Sale70 Sale70w Sale70m Hier klicken Jetzt informieren Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ BundesligaLive Fire Tablet Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
94
4,1 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:6,91 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 15. November 2001
Leider hatte ich es verpaßt, den Film im Kino zu sehen (der Trailer hatte mir seinerzeit gut gefallen). Als der Film dann mit 4 Oscars ausgezeichnet wurde, war das für mich Grund genug die DVD bei Amazon zu kaufen.
Ehrlich gesagt, hatte ich mir etwas mehr versprochen. Die Handlung ist hanebüchen und dient nur als Vehikel für die rasanten Kampfsequenzen und die beeindruckenden Landschaftsaufnahmen. Mag ja sein, daß in den typischen "Wuxia"-Filmen die Helden fliegen können, hier wäre weniger jedoch mehr gewesen. Wenn die Helden wild strampelnd durch die Luft laufen, ist so offensichtlich, daß sie an Seilen hängen, daß man sich wundert, warum diese überhaupt heraus retouschiert wurden.
Trotzdem bekommt man bei den perfekt choreographierten und mit passender Musik untermalten Kampfszenen so manche Gänsehaut!
Technisch gesehen hält sich der Ton mit Surround-Effekten zurück und der DTS-Ton war (bei mir) mit einigen häßlichen "Quitschern" durchsetzt.
Mein Fazit: Ein Film für Fans des Genres! Nicht schlecht aber auch nicht richtig gut.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 5. März 2017
Der in Taiwan geborene Regisseur Ang Lee zählt inzwischen zu den erfolgreichsten Vertreter seiner Zunft. Bereits zweimal wurde ihm der Regieoscar verliehen (Brokeback Mountain, Life of Pi) und er ist bekannt für seine Vielseitigkeit. Der erste internationale Erfolg gelang ihm mit "Das Hochzeitsbankett" aus dem Jahr 1993, der Film erhielt den Goldenen Bären von Berlin. Es folgte mit "Eat Drink man woman" einer seiner besten Filme. Die Jane Austen Romanverfilmung "Sinn und Sinnlichkeit" wurde sein erste US-Arbeit. "Der Eisssturm" und "Ride with the Devil" etablierten ihn an der Spitze.

Sein Wuxia Beitrag "Tiger and Dragon" ging dann bei der Oscarverleihung als fremdsprachiger Film für Taiwan ins Rennen - er gewann in dieser Kategorie und konnte noch drei weitere Academy Awards gewinnen: Zum einen für Peter Paus geniale Kamerarbeit, ein zweiter ging an Timmy Yip fürs beste Szenenbild und auch die Musik von Dun Tab wurde ausgezeichnet. Der Film ist sicherlich neben "Brokeback Mountain" und "Life of Pi" seine erfolgreichste Arbeit - dabei griff er auf ein Drehbuch seines Freundes James Schamus zurück. So entstand eine faszinierende Mischung aus Action, Fantasy und Love Story. Für die Choreographie des Films wr Lee Wu-Ping zuständig, der sich vor allem vom chinesischen Theater inspirieren ließ und gemäß der Story die Gesetze der Schwerkraft umging. Durch Drähte, die die Akteure hochziehen können sie Wände hochlaufen oder in Baumwipfeln zum Duell antreten. Die Actionszenen sind genial. Unvergesslich die Szene in der Wirtschaft, wo Jen (Zhang Ziyi) eine Kostprobe ihrer kämpferischen Fähigkeiten demonstriert und vieles zum Einstürzen bringt. Auch der traumhafte Kampf in den Wipfeln eines Bambuswaldes ist wunderschön eingefangen, vor allem westliche Zuschauer empfinden sofort eine unwiderstehliche Magie, die in den Bildern steckt.

China im Jahr 1779, zur Zeit der Qing Dynastie: Li Mu Bai (Chow Yun Fat) ist ein Meister der Schwertkunst und des Kampfes. Er hat stets für das Gute gekämpft. Nun ist er an einen Punkt angelangt, wo vom Kämpfen müde ist. Er berichtet seiner Freundin und Weggefährtin Yu Shu Lien (Michelle Yeah) von seiner Meditation auf dem Wudang Berg. In einem Zustand tiefer Versteckung sei er nicht erleuchtet worden, sondern ganz im Gegenteil. Der Zustand rief eine tiefe Trauer hervor. Er verschenkt daher sein wertvolles grünes Schwert der Unterwelt an den hohen Rat Tie. Heimlich lieben sich die beiden schon lange, aber sie haben nie ihre Gefühle dem Anderen preisgegeben. Yu Shu Lien soll dieses Schwert in Peking übergeben. Doch bereits in der ersten Nacht unter dem neuen Besitzer wird das schwert von einer unbekannten Schwertkämpferin gestohlen. Kann es sein, dass die Diebin die böse Jade Fuchs (Cheng Pei Pei) ist, die vor langer Zeit den Meister von Li Mu Bai vergiftet hat ? Schon bald findet aber Yu Shu Lien heraus, dass Jen (Zhang Ziyi), die schöne Tochter des Gouverneurs, über gute Fähigkeiten in der alten Wudang Kampfkunst besitzt und die Diebin sein muss. Inzwischen ist auch Li Mu Bai eingetroffen, gemeinsam mit seiner Freundin erkennen sie, dass Jen von Jade Fuchs unterrichtet wird und von dieser zu einer zukünftigen Drachenlady herangezogen werden soll. Die beiden versuchen die junge Kämpferin auf ihre Seite zu ziehen. Die liebt heimlich den Räuber Schwarze Wolke (Chang Chen), der sie vor einiger Zeit in die Wüste entführte. Aber sie verlässt ihren Liebhaber, weil die Eltern eine standesgemäße Hochzeit für sie vorgesehen haben. Das Schwert wird vom Dieb wieder heimlich zurückgebracht, wird dann aber erneut gestohlen..

Ang Lee gelingt es, dass die choreographischen Actionszenen zwar immer ausführlich und effektiv präsentiert wrden, aber sie sind im guten Gleichgewicht mit gefühlvoll-melancholischen Passagen (immerhin gibt es zwei "Liebespaare", die allerdings jeder auf seine Weise Verzicht üben), eine poetische Magie und darüberhinaus gelingen vielschichtige Reflexionen. Natürlich ist dies auch ein Verdienst der klasse Schauspieler. Chow Yun Fat, Michelle Yeoh, Chang Chen und vor allem Zhang Ziyi sind großartig. Alle vier erwecken ihre Figuren aus einer vergangenen Zeit zum Leben. Dazu viel gekonnte Luftakrobatik und wie sagte Peter Travers vom "Rolling Stone" so treffend "der Film selbst hebt irgendwann ab" - Klasse auch, dass die Frauen als Kämpferinnen eine sehr dominante Rolle spielen. Am Ende dann die große Frage, ob der Glaube wirklich Berge versetzen kann und wer daran glaubt, dem wird der größte Wunsch erfüllt. Ein Film wie ein Märchen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Februar 2005
Der Film vereint wie kaum ein anderer künstlerisch-hochwertigst inszenierte Kampfchoreographien, gleichermaßen rechtschaffene, tragische und abgrundtiefe Charaktere, den gesellschafts-historischen/ philosophischen Hintergrund, und Weisheit über den Lebensweg des Individuums. Er stellt eine Bereicherung in jeder Hinsicht dar; auf keinen Fall sollte das Angebot ausgeschlagen werden, sich den Film anzuschauen. Gleichsam bedeutet er faszinierende Unterhaltung und anspruchsvolle Weiterbildung. Das alles wird in optisch und akkustisch angemessener Form präsentiert; der herrlich traditionelle asiatische Soundtrack verschmilzt mit dem Ambiente und unterstreicht so an vielen Stellen die melancholische Grundstimmung. Auch die Schauspieler werden ihrer Rolle gerecht. Jeder einzelne vermag seinen der höchst unterschiedlichen, aber stets interessanten Charakteren pefekt auszudrücken.
Die Handlung ist oberflächlich betrachtet nicht leicht auszudeuten, wesentlich ist aber, dass alle Charaktere auf andere Weise mit ihr verwoben sind und somit jeder seine eigene Geschichte beisteuert, wobei sich diese natürlich im Laufe des Films weiterentwickeln. Die Hauptpersonen Li Mu Bai und Yu Shu Lien ringen zwischen Verpflichtung/ Gewissen und ihren Gefühlen, zwischen Ehre und Selbstbestimmung, während Li immer noch von Rachegelüsten getrieben auf die Spur von Jadefuchs, einer verbitterten und dräumerischen Mörderin, kommt. Deren Schülerin Jen, die eigentliche Hauptperson, steht dabei im Kreuzfeuer der moralischen und gesellschaftlichen Einflüsse und muss ihren eigenen Weg finden und die Aufgaben dieser Zeit bewältigen. Doch wie die Geschichten ineinander greifen, so sind auch die Schicksale der Protagonisten miteinander verbunden.
Insgesamt also ein in höchstem Maße ansprechender und ergreifender, stellenweise sogar prägender Film, der nicht nur seinem Ruf gerecht wird, sondern viel mehr noch dem Anspruch eines legendären Filmklassikers.
"In unserer Welt des Kampfes gibt es lauernde Tiger und verborgene Drachen. Auch in unserer Seele ist Verborgenes versteckt." (Li Mu Bai)
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Dezember 2001
Der taiwanesische Regisseur, der normalerweise amerikanische Themen wie die Nixon-Ära oder den amerikanischen Bürgerkrieg verfilmt, kehrte nach China zurück, um einen Martial Arts Film zu drehen.
Bei so einem Regie-Kaliber darf man natürlich keinen 08/15 Film erwarten, in dem nur gekämpft wird, sondern da steht eine große psychologische Spannung hinter der Story. Es geht um Gefühl und Verstand (wie schon in "Sense and Sensibility") und das Aufbegehren gegen gesellschaftliche Konventionen.
Oft wurde dem Film vorgeworfen, daß die Menschen fliegen können. Nun, das ist in der chinesischen Mythologie so verankert, und in jedem Martial Arts Film, der im Mittelalter spielt, können Menschen fliegen. Ich erinnere nur an den im Westen sehr populären Film "A Chinise Ghost Story". In der westlichen Kultur gibt es ja auch Figuren wie Superman oder Batman und ein Pfefferkuchenhaus im Wald habe ich noch nicht gefunden.
Fazit: Psychologisch tiefgängige Story mit Martial Arts Kampfszenen auf allerhöchstem Niveau.
Das Bild ist nicht schlecht, könnte aber besser sein. Viel mehr Sorgen bereitete mir der Ton, denn in welcher der vier Fassungen ich ihn auch hörte: aus den Rears kam nicht sehr viel. Die Spur für den Center ist in der deutschen Fassung ziemlich leise abgemischt, so daß die Dialogverständlichkeit in der chinesischen Fassung am größten ist. Aber wer spricht schon Mandarin?
Die Extras, die sich auf einer Extra-DVD befinden, bestehen aus einem 20minütigen Schulterklopf-Making-Of und einem sehr interessanten Interview mit Michelle Yeoh. Sonst gibt es nur Texttafeln und Bilder: zu wenig für eine Extra-DVD. Wer auf analytische Ausführungen über die chinesische Kampfkunst hofft: Fehlanzeige.
0Kommentar| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Juni 2005
Ich moechte einfach mal behaupten, dass dieser film sich getrost zu den besten (mir bekannten) der welt zaehlen darf...
sowohl die story als auch die dialoge sind eigentlich sehr schlicht und kaum anspruchsvoll, was aber meiner meinung nach nicht von noeten ist. tiger & dragon ueberzeugt gerade durch seine schlichtheit und durch ueberragende bilder... ein asiatisches maerchen par excellence, das von alles ueberragenden werten und glauben durchzogen ist... mit einem solch schoenen (?!) ende, dass mir jedes mal fast die traenen kommen!
von keinem anderen film kann ich auch nur annaehernd aehnliches behaupten
0Kommentar| 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. November 2004
Leider gibt es nur fünf Sterne, die man vergeben kann! Dieses Meisterwerk hätte alle Sterne des Universums verdient. Poesie und Aktion, wunderbare Dialoge, komplexe Charaktere, Tragik und Schönheit Hand in Hand, perfekte Darsteller, wunderbare Bilder, was will man da mehr? ANG LEE hat sich Zeit genommen, hat zwar nicht auf die manchmal leicht übertriebenen Action-Passagen verzichtet, die in diesem Genre dazu gehören, aber er geht sehr behutsam damit um, die Geschichte steht immer im Vordergrund, die Unmöglichkeit der vollendeten Liebe, herrlich! Und eigentlich müssen wir doch alle zugeben, dass es Spaß macht, sich das Unmögliche anzuschauen. Vor allem der Tanz auf den Baumwipfeln ist schlicht schön! Und die Verfolgungsjagd über die Dächer ist perfekt inszeniert! Doch die zwei Liebesgeschichten schlagen alles! Die zwei jungen Geliebten mit so viel unbändiger Energie, dagegen die Ruhe und die Scheu der Älteren, die Sensibilät angesichts einer unmöglichen Liebe, das hat mich wirklich beeindruckt!
Fazit:
Wer großartige Landschaftsaufnahmen und perfekte Dialoge mit Tiefe und ebenso gelungene Kampfszenen liebt, der kommt hier auf seine Kosten. Und die Musik nicht vergessen! Ein kongenialer Soundtrack! Mir ging diese Musik stundenlang nicht aus dem Sinn. Ich werde mir diesen poetischen Film irgendwann wieder anschauen, und dann wieder und und. Aber man sollte sich Zeit nehmen, denn die Langsamkeit des Films fordert auch viel Ruhe und eine offene "Seele" beim Zuschauen und Mitfühlen. Der ganze Film ist inszenierte ZEN-Filosofie, in jeder Beziehung ein Meisterwerk!!! Zu den technischen Details bleibt nur zu sagen: Alles oberes Niveau! Bild und Ton sind top, und die EXTRAS wirklich informativ und gut. Man bekommt zum Glück nicht dieses Einerlei wie aus vielen Making ofs serviert, sondern viele interessante Hintergrundinformationen, vor allem das Interview mit Michelle Yeoh ist ein Highlight! Diese DVD gehört in jede Sammlung!!!
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juli 2005
"Tiger & Dragon" ist eine gekonnte und liebevolle Symbiose aus dem klassischen, asiatischen Martial-Arts Kino, Liebesgeschichte (im Grunde sogar gleich zwei!), Heldensaga und der Suche nach der grossen und unendlichen Freiheit.
Verpackt ist das ganze in wundervollen Landschaftsbildern und Kameraführung, untermalt mit dem himmlischen (und niemals aufdringlichen) Score von Tan Dun und Yo-Yo Ma, der einen gekonnt an die alten klassischen Kung-Fu-Fantasie Filme aus den 70er Jahren erinnert.
Schwert- und Martial-Arts-Kämpfe bekommt der geneigte Zuschauer einige zu sehen, welche in wundervoller Detailverliebtheit, Wagemütigkeit und "Aha!" - Effekten, den Zuschauer gekonnt in seinen Bann zu ziehen wissen und fast schon wie eine Remisenz (und zugleich Steigerung!) der klassischen Kung-Fu/Martial-Arts Filme darstellt.
Ungewohnt unblutig kommen allerdings fast sämtliche Kämpfe daher... dies stört aber nicht sonderlich, da hier wirklich anzumerken ist, das mehr Liebe in die Kampfkunstdarstellung selbst gelegt wurde, als Geld für (unnötiges) Kunstblut auszugeben (also kein Vergleich zu z.B. "Kill Bill" *gg*).
Gut, ob dies nun wirklich so schon im original Drehbuch vorgesehen war, oder ob an dieser Stelle nicht doch das "grosse" Hollywood (u.a. Geldgeber und Mitvertrieb) diskret einen "Riegel vorgeschoben" hat (niedrigere Altersfreigabe = mehr Einnahmen)... das ist leider nur schwer zu beantworten. Aber wie gesagt: stören tut dies in diesem Falle wirklich nicht.
Auch sind die Hauptrollen mit u.a. Chow Yun Fat (dem Kenner bereits noch aus seiner glorreichen Hong Kong Zeit in den 90ern unter (u.a.) Regisseur John Woo bekannt), Michelle Yeoh (u.a. "Tomorrow never dies" - James Bond), Chang Chen und Zhang Ziyi hervorragend, passend und absolut überzeugend besetzt!
Fazit: Regisseur Ang Lee (u.a. "Das Hochzeitsbankett") hat mit "Tiger & Dragon" eine wundervolle und liebevolle Hommage an das asiatische Kino zu Tage gebracht, an dem wahrlich nicht nur Fans der Filme aus den 70ern ihre helle Freude haben werden. Bitte zugreifen also! :)
0Kommentar| 34 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juni 2005
Erstmal ein paar Worte an die Leute, die es einfach nicht verstehen könne, warum in diesem und anderen Wuxia Filmen die Leute über Wasser gehen können und fliegen können:
Habt ihr euch schon jemals gefragt, warum der böse Wolf reden kann, Aschenputtel sich bis 12 Uhr in eine schöne Frau verwandelt und warum Schneewittchen mit einem Kuss ins leben zurück befördert werden kann?
Wahrscheinlich nicht, denn sonst, würde man das Märchen in diesem Film erkennen.
Der Film, über den ich mich kurz fassen werde, auch wenn ich mindestens mehrere Seien mit Schwärmerei füllen könnte, ist kurz gesagt grandios.
Man bekommt eine Geschichte, die einem wie ein Märchen erzählt wird, mit Leichtigkeit und dennoch edler Haltung. Es werden, vom Hauptcharakter ausgehend, Werte wie eben Ehre, Mut und Weisheit vermittelt, welche durch Chow Yun-Fat perfekt dargestellt werden. Vor allem wer sich selbst in Filme hineinversetzen kann und selbst ein Filmfan ist, wird bei Tiger and Dragon einfach verzaubert, Bilder und Musik spielen grandios zusammen.
Natürlich gibt es nicht nur die Geschichte um die sich Tiger and Dragon dreht, sondern wird man auch unterhalten (und auch hier fällt man trotz genialer Kämpfe nicht aus der Thematik) mit Kämpfen die vom Meister Yuen Woo Ping (Matrix, Once upon a Time in China) persönlich choreographiert wurden. Gekämpft wird hier mit Schwertern und Waffen und auch wenn das für viele nicht so ansprechend klingt wie reine Handkämpfe, so kann ich versichern, dass sie auch hier unglaublich erstaunt sein werden.
Der Endkampf mit Michelle Yeoh und die anschließende Verfolgung ist sicher als grandios zu bezeichnen.
Die Darsteller, allen voran Chow Yun-Fat sind sehr gut und passen auch perfekt in die jeweilige Rolle. Den Charakter den Chow Yun-Fat spielt muss man einfach bewundern. Der typische erfahrene Meister, der Ehre und Mut ausstrahlt. Mit poetischen oder zumindest mystischen Dialogen trumpfen alle Charaktere mit der Story zu einem Meisterwerk auf, welches Tiger and Dragon zweifellos ist.
Das oft angesprochene schlechte bild ist teilweise leider war, jedoch ist es nicht unscharf oder farbschlecht, sondern einfach etwas grieselig (nicht Pixelig!) allerdings finde ich, gibt das dem Film genau noch den Charme hinzu um einen in eine Welt zu entführen von der man sonst nur träumen kann.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Oktober 2009
Erstaunlich, wie unterschiedlich die Rezensionen zu diesem Film sind!
Die einen sind begeistert von diesem "Märchen für Erwachsene", die anderen ärgern sich über "unrealistische Kampfszenen". Genau bei den Kampfszenen möchte ich ansetzen. Nach meinem Wissen erheben die Kampfszenen keinerlei Anspruch auf Realismus. Es geht dem Regisseur nicht darum vorzutäuschen, derartige Sprünge und Flugeinlagen seien machbar. Stattdessen werden die kämpferischen Bewegungen zur ästhetischen Kunstform erhoben. Es hat Magie, wenn sich die Akteure z.B. in den Bäumen wiegen. So wie auch im Theater oder in der Oper seilgestützte Flugeinlagen vorkommen, um fantastische Ereignisse zu transportieren. Und die Zuschauer lassen sich mitnehmen auf eine Reise in eine Welt die märchenhaft sein kann, mythisch oder modern sience fiktion. Wer will denn angesichts solcher Szenen aus der Loge aufstehen und rufen: "He - das geht nicht! Menschen können ja gar nicht fliegen!" Wer jedoch unbedingt auf dem Boden der Tatsachen bleiben will, der sieht sich diesen Film tatsächlich lieber nicht an.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Februar 2008
5 Sterne für einen einfach nur schönen Film. Die Story muss sich nicht verstecken, es ist halt eine Art Märchen. 2-3 Eastern-mäßige Slapstick-Einlagen (dauern nur Sekunden) sind auch noch zu verzeihen.
Die Kampfszenen suchen echt ihresgleichen... ganz großes Kino!!

Einen Stern Abzug gibt's nicht für das fehlende Bonusmaterial (wer das will, muss 3-4 Euro mehr ausgeben und die 2-DVD-Edition kaufen), sondern für die LEISE TONSPUR. Man muss schon ordentlich aufdrehen, um alles gut zu hören. Schade!
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden