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am 17. Dezember 2013
Schau mal einer an, wie jugendlich frisch Mozarts Cosi daherkommen kann, wenn ein Kenner der alten Musik wie Sigiswald Kuijken sich iher annimmt mit einem spritzig aufspielenden Orchester, hier La Petite Bande. Da wirkt nichts ausgelutscht oder klingt nach "schon tausendmal gehört", obgleich natürlich reichlich Vergleichsaufnahmen auf dem Markt vorhanden sind. Dass ihm zudem für die Aufnahme, die im Oktober 1992 in Budapest entstanden ist, eine ausgezeichnete Sängermannschaft von damals jungen Kräften zur Verfügung gestanden hat, vergrößert den Hörspaß noch.
Soile Isokoski bringt einen in allen Lagen gut durchgebildeten Sopran mit für die Fiordiligi, der sowohl die lyrischen Partien zart ausleuchten kann, als auch mit dramatischer Attacke für sich einnimmt. Auch die für das "Come scoglio" notwendige Tiefe bringt sie mit, ohne dass zu großer Druck auf die Stimme ausgeübt werden muss. Wunderbar lyrisch kontrastiert dazu der Mezzo von Monica Groop als Schwester Dorabella. Der möchte man für ihre wunderbar plastische Darstellung in diesem Liebeschaos immer wieder Mitleidspunkte zusprechen.
Michael Schade war zu seiner Zeit einer der besten und gefragten Mozarttenöre im deutschsprachigen Raum. Er vereint zarten Lyrismus mit einem durchaus vorhandenen kernigen Timbre. Auch der etwas kerniger klingende Bariton Per Vollestads kann als Guglielmo stimmlich aus dem Vollen schöpfen.
Mit der Besetzung des Don Alfonso durch den ebenfalls jugendlich klingenden Huub Claessens wird die Partie meiner Meinung nach noch aufgewertet, da man sich hier stimmlich und altersmäßig auf Augenhöhe trifft; das ganze Spiel mit der Liebe erscheint als Spaß unter gleichaltrigen Freunden und nicht als oberlehrerhafter Alterscharme.
Einzig die Besetzung der Despina macht mich nicht hundertprozentig glücklich. Technisch ist an Nancy Argenta sicherlich nichts auszusetzen, aber ihr Sopran klingt doch derweil etwas klirrend unschön.
Insgesamt ist diese Aufnahme aber zu empfehlen und dürfte sich in der Rangliste der Einspielungen durchaus auf einem der vorderen Plätze wiederfinden.
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