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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
18
Shangri-la Dee Da
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,90 €+ 3,00 € Versandkosten


am 24. August 2004
Also alle die Core gut fanden werden an dieser CD Ihre Freude haben. Sehr zu empfehlen derzeit auch Velvet Revolver, dort singt der Sänger der Stone Temple Pilots nämlich derzeit.
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am 9. April 2015
Bei ihren ersten musikalischen Gehversuchen Anfang der 90er Jahre machten die Stone Temple Pilots noch recht viele Zugeständnisse an den damaligen Grunge-Trend:
"Core", das Debüt, war insgesamt eine echt gute Scheibe, dennoch vermisste man die Eigenständigkeit der Band. Sänger Scott Weiland röhrte wahlweise wie Kurt Cobain und/oder Eddie Vedder und auch die Musik der Pilots war eindeutig von Nirvana und insbesondere Pearl Jam beeinflusst. Daher überraschte es auch nicht weiter, dass sie ebenfalls bei "MTV Unplugged" vorstellig wurden (und dabei eine gute Figur abgaben).

In den Folgejahren konnte sich die Band musikalisch mehr und mehr freischwimmen und wurde im Alternative-Bereich zu einer echten Hausnummer. Der Werdegang wurde dabei zwar immer wieder von Rückschlägen (vor allem durch die Drogeneskapaden Weilands bedingt) überschattet, doch kam sie bisher stets wieder mal nach mehr, mal nach weniger langer Zeit zurück. Nach dem Velvet Revolver-Intermezzo von Weiland folgte ein etwas halbgares Comeback-Album, mittlerweile werden die Pilots von Linkin Parks Chester Bennington gefrontet.

"Shangri-la Dee Da" macht es dem Hörer nicht gerade leicht. Die Band tobt sich stilistisch aus und bringt ihre vielfältigen musikalischen Einflüsse zur Geltung, sodass zwischen richtig heavy und sehr soft nahezu alle Spielarten der Rockmusik (teilweise im selben Song) abgedeckt werden. Dies geht zwar zunächst zu Lasten des berühmten roten Fadens, weshalb das Album Konzentration und mehrmaliges Hören erfordert. Wer dazu gewillt ist, entdeckt auf "Shangri-la Dee Da" jedoch immer mehr Details und erkennt, dass die Mischung aus krachendem Rock, Psychedelic und gefälligen Popsongs äußerst gelungen ist.

Highlights offenbaren sich dann einige:
"Days Of The Week" ist ein beatles-lastiger Ohrwurm, der von Scott Weiland mit tollen Hooklines versehen wurde.
Von einem geilen Gitarrenriff getragen wird das lässige "Hollywood Bitch", das einmal mehr mit einem originellen Refrain punktet.
Eine dicke Überraschung ist das ruhige, sehr an Pink Floyd erinnernde "Hello, It's Late". Eine wirklich schöne Nummer, die meiner Meinung nach als aboluter Höhepunkt des Albums zu werten ist. Sehr gelungen ist auch "Too Cool Queenie", bei dem die Pilots gekonnt zwischen Härte und Eingängigkeit pendeln.

Freilich können nicht alle Songs das Niveau der oben genannten erreichen. Daher gibt es für "Shangri-la Dee Da" zwar nicht die Höchstpunktzahl, aber dadurch soll mitnichten in Abrede gestellt werden, dass es sich um ein echt starkes Album handelt.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 20. Mai 2002
Zwei Jahre nach der Veröffentlichung des 1999 erschienenden Albums "No.4" legen die vier Amerikaner Scott Weiland, Dean DeLeo, Robert DeLeo und Erik Kretz nun wieder eine Platte vor, die sich durch ihre Vielseitigkeit sehen lassen kann.
Aufgenommen in einer Villa in Malibu, wo die vier für die Aufnahmen zusammen wohnten, kam der fünfte Longplayer "Shangri-La Dee Da", der wieder von Brendan O'Brien produzierte wurde, heraus.
Gleich zu Anfang wird mit Songs wie "Dumb Love" und "Coma" die gewohnte Atmoshäre geschaffen, die keinen Zweifel offen lässt, dass man sich gerade eine Stone Temple Pilots CD anhört.
Scott's Vielfalt, seine Stimme zum Ausdruck zu bringen, trägt auch nicht zuletzt dazu bei, dass ruhige Lieder wie "Wonderful", "Hello it's Late" und "A Song for Sleeping " dieses Album zu etwas besonderem machen.
Dean DeLeo's mitreissendes Gitarrenspiel und die dazu kommenden Texte von Scott, der sich bei dieser Platte bemüht hat, seine Aussagen mehr auf den Punkt zu bringen, was Ihm meines Erachtens nach auch sehr gut gelungen ist, machen "Shangri-La Dee Da" auch für die breitere Masse zugänglicher.
Im Großen und Ganzem hat dieses Album also alles, was eine gute CD ausmacht. Es wirkt ausserdem im Vergleich zum Vorgänger wesentlich abgeschlossener und lässt uns auf eine noch aussichtsvollere Zukunft der Band blicken.
Weiter So!!!
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 24. Juni 2005
Es bleibt wenig hängen beim ersten Hören dieser CD - vielleicht die schönen Balladen - und man fragt sich vielleicht, was zur Hölle uns die STP da sagen wollen. Brauchte Scott Weiland Kohle für den nächsten Prozess?
Nach mehrmaligem Hören sieht das aber ganz anders aus: Die STP sind eine der letzten Bands, die wirklich Originelles in Sachen Rock zu bieten haben. Eingenischt irgendwo zwischen Alice In Chains und den Beatles, haben sie über die Jahre ein Gespür für Harmonien und einen runden Rocksound entwickelt, die alte Plagiat-Vorwürfe absolut lächerlich erscheinen lassen. Immer noch traurig und anrührend ist Scott Weilands Gesang, nicht zuletzt, weil er sich seine tolle Stimme nach "Purple" einfach kaputt gemacht hat.
"Shangri-La Dee Da" klingt merkwürdig, psychedelisch, originell, frisch und doch sehr melancholisch und ist eines der besten STP-Alben - nach mehrmaligem Hören.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 25. Juni 2001
Egal was die Leute behaupten, die STP waren nie ein billiger Grunge Klon. Und anders als Pearl Jam werden die Pilots mit jedem Album besser. Neben harten rock songs wie Coma gibt es vor allem viele langsame und melodiöse songs, wie Wonderful oder Hello it's late. Jeder der No. 4 mochte wird dieses Album lieben, lediglich diejenigen die wieder ein Werk im Stil von Core erwartet haben werden entäuscht sein
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am 28. Juni 2001
Sie haben es geschafft ! Wo bei der letzten Scheibe No.4 noch die letzten Grungezucker zu hören waren, auf dieser Scheibe haben sich die Pilots endlich musikalisch vom Seattle Sound verabschiedet. Und Scott Weilands Vocals sind besser denn je. Die Zusammenarbeit mit Limp Bizkit, bei deren letztem Album Weiland einer der Co-Produzenten ist und an einigen Songs mitgeschrieben hat, ist diesem Album deutlich anzumerken. Für mich eines der Alben des Jahres.
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am 17. August 2001
Als ich das Album zunächst hörte war ich, wie eigentlich bei jedem Vorgänger von Shangri, etwas desorientiert und wußte einmal mehr nicht, wo und wie ich diese Scheibe einzuordnen habe. Eben typisch STP. Nach jetzt etwaigen 10maligen hören muß ich einmal mehr feststellen, dass der Band um Scott Weilandt ein erneutes Meisterwerk gelungen ist, welches es vom Niveau her locker mit "Core" aufnehmen kann, jedoch musikalisch mit der Zeit eben einen anderen Einfluß bekommen hat und vielseitiger geworden ist als das Debutalbum. Wunderschöne Lieder, eingängig und melodiös werden immer wieder von brachialen und STP-typischen Gitarrenriffs abgelöst, Scott's Gesang ist noch das i-Tüpfelchen obendrauf. Besonders der letzte Song der Scheibe ist für STP-Fans ein Genuß, für "Neureinhörer" dürfte er daher erst einmal abschreckend wirken. In diesem Song finde ich zeigen sich alle Facetten die uns STP seit Ihrem Bestehen bisher präsentiert haben. Einfach wunderbar...!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 25. Juni 2001
Nach dem eher rauen und schwerverdaulichem Vorgänger "Nr. 4" kommen uns STP jetzt endlich wieder etwas melodiöser und vor allem einfallsreicher: man merkt deutlich, dass die Truppe um Scott Weiland auch mal Lust hat etwas neuere Pfade (Bi-Polar Bear) zu erkunden ohne dabei aber alte Fans zu vergraulen (Dumb Love). Alles in allem: eine Klasse Scheibe! (da aber STP sich mit "Purple" schon selbst übertroffen haben, gibts eben "nur" 4 ****)
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am 29. Juli 2001
STP ist mit dem neuen Album ein wahres Meisterwerk gelungen. Ich kenne kaum eine Band, selbst Pearl Jam (die ich vergöttere), die jedes Ihrer Studioalben auf diesem hohen Niveau produzieren. Text und Sound sind einmalig und lohnen den Kauf auf jeden Fall. Das Album des Jahres, wird nur erreicht von der neuen Dave Matthews Band CD. STP rocks!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 26. Juni 2001
Anstatt sich in Selbstmitleid zu wälzen nach all dem Chaos um Scott Weiland, kommt sehr schnell die neue von STP. Auf den Stil (bzw. Produktionsstil) von Core werden sie wohl nicht mehr zurückgreifen, aber mit dieser neuen Platte knüpfen sie mit wunderschönen Melodien und harten aber einfühlsamen Riffs (natürlich darf die ein oder andere Ballade nicht fehlen) nahtlos an ihre letzte Platte an. Eindeutig jedoch sind die Einflüsse von allen Alben, die sie bis jetzt herausgegeben haben. Hörenswert, und nicht nur für Fans. Die Produktion ist wieder einmal Eins A!
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