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Kundenrezensionen

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Format: Audio CD|Ändern
Preis:124,00 €+ 3,00 € Versandkosten

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Ein sehr gutes Blues-Album, das seine Wurzeln ursprünglich im Studio hatte. Mike Bloomfield, Mark Naftalin (p) und Nick Gravenites (voc) jammten Anfang 1969 mehrere Nächte mit Ira Kamin (B3-org), John Kahn (b), der auch bei den The Live Adventures of Mike Bloomfield & Al Kooper Bass spielte, Bob Jones (dr) und einer vierköpfigen heißen Bläser-Section im "Fillmore West" (Support: Chuck Berry, The Byrds, P,G&E). Nachdem Columbia-Records aus diesen Konzerten Live at Bill Graham S Fillmore veröffentlicht hatte, waren derart viele Aufnahmen übrig, von denen N. Gravenites dachte, dass die besser seien als das, was veröffentlicht worden war. So kam es zu dem Fast-Live-Album von ihm, das man deswegen auch im Zusammenhang mit "Live At Bill Graham's Fillmore West" sehen muss.

Und tatsächlich sind auf "My Labors" echte Blues-Burner dabei, auf denen vor allem Mike Bloomfield gitarrenmäßig brilliert. Er war bei diesen Konzerten in bestechender Form, was Titel wie "Killing My Love", "Gypsy Good Time" oder "Moon Tune" (9 Min.) zeigen. Auch der Blues "Wintry Country Side" (13 Min.) mit einem längeren Piano-Intro ist klasse. Die drei Studio-Titel (Titel 5-7) fallen zu den Live-Sessions deutlich ab (wer da spielt, ist nicht wirklich bekannt; vermutet wird teilweise M. Bloomfield mit "Quicksilver").

Die letzten 3 Titel kommen alle von "Live At Fillmore West", das insgesamt auch ein glänzendes Blues-Album mit Spannung und Höhen ist, aber leider nie auf CD veröffentlicht wurde (Ergänzung 2010: Seit einiger Zeit wieder erhältlich). Auch hier spielt Bloomfield in bester Blues-Laune.

Wer das Album "Live At Fillmore West" als LP besitzt oder zumindest kennt: Beim Titel "Blues On A Westside" auf "My Labors" nicht erschrecken, da die Laufzeit mit 6.40 Min. angegeben ist. Es ist nur ein Druckfehler; tatsächlich ist der erstklassige Blues über 15 Minuten lang wie auf der LP "Live At Fillmore West" auch.
Leider fehlt von dieser LP "One More Mile To Go" (12 Min.), ein Slow-Blues mit Taj Mahall (voc) und Jesse Ed Davis (2nd g) und der Instrumental Blues Rocker "Carmelita Skiffle" mit einem Top Mike Bloomfield und Ira Kamin, mit einem fauchenden B3-Hammond-Solo.

Ein kurzes Booklet erläutert die Sessions zu beiden Alben. Der Sound der CD rauscht und knistert bei den ruhigeren Blues-Sessions doch recht deutlich; da wäre bestimmt mehr drin gewesen, wenn man die Recording-Tapes ordentlich bearbeitet hätte. Von daher eigentlich nur "4 Sterne" für "My Labors", da Mike Bloomfield aber bei diesen Konzerten in Top-Form war, sind "5 Sterne" schon für sein erstklassiges Gitarrenspiel bei diesen Sessions Pflicht.
Wer die alte LP "Live At Fillmore West" irgendwo findet, sollte zugreifen, denn der Rest des Albums, der hier nicht veröffentlicht wurde, ist es auf jeden Fall wert.
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am 2. Juni 2005
Nun ist diese längst verschollen geglaubte Scheibe wieder erhältlich. Neben dem wirklich guten Bluesgesang von Nick Gravenites sticht die brillante Gitarre von Mike Bloomfield hervor. Hier zeigt letzterer seine wahre Meisterschaft, die auf allen Electric Flag- und Al Kooper-Session-Alben aufglänzt, doch nicht in dieser Intensität. Das Gitarrensolo in Track 4 "Moon tune" ist geradezu unfassbar! Wer einen ähnlich guten Auftritt Bloomfields genießen möchte, muss schon zum legendären Butterfield-Blues-Band-Album "East West" von 1966 zurückgreifen, wo Bloomfield die Saiten im Titeltrack auf zuvor und danach (!) ungehörte Weise quält.
Das Gravenites-Album bietet ein ungetrübtes Hörvergnügen, zumal es einige Bonustracks von der nur noch auf Flohmärkten erhältlichen Konzert-LP "Live at the Fillmore West" erhält. Auf jeden Fall macht die vorliegende CD Lust zum Weiterhören.
Gravenites interpretiert hier übrigens seine eigene Komposition "Holy Moly", die später als Teil der Quicksilver Messenger Service-LP "Shady Grove" auftaucht.
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am 3. Juli 2002
Ich kam auf Nick Gravenites durch die CD Kritik im Musik Express! Ich hatte vorher noch nie etwas von Nick oder Mike Bloomfield gehört! Aber aufgrund dieser Kritik habe ich sie mir einfach mal bestellt und ich wurde nicht enttäuscht! Diese CD ist in 3 Abschnitte geteilt: Track 1-4 sind Live Aufnahmen von einem Konzert im Fillmore 1969, Track 5-7 sind Studionummern die Nick vermutlich mit Quicksilver Messenger Service eingespielt hat (so genau weiß das niemand mehr) und Track 8-11 sind wieder Live Mitschnitte aus dem Konzert im Fillmore! Mit dabei beim Konzert im Fillmore ist der oben schon erwähnte Gitarrist Michael Bloomfield (Bob Dylan, Paul Butterfield Blues Band) und Bassist John Kahn (Jerry Garcia Band), um nur die bekannteren zu nennen! Am Rande sei erwähnt, das Michael Bloomfield Linkshänder war und trotzdem das Gittarenspiel für Rechtshänder lernte, so war seine flinke Hand die am Griffbrett! Außerdem litt er unter Schlafstörungen, und hatte vor dem besagten Konzert im Fillmore schon 3 Tage nicht mehr geschlafen! Doch das hört man ihm nicht an, in keinster Weise, man stellt sich eher die Frage: "Wie muß der wohl gespielt haben wenn er ausgeschlafen war?" Nun, Mike spielt sich die Seele aus dem Leib und Nick zelebriert den Blues mit eine Inbrunst wie sonst nur seine schwarzen Kollegen! Gewaltig!
Unbedingt empfehlenswert! Würde ich sofort wieder kaufen!
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am 27. Dezember 2011
Nick Gravenites (Ex-Electric Flag) erstes Solo-Abum erschien 1969 unter dem schlichten Titel *My Labors*. Zum *herumlaborieren* hatte sich Nick dabei niemand anderen als den Gitarrenvirtuosen Mick Bloomfield auf die Bühne geholt.

Das ursprüngliche Album bestand aus 8 Songs, von denen 5 Stück live im legendären Fillmore West von Bill Graham eingespielt wurden. Songs wie *Gypsy Good Time* oder *Moon Tune* bringen nahezu authetisches Blues-Feeling herüber. Bei *Holy Moly* handelt es sich um die Live-Version eines Songs den Gravenites für Quicksilver Messenger Services drittes Album *Shady Grove* verfasst hatte, *Killing My Love* erinnert stark an seine Stammformation Electric Flag und *Wintry Country Side* ist ein überlanges Stück mit starker Gitarrenimprovisation. Bloomfield war hier wohl auf einem der Höhepunkte seiner Kunst.

Besondere Betrachtung bedürfen allerdings die enthaltenen Studiosongs *My Labors*, *Throw Your Dog A Bone*, *As Good As You're Been To This World*. Bis heute hält sich hartnäckig das Gerücht, das sich Gravenites für die Einspielung die 1969er Besetzung von Quicksilver Messenger Service ins Studio geholt hatte. Ein Gerücht, dem ich von dieser Stelle aus weder neues Futter geben, noch widersprechen möchte. Das Booklet weisst nur auf *and anonymous friends* hin, aber das Spiel an der zweiten Gitarre ist dermaßen was von John Cipollina, das es wohl nicht anders gewesen sein wird. Es werden drei Songs geboten, die aus einer Mischung aus Blues, Country und Folk bestehen, handwerklich sehr solide Arbeit, vor allem *Throw Your Dog A Bone* rockt richtig irre.

Als Bonus gibts insgesamt drei weitere Livetracks, die ebenfalls in Bill Grahams Fillmore West eingespielt wurden, vermutlich von der selben Live-Session stammen, allerdings ursprüglich auf einem Sampler veröffentlicht wurden. Blues-Rock von Feinsten, auch wenn anno 1969 in San Francisco noch der Psychedelic *wütete*.

FAZIT: sehr gute Livesongs in Kombination mit soliden Studiotracks, wer hier zugreift kann nichts falsch machen...
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das neben der Butterfield Band mit das beste ist, was die Amerikaner gegen die Brit-Invasion aufbieten konnten; und der Frisco und Zeit Kontext - Haight Ashbury - von Garcia zu QMS und eben auch Big Brother's Holding Company - die Tonqualität hier ist übrigens bestechend, absolut grossartig.
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