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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
45
4,8 von 5 Sternen
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am 19. März 2003
Zugegeben, ich habe mir diesen Film ohne viele Vorkenntnisse gekauft. Ich habe gutes über den Film, Regisseur und auch der Schauspielerin gehört, aber davon abgesehen wusste ich eher wenig. Da mich Asien (im speziellen Japan) interessiert und ich auch die Rezessionen gut fand, habe ich mir den Film gekauft und muss sagen... Traumhaft, dieses Wort fällt mir am ehesten zu diesen Film ein.
Wenn man hauptsächlich Hollywood-Produktionen gewöhnt ist (und das ist bei uns in der Regel der Fall, denn ein sehr grosser Teil der Filme kommt aus Hollywood), wird man diesen Film hier vielleicht Anfang's etwas ungewohnt finden. Er beginnt eher langsam und in Schwarz-Weiss (wechselt dann später zu Farbe), ist auch kaum mit Action gefüllt, sondern eher mit sehr schönen Bildern.
Im Grunde dreht sich der ganze Film um eine Liebe. Wer hier allerdings die übliche-Hollywood-Lovestory-wie-sie-in-quasi-jedem-Film-vorkommt-und-ohnehin-immer-gleich-endet erwartet, wird angenehm überrascht sein. Denn hier wird nicht mit Worten und seltsamen Zufällen umhergeschmissen, sondern Emotionen gezeigt und diese sehr subtil, ohne viele Worte. Geradezu fasziniert sieht man zu, wie viele Mühen das Bauernmädchen auf sich nimmt, welche manchmal gelingen und manchmal nicht. Hier ist nicht von "grossen Taten" die Rede, sondern von ganz "banalen" Sachen wie das Sie extra viel und lange kocht, damit der Dorflehrer gutes Essen bekommt, obwohl sie nicht weiss, ob er selbst es überhaupt essen wird. Oder das das Sie jeden Tag, ohne Wissen des Lehrers, an seiner Schule vorbeigeht, damit Sie seine Stimme hören kann... obwohl sie einen anderen, kürzeren Weg gehen könnte.
Ich persönlich finde diesen Film absolut schön und traumhaft, er handelt von der Liebe und deren Entstehen auf eigene, schöne Weise. Ganz anders als die, wie ich leider sagen muss, oft immens kitschigen Hollywood-Produktionen 'ala Titanic, bei welcher das Schiff und über 1000 Tote zur Kulisse eines Liebespaares wurden.
Es gibt wenige Filme, welche ich uneingeschränkt empfehlen kann. Dieser hier ist einer davon. Ich könnte mir nur vorstellen, dass dieser Film jenen nicht gefällt, die eine Abneigung gegen Asien-Filme haben, Geschichten ohne Action nicht leiden können und/oder nichts mit Filmen anfangen können, die "nur" um Gefühle handeln, denn dann wirkt dieser Film eventuell "langweilig".
Allen anderen kann ich nur raten... ansehen und geniesen. Am Besten mit etwas Zeit, denn dieser Film braucht Anfang's bisschen davon, um sich zu entwickeln, aber das zeichnet u.a. auch wirklich gute Filme aus. Nicht, wie sie am Anfang wirken, sondern später und vor allem nachdem man den Film gesehen hat.
Farewell,
Deuteronomy.
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am 8. August 2002
Eine schwierige Aufgabe: Wie beschreibt man seinen Lieblingsfilm, dazu noch möglichst objektiv? Und noch viel schwieriger: Wie bringt man mit dieser Beschriebung den Leser dazu, sich eine DVD von einem Film zu kaufen, den hierzulande kaum jemand kennt? Ich werde es versuchen...
Wenn sich jemand wundern sollte, warum die Amazon-Beschreibung der Handlung aus nur drei Sätzen oder so besteht, dann sei diesem hiermit gesagt: das ist wirklich die gesamte Handlung des Filmes. Und gerade das macht ihn so überragend. Sohn kommt in Dorf zurück, Vater soll nach altem Brauch beerdigt werden, Sohn versteht das nicht. Sohn erinnert sich an die Liebesgeschichte seiner Eltern...und am Ende VERSTEHT er. Das ist alles. Aus so einer dünnen Handlung einen so ergreifenden Film zu basteln (noch dazu wenn man deren Ausgang von Anfang an kennt)- das ist wahre Filmkunst. Am imposantesten waren für mich dabei das Spiel mit den Farben und die daraus resultierenden, gegensätzlichen Atmosphären. Während die Gegenwart, in der der Sohn in sein Heimatdorf zurückkehrt, trist und grau ist, werden bei der Rückblende auf die Liebesgeschichte die Bilder bunt und lebendig - ein cineastischer Hochgenuss. Untermalt von einer bezaubernden Musik (hat mich ein wenig an Braveheart erinnert - warum gibt es dazu keinen Soundtrack?) nimmt man Bilder wahr, die lange in Erinnerung bleiben sollen. Das Ende dann, der "Heimweg" des Vaters ist einfach nur ergreifend und drückt auf die Tränendrüse. Die meisten werden es erahnt haben - dies ist ein besinnlicher Film.
Wem sich das alles zu langweilig anhört, dem wird der Film auch nicht gefallen. Aber wer einmal etwas anderes erleben möchte als diesen vereinheitlichten Hollywood-Brei (ja, es gibt Ausnahmen) und wer auf ehrliche Gefühle in einem 'einfachen' Film mit unbekannten Gesichtern steht, dem sei dieser Film ans Herz gelegt, denn genau da bleibt er auch hängen. Ich habe "Heimweg" zufällig im Kino gesehen, er lief eine Woche lang, einmal am Tag um 17 Uhr oder so. Wenn ich bedenke, dass Filme wie zB "Spiderman" ca. 37 Wochen in den deutschen Kinos laufen und dabei noch nicht einmal gut sind oder einem irgendeine Erkenntnis mit auf den Weg geben (außer der, dass Hollywood mehr und mehr den Anspruch einbüßt, unterhalten zu können, ohne 20.000 Special Effects einzusetzen) dann frage ich mich doch was das soll!? Gehöre ich tatsächlich zu einer aussterbenden Minderheit von Personen, die den einfachen, gefühlvollen Film einem künstlichen Film mit verwobenenem, irrealem Plot und aberschönen, zerschminkten Puppengesichtern vorziehen? Es gibt wirklich viele gute Hollywood-Filme, gar kein Zweifel, aber es ist einfach nur Schade, dass man keine Möglichkeit bekommt, auch die anderen zu sehen und für sich zu entdecken. Also: hier ist Eure Chance, einmal einen 'anderen' Film, fernab vom Glamour Hollywoods, zu erfahren. 28€ sind viel Geld für einen unbekannten Film, aber wen meine Beschreibung angesprochen hat, der dürfte dieses durchaus mal riskieren. An alle Hollywood-Fetischisten: Hände weg, zu langweilig! ;-)
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am 16. Februar 2013
Der Film weckt die Erinnerung an die sehnsuchtvollsten, stärksten Gefühle, die es einem je vergönnt war zu erleben. Auf eine so direkte und doch nicht aufdringliche Art und Weise werden wir hier Zeugen der ganz großen Liebe zwischen zwei sehr sympathischen jungen Menschen.

Wer sich traut, heult spätestens gen Ende Rotz und Wasser und besinnt sich voller Dankbarkeit auf die Liebe im eigenen Leben, jedoch auch auf die vorbestimmte Trennung durch den Tod.

Ein schöner und zeitweise auch tragischer Film, der eigentlich viel mehr ist als ein Film.
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am 5. Februar 2006
Die Liebesgeschichte der Eltern, die wegen des Todes des Vaters, gleichzeitig auch ein wenig traurig ist. Obwohl die Handlung des Films wirklich in zwei Sätzen geklärt ist, ist dieser doch erstaunlich kurzweilig. Der Film vermittelt eine wunderbare Mentalität, die einen schönen Eindruck hinterläßt. Ich bin froh diese DvD gekauft zu haben und kann sie auch nur weiterempfehlen. Allerdings denke ich, dass dieser Film einen gewissen Geschmack erfordert. Wem eher amerikanische Massenproduktionen gefallen, dem ist dieser Film vielleicht zu schwer.
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am 1. Januar 2008
Luo Yusheng kehrt nach Jahren in sein chinesische Heimatprovinz zurück um seinen verstorbenen Vater in seinem Heimatdorf zu beerdigen. Seine trauernde Mutter besteht darauf , den Leichnam zur Beisetzung nach alter Sitte in das Heimatdorf zurück zutragen.
Die Geschichte erzählt die Entstehung von der Liebe eines schönen Bauernmädchen zu einem neuen Dorfschullehrer. Sie zeigt im Rückblick, wie es Luo Yusheng Mutter gelingt, mit kleinen Aufmerksamkeiten und Beharrlichkeit seinen Vater auf sich aufmerksam zu machen, und schließlich das Herz des Dorfschullehrer für sich zu gewinnen. Jeden Tag geht Luo Yusheng Mutter zur Schule , nur um der Stimme seines Vaters zu lauschen...
Es geht in diesem Film weniger um die politischen Hintergründe und die Lebensumstände in China, im Gegenteil - sie sind nur äußerst dezent platziert. Es geht um die Kleinigkeiten einer wahren und grossen Liebe - sie bedarf keiner grossen Worte. Es geht um die kleinen Dinge des Lebens, die kleinen Dinge dieser ganz grossen Liebe- die zerbrochene Schüssel, die rote Jacke, der alte Brunnen, die rote Haarspange, das Schulhaus,das rote Tuch...Eine Liebe die noch weit über den Tod hinaus besteht.
Sicherlich nicht so gewohnt politisch wie vorhergegangene andere Filme von Yimou Marke z.B. 'Rote Laterne"," 'Leben!" oder "Rote Kornfeld".
Ein melodramatisches Meisterwerg über die Macht der Liebe. Genau dieses zeichnet den Film aus und unter-streicht die Vielseitigkeit von Zhang Yimou.
Regisseur Zhang Yimou ist bekannt geworden durch Regime- und Gesellschaftskritische Filme, wie "Red Sorghum""Lifetimes", oder "Raise the Red Lantern" als auch durch Martial-Arts Filme wie "House of Flying Daggers"und "Hero"(mit Jet Li). "
In der Hauptrolle Zhang Ziyi ,hauptsächlich bekannt durch ihre Rollen in den Filmen Tiger and Dragon, House of Flying Daggers, und Die Geisha.

China 1999, 89 min
Regie: Yimou Zhang
Schauspieler: Zhang Ziyi, Sun Honglei, Zheng Hao, Zhao Yuelin, Li Bin, Chang Guifa
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am 15. August 2012
So beginnt Luo Yusheng(Honglei Sun) die Geschichte seiner Heimreise. Sein Vater Luo Changyu(Hao Zheng) ist gestorben. Yusheng will seiner Mutter bei den Beerdigungsformalitäten helfen. Doch das gestaltet sich nicht so einfach, wie gedacht. Yusheng ist der einzige Sohn von Zhao Di(Yulian Zhao/Zhang Ziyi) und zudem der einzige Junge des kleinen Bergdorfs, der es auf die Universität geschafft hat. Jetzt möchte seine Mutter, dass der Leichnam des Vaters aus dem Krankenhaus, auf traditionelle Weise, auf dem "alten Weg" nach Hause getragen wird. Kein Auto, kein Traktor, nur tragende Menschen sollen Changyu heimbringen. Davon lässt sich Zhao Di nicht abbringen. So fügt sich Yusheng den Wünschen seiner Mütter. Zwar gibt es im Dorf keine jungen Männer, die solche Strapazen überstehen würden, aber Yusheng findet eine Lösung. Dabei lässt er seinen Gedanken freien Lauf und breitet vor uns die Liebesgeschichte seiner Eltern aus. Die beginnt 1957 und endet nie...

Mit -Heimweg-The Road Home- zeigt Regisseur Zhang Yimou in beeindruckender Weise, dass eine gute Geschichte noch immer das Herzstück jeder Produktion ist. Nach dem Roman -Rememberance- von Bao Shi, kommt der chinesische Film sehr ruhig und beschaulich daher. Er spielt in einer Welt, die uns zunächst komplett fremd erscheint. Aber Yimou nutzt mit großem Geschick einen Kniff, der mich komplett begeistert hat. Er lässt Yusheng aus dem Off erzählen und blendet dann die Bilder der Vergangenheit ein. Während er die Gegenwart in schwarz-weiß Bildern, kalt, fremd und neutral darstellt, transportiert er die Bilder der Vergangenheit in bunten, lebendigen, überbordenden Farben. Das lässt die Erinnerungen an die Geschichte von Zhao Di und Changyu so lebensfroh und real erscheinen, dass die Gegenwart dagegen verblasst.

Manchmal ist weniger mehr. -Heimweg-The Road Home- bringt es in dieser Kategorie zur Meisterschaft. Für den europäischen Mainestream-Zuschauer vermutlich zu ruhig, zu besinnlich, zu langweilig. Für Freunde einer wirklich guten Geschichte und für Menschen die aus der Symbolkraft von Bildern lesen können, ist dieser Film dagegen ein Hauptgewinn. Wie oft hört man Geschichten von Eltern, Großeltern oder Bekannten, deren Wahrhaftigkeit seit Jahrzehnten unter Staub und Vergessen begraben sind. Zhang Yimou zeigt in beeindruckender Art und Weise, dass diese Geschichten so lebendig sind, wie jede Sekunde im Hier und Jetzt; sie müssen nur richtig erzählt werden...
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am 26. August 2002
Es war einmal in China... Was für ein wunderschöner Film! Eine sehr stille Liebesgeschichte, eine Alletagegeschichte aus dem schwierigen Leben in China. Als der Ehemann, ein Dorfschullehrer, stirbt, will die Witwe seinen Sarg den weiten Weg vom Krankenhaus zu seinem Dorf tragen lassen: eine alte chinesische Sitte, vor allem jedoch ist dieser Weg in ihrer persönlichen Liebesgeschichte von zentraler Bedeutung. Nun, nach der schwarz-weissen Rahmenhandlung, kommt der Rückblick auf ihre Liebesgeschichte vor vielen Jahren, damit man versteht, warum der Weg sein muss - still und einfach erzählt, in wundervollen leuchtenden Farben, jede Kameraeinstellung könnte leicht als intensives Gemälde taugen. Im Fokus: das Mädchen. Das ist ihre Geschichte, das ist ihre scheu keimende Liebe, das sind ihre Anstrengungen, als sie für ihn kocht, als sie den Umweg sucht, nur um seine Stimme aus der Schule zu hören, als sie dem Wagen nachläuft, da er, irgendwie politisch verdächtig, in die Stadt abgeholt wird, als sie stundenlang in der eisigen Kälte am Weg ausharrt und krank wird, als sie - noch krank - bei seiner Rückkehr zu ihm läuft. Kleine Dramen, eine Portion stille Regimekritik aus der Hintertür, Mitfühlen für die Opfer, aber vor allem Mitfreuen. Auf die Politik wird nicht eingegangen; die kleinen Leute bekommen auch nicht mehr davon mit, sie droht nur irgendwo, abstrakt, unfassbar. Der Film klingt aus - in schwarz-weiss - mit der tatsächlich gestarteten Prozession.
Der Regisseur schien übrigens wahrhaftig in ihr Gesicht verliebt zu sein: Immer wieder Grossansicht, wie sie schaut, wie sich umsieht, wie sie wartet, wie sie läuft, wie sie krank wird, wie sie in (oder trotz) ihrer Krankheit läuft... Sie spielt ergreifend, wunderbar naiv, man kann sich an ihrem Gesicht nicht sattsehen, man glaubt ihr jede Regung (wie intelligent, wie wandelbar sie als Schauspielerin ist, erkennt, wer Tiger und Drache gesehen hat).
Chinesische Filme haben etwas, das man in Europa, von Amerika ganz zu schweigen, vergeblich sucht. Einfachheit, Stille, Musse, grossen Atem, unverdorbene, unspektakuläre Geschichten, Sozialkritik, eindrucksvoll gemalte Bilder, eine ganz besondere Grösse und Schönheit eben. Hier findet man noch Filme, die sich nicht an den vordergründigen Belangen des Publikums und der Geldgeber orientieren. Ob nur wir in unserer Wohnzimmerromantik diese Geschichten als schön empfinden, wo doch das harte Leben armer Leute gezeigt wird? Was sagen die Chinesen dazu? Wahrscheinlich werden auch sie sagen: Was für eine wunderschöne Geschichte. Und als solche war sie zweifellos gemeint. Ein Film, der süchtig macht.
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am 4. September 2006
Wie schön auf einen Film gestossen zu sein, übrigens per Amazon-Empfehlung, der abseits des ganzen Hollywood-Tohuwabohus völlig ohne aufdringliche Erotik, Action und sonstigem Gedöns auskommt und nur mit leisen Tönen und ruhigen Bildern bestens zu unterhalten und zutiefst zu rühren versteht.

Die Handlung ist im Prinzip äußerst simpel und sehr schnell erzählt: Ein junger Mann kehrt nach Jahren in sein chinesisches Heimatdorf zurück, um seinen Vater zu beerdigen. Im Rückblick erzählt er die ergreifende Geschichte der tiefen Liebe seiner Mutter, einem schönen Bauernmädchen, zum neuen Dorfschullehrer und wie es ihr gelingt mit Beharrlichkeit und wundervollen netten Kleinigkeiten ihn für sich zu gewinnen. Es geht also über die große, wahre, tiefe Liebe über den Tod hinaus ... Wie herrlich so geliebt zu werden.

Traumhaft vor allem Ziyi Zhang in der Hauptrolle als junges Mädchen, wie sie minutenlang, Amelie-gleich in die Kamera sieht. Die Lebensumstände und politischen Hintergründe im China der 50er Jahre sind ebenfalls nur sehr zurückhaltend eingearbeitet.

Fazit: Ein Film der seinen eigenen unnachahmlichen Charme besitzt.
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am 27. April 2017
Ein beschaulicher Film ueber ein recht schweres aber trotzdem erfuelltes Leben - ruhig, getragen, mit authentischen Gefuehlen. Das Spiel der Farben unterstreicht die Handlung des Filmes und vertieft dessen Wirkung.
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am 1. Januar 2003
Im Prinzip kann ich mich den vorhergehenden Rezensionen ohne wenn und aber anschliessen. Mit "Heimweg" legt Zhang Yimou seinen bisher besten und berührensten Film vor, der leider - wie so oft - vom deutschen Kinopublikum fast gänzlich ignoriert wurde.
Genial ist die talentierte und superschöne Zhang Ziyi in ihrer ersten Hauptrolle, jede Gefühlsregung wirkt echt und man leidet regelrecht mit, als sie weinend hinter dem Wagen ihres Geliebten hinterher rennt und dann stürzt.
Bisher habe ich noch keinen Film gesehen auf dem die Beschreibung "schlichte Schönheit" so treffend passte. Ohne viel Worte wird in herrlichen Farben, untermalt von einem beeindruckenden Soundtrack die wohl schönste Liebesgeschichte der letzten Jahre erzählt, die niemanden kalt lassen wird.
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