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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
66
3,8 von 5 Sternen
Fräulein Smillas Gespür für Schnee
Format: DVD|Ändern
Preis:6,89 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 31. Oktober 2016
Spannender Plot und gute Schauspieler, aber für meinen Geschmack an einigen Stellen zu viele Logikbrüche und unrealistische Szenen (allen voran die Szene in der Eishöhle, in der ständig ein unerwarteter Darateller mit einer noch dolleren Waffe auftauchte).
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am 18. Februar 2016
Der Film gefällt mir da die Handlung und die Naturbilder gut sind.
Empfehlenswert für Leute die Spannung im Film mögen......
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am 15. Juli 2017
Ich mag Filme aus Skandinavien, mit viel Schnee und Eis. Und etwas Mystik. Das Buch zu diesem Film ist weltberühmt und genial, der Film bleibt da nicht zurück. Tolle Schauspieler, tolle Szenen, sehr authentisch.
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am 10. Mai 2017
Ich kenne das Buch und habe auch den Film schon gesehen - er wirkt auch jetzt überhaupt nicht veraltet und berührt noch immer.
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am 5. November 2016
Dieser Film hat etwas unglaublich fesselndes, baut einen grandiosen Spannungsbogen auf, kann die Spannung trotz einem eher mässigem Spieltempo halten - vor allem, ohne sich zu sehr in platten Action-Momenten zu verlieren.
Fasziniert folgt man der Handlung, die, sicher aussergewöhnlich und weitab von mainstream gestaltet ist, in keiner Minute langweilig wird, zudem mit überwältigenden Lanschaftsaufnahmen in Eis und Schnee beeindruckt.
Das Spielgeschehen rankt sich um die sehr verschlossene Smilla. Auf der Suche nach den vermeintlichen Mördern eines Nachbarjungen, der ihre unterkühlte Art etwas erwärmen konnte, gräbt sie beharrlich und entschlossen immer tiefer, stösst auf eine unglaubliche, wissenschaftliche, aber auch sehr gefährliche Entdeckung.
Besonders die Ausarbeitung der Charaktere ist grossartig gelungen. Aussergewöhnlicher und interessanter hätte sie nicht sein können.
Eine brilliante Julia Ormond, mit ihrer Darstellung, dieser starken und unbeirrbaren Frau, inmitten einer dichten, düsteren und kalten Atmosphäre, trägt massgeblich zum Erfolg dieses Film bei.
Leider können hier Gabriel Byrne`s Darbietungen durch die mitunter doch sehr emotionslose Darstellung seiner Rolle nicht ebenso begeistern.
Eine sehr spannende, nachhaltige Inszenierung von Bille August aus 1997. Sehr, sehr sehenswert.
Ich habe das Buch nicht gelesen, werde das aber nun unbedingt nachholen.
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am 11. Februar 2015
" Die ganze Atmosphäre des Buches ist hinüber", so wurde schon bei der Premiere gejammert, nach Sichtung des zwar visuell packenden Grönlandausflugs, aber im Kummer über die inhaltlich schwer zusammengeschmolzene Drehbuch-Adaption von Peter Hoegs Bestseller Roman.
"Fräulein Smillas Gespür für Schnee" ist ein 500 Seiten Wälzer, der packend und komplex langsam den Leser Seite für Seite in eine fremde Welt zieht, der sich Zeit nimmt die kulturellen Spannungsfelder zwischen Dänemark und den Ureinwohnern Grönlands, den Inuit auszuleuchten, und dies alles in eine wunderbar filigrane, hintergründig spannende Kriminalsstory packt.
Die immer wieder leidige Frage, kann ein Film hier mit einer Laufzeit von zwei Stunden überhaupt nur ansatzweise der ausufernden Thematik gerecht werden, ist doch von vorneherein mit Nein zu beantworten.
Also sind auch Vergleiche zwischen Film und Buch meistens nicht zielführend.
Man sollte stets Filmadaption und literarische Vorlage getrennt voneinander einschätzen.
Bille August gelingt es selbstverständlich nicht die Dichte der Vorlage zu transportieren. Wie überraschend!
Was ihm aber gelingt ist ein zweistündiger, stringent fesselnder Krimi, der in klassischer Weise einen gelungenen Spannungsbogen zu konstruieren weiss.
Die wunderbar aufspielende Julia Ormond, als eigensinnige, innerlich aber tief sensible und verletzbare Fräulein Smilla trägt alleine schon mit ihrer Präsenz den Film .
Die Geschichte ,um einiges entschlackt und glattgebügelt, dreht sich um einen seltsamen Todesfall mitten im winterlich tristen Kopenhagener Hafenviertel.
Der kleine Inuit- Junge Isaiah wird tot auf dem Asphalt liegend aufgefunden.
Anscheinend ist er von dem Dach des verwahrlosten Hauses, in dem er mit seiner alkoholkranken Mutter lebt, in die Tiefe gestürzt.
Die Polizei möchte den Fall schnell ad acta legen. Beim Spielen auf dem Dachfirst, so die eilige Erklärung ,hat der Junge wohl den Halt verloren.
Doch mit was die Behörden nicht rechneten ist der messerscharfe Verstand der eigensinnigen Nachbarin Smilla Jaspersen.
" Der Junge hatte Höhenangst und hätte nie freiwillig das Dach betreten" , so ihr Zweifel, und als Wissenschaftlerin, die gewohnt ist den Sachen misstrauisch auf den Grund zu gehen, machen ihr auch die geradewegs zielgerichtet zur Absturzstelle führenden Fußspuren im Schnee Kopfzerbrechen.
Der Junge, möglicherweise Opfer eines perfiden Verbrechens ? Wurde er zu dem ausweglosen Sprung in die Tiefe gezwungen?
Aus dieser Anfangssituation fächert sich der Film in intensiver , niemals die Spannung vernachlässigender Weise zu einem wahren Politthriller auf, an dessen Ende es im grossen Stil um die skandalösen Machenschaften dubioser Großkonzerne geht.
So machen wir Zuschauer mit Fräulein Smilla eine abenteuerliche Reise. Vom ruhigen, mit spannenden Storywendungen aufwartenden
Mysteriedrama mit packenden Rückblenden, gefährlichen Nachforschungen, zwielichtigen Gestalten , Machtinteressen, in die sich die Heldin ahnungslos verstrickt, bis hin zu einem mehr actionorientierten Finale.
Das hinterlässt dann leider in seinen "James Bond im Schnee " Anleihen einen etwas faden Nachgeschmack, will nicht so recht zu der sorgfältig, leise überraschend sich aufbauenden Thrillerkost der vorherigen 90 Minuten passen.
Auch den illustren Nebendarstellern Gabriel Byrne , dem jungen Jürgen Vogel, und Schauspiel Urgestein Mario Adorf bleiben nicht mehr Präsenz als es einer Stichwortgeber - Rolle zufällt.
Doch so farb- und konturlos hier auch manche Nebendarsteller sind, Julia Ormond mit der wir mitfiebern, mitleiden, deren hinter herber Reserviertheit versteckte sensible Seite uns immer wieder berührt, trägt über viele ungelenke Story- Entwicklungen hinweg.
Und wo sah man, und das ist neben Ormond das größte Pfund mit dem der Film wuchern kann, einmal solch eine unwirtliche faszinierende Umgebung, in die ein Thriller eingebettet ist. ( Na, " Fargo" fällt mir spontan noch ein).
Der Eishauch des kalten Winterpanoramas weht dem Zuschauer mit klirrender Kraft direkt aus dem Fernseher ins Gesicht, sodass man sich fröstelnd erst einmal selbst mit fünf Gläsern Punsch aufwärmen möchte. Flackernde Laternen auf riesigen, durch das Packeis donnernden Eisbrechern mit undurchsichtiger Besatzung, gigantische Eisberge in kalt bläulichem Polarlicht, dazu am Anfang die trostlos düster bedrohlichen Strassenwinkel Kopenhagens.
Die Atmosphäre besticht somit durch eine beklemmende Andersartigkeit in Farben, Bildern und Szenerien, die " Fräulein Smilla" die besondere Note verleiht.
Bille August hat hier vielleicht kein Meisterwerk für die Ewigkeit geschaffen, aber den Zuschauer gerade in Zeiten überhektischer Filmauswüchse einmal wieder mit einem ruhig, atmosphärisch exzellenten Spannungsfilm zu verwöhnen, mit einer Hauptdarstellerin, in die man sich auf der Stelle verlieben kann, ist mindestens eine vier Sterne Wertung wert.
Warum nicht gleich anschließend noch einmal das wundervolle Buch zur Hand nehmen ?
Beide , die filmische und die literarische Bearbeitung können gut nebeneinander bestehen.
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am 20. Februar 2015
Leider wieder eine sehr deutsch wirkende Produktion, in der viel behauptet wird und wenig davon einen wirklich überzeugt. Sehr hölzerne Aufteilung in "Gut" und "Böse", komplett unglaubwürdige Figuren, eine nicht nachvollziehbare Liebesgeschichte mit unerklärlichen Wechseln zwischen (berechtigtem) Misstrauen und dann doch wieder knutschen wollen.
Die Hauptfigur habe ich auch nicht verstanden. Das "Gespür für Schnee" - reine Behauptung, nicht erlebbar. Die "Liebe zur Mathematik" in einem Gespräch mit dem Liebhaber erklärt, nie sonst im Film thematisiert. Das sind so Szenen, von denen schon Aristoteles sagte: "Wenn es sich nicht zwingend aus der vorhergehenden Handlung ergibt und nicht zwingend die nachfolgende Handlung nach sich zieht, soll die Szene aus dem Drama entfernt werden" Das würde vielen, leider gerade deutschen Filmen als Anregung empfehlen..
Fazit: schön zu gucken, erzählerisch unbefriedigend und unglaubwürdig.
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am 30. Januar 2013
Ich habe diesen Film gekauft, nachdem ich erst das Buch von Peter Hoeg gelesen hatte, und war restlos begeistert. Schauspieler, Locations, Drehbuch, Szenen, Atmosphäre - es stimmt einfach alles bei diesem Film.
Die Rolle der Smilla Jaspersen ist mit der Schauspielerin Julia Ormond hervorragend besetzt worden. Sie schafft es, das zwiespältige, komplizierte Wesen von Smilla perefekt rüberzubringen. Auch Gabriel Byrne überzeugt als Nachbar von Smilla, und lange Zeit ist nicht klar, welche Rolle er eigentlich spielt - die des Guten oder Bösen - ist er nun Gegner oder Verbündeter von Smilla?
Ganz klar, die Romanvorlage ist ausgezeichnet, was es einem Film erleichtern kann, dass nur schon dank der Geschichte eine gewisse Spannung vorherrscht. Dennoch ist damit natürlich keine Garantie gegeben, dass ein Film trotzdem gut wird, aber Bernd Eichinger, der Produzent und Bille August, der Regisseur, haben es geschafft, aus diesem Stoff das Beste herauszuholen. Spannende Dialoge, knisternde Atmosphäre und einprägsame Aufnahmen ziehen den Zuschauer von Anfang an in dieses undurchsichtige Abenteuer hinein und lassen ihn bis zum Schluss gefesselt vor dem Bildschirm verharren. In meinen Augen ein echtes Meisterwerk und Highligt der Filmgeschichte und sehr zu empfehlen. Ein Film, den man sich immer wieder anschauen kann.
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am 23. Oktober 2013
ich habe den Film erstmals in den 90ern gesehen und war als Sporttaucherin sofort gefangen durch die Anfangssequenz mit den schönen Unterwasseraufnahmen unter dem Eis. Zur Story will ich hier gar nicht so viel sagen, dafür gibt es die Inhaltsangaben. Der Film ist toll besetzt, mit Richard Harris (Dumbledore) als fieser Schurke und der überzeugenden Julia Ormond. Ich kenne das Buch nicht, könnte mir aber vorstellen, daß dort die schwierige Lebenssituation der Inuit intensiver dargestellt wird.

Der Film ist kein Actionreißer, sondern kühl und sparsam inszeniert, aber er wirkt durch die authentischen Drehorte in Grönland und im Nordpolarmeer, durch diese graue Lichtstimmung und die traumhaften Naturaufnahmen. Wie unglaublich kalt es bei den Dreharbeiten gewesen sein muß erkennt man, wenn man sich die Gesichter genau ansieht, weiß und eingerunzelt vor Kälte und nur rudimentär geschminkt, es muß unglaublich schwer gewesen sein, mit diesen eingefrorenen Gesichtern zu sprechen :-)

Immer, wenn ich Lust auf Winterstimmung, Spannung und coole Dialoge habe, kommt diese DVD zum Einsatz. Auch nach 8 x entdecke ich noch etwas neues.
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am 21. Februar 2006
Ich finde es absolut traurig, wenn ein so guter Film zweimal hintereinander mit denselben Worten kritisiert wird. Dann sieht es hier so aus, als sei der Film völlig ungelungen. Aber man bedenke, die Kritik richtet sich nicht gegen den Film, sondern gegen die DVD (fehlende Untertitel). Natürlich kann man dafür schon mal einen Stern abziehen, aber gleich mehrere?!
Ich finde es natürlich auch enttäuschend, dass die Untertitel fehlen, und besonders für Hörgeschädigte ist das wirklich fast schon diskriminierend.
Aber nichtsdestotrotz ist der Film super. Julia Ormond spielt hervorragend. Man nimmt ihr die kalte und zugleich verletzliche Smilla mehr als ab, kann sich sogar sehr gut mit ihr identifizieren. Gabriel Byrne macht seine Sache auch sehr überzeugend - bis zum Ende weiß man nicht genau, ob er Smilla nun wirklich liebt, oder ob er versucht, sie auszuspionieren.
Fesselnd, packend und nicht vorhersehbar - super Film!
Einen Stern habe ich abgezogen, weil der Film hier nur mit deutscher Tonspur ausgestattet zu sein scheint. Die engliche Spur ist aber hochinteressant, da die gute Julia Ormond ja keine Amerikanerin ist und daher auch mit sehr attraktivem Akzent redet. Das lässt Smilla zugleich intellektuell und sexy wirken.
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