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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
30
4,6 von 5 Sternen
Gold
Format: Audio CD|Ändern
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am 14. Juni 2003
Ryan Adams , manche kannten ihn schon von Whiskeytown (ich nicht) legte 2001 mit „Gold" den Grundstein zu seinem endgültigen Durchbruch. Bald sollte es schwierig werden , Karten für seine hier zu Lande eh schon spärlichen Konzertauftritte zu bekommen. Schnell waren die Hallen ausverkauft. Vielleicht spielt er ja bald in Stadien. „Brown Sugar" von den Stones hat er ja schon im Repertoire. Die Qualität seiner Auftritte reicht von grandios bis desolat. Besoffen ist er aber immer.....und nicht nur das. Wurde zur Beschreibung seines Solo-Debüts noch oft das Unwort „dylanesk" verwendet , war „Gold" nun natürlich viel mehr, wenn auch , wegen der ein oder anderen Länge , nicht ganz so inkommensurabel wie der Vorgänger. Das Cover lässt an Bruce Springsteen denken. Die Songs, jetzt natürlich professioneller produziert , an vieles. Crazy Horse vielleicht („Enemy Fire") , die Stones sind allgegenwärtig , und „Gonna make you love me" ist einfach nur „The Who". Und doch ist alles Ryan Adams. Der Gesang klingt mal „high" , mal „sad" , wo wir schon bei den Balladen wären : „La cienega just smiled" , „When the stars go blue" , „SYLVIA PLATH" oder „Wild flowers" , alle betörend. Nimmt man die Tracks der Bonus CD dazu , dann hat Ryan Adams hier 21 Songs versammelt. Ein Zeichen seiner unglaublichen Produktivität. Auch die regulären 16 Tracks bringen es bereits auf stolze 70 Minuten und 24 Sekunden. Der Nachfolger „Demolition" wurde ja aus 4 Alben , die er gleich nach „Gold" schrieb , kompiliert , und sicher hat er schon wieder mindestens genauso viele Alben fertig. Wir sind gespannt(auch das Nebenprojekt „The Finger" dürfte für Fans interessant sein). Aber zurück zu „Gold". Wenn ich von „Längen" rede , denke ich vor allem an „Touch, feel & lose" (trotz des tollen , überbordenden Gesangs) und „Tina Toledo's street walkin' blues". Sicherlich keine schlechten Songs , aber sie fallen im Album Kontext doch etwas ab. „New York , New York" , damals die erste Single-Auskoppelung des Albums wurde übrigens vor dem 11.9.geschrieben , weswegen auch noch die „Twin Towers" im Videoclip zu sehen sind. Das fast 10-minütige „Nobody Girl" handelt von Winona Ryder , so wird gemunkelt.(„You're nobody , girl/ you're a nobody girl") Ein sich langsam und unglaublich aufbauender Song. Ganz hinten im Booklet dann auch der „Gruß" an Winona („damn girl"). Kurz zuvor noch der Dank an Meg White „for saving Rock'n'Roll".
In den Texten geht es natürlich fast immer um die Liebe und die Frauen.
„How'd I end up feeling so bad/for such a little girl/and I hold you close in the back of my mind/feels so good but damn it makes me hurt/and I'm too scared to know how I feel about you now" in "Cienega" oder in "Somehow , Someday" : "I wish that we were still in your room/in your bed and you were holding me/'cause there ain't no way I'll ever stop from loving you now/..../no there ain't no way and I'm gonna try and show you somehow, someday". In "Harder now that it's over" singt er von einer gescheiterten Beziehung. „I wish you would've grabbed the gun/and shot me 'cause I died/and I'm nothing now without you/yeah, I'm less than nothing now/I'm the one between the bars/and lost forever now/'cause it's over". Und wir glauben ihm. Wenn man ihn hier singen hört kann man gar nicht anders. Er will uns aber auch weismachen , „love won't play any games with me, anymore"(in "New York , New York") und singt in "Gonna make you love me" in seiner unglaublichen , unvergleichlichen Art : "They say that love is hell/but I've been laughin' ever since I fell/It's only gonna make you love me more". Nicht unerwähnt lassen will ich „Firecracker" , vielleicht mein Lieblingssong , auch wenn es bei so einem Album ein Unding ist , nur einen Song herauszupicken. „Firecracker" jedenfalls besitzt ungeheueren Ohrwurm Charakter. Und diese Mundharmonika..............
Am Ende des regulären Albums dann noch der wunderschöne Abgesang "Goodnight, Hollywood Blvd".
Like a lullabye, when the stars go blue
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am 1. Oktober 2002
Ich bin eigentlich kein besonderer Fan der Americana/Alternative-Country-Schiene, muß aber sagen, dass mich diese CD wirklich beeindruckt hat. Ryan Adams gelingt es perfekt alte Geister wie Bob Dylan oder The Band heraufzubeschwören und liefert rund 70 Minuten erstklassigen countryesken Pop ab. Ein Album um in einer lauen Sommernacht durch die Staaten oder Kanada zu fahren.
Adams sticht sicherlich aus der Masse des flauen Breis heraus, die dieses Genre heutzutage für gewöhnlich bietet, aber den Hype der um dieses Album gemacht wurde ist eigentlich nicht wirklich nachvollziehbar. Es muß wohl an der ansehnlichen Optik liegen, das ihm die gesamte Fachpresse zu Füßen liegt, denn innovativ ist seine Musik nun weiß Gott nicht. Alles schon mal dagewesen, aber immer noch sehr schön. Bald erscheint die Nachfolge-CD, mal sehen ob sie die turmhohen Erwartungen erfüllen kann.
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am 22. April 2002
die ganze Aufregung?
Dies ist eine gute Platte, Adams hat die anglo-amerikanische Popmusikgeschichte gut studiert. Man hört sie alle wieder: Springsteen, die Stones, Van Morrison, The Band, die ganze Alternative Country-Szene...
Heraus kommen schöne Songs mit viel Melodie, einfallsreich, schön. Aber irgendwie bleibt alles doch sehr glatt, für Singer-Songwriter etwas zu aufpoliert. Am besten kommt immer noch Tina Toledo's Street Walking Blues', klingt wie die Stones in ihren besten Jahren.
Also beileibe keine schlechte Platte, aber daß Adams wirklich die neue Hoffnung des Rock'n Roll sein soll?
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am 20. Oktober 2001
Ryan Adams setzt sich mit dieser zweiten Soloplatte selber auf den o.a. Thron.
Weniger mit traditionellem Country, als vielmehr seine Singer/Songwriter-Qualitäten machen ihn hier endgültig zu einem Muss für alle, die hervorragend geschriebene und interpretierte Musik aus dem "gitarrenlastigen Amerika" lieben. Dazu kommt eine sehr gute Produktion, die bei den Whiskeytown-Alben und auch bei seiner ersten Solo-Platte (die trotzallem ein echter Herzwärmer bleibt!!) noch etwas zu wünschen übrig lies. Der erste Song NY,NY ist auch gleich ein absoluter Anspieltipp. Hoffentlich bleibt Ryan Adams der, der er ist. Und hoffentlich bleibt er uns länger erhalten als Gram Parsons!
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am 21. Oktober 2003
Sein Erstling dürfte kaum zu toppen sein, "Demolition" hat es meiner Meinung nach nicht geschafft. (Obwohl auch nicht schlecht...) Falls er mit der im November erscheinenden neuen CD "Rock`n Roll" tatsächlich noch einmal die Klasse dieser CD erreicht, steigt er in meine absoluten "Top Five" auf und belegt dort sogar einen der vorderen Plätze !!
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am 9. Juli 2003
Der ehemalige Whiskeytown-Frontmann (kennt die außer ein paar eingefleischten Musikfans überhaupt jemand?) mit seinem zweiten Solo-Album. War sein Debüt "Heartbreaker schon so etwas wie ein Geheimtipp, so ist diese CD schon fast ein Muss für Freunde des amerikanischen Country-Rocks. Quervergleiche zu Neil Young oder Gram Parson fallen einem dazu spontan ein. Ob rockige Stücke wie "New York, New York" oder "Tina Toledo`s Street Walkin`Blues", verzerrte Gitarren wie in "Nobodys Girl" oder Balladen wie "Sylvia Plath" und "When The Stars Got Blue" - man hört immer wunderbare Melodien mit Ohrwurmcharakter.
Wenn man ihm auch eine gewisse Retro- Lastigkeit vorwerfen kann, dann sei dazu gesagt: Lieber ein wunderbares Album mit Anklängen an frühere (bessere?) Zeiten als ein weiterer hoffnungsloser Versuch, die Musik neu zu erfinden. Man kann es Eklektizismus nennen - doch am Ende bleibt er ein begnadeter Songwriter, der amerikanischen Folk-Rock der Spitzenklasse abliefert. In letzter Zeit selten ein so atmosphärisch dichtes und sympathisches Werk mit Gitarre gehört. Auf dieses Album greifen bislang leider nur Leute zu, die mit dieser Musik groß geworden sind (Stones/Young/Flying Burrito Brothers), doch hat dieses Album eine breitere Hörerschicht verdient.
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am 28. Dezember 2009
Für mich bis dato (2009) das beste Ryan Adams Album:
Dieser hörenswerte Genre-Mix aus Blues, Americana, Rock, Folk ist nach wie vor ein Juwel.
Erstklassige Kompositionen, gut arrangiert, sehr abwechslungsreich.
Eine Scheibe für die einsame Insel...zumindest für mich.
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am 19. November 2001
Das haut mich ziemlich um, von diesem grund-sympathischen Menschen eine Platte, wie ich sie nie erwartet hatte mehr zu hoeren. Eigentlich habe ich sie nur gekauft, weil ich mir sicher war, hier was nettes zu finden. Wirklich kann man auf die ganz grossen Namen zurueckgreifen, viel mehr als Gram Parsons ist es doch Neil Young.
Adams Schreibtalent ist aeusserst weit gespannt. 70 Minuten voll neuer Ideen, ein Jahr nach seiner letzten CD, quer durch die amerikanische Musik, natuerlich Folk-Rock aber durch viele Randgebiete schlendernd. Eine Reihe Ko-Autoren unterstuetzen ihn. Die 70 Minuten ueberfahren einen, wo soll man zuerst hinhoeren. Vielleicht wirklich kein Hit auf dieser CD, aber eine Masse an wunderschoenen Stuecken, Atmosphaeren und Temperamenten.
Eine CD fuer jeden Tag, ich denke, so wird es auch sein.
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am 12. April 2002
Gold ist das beste Album, dass ich im Moment hab ! Das liegt zu einem dran, dass ich alle Lieder mag und das auch noch über 70 Minuten lang. Besonders ''Tina Toledos Street Walkin' Blues'' hat es mir angetan. Und selbst das schwächste lied auf dem Album ist noch echt gut. Ich kannte vorher kein einziges Lied vom Album, habe einfach blind zugeschlagen und ich muss sagen, ich hab es nicht bereut. Warum ich vor allem die Lieder gut finde, liegt daran, dass sie sich gerade von dem Zeugs, der im Radio läuft, sich abhebt mit Melodien, die sofort ins Ohr gehen und einer Stimme, von der ich nur träumen könnte...
Jeder einzelne Ton am Album stimmt.
Meine Empfehlung: Zugreifen !
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am 23. Dezember 2001
Dass ein Album eines hierzulande wenig bekannten amerikanischen Songwriters sich als Meisterwerk herausstellen würde, hätte ich nicht gedacht. Spätestens beim zweiten Hören staunt man, wie abwechslungsreich die Arrangements sind und wie viele Ohrwürmer sich darauf befinden. Die Mischung aus Balladen und schnelleren Titeln,aus Country-, Folk- und Rockelementen ist genau richtig, so dass beim Hören trotz der langen Spielzeit nie Langeweile aufkommt.
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