Jeans Store Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle Soolo Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
7
3,7 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:5,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

King's X... eine Band, die polarisiert. Für die einen liefert das texanische Trio genialen Funk- und Prog- Metal mit Hendrix- Einflüssen, super Grooves sowie brillianten Beatles- lastigen Melodien und Harmonien, für die anderen langweilige Musik ohne Höhepunkte und Eingängigkeit. Unvergessen und unverzeihlich bleibt, wie die Band als AC/DC- Vorgruppe auf der Bühne mit Klobürsten beworfen wurde. Auf jeden Fall ist es unverwechselbar. Leadsänger / Basser Doug Pinnick, Gitarrist Ty Tabor und Drummer Jerry Gaskill haben seit bislang 25 Jahren, 15 offiziellen Alben und etlichen Soloprojekten ein weltweites Gefolge unerschütterlicher Fans, sind aber nach wie vor dem Mainstream weitgehend unbekannt.

Ein Vorwurf der King's X- Kritiker ist kreativer Stillstand. Wer einen unverwechselbaren Stil entwickelt, entfernt sich meist nicht mehr allzuweit davon und kann mit dem ersten Ton rausgehört werden. King's X begegnete diesem Vorwurf mit ständigen subtilen Schwerpunktverlagerungen, ohne sich selbst untreu zu werden. Auf vier progressivere Alben folgte der Vorschlaghammer "Dogman", dann das poppig- verspielte "Ear Candy", dann die Abrissbirne "Tape Head", das etwas ziellose "Mr.Bulbous" und schließlich das hier rezensierte "Manic Moonlight". Wo haben die drei Texaner denn diesmal den Schwerpunkt gelegt?

Die CD beginnt mit Rhythmus- Loops! Ein neues Element im Gefüge, von Jerry programmiert - und praktisch in jeden neuen Song integriert. Häresie! Steinigen! Wobei... eigentlich passt es doch ganz gut. Über die Loops sind noch echte Drums drübergespielt, so dass man sie gar nicht die ganze Zeit wahrnimmt. Die Songs werden dadurch straighter, tanzbarer, funkiger und hypnotischer, klingen jedoch kaum noch nach Metal - auch auf brachiale Gitarrenriffs wird weitgehend verzichtet. Das typische Fußmitwippen stellt sich dennoch praktisch sofort ein. Die meisten Songs bleiben im Midtempo- Groove; hier muss man anmerken, dass das Songwriting nicht durchgängig auf Weltklasseniveau liegt - insbesondere der Titelsong schwächelt etwas. Dafür sind der Opener "Believe" sowie "False Alarm", "Skeptical Winds" und "Vegetable" äußerst gelungen. Produziert hat die Band wieder selbst - das war auch schon bei den zwei Vorgängern so.

"Manic Moonlight" wird von den meisten Fans eher abgelehnt, und auch ich gebe zu, dass sie kein Referenzwerk ist. Aber gegenüber dem sperrigen Vorgänger ein zumindest für mich mutiger und gelungener Schritt. Einen wirklichen Hammer hat die Band aber erst wieder mit "Ogre Tones" abgeliefert - endlich wieder mit einem externen Weltklasse- Produzenten.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. September 2002
Etwas still war es um die avantgardistischen Rocker von King's X in den letzten Jahren geworden. Selbst beinharte Fans der Band mit dem undefinierbaren Sound konnten nicht bestreiten, dass Alben wie „Tapehead" und „Please Come Home Mr. Bulbous" nicht mit dem sonstigen Material der hochkarätigen Amerikaner mithalten konnten. Zuerst vielleicht erst einmal eine kurze Einführung, weil noch immer viele diese hervorragende Band überhaupt nicht kennen: King's X erschienen Ende der Achtziger mit den Alben „Out Of The Silent Planet" und „Gretchen Goes To Nebraska" in einer seinerzeit vom Bay Area Thrash - Metal beherrschten Szene und erregten mit ihrem merkwürdigen Sound sofort Aufsehen. Den Sound der Band muss man gehört haben, denn beschreiben oder gar in irgendwelche Schubladen stecken kann man ihn nicht. Zwar hört man hier und da Einflüsse heraus, doch selbst die reichen von den Beatles und Neil Young bis hin zu Bands wie Extreme. Was man dabei nicht vergessen darf, ist das ungeheure Maß an Eigenständigkeit, das diese Band auszeichnet. Bisher hat es noch keine einzige Band gegeben (sieht man mal von den diversen Soloprojekten der King's X - Mitglieder selber ab), die sich auch nur ansatzweise nach King's X anhören würde. Noch bevor das Wort „Grunge" überhaupt bekannt war, war dieser Stil für King's X schon wieder ein alter Hut und man war schon beim nächsten Stil gelandet. Alben wie „Faith, Hope, Love" (welches viele Fans für das beste Album der Band halten), „King's X" und „Ear Candy" sind herausragende Standpunkte von drei ungeheuer begabten Musikern in einer Welt immer gleichförmiger werdender Metal- und Rockmusik. In diesem Sinne steht King's X schon fast eine ähnlich revolutionäre Stellung zu, wie sie seinerzeit Bands wie Led Zeppelin oder Queen inne hatten: Eben ein ganz eigener Sound, der die Rockszene hätte komplett umkrempeln sollen. Leider wurden King's X nie von der breiten Masse akzeptiert und musizieren seit Jahren auf ihrer „einsamen Insel" wunderschöne Platten zurecht.
Um wieder zum Thema zurück zu kommen, sollte gesagt werden, dass die Ergebnisse der letzten ca. fünf Jahre, die Alben „Tapehead" und „Please Come Home Mr. Bulbous" leider doch etwas zu wünschen übrig ließen. King's X schienen sich auf ihrer Schiene festgefahren zu haben. Die innovativen Elemente, die bis zu diesem Zeitpunkt jedes King's X - Album ausgezeichnet hatten, fehlten fast völlig und die Songs ließen deutlich zu wünschen übrig. Mit dem heuer erschienenen Album „Manic Moonlight" ändert sich dies glücklicherweise wieder: Die Band hat ihre Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten wohl beendet und kommt derzeit mit dezent eingestreuten elektronischen Loops daher, die dem typischen King's X - Sound erstmals seit langer Zeit wieder eine wirklich neue und zukunftsorientierte Komponente darbieten. Scheinbar war die Wirkung auf die Musiker ähnlich die eines musikalischen Jungbrunnens: Songs wie „Believe", „False Alarm" oder „Static" sind herrlich verschroben und gehören sicherlich zu den besten Songs, die das Trio seit dem famosen „Ear Candy" - Album vom Stapel gelassen hat. Mit Neuerungen á la „Skeptical Winds" oder „Static" betritt die Band auch endlich wieder neues Terrain und geht teilweise recht gewagte minimalistische Soundexperimente ein. Neue Fans bringt das sicher sehr wenig, und alte Fans könnten ob der wirklich etwas exzentrischen Songs abgeschreckt sein, doch ist das nicht eigentlich eine Auszeichnung für diese CD? Nicht auf Nummer sicher gehen, sondern immer neue Soundmöglichkeiten und Facetten erschließen: Das war schon immer die Spezialität von King's X. Auf „Manic Moonlight" haben sie diese Tugend endlich wieder in die Tat umgesetzt. Spitze!
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Oktober 2001
Lange gewartet und beim ersten Hören etwas entäuscht. Ich bin ein sehr großer Fan dieser Band, habe sie schon mehrmals gesehen und hatte die Ehre sie kennenzulernen. Auf dieser CD fehlen mir einfach die härteren Parts und meiner Meinung nach hält sich Ty Tabor insgesamt zu sehr zurück. Die Loops finde ich interessant aber eigentlich überflüssig. Highlights dieser Scheibe sind "False Alarm", bei dem ihr unglaubliches Gesangstalent zu Tage kommt, und "Jenna", bei dem ab und zu härtere Töne (im typischen Tabor-Sound) zu hören sind. Die Platte ist gut, wird aber vermutlich die King's X Platte in meiner Sammlung sein, die ich am seltensten auflegen werde. Würde ich diese Band durch "Manic Moonlight" kennenlernen, dann könnte es sein, dass ich kein interesse mehr hätte noch andere Platten zu hören. Also alle (noch)nicht King's Xler: Fangt am besten mit "Gretchen goes to Nebraska" an!!!!

4 Sterne, weil sie immer besser wird. Also oft und intensiv hören. eMPi
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Oktober 2001
wer auf den groovlastigen,souligen sound von Kings'x steht,wird hier zwar nicht überrascht,aber wer will das schon.Lassen wir die drei Texaner doch machen was sie am besten können.Bodenständigen,groovenden,rotzenden Rock'n Roll!!! Grossartig
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. September 2001
Wer den Werdegang dieser Band bisher konsequent verfolgt - geschweige denn, sie einmal live erleben durfte - liebt sie sowieso, egal wie gut oder wie schlecht ein Album gelungen ist. Wahrscheinlich werden King's X es nie mehr schaffen, etwas so brilliantes wie "Tape Head" ihrem Hirn entspringen zu lassen. "Manic Moonlight" ist - entgegen aller Befuerchtungen - nicht die konsequente Fortfuehrung des Vorgaengers "Welcome Home...Mr. Bulbuous", sondern es wird wieder etwas profaner dahergerockt. Ideenreich wie immer, aber nicht zu sehr. Laut wie gewohnt, aber doch dezent. Harmonisch wie immer, aber......anders. Doug Pinnicks Vocals bergen immer noch diese geheimnisvollen Harmonien, die so einfach scheinen, aber doch so schoen disharmonisch klingen, dass man sich die Songs voller Kopfschuetteln und dennoch Bewunderung direkt noch ein weiteres Mal anhoeren moechte. Die Experimente des Vorgaengers sind passé, man besinnt sich wieder auf das, was man kann. Und das ist gut so. Slowly back to the roots. - Oberstlink
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Oktober 2001
Was vielen an "Welcome Home Mr. Boulbous" nicht gefiel werde ich wohl nicht verstehen, bot dieses Album doch weitaus mehr als jetzt z.B. Manic Moonlight. Als riesiger King's X Fan der ersten Stunden ist dieses Album jetzt doch eine, wenn auch recht milde, Enttäuschung, denn wirklich schlechte Musik kann die Band nicht abliefern. Zwar wird munter funky drauflosgerockt, aber vielen Songs fehlt es doch an einer vernünftigen Melodyline. Der Opener, auch nach mehrfachem Hören, eher Schlaftablette als Aufputscher, selbst die besseren Songs wären auf älteren Scheiben kaum aufgefallen. Die Loops stören nicht groß, schaffen im King's X Sound allerdings auch keine besonderen neuen Aspekte. Ich finde sie eher überflüssig. Wer nun schon unbedingt mit Manic Moonlight in den Xschen Kosmos einsteigen will, der sollte in den Titelsong, Falsealarm oder den besten Song, nämlich Vegetable reinhören. Alle anderen greifen lieber zu älteren Scheiben am besten zu den ersten 5!
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juli 2007
Ich bin seit "Faith, Hope, Love" ein großer Freund von King's X und kenne eigentlich kein richtig schlechtes Album dieser Band - bis auf dieses. Jeder Song beginnt mit einem stinklangweiligen Drumcomputerloop und was daraufhin folgt ist uninspirierter langweiliger Rock von der Stange. Diesen schmarn hätten sich die Jungs absolut sparen können.
Da fragt man sich, warum machen die das?!? Vielleicht hat das selberproduzieren von Alben damit zu tun (haben die diese Platte nicht bei Ty im Keller aufgenommen?!?!?), denn King's X haben die besten Platten nicht ohne fremder Hilfe geschaffen, mit Ausnahme von "Tapehead".
Ein Glück haben King's X das anscheinend begriffen, denn seit "Ogre Tones" scheint es doch wieder zu klappen. Außerdem machen zahlreiche Sideprojects sowie Soloalben das "gute Songs schreiben" für die eigene Band nicht einfacher. Also - du bist an dieser Band interessiert und möchtest dir gerne eine Platte zulegen, dann kauf dir bitte nicht diese, jede andere ist um Meilen besser!!!!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

8,99 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken