find Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedEcho AmazonMusicUnlimited Fußball longSSs17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 19. Dezember 2003
Die Hauptrollen spielen Benno Fürmann, als Bodo, und Franka Potente, als Sissi. Beide Schauspieler spielen sehr unterschiedliche Charaktere, Franka spielt einen geradezu märchenhaften, naiven und irrealen, ja surrealen Menschen. Eine Frau, die anscheinend in einer Psychatrie aufgewachsen ist - in dem Film wird das nicht deutlich- und die Welt ausserhalb der psychatrischen Klinik ganz anders wahrnimmt, als beispielsweise der Krieger Bodo, den Benno Fürmann spielt. Er ist ehemaliger Soldat und ein Kampfkünstler. Zusammen mit seinem Bruder Walter, gespielt von Joachim Króe, planen sie einen Überfall.
Ganz deutlich wird gezeigt, dass hinter dem äusserlich starken Bodo, ein verletzter Mensch steckt, denn desöfteren stehen ihm Tränen in den Augen, und der Zuschauer hat keinen Schimmer weshalb eigentlich. Das Weinen Bodos wird gewollt trocken, ja irreal herübergebracht, und es wird nicht versucht, wie in einer Hollywood Produktion auf die Tränendrüse zu drücken.
Durch einen verrückten wie auch Action-reichen Zufall kreuzen sich die Wege der Sissi und des Bodo. Sissi sieht ihn daraufhin nicht mehr, und will ihn aufsuchen, was ihr Leben radikal verändern wird.
In der Psychatrie, in der Sissi als Pflegerin arbeitet, wimmelt es von schweren psychatrischen Fällen, was überzogen und unrealistisch dargestellt ist. Ein Schauspieler, der einen Charakter in der Psychatrie spielt, ist erwähnenswert: Lars Rudolph spielt Steini, einen Menschen mit gespaltener Persönlichkeit, der auf der einen Seite witzig und lieb erscheint, auf der anderen Seite aber der gefährliche, mordende und psychopathische Insasse der Psychatrie ist. Hier spielt sich Sissis Leben ab: trist, irreal geradezu surrealistisch und doch harmonisch, denn zwischen den Pflegerinnen herrscht ein guter Zusammenhalt, was der Regisseur Tom Tywker vermitteln wollte, wie dieser auf der Bonus DVD im von ihm kommentierten Film erzählt.
Der Kontrast in "Der Krieger und die Kaiserin" besteht in den zwei Welten die aufeinander treffen, der von der Psychatrie, in der Sissi lebt, der ignorierten und irrealen Welt und der harten grausamen Realität von Bodo, mit dem Sissi bald in Berührung kommt. Dieser Unterschied der zwei Welten ist von Regisseur Tom Tywker gut umgesetzt und toll in Szene gesetzt worden. Auch hat Tywker viele Überraschungsmomente in diesen Film eingebaut, wodurch der Film fasziniert und spannendbleibt, obwohl man sich das Ende nach einer Weile denken kann. Dennoch besitzt dieser Film von Tom Tywker eine mystische Aura, die ihn sehr interessant macht. Außerdem hat er mit Franka Potente eine wirkliche grosse und reife Schauspielerin, die den surrealen Charakter souverän spielt.
0Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Mai 2017
Da ich nur über die Stern-Funktion bewerten möchte, Amazon jedoch verlangt, dass ich auch einen Kommentar dazu schreibe, benutze ich einfach das hier als Kommentar. Achtet daher nur auf die von mir gegeben Sterne! :)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Mai 2017
dieser Film ist immer noch schön.. sozusagen ein Klassiker, obwohl er schon so alt ist..
sollte jeder gesehen haben... Danke.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. April 2008
Man kann von diesem Film enttäuscht sein. Man kann der Ansicht sein, es handle sich um eine in sich zutiefst unlogische Geschichte, voller Brüche mit der Realität.
Ärzte, die einen Bauchschusspatienten ohne jede Befragung zur Ursache der Verletzung behandeln, eine Freundin, die ihr Auto hergibt im vollen Bewusstsein, dass sie es niemals wiedersehen wird und geschlossene Anstalten, in denen die Mordlust eines Patienten durch schlafendes Wachpersonal überhaupt erst möglich wird, sind in der Tat seltenst Gegenstand unseres Alltags.
Man kann diesen Film auch mittelmäßig oder "nett" finden, wenn man bedenkt, dass es sich auch nicht wirklich um eine märchenhafte Liebesbeziehung handelt, dass die Charaktere die gut zwei Stunden Film mit nur wenigen Sätzen füllen, und dass nur noch wenig an "Lola rennt" erinnert.

Man kann, man kann, man kann.
Für Leute mit einer solchen Einschätzung ist dieser Film jedoch nicht gemacht!
Vielmehr ist "der Krieger+die Kaiserin" ein Paradebeispiel für deutsche Filmkunst. Dialoge, die nur wenige Worte enthalten, aber so viel mehr aussagen. Eine Atmosphäre, die nur weniger Musik bedarf und trotzdem zu verzaubern weiß. Eine Kameraführung, die jede noch so kleine Nuance an Bildgewalt einfängt und dennoch zurückhaltend eine traumhafte Geschichte begleitet und natürlich nicht zu Letzt eine Schauspielleistung, die ihresgleichen sucht.
Selten wirkten Schauspieler so überzeugend in ihrer Darstellung, konnten sie den Zuschauer derart für sich vereinnahmen, durch kleine Gesten ganze Romane füllen und eine Emotionalität so authentisch transportieren, wie Franka Potente, Benno Fürmann und ein fantastischer Joachim Król.

Nach 110 Minuten scheint bereits alles gesagt, doch wer ausschaltet verpasst einen der besten Filmschlüsse, die jemals gedreht wurden.
Wer sich jetzt fragt: Was? 15 Minuten Filmschluss?
Ja, 15 Minuten und nicht eine Minute zu viel.

Wer einen Liebesfilm sucht ist hier schlecht beraten, wer einen Krimi, einen Thriller oder etwas ähnliches erwartet auch.
Wer jedoch bereit ist sich für zwei stunden fallen zu lassen, ist hier genau richtig!!!

Ein kleiner Tipp zum Schluss noch: Schließt euch ein, verdunkelt den Raum und schaut diesen Film alleine. Er ist es wert!!!
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 27. Oktober 2015
Das Wuppertal, das dieser Film zeigt, hat mit der Stadt, die man vor Augen hat, wenn man in ›Wuppertal Hauptbahnhof‹ aus dem Zug steigt, wenig zu tun. Hier im Film ist alles so sauber, aufgeräumt und geschmackvoll. Und irgendwie märchenhaft, wie in einem Kinderbuch. Die Stadtsparkasse Wuppertal residiert in einem Palast, und die örtliche psychiatrische Anstalt befindet sich in einer Art überdimensionalen Villa Kunterbunt.

Die eine Hauptfigur, ein Mädchen, scheint auch nicht ganz von dieser Welt zu sein, weshalb sie wohl auch Sissi heißt. Die andere Hauptfigur heißt Bodo und liegt mit der Welt ein bisschen über Kreuz. Bodo ist ebenfalls herzensgut, aber durch Trauer aus der Bahn geworfen. Und weil er so trauert, laufen ihm dauernd Bäche von Tränen über die Wangen.

Sissi und Bodo gehören zusammen, müssen aber erst noch zusammenkommen. Dafür sorgt der Zufall, der hier auf den Namen ›Schicksal‹ hört. Der Verlauf des Schicksals führt über zwei Etappen, von denen der Film erzählt.

Das Schicksal ist naturgemäß unerbittlich. Und genauso unbeirrbar und fest hält Regisseur Tom Tykwer hier alle Fäden in der Hand. Bis ins Letzte ist alles wohl arrangiert. Tykwer ist der Herr dieser Märchenwelt namens Wuppertal. Wirklicher Zufall ist da ausgeschlossen.

Die Welt, die der Film vorführt, sieht aus wie die Welten, die Kinder so gerne aus Sand, aus Lego-Steinen oder aus virtuellen Minecraft-Blöcken bauen. Tykwer möchte gerne glauben machen, er besitze exakt die Naivität, Unschuld und Frische solcher Kinder. Aber Tykwer ist kein Kind. Daran scheitert das Unternehmen. Deshalb sieht der Film so aus wie jene vermeintlichen Kinderzeichnungen, bei denen man genau sieht, dass sie bloß virtuose Naivitätsimitationen aus der Hand von Erwachsenen sind. Tykwer verirrt sich in die Gefilde der Pseudo-Naivität, wo sich auch sein älterer Kollege Wim Wenders bisweilen herumtreibt.

Die technische Perfektion des Films ist bemerkenswert. Aber sonst? Bundesfilmpreis oder Rosamunde-Pilcher-Nachwuchsförderung? Ich fürchte, eher letzteres.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. November 2007
Obwohl dieser Film viele verstörende Elemente hat, ist er wunderschön und auf eine ganz eigenwillige Weise poetisch. Das liegt zum Einen sicherlich am Regisseur/Schreiber Tom Tykwer ("Lola rennt"), zum Anderen an der sehr feinen Schauspielerei von Franka Potente.

Franka geht ganz und gar in der Rolle der Simone auf. Die junge Frau ist Krankenpflegerin in einer Nervenheilanstalt. Für ihre labilen Patienten tut sie ungewöhnliche Dinge, lässt sich sogar schlagen. Simone ist diejenige, die ständig nur gibt, ohne dafür etwas zu erhalten. Die einzige Realitätsflucht, die sie sich genehmigt, sind alte Sissi-Filme. Dann wird aus der Krankenpflegerin aus dem Bergischen Land plötzlich die Kaiserin von Österreich.

Eines Tages kostet Simone ihre Uneigennützigkeit fast das Leben: Sie schubst einen unachtsamen Passanten auf den Gehsteig zurück und kommt selbst unter die Räder des anrollenden Lastwagens. Während sie am Asphalt zwischen Dies- und Jenseits dämmert, taucht Bodo (Benno Fürmann) auf. Nach einem Ladendiebstahl ist er auf der Flucht. Dennoch nimmt er sich die Zeit, unter den LKW zu kriechen und die schwerverletzte Simone durch einen Kehlschnitt vor dem Ersticken zu bewahren. Kaum genesen beginnt die 'Kaiserin' ihren tapferen 'Krieger' (Bodo war Soldat) zu suchen.

Der Rest ist ein kompliziertes Beziehungsgeflecht zwischen Simone, Bodo, dessen Kumpel Walter und einem Anstaltspatienten, der eine Auge auf seine gutmütige Pflegerin geworfen hat. Karma? Alles einfach nur Zufall? Wer weiß? Nach dem Sehen bleibt nur eins gewiss, "Der Krieger und die Kaiserin" ist ein Film mit einer hohen Dosis Gefühl, der weitgehend ohne Action-Szenen und FX auskommt.

Selbst das Setup-Menü zeugt von Subtilität ("drüber" steht für Audiokommentar, "drunter" für Untertitel usw.) Auf dem zweiten Silberling sind viele kleine Extras wie Trailer, Teaser oder Storyboard. Ebenfalls oben ist das Videoclip zum Filmsong "You Can't Find Peace", dargebracht von Skunk Anansi-Sängerin Skin. Die Hintergrund-Dokumentation zur Entstehung des Films wurde extra für die DVD produziert. Kleiner Kritikpunkt: um zu verstehen, was Simone mit Kaiserin Sissi verbindet, muss man eine der "Entfernten Szenen" gesehen haben, sonst wird's nicht klar. Kurios, aber der 5-Punkte-Gesamtwwertung nicht abträglich.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Juli 2002
Mich hat dieser Film tief beeindruckt. Es handelt sich um eine Liebesgeschichte zwischen zwei sehr verschlossenen Menschen, die in poetisch-ruhigen Bildern mit ungewöhnlichen Handlungsverstrickungen erzählt wird. Ein Banküberfall wird beispielsweise durchgehend von einer sanften Klaviermusik begleitet.
Obwohl die hinter dem Film stehende Liebesgeschichte sicher schon in tausend Formen existiert, hebt sich dieser Film durch seine interessante Charakterdarstellung und -entwicklung von allen anderen ab.
Hier gibt es nicht die üblichen Klischees und den zu erwartenden Kitsch. Der Film lebt von seiner ungewöhnlichen Art, die unter anderem auch durch die grandiosen Schauspieler (Franka Potente, Benno Führmann) viel näher an die Realität und die Gefühlswelt von uns Menschen herankommt, als jeder andere Hollywood-Klischee-Kitsch.
Der Film ist wieder einmal ein Beispiel, wie sich das europäische (deutsche) Kino ästhetisch von Hollywood abhebt. Die DVD ist zusätzlich zu empfehlen, da sie nur so vor Extras strotzt, die alle sehr informativ sind, und den Film ordentlich ergänzen.
Mehr kann man einfach nicht erwarten!
0Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. September 2008
Nachdem ich "der Krieger und die Kaiserin" im Kino sah, bin ich nach dem Film auf die Straße getreten und dachte, dass das wohl einer der schönsten Filme war, den ich je gesehen habe. Die beiden Hauptfiguren sind zauberhaft und skurril zugleich und geben dem Film das gewisse Etwas. Ich bin ohnehin ein Fan von Franka Potente und auch Benno Führmann spielt einfach großartig. Noch dazu ist Tom Tykwer einfach ein großartiger Regisseur; schon "Lola rennt" gehörte zu meinen Favoriten.
Einmal geht es in dem Film um eine wundervoll erzählte Liebesgeschichte, die mich selbst sehr eingewoben hat. Aber auch die eigenen Geschichten der beiden Hauptakteure mit all ihren Problemen, Hoffnungen und Träumen nehmen den Zuschauer sehr mit.
"Der Krieger und die Kaiserin" hat für mich soviele Sterne verdient, wie es sie am Himmel gibt, denn noch nie hat mich ein Film so berührt.
Mehr davon!!!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. April 2007
Eigentlich steh ich ja eher auf romantische Filme a la Hollywood. Solche, wo zwei Menschen sich finden und alles wird gut...

Der Titel dieses Films und die Beschreibung machte mich aber neugiertig, also ab damit auf meine Wunschliste und wenig später hat ich ihn schon.

Die Geschichte muss ich glaube ich nicht noch mal breittreten.

Es stimmt schon. Dieser Film ist sicherlich nichts für den lustigen Abend mit Freundinnen und ein wenig sollte man sich schon in den Film fallen lassen. Das find ich aber super und so war ich auf dem Weg von Mainz nach Köln nicht etwa an der schönen Landschaft der Weinberge interessiert, sondern mich interessierte eher, was da im Film in Wuppertal so abgeht. Der Film ist spannend und lässt einen nicht mehr los und ich find das Ende sogar besser als meine so heissgeliebten Ami-Schnulzen. Echt empfehlenswert !!!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. September 2001
Der Film versetzt einen in eine andere Welt.Man ist gefangen von der Geschichte und fiebert mit den beiden Hauptdarstellern mit.Der eine Charakter verkörpern den genauen Gegensatz des anderen und daher passen sie so gut zu einander. Sie gleichen sich aus.Die gütige und nach Liebe suchende Sissi und der verschlossene und zurückweisende Bodo. Beide Darsteller spielen ihre Rollen wirklich gut und glaubhaft.Alles passt einfach zusammen.Tom Tykwer hat,wie schon mit Lola rennt,eine Kunstwerk an Film gezaubert.Einfach spitze!
0Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

5,97 €
6,00 €
6,21 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken