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am 27. September 2007
Ich habe "Highlander: Endgame" seinerzeit im Kino gesehen und ich muß zugeben: ich war damals unheimlich enttäuscht von diesem Film. Warum? Wahrscheinlich weil es mal wieder das alte Fortsetzungs-Problem ist, es kann nur einen (Film) geben, Fortsetzungen sind aufgrund der ursprünglichen Highlander-Storyline ausgeschlossen.
Aber: die McLeods sind ein zähes Völkchen und ihre Fans haben schon über einiges (z.B. die erste Kinofortsetzung) den Mantel des Schweigens gebreitet und auch über so manche Unstimmigkeit hinweg gesehen und so sollte man auch diesen Film sehen.
"Endgame" verbindet die beiden Highlander-Universen (Filme und Serie) und sollte daher vielleicht doch eher als Serien-Special denn als eigenständiger Kinofilm betrachtet werden. Dann funktioniert er nämlich auf wunderbarste und tatsächlich sollte man als Zuschauer ein gewisses Vor-Wissen mitbringen, da man ansonsten vielleicht ein wenig verwirrt vor dem Fernseher sitzt. Es macht Spaß, auf "alte Bekannte" aus dem ersten "Highlander"-Teil (Rachel, Heather) zu treffen und dabei auch noch einige vertraute Gesichter (Joe, Methos) aus der Serie zu sehen. Leider bleibt vor allem die Rolle des Joe Dawson und der "Beobachter" ein wenig blass, was weniger an der schauspielerischen Leistung von Jim Byrnes als eher an einem nicht immer ganz ausgefeilt wirkenden Drehbuch liegt. Auch die Liebesgeschichte Duncan/Faith wirkt zumindest in der Gegenwarts-Handlung nicht ganz ausgearbeitet.
Man sollte sich vor allem vor dem Anschauen dieses Films den ersten Teil und am besten gleich einige Staffeln der TV-Serie anschauen, um "Endgame" nicht soooo schlecht zu machen, wie einige Rezensenten ihn auf dieser Seite sicherlich finden. "Endgame" ist sicherlich in erster Linie ein Film für Fans und in zweiter Linie einer für Action/Fantasy-Fans, die es mit der Logik nicht allzu ernst nehmen.
Der Film bietet gute Action, toll choreographierte Kampfszenen (sowohl mit dem Schwert als auch Martial Arts), einen anständigen Soundtrack (obwohl mir die "Bonny Portmore"-Fassung von Loreena McKennitt im 3.Teil wesentlich besser gefällt als diese billig produzierte Synthie-Version...) und nicht zuletzt ein Wiedersehen mit zwei Angehörigen des Clan der McLeods, die man über die Jahre kennen- und liebengelernt hat.
Das Bonusmaterial auf der zweiten DVD präsentiert neben einem DVD-ROM-Teil auch ein etwa einstündiges Making-of, das man sich entweder am Stück oder in kleinen Häppchen à ca 5 Minuten ansehen kann. Dieses Making-of ist sehr umfangreich und informativ und bietet einen anständigen Blick hinter die Kulissen, wenn man auch offensichtlich erkennen kann, das einige Interviewbeiträge arg gekürzt bzw. zusammengeschnitten wurden. Auf die verpatzten Szenen hätte man gut verzichten können, da sie nicht wirklich lustig sind, (unfreiwillig) komisch sind hingegen Lisa Barbuscias Äußerungen zum Film und ihrer Rolle als Kate/Faith (Hat diese Frau überhaupt eine Ahnung davon, was sie in diesem Film überhaupt macht?). Christopher Lambert sieht man in diesem Making-of durchaus an, daß er mit der Rolle des Connor McLeod allmählich abschließt, während Adrian Paul noch vollständig in der Rolle des Duncan McLeod drin zu sein scheint. Beide Hauptdarsteller kommen aber sehr sympathisch rüber und man sieht ihnen zumindest im Making-of an, daß sie unheimlichen Spaß an den Dreharbeiten hatten.
Fazit: Auch wenn dieser Film sich sicherlich nicht mit dem ersten Teil vergleichen lässt, so ist er doch für viele Fans einer der besten Teile der Reihe. "Highlander: Endgame" ist ein Film für all diejenigen, die nach 3 Kinofilmen und 6 Serienstaffeln nicht genug von den McLeods bekommen können, ein Fan-Film, der beide Highlander-Universen miteinander verbindet. Wer damit nichts anfangen kann, der sollte es besser gleich lassen. Für alle anderen ist es einfach eine Art von Zauber... ;-)
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am 10. April 2013
Wenn es überhaupt eine Konstante im "Highlander" Franchise gibt, dann ist es wohl die mit bemerkenswerter Konsequenz durchgezogene Inkonsequenz aller Fortsetzungen des ersten Filmes, welcher zu Recht als Klassiker gilt - was umso bemerkenswerter ist, da das Produzentenduo Panzer/Davis bis zum Schluss alle Fortsetzungen zu verantworten haben, was die Brüche umso unverständlicher macht.

Werfen wir kurz einen Blick zurück, bevor es um "Endgame" geht: Der erste Teil entwickelt sich zum Kultfilm. Per se hätte sich eine Fortsetzung verboten, da am Ende des Films Connor MacLeod der letzte Unsterbliche ist. Doch wenn etwas erfolgreich ist, soll Profit geschlagen werden. "Highlander II" mutierte aber dann zu einem dümmlichen SciFi-B-Movie, der aus den Unsterblichen Außerirdische machen. Kam nicht gut an, also ignorierte man Teil 2 künftig. Die 1992 gestartete Serie brach auch mit dem ersten Film - insofern als das Connor MacLeod nicht der letzte Unsterbliche war, die Handlung aber ansonsten soweit existiert hat (einen Bruch, den man verzeihen kann, denn sonst wäre die Serie nicht möglich gewesen). Die Episoden der Serie, deren Hauptfigur Connor's Cousin Duncan ist, waren am Anfang mehr oder minder lasche Kurzversionen der Handlungen von Teil 1, entwickelte aber recht schnell eine eigene Duftnote und kann als gelungen empfunden werden.
Animiert durch den Erfolg der Serie gab es einen dritten "Highlander" Film, der jedoch sowohl die Serie als auch Teil 2 ausblendete und versuchte an Teil 1 anzuknüpfen, jedoch nur einer lascher Aufguss von eben jenem war.

Und dann nach drei Filmen und einer erfolgreich gelaufenen Fernsehserie gibt es nun "Endgame", in welchem Serien-Highlander Adrian Paul (Duncan) und Film-Highlander Christopher Lambert (Connor) gemeinsam auftreten. Es hätte ein toller Film, ein schöner Abschluss der Reihe und die beste Fortsetzung des 1. Teils sein können - leider wurde es nicht so. Aber lest selbst:

HANDLUNG:

Connor's Freundin Rachel wird bei einer Explosion getötet. Connor kann diesen Verlust nur schwer verkraften und zieht sich in das Refugium zurück; ein Ort indem sich die Unsterblichen in einer Art katatonischen Zustand zurückziehen. Doch der Unsterbliche Jakob Kell hat noch eine Rechnung mit Connor offen. Er zerstört das Refugium, verschont Connor jedoch, da er sich in einem Duell mit ihm messen will. Die Beobachter wollen das Refugium weiterführen, sehen in Duncan MacLeod einen neuen Freiwilligen und entführen ihn. Joe und Methos befreien ihn schließlich und Duncan begibt sich auf die Suche nach Connor. Schließlich trifft er Connor und lernt auch Kell und seine Horde junger Unsterblicher kennen. Gemeinsam versuchen sie gegen den mächtigen Unsterblichen vor zu gehen...

KRITIK

Tja, wo soll man anfangen.
Vielleicht erst einmal damit, dass der Film ein gewisses Grundwissen über die "Highlander" voraussetzt, da er kaum etwas erklärt (Wer sind die Beobachter? Was hat es mit den Enthauptungen auf sich?) gleichzeitig jedoch dem ersten Film und der Serie (auf welcher sich "Endgame" bezieht) widerspricht. Heiliger Boden war bisher immer für die Kämpfe tabu, doch die schrecklichen Konsequenzen die sich auf einem Kampf auf heiligem Boden ergeben, treten hier nicht ein. Die Geschichte selbst ist relativ dünn, was nicht so schlimm gewesen wäre, hätte es bessere Dialoge und Nebenschauspieler gegeben. Denn weder Bruce Payne als Kell, noch Lisa Barbuscia als Kate/Faith oder irgendeiner der anderen Nebendarsteller kann überzeugen. Peter Wingfield ist als Methos zu kurz zu sehen, ebenso wie Jim Byrnes als Joe Dawson. Beide sind aus der Serie bekannt, haben aber hier wenig mehr als Cameo Auftritte. Schade.
Christopher Lambert wirkt in dem Film teilweise etwas lustlos. Zudem hat der Mime mittlerweile einen deutlichen Altersschub erfahren, was natürlich nicht gerade hilfreich bei einem Charakter ist, der nicht altern soll und sich damit optisch deutlich von den Vorgängern unterscheidet.

Dass es sich um einen Kinofilm handelt merkt man zu keiner Sekunde. Selbst einige der oppulenteren Episoden der Serie waren in filmtechnischer Hinsicht beeindruckender inszeniert. Biedere Inszenierung, billige Nachbauten (Schottland vor einigen Jahrhunderten), mäßige Spezialeffekte - alles in allem wirkt das Ganze wie ein günstig produzierter Fernseh/Direct-to-Video-Film denn wie ein Film für die große Leinwand.

Alles in allem hätte ich - wäre es nicht ein "Highlander" Film - nur ein oder zwei Sterne vergeben, da es durchaus bessere Low-Budget-Fantasy gibt, als "Endgame".

Aber der Film hat auch ein paar gute Seiten: Das Zusammenspiel zwischen Christopher Lambert und Adrian Paul passt. Hinter den Kulissen gab es sicher keine Reibereien a'la "Ich bin der Filmstar"/"Aber ich bin der Fernsehstar". Duncan und Connor glänzen vor allem in den Szenen ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Ebenfalls sehr schön ist die erneute Einbindung der Charaktere Heather und Rachel (beide aus Teil 1) bekannt. Die Schwertduelle sind auch hier spektkulär - allerdings nur wenn Adrian Paul gegen die Schergen von Kell kämpft. Denn Bruce Payne (Kell) kann wohl ebenso wenig ein Schwert führen wie Christopher Lambert.

ZUR DVD

Die DVD hat nie wirklich eine Neuauflage erfahren und hat demzufolge auch schon ein Jahrzehnt auf dem Buckel.
Die Bild/Tonqualität ist durchschnittlich, es mangelt an Schärfe. Die 2-DVD-Edition wirft mit Interviews (Darsteller, Regisseur, Produzenten, Drehcrew) und einem ausführlichen Making-of einen Blick hinter die Kulissen. Insgesamt fast 100 Minuten Extra-Material. Soweit ist die DVD top.

FAZIT

Für Highlander-Fans auf Entzug kann man "Endgame" durchaus eine (bedingte) Empfehlung zusprechen. Es ist einfach schön, Lambert, Paul und all die anderen mal wieder zu sehen.
Allen anderen sei gesagt: Schaut euch lieber den ersten Film ein bis zwei Mal mehr an oder gebt der gelungenen Serie eine Chance.
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TOP 500 REZENSENTam 23. Dezember 2011
"Highlander 4" versucht zu Beginn eine Logik wieder herzustellen, die sich schon mit Teil 3 erledigt hatte, indem auch er versucht an Teil 1 anzuknüpfen. Doch schon das wirkt unglaubwürdig. Sind alle Darsteller, die man aus dem Original wiedersieht, doch deutlich gealtert. Schon hier fängt es dann auch an, dass man als "Highlander"-Fan eben wieder zu gern in diese zurückliegende Zeit, in diesen zurückliegenden grandiosen Film eintauchen möchte. Man möchte diesen Film wirklich mögen, aber es geht nicht.
Man sieht dem Film an, dass er ein deutlich höheres Budget hatte, als noch der 3. Teil, was sicher dem Erfolg der TV-Serie zu danken ist. Deren Stil folgt auch die Inszenierung, weil neben Duncan auch die Beobachter Methos und Joe Dawson dabei sind. Von der Klasse des ersten Kinofilms oder der dortigen Ideologie ist nichts mehr übrig, daran ändert auch das Aufgreifen dortiger Ereignisse nichts, das muss selbst der härteste "Highlander"-Fan irgendwann im Film zugeben.
"Highlander 4" hat eine erschreckend schwache Story, gegen die manche TV-Folge um Längen besser ist und auch die Blitze, wenn es zum Kampf Connor/Duncan gekommen ist, sind im Vergleich zu den Vorgängerfilmen und vielen TV-Folgen armselig.
So toll es auch ist, Schottland wieder einzubinden, das konnte zB. die 1. Folge der Staffel 4 der TV-Serie besser, wenn Duncan nach Hause zurück kehrt und sich auf die Spuren einer verlorenen Liebe gibt. Diese Dimension schafft der Film nicht, weil die Beziehung Duncan und Kate/Faith zu oberflächlich abgehandelt wird.
Fazit ist für mich bei diesem Film auch ein zum Vergleich zu Teil 3 sichtbar höheres Budget und produzierendes Filmstudio wie Dimension Films, die immerhin die "Scream"-Filme produzierte, konnten die "Highlander"-Thematik nicht erneuern.
Auch wenn ich ein knallharter "Highlander"-Film bin und mir egal wie er ausfällt, auch noch Teil 10 ansehen würde, weil ich die Thematik, um die Unsterblichkeit faszinierend finde, bin ich der Ansicht, der Abgang für Connor MacLeod ist hier einfach mau, hätte einen viel dramatischeren Rahmen haben müssen.
Über Bild- und Tonqualität kann man sich bei diesem 2er Discset jedoch absolut nicht beschweren, die ist exzellent und auch die Extras sind ein kleines Trostpflaster.
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am 16. Juli 2006
"Highlander" ist - zumindestens in der englischen Originalfassung - ein toller Film. Die Geschichte ist stimmig, die Mystik und Ursache der Unsterblichkeit bleibt vage und offen - und gerade deswegen glaubhaft - und allein die Schnitte zwischen den verschiedenen Erzählzeiten sind wunderschön.

Die Fortsetzungen sind allesamt mißlungen. Das allein schon, weil es zu viele Brüche und hahnebüchene Erklärungen gibt um die schwachen Handlungen irgendwie an den ersten Teil anzuhängen, was gerade deswegen in die Hose geht, weil man versucht den Bezug darüber herzustellen genau die Dinge die der erste Teil der Fanatsie des Zuschauer überläßt irgendwie zu erklären und diese Erklärungen mißlingen. Unsterblichkeit als etwas Gottgegebens zu deklarieren, was die Unsterblichen auch nicht wirklich erklären können - "Why does the sun come out? Or, are the stars just pinholes in the curtain of night? Who knows?" - hat mehr Charme als irgendwelche hahnebüchenen nachgeschobenen Erklärungen.

"Endgame" setzt dem ganzen mit einer handwerklichen Qualität die an billigste B-Movies erinnert die Krone auf. Die Geschichte ist dünn und der Film hat trotz weniger als 90 Minuten schon Längen, die nur durch die Verwunderung des Zuschauers, wie denn dieses oder jenes irgendwie zum ersten Teil (auf den sich Endgame peinlich oft bezieht) in Einklang zu bringen sei gefüllt werden. Höhepunkt ist dann wohl die Liebesszene, bei der die Dame selbst nicht genau erklären kann, warum sie überraschend zum Akt erschienen ist. Wenn man Teil 2+3 auch mal gesehen hat, dann paßt garnichts mehr zusammen. Schon garnicht der in Unsterblichkeit gealterte Connor und das schon garnicht, weil er in Endgame älter aussieht als im 2. Teil, der aber wenn es irgendwie logisch sein soll zeitlich nach Engame spielen müßte. Wie gesagt, alles sehr verworren.

Statt die Sequels zu schauen sollte man die Zeit besser dafür nutzen den ersten Teil ein- bis dreimal öfter zu sehen, die Sequels zu vergessen und sich einfach vorzustellen jemand wäre so weise gewesen, es dabei zu belassen!
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am 12. September 2012
Jeder hat so seine Lieblingsfilme und viele werden von ihren Nachfolgern doch eher etwas unterboten. Der Film macht Spaß, läuft allerdings eher auf dem Niveau der Serie und orientiert sich etwas am zweiten Teil - also wer eine Mischung aus Unterhaltung und 80er-SF sucht ist bestens bedient - und in die Filmfolge gehört er natürlich hinein, zumal er Serie und Film zusammenführt.
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"Highlander Endgame" ist der 4.Teil vom Highlander-Film von 1986, dem Original. Er schließt an den ersten Teil und die folgende TV-Serie ziemlich genau an, lässt Teil 2 und 3 aber völlig außen vor.
Obwohl voller Spirit und mit viel Nostalgie und Rückblenden in bedeutungsschwere Vergangenheit, ein Markenzeichen von Highlander, hat dieser Film trotz seiner düsteren Atmosphäre auch ein paar humorige Elemente. Er springt wesentlich mehr zwischen der Gegenwart, dem New York des Jahres 2000 und der Vergangenheit der Protagonisten hin und her. Für Unkundige der Filme und der Serie Highlander vielleicht sehr verwirrend. Und man muss ganz klar sagen, die Story ist schwach, eigentlich nur für Fans von Highlander gemacht. An den erstklassigen ersten Teil und die doch gute Serie hebt "Highlander Endgame" nur der Spirit, die furiose Action und der wirklich sehr gute Soundtrack. Die Atmosphäre ist so wie sie bei Highlander sein soll, geprägt von Vergangenheit die hier so glaubhaft geboten wird, dass man als Zuschauer glauben könnte man hätte das Ganze mit den McLeods selbst erlebt. Dann die futuristisch anmutende Gegenwart, die scheinbar kein Heil und Happyend bereit hält, hier bietet der Soundtrack neben den Tönen mit viel Sphäre auch harte E-Klänge. Und immer wieder furiose Kämpfe, mit viel Martial Arts, aber vornehmlich natürlich Schwertkämpfe. Der Regisseur Douglas Aarniokoski hat verschiedenartige Filme gemacht wie "From Dusk Till Dawn" und "Austin Powers", diese Unterschiedlichkeit merkt man meiner Meinung nach auch hier in diesem Film. Gerade bei der Mischung aus Romantik und der zum Teil brachialen Gewalt in den Actionszenen. Aber, wie schon gesagt, der Spirit stimmt. Aus der schwachen Story hat er das Beste heraus geholt. Denn seien wir mal ehrlich, eigentlich war die Geschichte mit dem ersten Film von Highlander gegessen. Connor McLeod tötete den schrecklichen Kurgarn und der "Preis", die Macht über die Welt, um den die Unsterblichen kämpften, war sein. Aber die Möglichkeiten, was ein Unsterblicher erleben kann wenn er durch die Jahrhunderte wandert, dass wurde bei den filmischen Möglichkeiten von 1986 gut, aber viel zu knapp erzählt. Das grandiose Original schrie in Hinblick darauf förmlich nach einer Fortsetzung und so folgten die Teile 2 bis 4 und die Serie. Hier in Highlander Endgame haben auch Connors große Liebe Heather und seine Freundin Rachel Ellenstein, dass jüdische kleine Mädchen, dass er im zweiten Weltkrieg gerettet hatte, wieder kurze Auftritte. Die Vergangenheit spielt hier im Italien des 17. Jahrhunderts, dem Irland des 18. Jahrhunderts und im Schottland von 1625. Wie Connor und Duncan sich das erste Mal begegnet sind wird hier auch nochmal erzählt. Der Geist des ersten Highlander-Films lebt hier wieder auf, der 4. Teil der Saga/Serie ist auf jeden Fall furios und mit viel Spirit erzählt.

Der Film hat eine Länge von ca. 84 Minuten. Die DVD mit den Extras hat ca. 100 Minuten. Der Ton ist Deutsch und Englisch DD 5.1 und das Bildformat ist 2, 35:1 in 16:9.

Kurz die Geschichte:
In New York will Connor zu seinem Antiquitätengeschäft, welches Ellen für ihn führt. Kurz bevor er dort ankommt explodiert das Haus und Ellen kommt um. Der Verlust bricht Connor und er zieht sich zurück ins "Refugium", einem von den "Beobachtern" geführtem Rückzugsort für Unsterbliche auf heiligem Boden. Damit soll verhindert werden, dass es nur noch einen Unsterblichen gibt der den "Preis" bekommt. Doch Connor wird dort aufgespürt vom ziemlich finsteren Jacob Kell, dieser hat mit Connor eine persönliche Fehde offen. Er war verantwortlich für Ellens Tod und er will auch anderen Menschen etwas antun, die Connor etwas bedeuten. Und das nur um Connor zu verletzen bevor er selber sterben soll. Dazu hat Jacob Kell eine Gruppe sehr gefährlich anmutender Unsterblicher um sich geschart, auch Duncan McLeods Ehefrau Kate aus vergangenen Jahrhunderten. Duncan soll Jacob Kell auch als Opfer dienen und Kate, in der Gegenwart nennt sie sich Faith, soll ihm dabei helfen. Jacob Kell spürt Connor im Refugium auf, lässt ihn aber am Leben, tötet aber alle anderen Unsterblichen und die anwesenden Beobachter. Duncan sucht auch nach Connor und gerät mit Kells Gang und seiner Frau Kate/Faith aneinander. Die Beobachter wollen Duncan ebenfalls in ihre Gewalt bringen, er soll gegen seinen Willen in ein neues Refugium gebracht werden um die Erlangung des "Preises" durch Kell zu verhindern. Duncan wird von seinem Freund und persönlichem Beobachter Jack Dawson und von Methos befreit. Sie schildern ihm die Problematik mit Kell. Dieser ist aufgrund der unglaublich vielen Unsterblichen die er getötet hat, der mächtigste aller Unsterblichen. Connor oder Duncan haben allein nicht den Hauch einer Chance gegen Kell. Duncan findet Connor und erfährt den Grund für die Fehde, gleichzeitig versucht er Kate/Faith zurück zu gewinnen. Da tut Jacob Kell etwas Unerhörtes und wird noch mächtiger. Die McLeods müssen sich zusammen tun um ihn zu besiegen, doch nur Connor weiß um die schicksalsschwere Konsequenz. Und es kommt, wie es immer schon vorherbestimmt war bei Highlander, am Ende kann es nur Einen geben!

Für "Nicht-Highlander-Fans" mit Sicherheit sehr verwirrend, für Freunde gepflegter gehobener Unterhaltung vielleicht nicht tragbar. Die Story ist, die anderen Rezensionen bestätigen es, nicht besonders gut. Aber die Rückblenden in die Vergangenheit, der Soundtrack, die erstklassig gemachten Kämpfe und die gut gemachte Atmosphäre, so wie sie bei Highlander sein soll, dass macht den Film schon klasse. Mir persönlich gefällt er sehr gut und ich empfehle ihn zumindest den Fans von Highlander. Wenn man über die schwache Story hinweg blickt und den reinen Fantasy-Aspekt genießen kann, dann kann man Highlander Endgame glaube ich doch mögen. Ich gebe zumindest 4 Sterne.
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am 17. Juli 2015
Ich schreibe mal,da ich alle Highländer Filme zigmal gesehen habe.
Highländer der Film: Sehr Gut. Da kann nix meckern.
Highländer 2: Fand im langweilig. Schauspieler ok aber erst wird er auf der Erde unsterblich und im 2 Teil kommt er vom Planeten Zeisst. Echt dumme Handlung.
Highländer 3: War nicht schlecht,aber auch nicht gut. Visuell alles ok, habe aber immer gedacht das Unsterbliche keine Kinder bekommen,deshalb überholt.
Highländer 4 - endgame: Das war mit Highländer 1 eines der besten und traurigsten Filme den ich je gesehen haben.
Highländer 5 -the Source: Das war der schlechteste Film den ich je sah. Auch wenn Adrian Paul nach der Serie den Film spielte war der Film nur der letzte S.....
Highländer die Serie: Da gibt es nix zu meckern war im TV echt der Hammer.
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am 23. Oktober 2001
Als Fan der Serie kann ich nur sagen, dass sich dieser Film (egal welche Version) nicht auszahlt. Kinoreihe? Wer den Ersten Film mag, wird mit Endgame nichts anfangen können, Connor sieht sich selbst nicht mehr ähnlich und verhält sich auch nicht so, wie man ihn kennt. Was die Timeline der Serie angeht: Alles wurde durcheinander geworfen, das Ende der Serie gleich ganz ignoriert. Charaktere haben auf einmal ihren Wohnsitz gewechselt, das Sancturay ist ein einziger - schlechter - Witz, der sich auf Biegen und Brechen weder in das Konzept der Filme noch das der Serie einfügen lässt. Vermutlich auch besser so, denn auf diese Art und Weise bleibt einem die Serie in guter Erinnerung - Endgame hat damit nämlich nichts zu tun außer ein paar Namensähnlichkeiten.
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am 25. November 2003
Nun ich musste mir den Film, als großer Fan der Serie einfach mal ansehen. Ich muss sagen dies ist sicherlich kein Film den man unbedingt sehen muss. Die Handlung hat eigentlich nur Substanz für ein Serienfolge meiner Meinung nach. Dazu kommt, dass auf die vorherigen Highlanderfilme auf keinen Fall angeknüpft wird. Duncan (Adrian Paul) geht auf die Suche nach seinem altem Menthor Connor (Christopher Lambert). Dieser wird von einem fiesen unsterblichen gejagt und schließlich läuft es daraus hinau, dass nur ein Highlander überleben kann. Adrian Paul spielt seine Rolle routiniert , wozu er ja schon in vielen Serienfolgen gelegenheit hatte. Christopher Lamberts Charakter ist von Anfang an ziemlich niedergeschlagen drauf, was sicherlich auch rüberkommt. Von der tiefe und größe der Figur Connor, die in den Highlanderfilmen ja noch ab und zu rüberkommt, ist hier eher wenig zu spüren. Seine Motivation wird mir einfach nicht genau genug dargestellt. Die Kampf und Gewaltszenen sind für mich auf jeden Fall nicht zu überzogen dargestellt. Da ist man aus den anderen Filmen mit herumfliegenden Köpfen usw. schon anderes gewöhnt. Desweiteren werden die Leute, die die Serie nicht gesehen haben nicht recht nachvollziehen können wie Duncan von Dawson und Methos so leicht befreit werden konnte. Dieser Punkt kommt etwas besser rüber, wenn man vielleicht eins zwei Folgen der Serie gesehen hat finde ich. Die Rückblenden sind wie ich finde gelungen eingesetzt und wie jeder weiß ein echtes Markenzeichen der Serie. Insgesamt gesehen muss man wirklich sagen, dass die Story zu dünn ist und die Inzenierung zu dröge. Daher ist der Film nicht in der Lage aus normalen Actionfilmen heraus zu stechen.
Fazit: Nur für Fans geeignet!!!!
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am 4. September 2001
Nachdem ich in den Genuss kam die US-Kinoversion sowie die D-Version zu sehen, habe ich mich doch sehr über die Abweichungen gewundert. Nicht nur dass der Trailer Szenen aufweist, die in beiden Versionen gar nicht vorkommen! Der komplette Filmverlauf bei beiden Versionen ist ziemlich unterschiedlich und viele Szenen, die in der US-Version vorkommen, fehlen in der deutschen Videoausgabe und umgekehrt. Wie kann es hier zu solchen Differenzen kommen? Grundsätzlich wurde aber im Film darauf geachtet, den Generationswechsel zu vollziehen und den Serienhelden (Duncan) in den Vordergrund zu rücken. Der bis dato charismatische Lambert (Connor) vegetiert zum gebrechlichen, verzweifelten Eremiten, der plötzlich selbst sein Katana kaum noch in Szene setzen kann, wie man es in 3 Teilen zuvor von ihm gewohnt war. Ansonsten ist der Film nicht zu empfehlen, wenn man den Original-Highlander in guter Erinnerung behalten möchte. Die Timeline wurde hier völlig durcheinandergewirbelt sowie zugunsten der TV-Serie diverse Regeln und Zufälle neu generiert. Auch das macht diesen Film nicht sehenswerter - im Gegenteil!
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