücke aus den brandenburgischen Konzerten, wobei der zweite Teil eine freie Improvision ist und eher die Möglichkeiten des Moogs auslotet. Das erste und dritte Stück, das ist einfach unvorstellbar gut.

Aber auch alle anderen Stücke sind Meilensteine, es lohnt sich, dieses Album im Regal zu haben und ab und an sich diese Bach-Dusche zu gönnen ...
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 28. November 2012
The all-time classic by W. Carlos, now on CD, with bonus tracks and a little "behind-the-scenes". Used to be very expensive, but this edition is affordable. I wish Switched-on Brandenburgs and Switched-on-Bach II also became cheaper, they currently go for almost 200 Euros.
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am 8. Oktober 2015
Ich habe mir die CD als Ersatz für eine alte Vinyl-Platte gekauft, da waren die besten Stücke leider doch über die Zeit "mit der Nadel angekreuzt". Jetzt kann ich wieder den Originalsound genießen. Mich fasziniert noch heute die inzwischen antiquerte Technik, sie ist für mich sammelns- und aufbewahrenswert.
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am 17. Mai 2013
Kein Wunder, dass es weltweit die meistverkaufte Klassik-CD ist. Bach wirkt so vertraut und gleichzeitig fremd. Ich bedaure sehr, dass es heute keine ähnlichen Interpretationen mehr gibt.
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am 26. Juni 2003
Vielleicht eine der besten neueren Bachvariationen überhaupt, in der es nicht so sehr um die oft interpretierten Werke Bachs geht, sondern um die Sichtweise Carlos' , die auch mal 'Jesu bleibet meine Freude' deutlich "langsamer", dadurch aber nicht weniger andächtig, spielt.
Sie, die sie sich bereits in den 70'er Jahren einen Ruf als experimentierfreudige(r) Moog-Kollaborateur(in) erarbeitete, zeigt hier alles, das technisch (auch studiotechnisch) seit dem Erscheinen der Erstauflage hinzugekommen ist.
Die Tonqualität ist meiner Meinung nach nicht zu überbieten.
Diese CD ist aufgeschlossenen Klassikfans mit Affinität zur elektronischen Musik wirklich zu empfehlen.
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 21. Dezember 2010
Warum Vorsicht ? Naja, ich schließe hier zwar von mir auf andere, was nicht immer richtig ist, aber wer Bach-Präludien, Fugen und Brandenburgische Konzerte von dieser Scheibe zum ersten Mal hört, hat unter Umständen später seine Schwierigkeiten, z.B. mit Concentus Musicus etc., nicht nur wegen des Tempos, sondern auch wegen der Differenzierbarkeit der einzelnen Stimmen, die bei einem echten Orchester oft gar nicht möglich ist.

Die Carlos ist nicht nur eine ausgezeichnete Synthesizer-Klangbastlerin, sondern auch eine begnadete Interpretin. Hier haben die Stücke Spielwitz, Tempo, Rhythmus. Der einzige hörbare Unterschied zu einer Instrumental-Einspielung von Bachs Werken ist das künstliche Instrument. Dies ist natürlich für Bach-Kenner und Liebhaber eine große Hürde. Wer aber mit offenen Ohren hört, wird bemerken, daß hier jemand Bach wirklich interpretiert hat, und sogar der 2. Satz des 3. Brandenburgischen Konzerts macht musikalisch Sinn, selbst wenn hier die Gelegenheit zu sehr viel Klangmalerei ergriffen wurde.
Für mich - wie für viele andere - war diese Platte der erste Einstieg in die Klassik und zugleich in die elektronische Musik. Was ich damals nicht wußte: Für die Produktion einer solchen Platte war millionenschweres Equipment nötig.
Heute ginge das mit einem Laptop um 500,- und noch mal für das Composingprogramm.

Unvergeßlich ist auch das Cover, das Moderne und Barock wie kaum ein anderes Foto vereint und dabei auch so augenzwinkernd wie W. Carlos' Interpretationen ist. Ein Geniestreich, der kurioserweise sehr improvisiert und ohne große Planung zustande gekommen ist.

Es ist sehr schade, daß dieses Werk heute anscheinend nicht mehr produziert wird. Der Neupreis von 249$ ist wohl eher im Bereich Phantasie/Spekulation anzusetzen.
Nichtsdestotrotz können aber wenigstens die Tracks dieser Platte bei Last.fm gehört werden.

Sehr zu empfehlen sind auch die Folgewerke Switched-on-Bach II,The Well-Tempered-Synthesizer und Switched-On-Brandenburgs.

Alle Platten sind in dem sogenannten Switched-On-Boxed-Set enthalten, das derzeit zum Spekulationspreis von $699 aus USA zu beziehen ist. Da ich ein solches Set hier zu Hause stehen habe, sehe ich mich erstmals als stolzer Besitzer eines wertvollen Sammlerstückes aus den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts;-)

Es hat sich auch neuerdings eine Community von Elektronikmusikern gebildet, die versuchen, Musik im Stil von Switched-On-Bach zu machen, was einigen gar nicht so schlecht gelingt. Ein Hineinhören in H. Waltls gleichnamiges Album von 2008 auf iTunes offenbart allerdings hauptsächlich die Meisterschaft der Carlos-Interpretatinen.

Die MMn einzig annähernd gute Nachahmung ist aber von 1973 und nennt sich "Everything You Always Wanted to Hear on the Moog but Where Afraid to Ask for" von Kazdin & Shepard (wer auch immer das war).

Natürlich bin ich mir bewußt, daß es müßig ist, eine Rezension für etwas zu schreiben, das eigentlich gar nicht erhältlich ist (wer will schon 250$ für eine CD zahlen). Dennoch hege ich die Hoffnung - für die kommenden Generationen - daß dieses wichtige Bindeglied zwischen U- und E-Musik doch irgendwann wieder aufgelegt wird - wenigstens als Download.

Nachtrag '11/2012: Offenbar hat jemand sich ein Herz genommen und diese CD wieder neu aufgelegt (Import, 20 €). Klare Kaufemfehlung !
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 30. November 2001
Das meistverkaufte Klassik-Album aller Zeiten.
Und das erste rein am Moog-Synthesizer eingespielte Album.
1968 erschienen, sind Walter (heute Wendy) Carlos Bach-Transkriptionen für Moog-Synthesizer auch heute noch ein Hörgenuss. Carlos Interpretation des 3. Brandenburgischen Konzertes zog der große Bach-Interpret Gould jeder Orchester-Fassung vor.
Von der im Bach-Box-Set enthaltenen CD untescheidet sich diese Fassung von Switched on Bach dadurch, dass sie erneut klangtechnisch überarbeitet wurde.
30 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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